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Diese Lernkarten bieten einen Überblick über Marketingstrategien im medizinischen Bereich auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Produktarten, Vertriebsstrategien und Preisgestaltung, einschließlich dynamischer Effekte und Preissetzungsformen. Die Karteikarten erläutern auch die Bedeutung von Produktdifferenzierung und Diversifikation sowie die Rolle von Marktforschung und gesetzlichen Richtlinien wie der UGP-Richtlinie. Ideal für Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis für Marketing im medizinischen Kontext vertiefen möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
23.10.2014 / 23.10.2014

Lernkarten

Welche Phasen durchläuft eine Produktinnovation?

  1. Ideengenerierung
  2. Selektion geeigneter Ideen
  3. Prognose der Wirtschaftlichkeit
  4. Entwicklung von Prototypen
  5. Tests von Prototypen
  6. Selektion + Modifikation geeigneter Prototypen
  7. Markteinführung

Was sind latente bzw. manifeste Bedürfnisse?

Latente Bedürfnisse: Verborgen, potenziell herbeiführbar

Manifeste Bedürfnisse: Schon bekannte Bedürfnisse

Was ist Käuferverhalten und welche Faktoren haben Einfluss darauf?

Käuferverhalten: Prozess der Produktauswahl durch Käufer

Interne Faktoren:

  • Wissen/Informiertheit
  • Ivolvement/Kaufrisiko abwägen
  • Einstellungen/ Subjektiv wahrgenommene Eignung des Produkts zur Bedürfnisbefriedigung

Externe Faktoren:

  • Meinungsführer
  • Familienmitglieder
  • Mitglieder eines Buying Centers (Käufergruppen)

Marketing Mix, woraus besteht er?

  1. Produktpolitik (Produkt- innovation, elimination, oder Markierung)
  2. Preispolitik (Preisfindung)
  3. Kommunikationspolitik (Werbung, Öffentlichkeitsarbeit etc.)
  4. Distributionspolitik (Entscheidung über Absatzwege, Belieferung usw.)

Marktforschung soll dabei helfen Informationen für eine sinnvolle Marktsegmentierung zu erhalten, wie tut sie das bzw. worüber soll sie informieren?

  • Sie ermittelt geeignete Kriterien zur Segmentierung eines Gesamtmarktes (z.B. Autos nach Größe)
  • Bedürfnisse von Konsumenten der gebildeten Segmente (Bedürfnisse von SUV/Kleinwagenbesitzern)
  • Strategie zur Ansprache der Kunden aus den ermittelten Segmenten (Kleinwagenbesitzer werden anders angesprochen als SUV-Besitzer)

Was ist das Ziel der Theoriebildung?

Was sind universelle Aussagen?

Was sind existenzielle Aussagen?

Erarbeitung von Erklärungen und Prognosen (Erde ist eine Kugel, wir fallen also nicht runter, wenn wir an den äußersten Rand gehen.)

Allgemeingültige Erkenntnisse (Alle Menschen sind sterblich), sind nicht widerlegbar

Aussagen über Einzelfälle (Es gibt 1 Million Menschen in Deutschland) sind verifizierbar aber nicht widerlegbar

 

1. Wann ist eine Funktion Optimal?

2. Was tun Partialmodelle?

3. Ist der reale Datenkranz ermittelbar?

4. Was sind kontextgebundene Aussagen?

5. Was sind Aussagen ohne Kontext?

1. Wenn sie die zu extremierende Zielvariable in einem gegebenen Datenkranz extremiert (z.B. der Gewinn maximiert wird)

2. Partialmodelle:

  • Bieten Anhaltspunkt für praktische Gestaltung
  • Sie generieren aufgrund zeitlich abgegrenzten Datenkranzes stets "statisch-optimale" Lösungen, eine optimierung ist also nicht möglich (Ein Auto, das heute für viele perfekt ist, ist es in 10 Jahren sehr wahrscheinlich nichtmehr)

3.Der reale Datenkranz wird nie vollständig ermittelbar sein. (Wir müssen mit begrenztem Wissen leben)

4. Aussagen, die in einer dynamischen Welt einen Informationsgehalt haben (Gewinn ist im 2. Halbjahr gestiegen)

5. "Der Gewinn ist gestiegen"

Wovon geht der Methodendualismus aus?

  • grundlegende Unterschiede zwischen Erklärungsmustern der Natur- und Sozialwissenschaften
  • Naturwissenschaft keine Anwendung im Bereich der Sozialwissenschaften
  • Man nutzt den deduktiv nomologischen Erklärungsansatz: Nach welchen allgemeinen Gesetzen und aufgrund welcher Vorbedingungen tritt das Phänomen auf?
  • Es wird ein Vorverständnis Ökonomischer Zusammenhänge vorausgesetzt, reine empirische Daten reichen nicht aus

Was zeichnet den Methodenmonismus aus?

  • Synthese zwischen Natur- und Sozialwissenschaftlichen Erklärungsmustern wird angestrebt, da keine Unterschiede zwischen ihnen gemacht werden

Was ist die Zielsetzung ökonomischer Theorien?

  • Zur Prüfung einer Theorie ist nicht das Objekt, sondern die Aussage von Bedeutung ("Die Zahl 4 ist gerade" ist eine Aussage und 4 ist das Objekt)
  • Der Versuch die hinter den zeitgebundenen Phänomenen ablaufenden Mechanismen des Wandels zu erklären(allgemeingültige Aussagen, welche an anderen Realobjekten überprüft werden kann entdecken)
     

Methoden der Marktforschung

Deduktiv-nomologische Vorgehensweise:

- Erklärung von Wirkungszusammenhängen durch logische Ableitung/Schlüsse (=DEDUKTION) aus übergeordneten Gesetzmäßigkeiten

- Gesetzmäßigkeiten (=NOMOLOGISCHE AUSSAGEN)

Methoden der Marktforschung

Induktive Vorgehensweise:

Wie funktioniert sie und wo sind die Probleme?

-Erklärung durch empirische Analyse von Einzelfällen um Wirkungszusammenhänge zu erkennen

-Gesetzmäßigkeiten entstehen durch wiederholte Bewährung von Ergebnissen

-Probleme: Der Schluss von Einzelfällen auf Gesetzmäßigkeiten ist kontext- und zeitgebunden, ausserdem sind die resultierenden Aussagen nichtmehr gültig, wenn Untersuchungsbedingungen geändert werden.

 

Grundposition der Klassik:

  • Man geht vom Vorhandensein ökonomischer Gesetzmäßigkeiten aus, diese möchte man erkennen und als Grundlage für Prognosen und Entscheidungen nutzen.
  • Unternehmen stellen aufgrund seiner Kenntnisse und auf Basis vermuteter Gesetzmäßigkeiten versuchen Folgen abzuschätzen. Z.B. wenn eine Gesetzmäßigkeit besagt, dass bei einer preissteigerung von 1% die Nachfrage um 2% sinkt, kann das Unternehmen die Nachfrage prognostizieren.

Produktarten 1

Definiere Konsum- und Investitionsgut nach Engelhardt und Günter, aus welcher Sicht betrachten sie diese Produktypen?

Aus Verwendersicht.

Konsumgut: Produkt wird von Endkonsument gekauft

Investitionsgut: Produkt wird von Organisation beschafft und genutzt um zur Produktion von Leistungen zu dienen

Produktarten 2

Welche Gütetypen unterscheiden Holbrook und Howard?

1. Convenience Güter (täglicher Bedarf, Zeit zu vergleichen lohnt sich nicht)

2. Preference Güter (täglicher Bedarf, Vergleich lohnt sich, geringes Risiko einer Fehlentscheidung)

3. Shopping Güter (selten beworben, mittlerer Anteil des Budgets, Informationssuche notwendig, Vergleiche die Regel)

4. Speciality Güter (existieren keine geeigneten Substitute, Nachfrager betreibt großen Vergleichsaufwand, werden selten gekauft)

Diversifikation

Was bedeuten die Begriffe:

  1. Sortimentsbreite
  2. vertikale Diversifikation (vorwärts + rückwärts orientiert)
  3. horizontale "
  4. laterale "

 

  1. Anzahl unterschiedlicher Produktbereiche
  2. Marktstufenbezogene Ausweitung unterschiedlicher Produktbereiche. vorwärts = zielt auf Nachfragesektor, mit neuen Produkten, die sich aus Produktion ergeben neue Kunden erschließen (Stahlunternehmen jetzt auch Boote)   rückwärts = Engagement auf Zulieferersektor (VW kauft Teilehersteller)
  3. Erweiterung Sortiment gleicher Produktbereich, Schaffung von Verbundwirkungen (Nike macht neben Schuhen auch Sportkleidung)
  4. Produktbereiche die in keiner Beziehung stehen. Hohes Risiko, große Risikostreuung durch Unterschiedlichkeit der Produkte.
     

Was ist Produktdifferenzierung und was ist ihr Ziel?

Welchen Einfluss hat sie auf die Sortimentstiefe?

Das gleichzeitige Angebot verschiedener Produktvarianten. Dadurch wird das Ziel verfolgt den unterschiedlichen Bedürfnissen von verschiedenen Zielgruppen besser zu entsprechen.

Je nachdem wie stark ein Produkt differenziert wird ändert sich die Sortimenttiefe, also die Anzahl unterschiedlicher Produkte in den einzelnen Produktbereichen.

Was versteht man unter den Begriffen

  1. Echte Innovation
  2. Produktvariation
  3. Sortiment
  4. Marktneuheit
  5. Revival
  6. Relaunch

  1. Ein für den Markt völlig neues Produkt
  2. Vorhandenes Produkt mit teils veränderten Eigenschaften (Damit Produkte nicht veraltern)
  3. Summe der angebotenen Produkte
  4. Produkt, das eine Marktlücke schließt. Somit für einen Teil des Marktes eine echte Innovation
  5. Werden nur wenige Teile eines Produktes modifiziert (Teil der Produktvariation)
  6. Grunsätzliche Neukonzipierung zur Neupositionierung. Leistungsangebot wird verbessert.

Welche Güterarten unterscheiden Holbrook/Howard/Copeland priorität?

  1. Convinience Güter (alltäglich, günstig, keine Vergleiche)
  2. Shopping Güter (eher selten, aktives Vergleichen, viel involvement)
  3. Speciality Güter (Sehr selten, aktives Vergleichen, viel involvement)
  4. Preference Güter (Alltäglich, Vergleich ähnlicher Produktem wenig involvement, etwas Aufwand)

  1. Was versteht man unter Produktvariation?
  2. Welche Arten von Produktvariation gibt es?
  3. Was bedeutet Vertikale, horizontale, laterale Diversifikation und Differenzierung?

  1. Produktvariation=Sortimentsausweitung
  2. Revival (Modifizierung weniger Komponenten) & Relaunch (Grundsätzliche Neukonzipierung)
  • Vertikale Diversifikation
  • Horizontale ".  (Verwandte Bereiche, Schokoladenhersteller stellt auch Schokokaffee her)
  • Laterale Diversifikation (Keine beziehung zwischen Produkten)
  • Differenzerung (beeinflusst Sortimentstiefe, Iphone 5c, damit auch farbige Iphones im Angebot sind)

Welche Ansätze gibt es in der Preistheorie?

  1. Verhaltenswissenschaftlicher Ansatz (empirische Beobachtungen zu psychologischen Preisschwellen, preisorientierte Qualitätsbeurteilung, Snob Effekt, also Preissenkung-->Absatzrückgang)
  2. Entscheidungstheoretischer Ansatz (Preise werden gewinnmaximal gewählt)

 

Welche Formen der Preissetzung gibt es?

Lineare Preise (Preis fest, unabhängig von Menge)

Nicht-lineare Preise (Nach Verkaufsmengen, Rabattsystem)

Preisbündelungen (Kombination Produkt oder Dienstleistung zu einem Preis, z.B. KFZ-Kauf und Service)

 

Welche dynamischen Effekte der Preisstrategie gibt es?

  • Spekulationseffekte (Kunden spekulieren auf Preisentwicklung)
  • Caryover-Effekte (Nachwirkung von Werbemaßnahmen)
  • Sonderangebotseffekte

Wann liegt ein Vollkomemener Markt vor?

Wenn:

  1. Anbieter gewinnmaximierend und Nachfrager nutzenmaximierend handeln
  2. Allen alle relevante Informationen vorliegen (transparenter Markt)
  3. Güter Homogen sind
  4. Keine räumlichen, zeitlichen oder präferenziellen Unterschiede vorhanden sind.
  5. unendlich schnelle reaktion der marktteilnehmer

Corporate Identity

Welche 3 Dinge gehören dazu?

  1. Corporate Behavior (Interaktionsprozesse vereinheitlicht und nach aussen dargestellt)
  2. Corporate Communication (Beeinflussung Öffentlichkeit durch Werbung)
  3. Corporate Design (Einheitliches visuelles Produkt)

Ziele des UWG (Gesetze gegen unlautere Wettbewerb)?

 

  1. Schutz der Marktteilnehmer vor unlauteren geschäftlichen Handlungen
  2. Sicherstellung des unverfälschten Wettbewerbs

Was besagt die UGP-Richtlinie?

  • Ziel: Stärkung europäischen Verbraucherschutzes
  • Liste unlauterer Praktiken in dreistufigem Modell
  • Schwarze Liste von 31 Geschäftspraktiken, die verboten sind.
  • Irreführende & agressive Geschäftspraktiken sind verboten.

Was bedeutet hybrides kaufverhalten?

Was sind apparative Methoden?

Konsument möchte Alltagsprodukte günstig, ist aber bereit für Luxusprodukte viel auszugeben.

Messung der Aktivierung und Wahrnehmung von Testpersonen und zu Befragungen in Interviews.

was bedeutet Vertrieb aus:

1. Funktionaler Sicht

2. Institutioneller Sicht

1. Aus funktionaler Sicht: Summe der maßnahmen, die Anbieter ergreift um Produkt zu verkaufen. Also: Wie wird verkauft?

2. Aus institutioneller Sicht: Abteilung eines Unternehmens, die Aufgabem im funktionellen sinne übernimmt. Also: wer verkauft?

 

Welche zwei Formen des Vertriebs gibt es?

  1. Universalvertrieb (typisch bei Massenprodukten)
  2. Exklusive Distribution (z.B. bei Luxuslimousinen)

Die vertikale Sicht definiert nach der Anzahl, der Wirtschaftsstufen, über die Produkt vertrieben wird.

Dabei gibt es:

  • Direkter Vertrieb (Hersteller, Endkonsument)
  • Indirekter Vertrieb (Hersteller, Handel, Endverbraucher)
  • Indirekt verkürzter Vertrieb (Markenhändler, Einzelhandel)
  • Einstufige Vertrieb (Direkt über Einzelhandel)
  • Mehrstufige Vertrieb (Mehrere Händler zwischengeschaltete)

Die horizontale Sicht betrachtet die Breite und Tiefe des Absatzkanals.

Was ist Breite und Tiefe und welche Formen davon gibt es?

  • Tiefe (Welche Arten von Handelsbetriebstypen gibt es, z.B. Discounter, Supermärkte…)
  • Breite (Wie viele Handelsbetriebstypen, welche Supermärkte…)
  • Universalvertrieb (größte Tiefe und Breite, Ubiquität, Überallerhältlichkeit)
  • Selektivvertrieb (qualitative Anforderungen an Vertriebspartner, also Geschäftslage, Kundendienst etc.)
  • Exklusivvertrieb (Sonderform des Selektivvertriebs, ggf. Einzelner Händler)

Wie funktioniert die Push bzw. die Pull-Methode und gibt es Mischformen?

Push-Methode: Angebotsdruck auf Händler ausüben, die zu Produktaufnahme zwingt

Pull-Methode: Nachfragesog führt zu Druck auf Händler, z.B. durch Werbung

Mischform: Kombination beider Methoden

Welche Art von Absatzkonflikten kann es geben?

 

  1. Vertikale Konflikte (z.B. zwischen Groß- und Einzelhändler)
  2. Horizontale Konflikte (z.B. zwischen Großhändlern)
  3. Multikanale Konflikte (zwischen eigenen Absatzkanälen, z.B. Verkaufsladen und Online-Shop)

Étudier