Marketing 1. Semester
Zwischenprüfung 1. Teil
Zwischenprüfung 1. Teil
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Flashcards
Brand Management: Brand Stretching
Markenelastizität als Parameter der Diversikfikation in Sekundärmäkrten (von 2 Produkten auf zig Produkte)
siehe Bild
Brand Stretching (Brand Extension)
Auf Deutsch auch (wörtlich übersetzt) als Markendehnung und (etwas missverständlich) als Markentransfer bezeichnet.
Man versteht darunter die Nutzung vorhandener Marken für die Positionierung anderer Marken oder um das Wirkungsspektrum einer Marke zu erweitern. Im wesentlichen geht es darum, das positive Image einer bestehenden Marke an ein neues Produkt zu "vererben".
Das neue Markenprodukt wird als "Spin-Off" bezeichnet.
Ein Beispiel für Brand Stretching ist die Lizenzierung der Marke Dunhill (Tabak, Zigaretten, Pfeifen) auf Herrenbekleidung, Schreibartikel und Uhren.
Markendehnung kann auch als Produktlinienerweiterung verstanden werden, z.B. bei der Übertragung des eingeführten Markennamen für alkoholische Getränke auf ein alkoholfreies Produkt.
Brand Management: Was verstehen wir unter Ingredient Branding ? Nennen Sie ein Beispiel.
Markenpolitik im B-to-B Geschäft
Ziel des "Ingredient Branding" ist es, Einfluss auf die Kaufentscheidungen von Nachfragern auf nicht unmittelbar nachfolgenden Marktstufen zu nehmen
So hat der Erfolg von "Intel Inside" dazu geführt, dass die Marke für "Amateur Buyer" bereits schon als entscheidenender Indikator für die Qualität des Computers dient
Unter Ingredient Branding (engl. ingredient-Bestandteil, Zutat; brand-Marke) versteht man im Marketing die Bildung einer Marke für ein Produkt, das nicht einzeln, sondern nur als Bestandteil eines anderen Produktes erworben werden kann. Bei dieser Form der Produktpolitik wird das Ziel verfolgt, die von den Käufern wahrgenommenen Eigenschaften wie beispielsweise die Qualität oder Leistungsfähigkeit des einzelnen Bestandteils auf das Gesamtgut zu übertragen und das Markenbewusstsein des Konsumenten auszunutzen
Brand Management: Nennen Sie uns wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Markenbeziehung (3 Dimensionen)
Beziehung zur Unternehmens-Marke
Beziehung zur Leistungs-(Produkt)-Marke
Beziehung zu den Markenbotschaftern (Mitarbeitern) (vor allem im DL-Bereich)
Brand Management: Subjektivität ist Meinungsbildend - was verstehen wir darunter ?
1. Persönliches Unsicherheitsgefühl, latente Angst Fehler zu machen; dies führt dazu, dass ich als Kunde einen sog. Vertrauensvorschuss gewähren muss
2. Durch die Inanspruchnahme der Leistung entsteht ein subjektiv empfundenes Zufriedenheitsgefühl
3. Dieses subjektiv emfpundene Zufriedenheitsgefühl führt zhur subjektiven Einschätzung betreffend dem Preis; d.h. ob dieser gerechtfertigt bzw. nicht gerechtfertigt ist
Brand Management: Erklären Sie uns die U-Kurve von Porter ? Was ist die zentrale Aussage ?
Michael E. Porter, welcher sich seit den 1970er Jahren mit dem Zusammenhang zwischen Markterfolg und Strategie beschäftigt, fand in einer Reihe empirischer Untersuchungen heraus, dass
- Unternehmen mit sehr geringem Marktanteil ("Spezialisten", "Fokussierung") und
- Unternehmen mit sehr großem Marktanteil ("Generalisten", "Standardisierung")
eine signifikant hohe Rentabilität aufweisen. Andere Wettbewerber - mit mittelmäßigen Marktanteilen - erreichen hingegen geringe Rentabilität
Brand Management: Wichtigster Wettbewerbsvorteil für die Zukunft ?
Die Beziehung zur Marke wird zun ehmend zum wichtisten Wettbewerbsvorteil (Bsp. Deutsche Post mit Fokus Logistik: Nr. 1 in Europa)
Int. Marketing-Kennzeichen-Recht: Was verstehen wir unter Eintragungs-Prinzip ?
Schutz gibt es nur bei Eintragung !!
Int. Marketing-Kennzeichen-Recht: Welche 2 Voraussetzungen müssen erfüllt sein im Immaterialgüterrecht ?
Ubiquität (umfassende Erhältlichkeit) - Design-Recht
Territorialität (ländliche Zugehörigkeit) - Register-Eintrag je Land / alternativ Internaitonalität über int. Abkommen
Int. Marketing-Kennzeichen-Recht: Welches sind die Register- und Nicht-Register-Rechte ?
Register-Rechte:
Patent-Recht (techn. Erfindungen)
Marken-Recht (Produkte-Bezeichnung)
Design-Recht (Formen und Designs)
Nicht-Register-Rechte:
Urheber-Recht (Kunst(werke))
Lauterkeitsrecht (UWG - lauterer Wettbewerb)
Int. Marketing-Kennzeichen-Recht: Welche Bestandteile einer Marke/ eines Produktes sind schützbar ?
Bild
Logo
Sound
Wortmarke
Geruch
Form
Position
Farben
Int. Marketing-Kennzeichenrecht: Grenzen des Markenrechts ?
Erschöpfung des Markenrechts:
- Markeninhaber kann sich nicht gestützt auf seine Markenrechte gegen das Inverkehrbringen von Waren zur Wehr setzen, wenn diese rechtmässig in Verkehr gebracht worden sind (Bsp. ich verkauf an x und x verkauft an y)
- Paralellimporte können nicht über dsa Markenrecht verhindert werden
Kein kennzeichenmässiger Gebrauch:
- Marke wird beschreibend
- Gebrauch in der Werbung durch Abnehmer
Int. Marketing-Kennzeichenrecht: Was verstehen wir unter Markenschutz ?
Marken sind Zeichen, die geeignet sind, Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von solchen anderer Unternehmen zu unterscheiden. Nach Schweizerischem Markenrecht sind beschreibende oder irreführende Zeichen grundsätzlich vom Markenschutz ausgeschlossen.Ob die rechtlichen Anforderungen für die Eintragung einer Marke in der Schweiz erfüllt werden, wird vom Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum (IGE) geprüft. Wer seinen Sitz oder Wohnsitz nicht in der Schweiz hat, muss für die Vertretung vor dem IGE im Rahmen des Eintragungsverfahrens einen in der Schweiz niedergelassenen Anwalt (Rechtsanwalt, Patentanwalt) bestimmen. Bis maximal sechs Monate ab Ersthinterlegung kann der Schutz der Marke mit Priorität der Anmeldung auf weitere Länder ausgedehnt werden (Internationale Registrierung). Internationale Registrierungen mit Gültigkeit für die Mitgliedstaaten des Madrider Markenabkommens (MMA) bzw. des Madrider Protokolls (MMP) können via IGE bei der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO / OMPI) vorgenommen werden oder die Vertretung kann spezialisierten Anwälten (Rechtsanwälte, Patentanwälte) bzw. einem auf schweizerisches Immaterialgüterrecht spezialisierten Anwaltsbüro übertragen werden.
für:
Int. Marketing-Kennzeichenrecht: Welche Beurteilungs-Grundsätze einer Markenverletzung kennen Sie ? Und was verstehen Sie unter Kennzeichnungs-Kraft und deren Effekt bei der Verletzung ? Und was wäre ein mögliches Vorgehen damit keine Verletzung passiert ?
Beurteilungs-Grundsätze:
- Vorliegen von Verwechslungsgefahr (die blosse Gefahr reicht, muss nicht bereits eingetroffen sein)(
- Massgebend ist der Gesamteindruck des Zeichen (Ähnlichkeit der Zeichen + Gleichartigkeit der Produkte)
Kennzeichnungs-Kraft
starke Zeichen = grosser Schutzumfang
Besondere Bedeutung von charaktieristischen und einprägsamen Elementen
Vorgehen:
- Bei neuer Markeneintragung, Möglichkeit des Widerspruchs (innert 3 Monaten)
- Vorsorgliche Massnahmen (Verbote)
- Ordentlicher Prozess
Int. Marketing-Kennzeichenrecht: Was ist nicht schutzfähig ?
SACH-Bezeichnungen (d.h. Bezeichnungen, die Eigenschaften oder auf die Beschafffenheit des Produktes hinweisen oder diese beschreiben)
Int. Marketing-Kennzeichenrecht: Pflichten der Marken-Eintragung in der Schweiz - und wie lange ist die Schutzdauer ?
1. Eintragung in der Schweiz (Ausnahmen: notorisch bekannte Marken oder das Weiterbenutzungsrecht für ältere, nicht eingetragene Marken)
2. Schutzdauer: 10 Jahre, jeweils beliebig verlängerbar
3. Benutzungs-Pflicht: nach 5 Jahren Verlust, wenn nicht benutzt
Int. Marketing-Kennzeichenrecht: Was verstehen wir unter dem Begriff Spezialitäts-Prinzip ?
Was verstehen wir unter Hinterlegungs-Priorität ?
Was versteht man unter Offensiv-Wirkung ?
Spezialitäts-Prinzip:
1) Marke ist nie generell geschützt, sondern nur für Waren/Dienstleistungen für welche sie hinterlegt wird
2) Ausnahme: berühmte Marken (Bsp. Coca Cola)
3) Es gibt internationale Klassen (Nizza-Klassifikation - ca. 45 Klassen, davon 10 DL)
Hinterlegungs-Priorität:
1) Bei Konflikten gilt die zeitliche Priorität (Hinterlegung der Marke)
2) Verwechslungsgefahr als Kriterium
3) Recherchen (immer vor Eintragung)
Offensiv-Wirkung:
1) Verbotsrecht gegen verwechselbar jüngere Zeichen
2) Schutzrecht, Widerspruchsverfahren, Markenüberwachung, Zivilprozess & Strafrecht
Int. Marketing-Kennzeichenrecht: Was verstehen wir unter dem Begriff Territorialitätsprinzip ?
Das Territorialitätsprinzip (auch Territorialprinzip genannt) betrifft die Rechtsanwendung und beschäftigt sich hierbei mit der Frage, welches Recht auf welche Personen wann und an welchem Ort anwendbar ist. Generell sagt das Territorialitätsprinzip, dass alle Personen der Oberhoheit und den Gesetzen des Staates unterworfen sind, auf dessen Territorium sie sich jeweils befinden. Das Territorialitätsprinzip kann auch bestimmen, welche politische Regel an einem Ort angewandt wird, zum Beispiel in der Sprachpolitik.
- Markenrecht gilt nur für Land, in dem Markeneintrag erfolgt ist
- Ausnahme: Regionale Marken (EU/CTM, Benelux), Internaitonale Marken (Madrid System - 1 Staat eingetragen in vielen gültig)
Int. Marketing-Kennzeichenrecht: Wie kriegt man eine Marke eingetragen ?
1. Grafik + Beschreibung (klappt meistens)
2. Ausnahme: Verkehrsdurchsetzung (Die Eintragung einer Marke im Wege der Verkehrsdurchsetzung setzt voraus, dass das Zeichen infolge seiner kennzeichenmäßigen Verwendung für die fraglichen Waren und Dienstleistungen von einem wesentlichen Teil der angesprochenen Verkehrskreise als von einem bestimmten Unternehmen stammend erkannt wird [→ Herkunftsfunktion].1)
Int. Marketing-Kennzeichenrecht: Streitbeilegung bei Markenrechten - Fokus Domain
1) Zeichenähnlichkeit
2) Keine eigenen Rechte am Domainnamen
3) bösgläubige Registrierung und Gebrauch
Marken-Management: 2 Motiv-Strukturen (aus Sicht Kunden) die zum Kauf führen ?
Transformational: Gemütszustand nachher besser als vorher ("0" auf +)
Informational: "Pain-Killer" - Problem negativ wird auf Null gesetzt (- auf "0")