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V. F.
Diese Lernkarten bieten eine Einführung in die Grundlagen des Managements und der Betriebswirtschaftslehre. Sie behandeln Themen wie Unternehmensziele, Marktanalyse, Finanzierung und verschiedene Managementstrategien, darunter Ressourcenbasierte und Marktbasierte Ansätze. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und Berufseinsteiger, die ein solides Verständnis der betriebswirtschaftlichen Grundlagen erlangen möchten, um fundierte Entscheidungen in der Unternehmensführung zu treffen.
Flashcards
92
Students
1
Language
German
Category
Micro-Economics
Created / Updated
19.01.2015 / 19.01.2015

Flashcards

Was ist die Fixkostendegression

Fixkostendegression ist die Abhnahme der Fixkosten (fixe Stückkosten) pro Leistungseinheit bei steigender Beschäftigung. 

die gesamten fixkosten bei steigender Ausbringung auf eine größere Menge von Kostenträgern

fixe Kosten pro Stück

Ziele eines Business Plans

1.Veranschaulichung der eigenen Ideen 

2.Strukturierung der Idee

3.Stärken und Schwächen darstellen

4.Überzeugungsarbeit bei Kapitalgebern

5.Überpfrüfung der eigenen Geschäftsidee

 

Management Summary

Inhalt des BPs wird komprimiert 

Inhalt:

Geschäftsidee

Branche

Finanzierungsphase

Kapitalbedarf

MAX 2Seiten

 

Unterhnehmen (BP)

Unternehmensprofil:

Gründung, Rechtsform, Bestehendes Produktprogramm

 

Besitzverhältnisse:

Firmeninhaber, Beteiligungen, Partner

 

Unternehmensziele:

Ausgangslage, Angestrebte Ziele, Geplante Strategie

Produkte/ Anwendung und Herstellung (BP)

Kundennutzen:

Identifizierung der Kundenbedürfnisse, Problemanalyse, Problemlösung, konkreter Kundennutzen

 

Wettbewerbsvergleich:

Aufzeigen des Wettbewerbsvorsprungs, Zusatznutzen, USP(alleinstellungsmerkmal), 

 

Herstellung, Leistungserstellung

Entwicklung, Herstellung, Kapazitäten, Qualität

 

Kosten, Preise

Kalkulation, Verkaufspreise und Deckungsbeiträge

Entscheidungen mit der Deckungsbeitragsrechnung

Ermittlung eines optimalen engpassbezogenen Produktions- und Absatzprogramms bei Vollauslastung

Ermittlung der absoluten und kurzfristigen Preisuntergrenze

Entscheidung über Auftragsannahme oder ablehneung#Entscheidung über Make or Buy

Personalbeurteilung

Makt und Wettbewerb (BP)

Gesamtmarkt darstellen

Marktpotential, Marktentwicklung, Charakteristika

Umfeld, Trends

 

Segmentierung Gesamtmarkt

Einteilung in homogene Teilgruppen, Zielmarkt, Kundengruppen

 

Wettbewerbsanalyse:

Identifikation und Beschreibung, Marktanteile, Strategie, Stärken- und Schwächen- Analyse

 

Strategisches Management BP

Strategisches Management befasst sich mit der zielorientierten Gestaltung unter strategischen, langfristigen, globalen, umweltbezogenen und entwicklungsorientierten Aspekten

Planung, Kontrolle, Information, Organisation, Unternehmenskultur, strategischen Leistungspotentialen

Marketing & Vertrieb (BP)

Direkter Verkauf:

Eigene Organisation oder Internet

 

Indirekter Verkauf

Handelsvertreter, Agenturen --> Einzelhandel, Großhandel, Versand

Finanz-/ Dreijahresplanung (BP) 5 Rahmendaten

1. Investitionen

2. Betriebsmittelbedarf

3. Liquiditätsplanung

4. Marketingvorhanben

5. Entwicklungsvorhaben

 

Die goldene Bilanzregel

1. in engster Fassung: Das Anlagevermögen ist mit Eigenkapital zu finanzieren.

2. In weiterer Fassung: Das Anlagevermögen ist langfristig, d.h. mit Eigenkapital und langfristigem Fremdkapital zu finanzieren.

3. In noch weiterer Fassung: Alles langfristig gebundene Vermögen soll langfristig finanziert sein

Finanzwirtschaft

Finanzielle Maßnahmen zur Planung, Steuerung und Kontrolle der Zahlungsströme im Unternehmen

Finanzierung

Alle Maßnahmen, die der Bereitstellung von Kapital dienen

Wandel von Deutschland 1950-heute

Deutschland 1950

Nachfrageüberhang

knappes Produktangebot

kaum Marketing notwendig

Massenproduktion und Kostensenkung

Strategie: Stückzahlen maximieren und Standards setzten

 

 

Deutschland heute

Nachfragesättigung

Angebotsüberhang

hohe Bedeutung von Marketing und Segmentierung

starke Kundenorientierung

Herausforderungen: Konkurrenzsituation, Angebotsvielfalt

Kriterien der Marktsegmentierung

Demografisch

Geografisch

Sozioökonomisch

Psychografisch

Verhaltensoreintiert

Was ist ein Strategisches Geschäftsfeld (SGF)?

=marktbezogene Strukturierung der aktuellen Aktivitäten eines Unternehmens (= Umweltzerlegung) 

 

z.B. Marktkonzept nach Abell

i) Kundengruppe-> Wer hat ein Bedürfnis?

ii) Kundenproblem-> Welches Bedürfnis hat der Kunde?

iii) Technologie-> Wie wird das Bedürfnis befriedigt?

Was ist SGE?

= strategische Geschäftseinheiten

= Unternehmenssegment, das für die Bearbeitung eines/ mehrerer Geschäftsfelder direkt verantwortlich ist. (Innenstruktur)

Erkläre die 4 Phasen des Konsums!

Kaufverhalten ähnelt sich weltweit einem Muster der Entwicklung von Nationen:

 

1.Phase: Kampf ums Überleben (Essen, Trinken)

2.Phase: Entdeckung der Qualität ("schönes Stück Fleisch")

3.Phase: Wunsch nach Bequemlichkeit (TK-Pizza)

4.Phase: Sehnsucht nach Individualisierung ("Customizing")

Unterschied zwischen Transaktionsmarketing und Beziehungsmarketing!

Transaktionsmarketing:

Betrachtungsfristigkeit: kurzfristigkeit

Marketingobjekt: Produkt/ Leistung

Dominantes Marketingziel: Kundenakquisition

Strategiefokus: Information

Ökonomische Erfolgs- und Steuergrößen: Gewinn, Deckungsbeitrag, Umsatz, Kosten

 

Beziehungsmarketing: 

langfristigkeit

Produkt/ Leistung und Interaktion

Kundenakquisition Kundenbindung Kundenrückgewinnung

Dialog

Zusätzlich: Kundendeckungsbeitrag, Kundenwert

Was ist ein Hybrider Konsument?

"Mit dem Porsche zu Aldi fahren"

Konsumverhalten könnte auch zwei unterschiedlichen Personen zugeordnet werden

Trend geht somit verstärkt zu Discountern wie Lidl, Aldi etc.

Was ist ein vollkommener Markt?

Bedingungen für vollkommene Märkte sind:

1. Keine Marktzugangsbeschränkungen

2. Keine Marktausgangsbeschränkungen

3. Homogenität des Gutes

4. Vollkommene Markttransparenz

5. unendliche Reaktionsgeschwindigkeit

6.Keine persönlichen, räumlichen oder zeitlichen Präferenzen

Nachfragefunktion

Die Marktnachfrage repräsentiert die Zahlungsbereitschaft der Individuen.

Sie zeigt, wie viel die Individuen bereit sind, von einem anderen Gut wegzugeben, um das gehandelte Gut zu erhalten.

Die Zahlungsbereitschaft und damit die Nachfrage zeigt also, wie hoch die Nachfrager ihre Bedürfnisbefriedigung aus dem Gut einschätzen.

Auf einem freien Markt kommen diejenigen Nachfrager am wahrscheinlichsten zum Zuge, deren Zahlungsbereitschaft am höchsten ist

 

die also die höchste Bedürfnisbefriedigung aus dem Gut haben.

Angebotsfunktion

Das Marktangebot repräsentiert die Kosten der Produktion.

Es zeigt, wie viel die Unternehmen mindestens von einem anderen Gut haben wollen, um bereit zu sein, das produzierte Gut wegzugeben.

Das Marktangebot zeigt also, wie viele knappen Ressourcen eingesetzt werden mussten, um das Gut herzustellen.

Auf einem freien Markt kommen diejenigen Anbieter am wahrscheinlichsten zum Zuge, deren Produktionskosten am geringsten sind, die also am wirtschaftlichsten produziert haben.

Auf einem freien Markt wird das Lenkungsproblem durch den Ausgleich von Angebot und Nachfrage über den Gleichgewichtspreis gelöst

Was ist ein ISTKaufmann

 

a) Gewerbe:

selbständige Tätigkeit

nach Außen erkennbar

auf Dauer angelegt

in erlaubter Weise

mit Gewinnerziehlungsabsicht

nicht als freier Beruf betrieben

 

b) Handelsgewerbe

Jedes Gewerbe, es sei denn, das Unternehmen erfordert nach Art und Umfang keinen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb 

 

c) Betreriben des Handelsgewerbes

derjenige, in dessen Namen es ausgeübt wird und der berechtigt und verpflichtet wird.

Welchen Nutzen hat die Kostenartenrechnung?

Dient:

Erfassung und Systematisierung aller Kostenarten

innerhalb der betreffenden Abrechnungsperiode

Quelle: Finanzbuchhaltung oder Lohn- und Gehaltsbuchhaltung

Welchen Nutzen hat die Kostenstellenrechnung?

Dient:

Die anfallenen Kosten werden hier auf die gebildeten Jostenstellen verteilt

Ziel ist die Zuordnung zu Verantwortungsbereich der Führungskräfte

Verbessert die Kalkulation der Endprodukte, wenn eine direkte Kostenzurechnung schwierig ist

Welchen Nutzen hat die Kostenträgerrechnung?

Dient:

Letzte Stufe des Abrechnungsvorganges der Kostenrechnung

Die angefallenen Kosten werden jetzt nicht mehr herkunftsbezogen, sondern verwendungsbezogen den Endprodukten zugerechnet

Unterschied zwischen Aufwand und Kosten?

Aufwand: Wert verzehrter Güter

 

Kosten: Wert der aufgrund der betrieblichen Tätigkeit verzehrten Güter

Kostenarten nach Verbrauch der Produktionsfaktoren?

Personalkosten

Materialkosten

Dienstleistungskosten 

Kapitalkosten

Raumkosten

Kalkulatorische Kosten

Vorteile der Finanzierung durch Mezzanine

Verbesserung der Bonität

Bilanzierung als Eigenkapital 

Keine Stimm- und Einflussrechte durch die Kapitalgeber

Ausweitung des Fremdfinanzierungsspielraumes

Verbesserung der Refinanzierungskosten

Hohe Flexibilität anhand der Bedürfnisse des Unternehmens

Keine Verwässerung der Kapitalstruktur

Aufwand häufig steuerlich absetzbar

Für jede Rechtsform möglich

Keine Sicherheitenbestellung und keine Zweckbindung notwendig

Verbesserung der Liquiditätssituation

Arten des Mezzanine Kapitals

Stille Beteiligung

Genussrechtskapital

Wandel- und Optionsanleihen

Nachrangdarlehen

Vorteile Sekundärforschung

Kostengünstig

Schnell

Vorteile Primärforschung

Aktuell

Aussagekräftig

Generalisierbar

Störende Einflüsse kontrollierbar

Auswahl geeigneter

Qualität der Informationen besser abschätzbar

 

Kritik am Scoring- Verfahren

Kriterienkatalog nicht immer vollständig und praktikabel

Kriterien nicht immer unabhängig voneinander

Auswahl der Kriterien meist auf Zufallsbasis

Probleme der Skalenbewertung kommen zu tragen

Beurteilung der Kriterien erfolgt durch Experten nincht risikoneutral

Was machen Venture Capitals?

eher in späteren Phasen der Gründung

hohe Investitionssummen

Gewinnerziehung

oft Kontrolle

Was machen Business Angels?

eher in früheren Phasen der Gründung 

eher kleinere Investitionssummen

eher nicht monetäre Ziele 

beratend tätig

Warum gibt es Unternehmen?

Weil Personen eine Marktlücke entdecken

Eigenständigkeit

Träume verwirklichen

Verbesserung an bestehenden Produkten/ Branchen

 

Welche Ziele haben Unternehmen?

Zielhotizont: strategisch, taktisch, operativ

Zielausmaß: Extremierung, Fixierung und Satisfizierung

Zielinhalt: quantitativ, qualitativ

Zuordnung: komplementär, konkurrierend, indifferent

Kriterien für die Wahl der Unternehmensrechtsform

Kapitalhöhe

Haftungsfrage 

Anzahl der Gründer

Leistungsbefugnis

steuerliche Aspekte

Risikoverteilung

Gewinnverteilung

gesetzliche Vorgaben

soziale Ausrichtung

Kosten der Verwaltung

Branchenabhängig

Finanzierung

Kontrollmöglichkeiten

Produktionsfaktoren nach Gutenberg

Gutenberg

Study