Management Basics
Klausur Management Basics 2013
Klausur Management Basics 2013
-
- 1 / 79
-
Lernkarten
Aufgabe 1.1:
Erläutern Sie den Begriff Entrepreneurship
Entrepreneurship ist mehr als Unternehemsgründung und effiziente Nutzung von Ressourcen, es schließt kreative Elemente wie Identifizierung von (Markt-)Chancen, das Finden von neuen Geschäftsideen und deren Umsetzung in Form von neuen Geschäftsideen ein.
Aufgabe 1.2:
Erläutern SIe den Begriff Intrapreneur
Mitarbeiter sollen sich verhalten und denken, als wenn sie selber Unternehmer wären
Aufgabe 1.3:
Was sind Umsätze oder Erlöse?
In der Betriebswirtschaftslehre wird der Erlös als der Gegenwert bezeichnet, den ein Unternehmer durch Verkauf von Ware oder erbringen von Leistungen in Form von Forderungen oder Geld bekommt.
Aufgabe 1.4:
Was sind in der Betriebswirtschaftslehre Kosten?
Unter Kosten versteht man den Werteverzehr von Gütern und Dienstleistungen zur Erstellung einer Betrieblichen Leistung oder eies Produktes.
Aufgabe 1.5:
Was sind fixe Kosten?
Fixkosten sind alle Kosten, die ohne erbrachte Leistung / Produktion anfallen z.B. Miete, Pacht usw. und nicht direkt einem Produkt zugewiesen werden können. Die fixen Kosten bleiben also konstant.
Aufgabe 1.6:
Was sind variable Kosten
Variable Kosten sind alle Kosten, die man direkt einem Produkt oder einer Dienstleistung zuordnen kann und beim ändern der Produktionsmenge sich entsprechend der Stückzahl verändern.
Aufgabe 1.7:
Was sind Stückkosten?
Hierbei versteht man die Kosten pro Stück.
Aufgabe 1.8:
Erläutern Sie den Begriff "Gewinn"
Gewinn ist der positive Erfolg oder die Differenz zwischen Ertrag und Aufwand eines Unternehmens.
Aufgabe 1.9:
Break Even Point
Break-Even-Point ist der Punkt, an dem der Erlös und die Kosten gleich groß sind und weder Gewinn noch Verlust erwirtschaftet wird.
AUfgabe 1.10:
Management Summary eines Business Plans
Komprimierte Darstellung des Inhaltes eines Business Plans. Gewährt schnelleren Überblick für Dritte (maximal 2 Seiten)
Aufgabe 1.11:
Strategie
Unter Stratgie versteht man in der Wirtschaft die geplanten Verhaltensweisen (Maßnahmenkombination) eines Unternehmens zum Erreichen der langfristiegen Ziele.
Aufgabe 1.12:
Unique Selling Position (USP) / Alleinstellungsmerkmal
USP wird im Marketing oder der Verkaufspsychologie benutzt, wenn sich ein Unternehems aus Kundensicht deutlich vom Wettbewerb abheben kann.
Aufgabe 1.13:
Strategische Kontrolle
Begriff aus dem strategischem Management der die ständige Kontrolle der strategischen Maßnahmen beschreibt. Ein Prozess von Überwachung und Bewertung, ob und wie die strategischen Zielsetzungen erreicht wurden.
Aufgabe 1.14:
Human Ressource oder Humankapital
Als Humankapital bezeichnet man das Kapital des Personals und zwar das Wissen der Mitarbeiter. Das Humankapital ist genauso wichtig, wie das physische Kapital.
Aufgabe 1.15:
Liquiditätsplan
Liquiditätsplan ist ein Teil des Finanzplans der kurzfristig alle Zahlungsströme eines Unternehmens plant um die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens zu gewährtlsiten.
Aufgabe 1.31:
Opportunitätskosten
Alternativkosten, auch Opportunitätskosten, Vergleichsgröße für den entgangenen Ertrag oder Nutzen aus der besten der nicht gewählten unternehmerischen Alternativen oder Möglichkeiten (Opportunitäten).
Alternativkosten sind Kosten, die etwa einem Unternehmer entstehen, wenn er sich gegen eine vorgegebene Alternative entscheidet und damit auf den Nutzen dieser Alternative verzichtet. Investiert ein Unternehmer aus seinem Privatvermögen in seinen Betrieb, so sind die alternativ am Kapitalmarkt erzielbaren Zinseinkünfte als Alternativkosten der Investition zu berücksichtigen. Zudem steht jeder Unternehmer grundsätzlich vor der Wahl, seine Arbeitskraft außerhalb seines Unternehmens auf dem Arbeitsmarkt anzubieten. Das dort erzielbare Einkommen stellt die Alternativkosten seiner unternehmerischen Tätigkeit dar.
Aufgabe 1.16:
Gewinn- und Verlustrechnung
GuV ein wesentlicher Teil der externen Rechnungslegung. Die GuV stellt alle Erträge und Aufwendungen einer Periode (meistens Geschäftsjahre) und weißt damit den betrieblichen Erfolg aus.
Aufgabe 1.17:
Bilanz
Stichtag genaue Gegenüberstellung von Aktiva (Vermögen) und Passiva (Eigenkapital und Schulden) in Kontoform. Basis für die Ermittlung von Kennzahlen (z.B. Eigenkapitalquote, Eigenkapitalrentabilität)
Aufgabe 1.18:
liquide Mittel
Bestand an Geld- und Vermögenswerten, die bei Bedarf in Geld gewandelt werden können (Liquidität).
Aufgabe 1.19:
Anlagevermögen
Anlagevermögen umfasst die, in einem Betrieb, langfristig eingesetzten Wirtschaftsgüter (Abschreibungsrelevant).
Aufageb 1.20:
Umlaufvermögen
Umlaufvermögen gehört zu den Vermögensgegenständen die nur kurzfritig dem Unternehmen zur Verfügung stehenudn sich durch Zu- und Abgänge häufig ändern.
Aufgabe 1.21
Jahresergebnis
Jahresergebnis ist die neutrale Bezeichnung für den Jahresüberschuss (Gewinn -> positiv) oder den Jahresfehlbetrag (Verlust -> negativ).
Aufgabe 1.22:
(ordentliches) Betriebsergebnis
Das Betriebsergebnis ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, Teil der Gewinn- und Verlustrechnung und bezeichnet in der Regel das Ergebnis aus dem ordentlichen Geschäftsbetrieb. Das Betriebsergebnis ergibt sich aus allen Einnahmen aus der ordentlichen Geschäftstätigkeit abzüglich aller Ausgaben, die direkt im Zusammenhang mit dieser Geschäftstätigkeit stehen. Solche Ausgaben können z. B. sein: Rohstoffkosten, Arbeitskosten, Marketingausgaben.
Aufgabe 1.23:
Cashflow
Cashflow ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl / Messgröße, die den aus der Geschäftstätigkeit erzielten Nettozufluss liquider Mittel während einer Periode darstellt. Diese Kennzahl dient dazu herauszufinden, ob ein Unternehmen die Substanzerhaltung und Erweiterungsinvestitionen selbst erwirtschaften kann.
Aufgabe 1.24:
Rückstellungen
Rückstellungen sind Verbindlichkeiten in der Bilanz die hinsichtlich Ihrer Höhe und ihres Bestehens ungewiss sind. SIe gehören zum Fremdkapital (Schulden).
Aufgabe 1.25:
Rücklagen
Rücklagen sind Bestandteile des Eigenkapitals. Sie dienen der Selbstfinanzierung des Unternehemens und der Stärkung des Eigenkapitals. Konkrete Zwecke sind besipielsweise die Deckung von Verlusten oder künftige Investitionen.
Aufgabe 1.26:
stille Rücklagen
Stille Reserve, im Rechnungswesen die Bezeichnung für nicht aus der Bilanz ersichtliche Eigenkapitalanteile. Die auch als stille Rücklagen bezeichneten Mittel entstehen vornehmlich durch Unterbewertung von Aktiva oder Überbewertung der Verbindlichkeiten.
Aufgabe 1.27:
Eigenkapitalrentabilität
Die Eigenkapitalrentabilität ergibt sich aus dem Verhältnis von Gewinn zu Eigenkapital nach der Formel: Gewinn×100 : Eigenkapital = Eigenkapitalrentabilität. Sie zeigt also die Verzinsung des Eigenkapitals.
Aufgabe 1.28:
Gesamtkapitalrentabilität
Die Gesamtkapitalrentabilität gibt an, wie effizient das Kapital (Eigen und Fremdkapital) über einen Abrechnungszeitraum eingesetzt wurde bzw. ist Ausdruck für die Leistungsfähigkeit des im Unternehmen arbeitenden Kapitals.
Aufgabe 1.29:
Umsatzrentabilität
Die Umsatzrentabilität ist das Verhältnis zwischen dem erzielten bzw. erzielbaren Gewinn und der Höhe des Gesamtumsatzes. Ausgabe der aus dem Umsatz durchschnittlich erwirtschafteten Marge.
Umsatzrentabilität = Gewinn / Umsatz *100
Aufgabe 1.30:
Kapitalumschlagshäufigkeit
Die Kapitalumschlagshäufigkeit gibt an, wie oft das investierte Kapital über die Umsatzerlöse zurückgeflossen ist.
Aufgabe 1.32: Organigramm
Organigramm, Schaubild einer bestimmten organisatorischen Struktur eines Unternehmens oder einer Institution. Es soll auf anschauliche Weise die Beziehungen und Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Organisationseinheiten oder Arbeitsabläufen verdeutlichen.
A3:
Ein Einproduktunternehmen mit der Gesamtkostenfunktion K = 350 + 5* m kann für sein Produkt am Markt den Preis p = 12 erzielen. Berechnung Sie den Deckungsbeitrag des Produktes sowie den Break Even Point des Unternehmens.
Gegeben: Kf = 350; kv = 5; p=12;
Gesucht dbstk -> Deckungsbeitrag pro Stück; Break Eben Point
A4:
Zeigen Sie wesentliche Unterschiede zwischen Geschäftsidee und einer Produktidee auf.
Geschäftsidee ist der Grundstein zum Gründen eines neuen Unternehmens oder Unternehmensbereichs. Die Geschäftsidee enthält Produktideen diese konzentrieren sich nur auf das neue Produkt mit allem was dazu gehört (Marketing, Vertrieb, Produktion etc.). Die Geschäftsidee enthält dazu noch viele weitere Aspekte des Unternehmens wie Finanzierung, Visionen, weitere Produkte, Prognosen (Produktunabhängig) etc.
A5:
Geschäftsideen können auf die Merkmale Markt und Produkt bezogen unterschiedlich innovativ ausgestaltet sein. Erläutern Sie auch anhand von Beispielen, was in diesem Zusammenhang unter Marktdurchdringung, Marktentwicklung, Produktentwicklung und Diversifikation zu verstehen ist.
Marktdurchdringung:
Bei der Marktdurchdringung wird versucht den Verkauf bestehender Produkte auf einem bereits existierenden Markt zu erhöhen. Das Ziel ist also, die eigenen Marktanteile zu steigern. Dies kann durch die Erlangung eines Wettbewerbsvorteils (zum Beispiel durch günstigere Preise als der Wettbewerb) erfolgen. Andere Möglichkeiten sind die Erschließung neuer Vertriebswege. So könnte ein Produkt, das vorher ausschließlich direkt vertrieben wurde, zusätzlich über Groß- und Einzelhändler verkauft werden.
Marktentwicklung:
Werden mit bestehenden Produkten neuen Märkte erschlossen, wird von Marktentwicklung gesprochen. Neue Märkte können durch geografische Expansion erreicht werden. Beispiel: Ein Produkt, welches nur in Europa vertrieben wird, kommt auf dem asiatischen Markt. Marktentwicklung kann aber auch über das gezielte Ansprechen von vernachlässigten Marktsegmenten erfolgen. Beispielsweise Fitnesscenter, die ausschließlich Rentner ansprechen.
Produktentwicklung:
Unter Produktentwicklung versteht man die Einführung oder Weiternetwicklung von Produkten auf einem bestehendem Markt. Dabei kann es sich um tatsächliche Investitionen handeln, beispielsweise Handys mit erweiterter Funktionalität, oder Produktvariationen, bei der einem Produkt neue Varianten (zum Beispiel neue Form oder Farbe) hinzugefügt werden.
Diversifikation:
Hier versucht das Unternehmen mit verschiedenen Variationen neue Produkte zu kreieren und so neue Märkte zu erschließen. Hierbei wird die Diversifikation unterschieden in: horizontal (gleicher Wirtschaftszweig), vertikal (vor- oder nachgelagerte Produktionsstufe) und lateral (kein sachlicher Zusammenhang zu bestehenden Produkten).
A6:
Kennzeichnen Sie die folgenden Kreaktivitätstechniken, geben Sie jeweils zwei Vorteile und zwei Nachteile an und zeigen Sie für jede der Techniken typische Anwendungsmöglichkeiten auf:
- Brainstorming
- Methode 635
- Morphologische Analyse
Brainstorming
Zusammensetzung einer Gruppe, die hierarchisch möglichst homogen ist. In der Gruppe sollen spontan Ideen geäußert werden, ohne direkte kritische Diskussion der Idee. Anknüpfung an die Idee sollen die Gruppenmitglieder den Gedanken weiterentwickeln.
Vorteil
- geringe Kosten
- einfache Handhabung
- finden von innovativen Ideen und ausgefallenen Problemlösungen
Nachteile
- sehr abhängig von der Teilnehmern
- Gefahr der Abschweifung
- Aufwendige Selektion von geeigneten Ideen
Anwendung
- für einfache Problemlösungen
- sprachliche Probleme (z.B. Namensfindung)
- als Einstieg in ein Thema
Methode 635
Weiterentwicklung des Brainstorming. Brainwriting, 4-6 Mitarbeiter, ohne Moderation, Arbeitsblatt erfoderlich, jeder MA bringt drei Vorschläge zu Papier, die Blätter werden 3-5 mal weitergegeben.
Vorteile
- keine Moderation, sehr strukturierte Ergebnisse
- in sehr kurzer Zeit, einfache Handhabung, keine Protokollierung
Nachteile
- kein direktes Feedback
- starres Aufbauschema
- Redundanzen, im schlechtesten Fall nur 3 Ideen
Anwendung
- für Probleme mit geringer bis mittlerer Komplexität
- als Folge des Brainstormings zur Vertiefung
Morphologische Analyse
Es werden zunächst alle Lösungsmöglichkeiten identifiziert. Aus den verschiedenen Ansätzen wird durch Kombination versucht ein neus Verfahren zu entwickeln. Das Verfahren eignet sich zur Entwicklung neuer Produkte und komplexeren Problemlösungen.
Vorteile
- berücksichtigt alle wesentlichen Aspekte
- Kombination von Analyse und Kreativität
- keine Moderation und Protokollführung
Nachteile
- zeit- und arbeitsintensiv
- schwierige Alternativauswahl
- evtl. keine gesamtheitliche Lösung
Anwendung universelle Anwendung für gut strukturierte Problemstellungen
A7:
Begründen Sie den möglichen Nutzen von Experteninterviews im Rahmen der FIndung von Geschäftsideen und skizzieren Sie den möglichen Ablauf von Experteninterviews anhand der Phasen Interviewvorbereitung, Interwievdurchführung und Interviewnachbereitung.
Interviewvorbereitung
- Anbahnung des Interviews
- Fachliche Vorbereitung des Interviews Erarbeitung
- Erarbeitung eines Interviewfadens
Interviewdurchführung
- Eröffnung des Interviews (Ziele und Nutzen)
- Informationsgewinnung (klassischer Dialog)
- Abschluss des Interviews (Zusammenhang, offene Punkte, weiteres Vorgehen)
Interviewnachbereitung
- Auswertung des Interviews
- Bewertung der Information
- Dokumentation der Information
- Formaler Abschluss des Interviews
Experteninterviews dienen zur Findung von Geschäftsideen oder Produktideen. Beispiel: Erfolgsstory der Gebrüder Samwer (Alando, eBay, StudiVZ)
A9:
Das Produkt A eines Unternehmens besitzt die Kostenfunktion (K = Gesamtkosten, m = produzierte und abgesetzte Menge): K = 12000 + 5 m
a) Wie hoch ist die kurzfristige Preisuntergrenze für Produkt A?
b) Wie hoch ist die langfristige Preisuntergrenze für das Produkt A, wenn die maximale AUsbringungsmenge (Kapazitäätsgrenze) bei m = 1000 liegt?
Gegeben:
K = 12000 GE
m = 1000
Stückkosten = 5 GE
Gesucht:
Preis
a) Die kurzfristige Preisuntergrenze liegt auf höhe der variablen Stückkosten (5 GE)
b) K = K + Stückkosten *m /m
K = 12000 GE + 5 GE *1000
K = 17000
kv = K / 1000
kv = 17 GE pro Stück
Die langfristiege Preisuntergrenze ist bei 17 GE und dieses entspricht auch dem Break Even Point.
A10:
Aufgrund einer im Planungsmonat auf 150 Stunden begrenzten Engpasskapazität kann ein UNternehmen nicht alle in der folgenden Tabelle aufgelisteten Aufträge annehmen. In der Tabelle sind Deckungsbeiträge (db) der Aufträge sowie die Fertigungszeiten in Stunden (FZ) für die Beanspruchung des Produktionsengpasses dircj doe jeweiligen Aufträge gegeben.
a) Welche Aufträge sollte das Unternehmen annehmen und welcher Gesamtdeckungsbeitrag lässt sich hierdurch erzielen?
b) Gehen Sie außerdem davon aus, dass die Engpasskapazität kurzfristig durch Überstunden von 150 auf 170 Stunden erhöht werden kann, wobei durch Überstundenlöhne zusätzliche Kosten in Höhe von 30 Geldeinheiten anfallen. Würden Sie diese Erhöhung der Engpasskapazität empfehlen? Begründen Sie ihre Antwort.
a)
Summe FZ = A+B+C+D+H = 150 FZ
Summe db = A+B+C+D+H = 560 db
b) Ich würde die Erhöhung der Engpasskapazität empfehlen, da das Unternehmen dadurch einen weiteren Kunden zufriedenstellt und bei Erledigung von Auftrag G weitere 40 GE für den db erwirtschaftet. Wenn man jetzt die zusätzlichen Kosten abzieht, hat man immer noch 10 GE für den Gesamtdeckungsbeitrag über.