S. 13-52 Bruhn


S. W.
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Einblick in die Welt des Marketings. Sie behandeln verschiedene Marktformen wie Polypol, Monopol und Oligopol, sowie Kriterien zur Segmentierung von Kunden, darunter demografische, sozioökonomische und psychologische Faktoren. Die Besonderheiten des Dienstleistungs-, Industriegüter- und Konsumgütermarketings werden ebenso beleuchtet wie das Beziehungsmarketing und die Marketinginstrumente, bekannt als die 4 P's. Zudem werden die Marketingziele, die Bestimmungsfaktoren der Marktsituation und die Entwicklungsphasen des Marketings von den 1950ern bis heute erläutert. Diese Lernkarten sind ideal für Einsteiger, die die Grundlagen des Marketings verstehen und anwenden möchten.
Cartes-fiches
24
Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Catégorie
Marketing
Créé / Mis à jour
29.09.2013 / 17.09.2014

Cartes-fiches

Maslow / Bedürfnis Pyramide

1. Physiologische Bedürfnisse

2. Sicherheitsbedürfnis

3. Soziale Bedürfnisse

4. Anerkennung

5. Selbstverwirklichung

Definition Marketing

unternehmerische Denkhaltung, Analyse/Planung/Umsetzung/Kontrolle Unternehmensaktivitäten, Kundenortientierung, absatzmarktorientierte Unternehmensziele erreichen

Merkmale des Marketings:

2 Funktionen erklären

1. Unternehmensphilosophie: Markt- / Kundenorientierte Unternehmensführung: "Was möchte der Kunde jetzt und in Zukunft / Kunde ist König / Kundenbedürfnisse analysieren

2. Unternehmensfunktion: Ausrichtung Unternehmensaktivitäten am Kundennutzen -> Wettbewerbsvorteil: z.B. besserer Preis - Vorteile für Kunden schaffen (zusätzliches Nutzenpotenzial)

USP

Unique Selling Proposition, deutlicher Wettbewerbs-/Kundenvorteil, Alleinstellungsmerkmal 

Entwicklungsphasen Marketing 1950-2010

50er Produktionsorientierung: enorme Nachfrage, Massenproduktion, Verkäufermarkt

60er Verkaufsorientierung: Produktevertrieb, nationale Konkurrenz

70er Marktorientierung: Überangebot, Sättigung, Käufermarkt

80er Wettbewerbsorientierung: strategische Wettbewerbsvorteile (Kundenwahrnehmung, Bedeutsamkeit,Dauerhaftigkeit), durch hohe Qualität, Service, Image, Design, USP

90er Umfeldorientierung: schneller Wandel, frühzeitig Veränderungen erkennen. Zeit-/Kosten-/Qualitätswettbewerb

2000er Beziehungsorientierung: Krisenerscheinungen, neue Anforderungen (z.B. Nachhaltigkeit), Stammkundenorientierung

2010er Netzwerkorientierung: Social Media, neue Technologien

Überlegung des marktorientierten Entscheidungsverhalten

Marketingziele

Marketinginstrumente

Marketingsituationen

Bestimmungsfaktoren Marketingsituation

beeinflussbar: Stärken / Schwächen (interne Analyse), Unternehmenssituation

nicht beeinflussbar: Chancen / Risiken (externe Analyse), Kokurrenz, Lieferanten, Handel, Kunden, Umfeld 

Marketingziele

1. Ökonomische Ziele (Gewinn, Absatz, Rendite)

2. Psychologische Ziele (Image, Kundenbindung-/Zufriedenheit)

Marketinginstrumente

4 P´s

Product: Innovation, Sortiment, Namensgebung

Place: Vetrieb, Logistik

Price: Rabatte, Boni

Promotion: Kommunikation (Werbung, PR, Messen)

Beziehungsmarketing

3 R´s

Recruitment:Kunden gewinnen

Retention:zufriedene Kunden binden

Recovery: unzufriedene Kunden halten / zurückgewinnen

Duales Marketing

"Sich/seine Firma und seine Objekt vermarkten"

Beschaffungsmarketing: Aufträge / Objekte beschaffen (Akquisition Mandate)

Absatzmarketing: Vermarktung Objekte (Käufer / Mieter finden)

Besonderheiten und Beispiele von Nonprofit Organisationen

nicht auf wirtschaftlichen Erfolg aus, positives Image

z.B. Krebsliga, Caritas, Pro Senectute

Besonderheiten Konsumgütermarketing

Massenmärkte, Markenpolitik, kurze Produktelebenszyklen, "Me-too Produkte" Endkunde 1 Person (Einkäufer)

Besonderheiten Industriegütermarketing

gewerbliche Abnehmer, Endkunde Gruppe (Firma), lange Entscheidungswege, Systemlösungen (Paket inkl. Service-/Wartungsverträge), Direktvertrieb

Besonderheiten Dienstleistungsmarketing

gute Mitarbeiterschulung, Know-how, Motivation, konstate gute Qualität, Image

Phasen der Marketingplanung

Analyse

Planung

Umsetzung (Implementierung)

Kontrolle

Kriterien zur Segmentierung

Demografie

Sozioökonomisch

Psychologisch

Verhalten

Demografische Kriterien

Geschlecht

Alter

Familienstand

Wohnort

Sozioökonomische Kriterien

EInkommen

Kaufkraft

Soziale Schicht

Beruf / Bildung

Psychologische Kriterien

Persönlichkeitsmerkmale

Lebensstil

Motive

Verhaltenskriterien

Markenwahl

Preisverhalten

Mediennutzung

Marktform Oligopol

viele Nachfrager wenigen Anbietern (z.B. Telecomoperator)

Marktform Monopol

Ein Anbieter (z.B. Post)

Marktform Polypol

eine Vielzahl von Anbietern gegenüber einer Vielzahl von Nachfragern (z.B. Supermärkte)

Étudier