Marketing


A. M.
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Überblick über die Entscheidungen in der Marketing-Distribution, einschließlich der Planung und Durchführung von Absatzwegen, der Selektion von Absatzmittlern und der Bewältigung von Risiken. Sie decken Themen wie direkte und indirekte Distribution, verschiedene Arten von Handel und die Funktionen von Herstellern und Endabnehmern ab. Diese Karteikarten sind ideal für Studierende und Berufseinsteiger in der Betriebswirtschaftslehre, die ein Verständnis für die strategischen und operativen Aspekte der Distributionspolitik entwickeln möchten.
Karten
17
Lernende
5
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
18.07.2014 / 27.12.2023

Lernkarten

Was ist unter "Distribution" zu verstehen?

  • Teilbereich d. Marketing-Mix, der alle Entscheidungen umfasst, die im Zsmhang mit dem Weg der Güter/ Leistungen zum Endabnehmer stehen
  • Gestaltung von Absatzwegen, Logistik,...

Was ist unter dem "Vertrieb" zu verstehen?

  • sämtliche Entscheidungen, die sich auf die direkte und/ oder direkte Versorgung der Kunden beziehen
  • Aus Herstellersicht 3 Basisentscheidungen:
    • Gestaltung von Absatzwegen
    • Einsatz von Verkaufsorganen
    • Gestaltung der Logistik

Nenne die Besonderheiten von Vertriebs-/ Distributionsentscheidungen

  • oft strategisch
  • i.d.R. kurzfristig nicht reversibel
  • erordern meist hoche (Vor-) Investitionen

Welche Arten der Distribution gibt es?

  1. Direkte Distribution
    • Vertrieb an Endabnehmer durch unternehmenseigene Absatzorgane, ohne Zwischenschaltung von rechtl. und wirtschaftl. selbtständiger Absatzmittler
  2. Indirekte Distribution
    • Liegt bei der Einschaltung von selbstständigen Absatzorganen vor, wobei i.d.R. die marketingpolitischen Aufgaben im Endkundenmarketing von diesen wahrgenommen wird

Nenne die Kriterien zur Selektion von Vertriebssystemen
 

  • Produktbezogen
  • Unternehmenbezogen
  • Marktbezogen
  • Kundenbezogen
  • Konkurrenzbezogen
  • Absatzmittlerbezogen
  • Umfeldbezogen
     

Welche Arten des Einsatzes von Außendienstmitarbeitern gibt es?

  1. Reisende
    • Angestellte (fremder Name, fremde Rechnung), keine Selbstständigkeit, an UN gebunden, Lohn= i.d.R. Fixum
  2. Handelsvertreter
    • rechtl. selbstständige Gewerbetreibende (fremder Name, fremde Rechnung), eigene Büros,.. Lohn: vom Umsatz abhängige Provision

Welche Arten der Vertikalisierung gibt es?

  1. Vorwärtsintegration
  2. Rückwärtsintegration

Erläutere die "Vorwärtsintegration" und zeige Chancen und Risiken auf.

  • Hersteller übernehmen Funktionen des Handels
  • Formen: eigene Geschäfte, Fabrikverkauf, Franchising,...

Chancen:

  • Steigerung der Prozesseffizienz
  • Einflussnahme auf den Markt am Point of Sale
  • besserer Zugang zu Nachfragern

Risiken

  • Investitionsbedarf
  • Strategische Risiken
  • Operative Risiken

Erläutere die Rückwärtsintegration und zeige die Motive auf.

  • Händler übernimmt Funktionen des Herstellers
  • Formen: Auftragsproduktionen von Eigenmarken,..

Motive

  • Umsatzsteigerung
  • Stärkung der Marke
  • Aufbau von Handels-Know-How
  • Senkung der Vertriebskosten
  • Individualisierung der Produkte
  • ...

Was ist eine Vertriebsbindung?

  • Vertragliche Verpflichtung eines Absatzmittlers zur Einschaltung eines best. durch den Hersteller definierten Absatzkanals

Merkmal von Vertriebsbindungssystemen und von Alleinvertriebssystemen

Vertriebsbindungssystem:

  • Qualitative Selektion der in den Absatzkanal eingeschalteten Absatzmittler

Alleinvertriebssystem:

  • Qualitative und quantitative Selektion, bspw. anhand personeller oder finanzieller Merkmale

Was versteht man unter einem "Vertragshändler"?

  • Kauf/ Verkauf im eigenen Namen auf eigene Rechnung
  • Verpflichtung einer Mindestmenge and Vertragsware ins Lager aufzunehmen und jeden Monat einen Mindestbestand abzunehmen
  • Verpflichtung zur Absatzförderung der Vertragswaren

Was versteht man unter "Franchising"?
 

  • Franchising ist ein vertikal-kooperativ organisiertes Absatzsystem rechtl. selbstständiger UN
  • auf Basis eines vertraglichen Dauerschuldverhältnisses
  • Arbeitsteiliges Leistungsprogramm der Systempartner sowie Weisungs- und Kontrollsystem

Erläutere die "Push-" und "Pull-Strategie".

Push-Strategie

  • Anreize von Hersteller an Absatzmittler
  • Versuch, die Marke in die Regale des Handels hineinzudrücken

Pull-Strategie

  • Direkte Ansprache der Nachfrager des Herstellers
  • "Sprungwerbung"
  • Angeregter Bedarf führt zur aktiven Nachfrage (Handel sieht sich gezwungen, die Marke einzuführen)

Was ist "ECR" und was versteht man unter den 4 Aufgaben des 4 ECR-Managementmodule

  1. Efficient Replenishment
    • Automatisch nachfragegesteuerte Dispositon, Just-in-Time Lieferung, Bestandsreduktion,..
  2. Efficient Store Assortment
    • Kontinuierliche Sortimentsverbesserung, Category Management,...
  3. Efficient Product Introduction
    • Reduzierung der Floprate, Durchführung gemeinsamer Markttests,..
  4. Efficient Promotion
    • Volle Verfügbarkeit zu Promotionsbeginn, Abstimmung der Verkaufsförderungsmaßnahmen von Händlern und Herstellern,...

Was ist unter "Logistik" zu verstehen?

  • Organisation, Planung, Kontrolle und Durchführung eines Güterflusses mit dem Ziel der Befriedigung der Anforderungen des Markts bei minimalen Kosten und minimalem Kapitalaufwand

Was ist unter "Supply Chain Management" zu verstehen?

  • Unternehmensübergreifender Ansatz der Planung und Durchführung des Materialflusses unter Berücksichtigung von Lagerbestandsreduktionen im gesamten Kanal

Lernen