Konjunktur


B. R.
Diese Lernkarten behandeln auf Universitätsniveau die Grundlagen der Makroökonomie, insbesondere die Analyse von Inflation, Arbeitslosigkeit und Wechselkursen. Sie beleuchten Modelle wie die Taylor-Regel, die Phillips-Kurve und das IS/LM-Modell, sowie Phänomene wie Stagflation und Angebotsschocks. Die Karteikarten eignen sich für Studierende der Volkswirtschaftslehre, die ein tiefes Verständnis der makroökonomischen Zusammenhänge und politischen Maßnahmen erlangen möchten.
Flashcards
37
Students
2
Language
German
Category
Macro-Economics
Level
University
Created / Updated
03.04.2015 / 28.02.2016

Flashcards

Okunsches Gesetz

Die zu beobachtende negative Beziehung zwischen Arbeitslosigkeit und BIP

Frühindikator

Eine Größe, die tendenziell den Schwankungen der Gesamtwirtschaft voraneilt

Gesamtnachfrage

Die Beziehung zwischen gesamtwirtschaftlicher Güternachfrage und gesamtwirtschaftlichem Preisniveau

Gesamtangebot

Die Beziehung zwischen gesamtwirtschaftlichem Güterangebot und dem Preisniveau

Schock

Exogene Änderung der Gesamtnachfrage oder des Gesamtangebots

Nachfrageschock

Ein Schock, der die Gesamtangebotskurve verschiebt

Angebotsschock

Ein Schock, der die Gesamtangebotskurve verschiebt

Stabilisierungspolitik

Der Versuch der Wirtschaftspolitik, die Ausmaße der kurzfristigen Schwankungen in Grenzen zu halten

Stagflation

Das Preisniveau steigt und der Output sinkt unter sein natürliches Niveau

IS / LM - Modell

Gesamtnachfrage-Modell; die wichtigste Interpretation der Keynesschen Theorien

IS-Kurve

Repräsentiert den Markt für Waren und Dienstlesitungen

LM-Kurve

Verkörpert den Zusammenhang von Geldangebot und Geldnachfrage

Theorie des keynesianischen Kreuzes

Ein Versuch, die Überlegungen von Keynes zu Rezession und Depression zu modellieren

Staatsausgabenmultiplikator

Zeigt, um welchen Betrag sich das Einkommen als Reaktion auf eine Zunahme der Staatsausgaben um einen Euro erhöht

Steuermultiplikator

Gibt den Betrag wieder, um den sich das Einkommen ändert, wenn sich die Steuern um einen Euro ändern

Liquiditätspräferenztheorie

Sie geht davon aus, dass der Zinssatz zu einem Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage für Geld führt

Monetärer Transmissionsmechanismus

Ein Prozess, der erklärt, wie eine Ausdehnung des Geldangebots eine Erhöhung der Ausgaben für Waren und Dienstleistungen hervorruft

Pigou-Effekt

Bei sinkenden Preisen nehmen die realen Kassenbestände zu, daher sollten sich die Konsumenten reicher fühlen und mehr ausgeben

Schulden-Deflations-Theorie

Die Umverteilung des Vermögens durch ein unerwartet sinkendes Preisniveau beeinflusst die Ausgaben für Waren und Dienstleistungen

Mundell-Fleming-Modell

Eine Version des IS/LM-Modells für die offene Volkswirtschaft

Flexible Wechselkurse

Der Wechselkurs kann sich in Reaktion auf eine Veränderung der wirtschaftlichen Situation frei bewegen

Feste Wechselkurse

Die Zentralbank ist verpflichtet, zu einem bestimmten Preis heimische Währung gegen fremde Währungen zu kaufen oder zu verkaufen

Abwertung

Eine Verminderung des Wertes einer Währung

Aufwertung

Eine Erhöhung des Wertes einer Währung

Preisstarrheiten-Modell

Unternehmen passen als Reaktion auf Nachfrageänderungen die Preise nicht sofort an

Modell unvollkommener Informationen

Bei völlig frei beweglichen Löhnen und Preisen kommt es zu vorübergehenden Fehlbeurteilungen der Preise

Phillips-Kurve

Besagt, dass die Inflationsrate abhängt von derverwarteten Inflationsrate, der zyklischen Arbeitslosigkeit und von Angebotsschocks

okunsches Gesetz

Die Abweichung des Outputs von seinem natürlichen Niveau steht in umgekehrter Beziehung zu der Abweichung der Arbeitslosigkeit von ihrem natürlichen Niveau

Adaptive Erwartungsbildung

Inflationserwartungen werden auf der Grundlage der in jüngerer Vergangenheit beobachteten Inflation gebildet

Nachfragesoginflation

Die Inflation ist auf die hohe Gesamtnachfrage zurückzuführen

Kostendruckinflation

Die Ibflation ist auf ungünstige Angebotsschocks zurückzuführen, die typischerweise die Produktionskosten in die Höhe treiben

Opferverhältnis

Die Anzahl der Prozentpunkte des realen BIP eines Jahres, die aufgegeben werden müssen, um die Inflationsrate um einen Prozentpunkt zu senken

rationale Erwartungen

Wirtschaftssubjekte nutzen alle ihnen zur Verfügung stehenden Informationen optimal, um Prognosen über die Zukunft aufstellen zu können

Natural-Rate-Hypothese

Schwankungen der Gesamtnachfrage zeigen nur kurzfristige Wirkungen auf die Produktion und Beschäftigung, langfristig nehmen sie ihre natürlichen Werte an

Hysteresis

Der langfristige Einfluss vergangener wirtschaftlicher Ereignisse auf die natürliche Arbeitslosenquote

Taylor-Regel

Geldpolitische Regel: Der reale Zinssatz, also der Zielzinssatz abzüglich Inflation , reagiert auf Inflation und BIP-Lücke

Taylor-Prinzip

Damit die Inflation stabil bleibt, muss die Zentralbank auf einen Anstieg der Inflationsrate mit einer noch stärkeren Erhöhung des Nominalzinssatzes reagieren

Study