Marketing

IUBH Marketing

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S. K.
Diese Karteikarten decken universitäre Marketingthemen ab, darunter Verhaltensanalyse, Produktpolitik und Konsumentenreaktionen. Sie umfassen Themen wie den Marketing-Mix, Multi-Channel-Systeme und Usability, die für Studierende und Marketingprofis relevant sind, um strategische Entscheidungen und Kundeninteraktionen zu verstehen.
Flashcards
217
Students
29
Language
German
Category
Marketing
Level
University
Created / Updated
18.11.2014 / 14.11.2020

Flashcards

Auslöser von Emotionen

-affetkive Schlüsselreize, die biologisch programmiert sind und daher automatisch und weitestgehend unbewusst wirken
-kognitive Schlüsselreize, die die Informationsverarbeitung stimulieren
-physische Schlüsselreize, die sehr starke Reize auslösen,z.B. durch Durft, Farbe und Design

Appraisal-Theorie

ein Individuum kann eine Emotion erst dann erleben, wenn es ein bestimmtes Ereignis bewertet und interpretiert. Der durch ein Ereignis ausgelöste Zustand wird mit einem erwünschten Zustand verglichen.Eine Emotion kann nur dann zustande kommen, wenn das Individuum ein bestimmtes Interesse an dem Ereignis hat und zur gleichen Zeit bewertet, inwieweit das Ereignis den erwünschten Zustand fördert oder bedroht.

Kritik an den Appraisal Theorien

In vielen Reizsituationen werden Erregungsmuster ausgelöst, d.h. sie werden von vorneherein ohne subjektive Interpretationen, ohne kognitive Prozesse, in einer spezifischen Weise erlebt und bestimmen das Verhalten.

Biologische Theorien

gehen davon aus, dass Emotionen vor den kognitiven Prozessen entstehen und deshalbd unabhängig von diesen sind.

Anwendungsgebiete von Emotionen

-erlebnisorientiertes Marketing
-emotionale Produktdifferenzierung

erlebnisorientiertes Marketing

Gestaltung der Einkaufssituation, soll positive Emotionen hervorrufen, die Kaufneigung stärken und die Preissensibilität senken

emotionale Produktdifferenzierung

resultiert daraus, dass die meisten Konsumgütermärkte gesättigt sind und Wettbewerber sich voneinander abgrenzen müssen

Wie können Emotionen gemessen werden?

-self-report
-verbale Skalen
-Programmanalysatoren
-Bilderskala
-physiologische Verfahren
-Messung der Mimik und Gestik

Kunin-Bilder-Skala

zwei Extrempole
Skala wird durch Gesichter visualisiert

Programmanalysator

die Probanden bewerten den emotionalen Gehalt eines Stimuls, indem sie zb Knöpfe unterschiedlich lange drücken, Hebel ziehen etc

Analyse von Gestik und Mimik

kann durch faziale Elektromyographie erfolgen, es handelt sich um eine apparative Messund der Aktivität von Corrugator (verantwortlich für Stirnrunzeln) und Zygomaticus Major ( verantwortlich für Lachen)

Motiv

Bereitschaft zu zielgerichtetem Handeln

Prioritäre Ziele

wirken motivierend auf das Verhalten des Menschen und werden daher auch als aktivierende Motive bezeichnet

Motive

-Leistungsmotive (Streben nach Effizienz)
-Machtmotive ( nach sozialer Wirksamkeit)
-Affilationsmotive (nach sozialem Anschluss)
-Intimitätsmotive ( nach zwischenmenschlicher Nähe)
 

Motivation

ergibt sich aus der Zusammenfassung von Motiven, demnach Voraussetzung für zielorientieres Handeln und Verhalten von Menschen
 

Bedürfnisse

physiologisches Ungleichgewicht, bezeichnet ein generelles Mangelgefühl-versetzen den Menschen in eine allgemeine Handlungsbereitschaft

Motivierende Situation

Einflussfaktor, der die Bedürfnisse des Menschen anspricht

 

Maslows Bedürfnispyramide

Selbsterhaltungsbedürfnisse
Anerkennungsbedürfnisse
Kontaktbedürfnisse
Sicherheitsbedürfnisse
Grundbedürfnisse

 

Hedonismus

Lebensanschauung, nach welcher die körperliche und geistige Lust, das Vergnügen, Motiv und Zweck des Handelns ist

Einstellung

Zustand einer gelernten und relativ dauerhaften Bereitschaft, in einer entsprechenden Situation gegenüber dem betreffenden Objekt regelmäßig mehr oder weniger stark positiv beziehungsweise negativ zu reagieren.

Merkmale einer Einstellung

-erlernt , gespeichert und abrufbar
-hat Handlungsziel- und Objektbezug
- horizontal und vertikal konsistent vernetztes System

Theorien der Einstellungsforschung

-Social Judgement Theorie
-Balance-Theorie
-Konsistenztheorie
-Selbstwahrnehmungs-Theorie

Social Judgement-Theorie

Neue Informationen zu einem Meinungsgegenstand werden mit der bisherigen Einstellung im Sinne der Assimilations-Kontrast-These verarbeitet. Die Toleranz gegenüber neuen Informationen und damit die Größe des Assimilationsbereichs ist davon abhängig, wie stark die frühere Einstellung verfestigt ist.

Balance-Theorie

Individuen analysieren Beziehungen zwischen den an der Einstellungsbildung beteiligten Elementen. Einstellung sund nur dann stabil. wenn die Beziehungen "ausbalanciert" sind.

 Konsistenztheorie

Jedes Individuum strebt nach kognitiver Konsistenz, das heißt nach einer widerspruchsfreien Verknüpfung von inneren Erfahrungen,Kognitionen und Einstellungen.

Selbstwahrnehmungs-Theorie

Wenn das Individuum über unklare und noch wenig geformte Einstellungen verfügt ( low-involvement-hierarchy), so leitet es seine Einstellungen aus der Beobachtung seines eigenen Verhaltens ab, gemäß dem Motto: " Ich muss diese Marke möge, sonst würde ich sie nicht kaufen."

drei Komponenten

-Denken ( kognitive Komponente)
-Fühlen ( affektive Komponente)
- Handeln ( die Verhaltenskomponente)

Sensorischer Informationsspeicher SIS

Übernimmt die Reize nach der sensorischen Reizaufnahme und stellt diese für die Weiterbearbeitung zur Verfügung.
die Kapazität ist sehr groß und umfasst alle Informationen, die von einem Sinnesorgan aufgenommen werden.

Kurzzeitspeicher KZS

Zentrale Verarbeitungseinheit des Gedächtnisses

Hier erfolgt die Weiterverbeitung,übernimmt aber nur Teilmenge der Informationen. Bei der Weiterverarbeitung erfolgt eine Enkodierung, also eine Herstellung von Beziehungen zu anderen Informationen.

Langzeitspeicher (LZS)

die verarbeiteten, zu kognitiven Einheiten organisierten Informationen werden langfristig gespeichert.
Das LZS ist das eigentliche Gedächtnis,umfasst eine sehr große Menge an Informationen.
Es wird unterschieden zwischen implizitem und explizitem Wissen.
 

Implizites Wissen

Kann nicht auf Anfrage abgerufen werden, es liegt aber eine Erinnerung vor

Explizites Wissen

Informationsschatz, der abrufbar und reproduzierbar ist

Schemata

Generalisierte kognitive Wissensstruktur
Jedes Schema besitzt eine Strukturkomponente und eine ausgeprägte Prozesskomponente.

units

komplexe Wissenseinheiten, die nicht nur das Wissen selbst sondern auch Informationen über dessen Benutzung enthalten.

Schematheorie

Theorie der Wissensrepräsentation, die dem Menschen den Umgang mit machen Situationen durch die Nutzung dieses gespeicherten Wissens erleichtert.

default values

Standardwert, der bereits im Gedächtnis gespeichert ist
werden aktiviert, wenn Menschen bestimmte Werte annehmen können, ohne dass diese explizit ersichtlich sind.

Prozesskomponente

aufgenommen Informationen werden anhand ihrer Kongruenz zu bereits bestehenden Schemata überprüft und bewertet.

Sollte es zu einer Abweichung zwischen aufgenommenen Informationen und Schema kommen, wird dieses angepasst oder ein neues Schema gebildet.

Wahrnehmungspsychologie

Psychologische Theorie, die die Selektion, Organsisation und Beurteilung von physischen Reizen der Umwetl auf ein Individuum zu erklären versucht.

Illusion-of-Truth-Effekt

Konsumenten schätzen Statements (Werbeaussagen), die schon einige Male widerholt wurdenn, glaubwürdiger ein als Argumente, welche sie zum ersten Mal hören.

Fluency-Theorie

erklärt die Wirkung über den kognitiven Aufwand, der zur Verarbeitung eines Stimulus erforderlich ist.

-Perceptual Fluency
-Conceputal Fluency

Beide Bereiche basieren auf der Annahme, dass die Verarbeitungseffizienz eines Stimulus einen bedeutenden Einfluss auf seine Gefallenswirkung ausübt.

 

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