M8 Pharmakologie Medikamente

M8 Pharmakologie Medikamente

M8 Pharmakologie Medikamente


Melanie Gehrig
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Überblick über die Pharmakologie von Medikamenten, mit Fokus auf ihre Wirkungen, Indikationen und Nebenwirkungen. Sie behandeln Themen wie Antibiotika, Zytostatika, HIV-Medikamente, Tranquilizer und Lithiumsalze, wobei besonders auf die Behandlung von Störungen und die Gefahren von Medikamenten eingegangen wird. Diese Karteikarten eignen sich für Medizinstudenten und Fachpersonal, die ihr Wissen über die Anwendung und Risiken verschiedener Medikamente vertiefen möchten.
Flashcards
30
Students
6
Language
German
Category
Medical
Created / Updated
25.05.2014 / 20.05.2022

Flashcards

Betablocker (Beta- Sympatholytika)

Indikation

  • Hypertonie
  • Koronare Herzkrankheit (Vasodilataion)
  • Herzinsuffizienz
  • Herzrythmusstörung

Betablocker (Beta- Symphatolytika)

Wirkung:

  • Blockade der Beta 1 Rezeptoren
  • Herabsetzen der Herzschlagfrequenz und Herzschlagkraft
  • 02 Bedarf des Herzens wird Herabgesetzt
  • das Herz wird geschützt

Betablocker (Beta Symphatolytika)

Unerwünschte Wirkung:

  • Orthostatische Beschwerden
  • Kopf Sz
  • Tachykardie
  • Übelkeit
  • Müdigkeit
  • Mundtrockenheit

Betablocker (Beta Sympatholytika)

Kontraindikationen

  • Bradykarde Rhytmusstörungen
  • atrioventrikuläre (av) Block
  • Diabetes Mellitus mit neigung zu Spontanhypoglykämie
  • schwere obstruktive Atemwegserkrankungen (insbesondere Astham bronchiale)

Betablocker (Beta Sympatholytika)

Vorsichtsmassnahmen

Beim Absetzen nach länger dauernder Gabe von Betablockern ist eine langsame Dosisreduktion notwendig. Grund: unter der Therapie mit Betablockern nimmt die Zahl der Beta Rezeptoren zu. Setzt mann die Betablocker plötzlich ab, muss mit der Gefahr von Angina Pectoris Anfällen oder eines Herzinfarktes sowie einer Tachykardie gerechnet werden.

Antirheumatika

Angewendetet Arzneistoffruppen

  • NSAR
  • Glucocorticoide
  • "Basistherapeutika"

Anthireumathika (Kein Lebendimpfstoff)

 

Basistherapeutika:

  • Bei chronisch entzündlichen rheumatischen Erkrankungen (rheumatoide Arthritis)
  • Ziel der Therapie ist den zerstörenden Krankheitsprozess aufzuhalten
  • Vorher werden schlummernde Inffekte abgeklärt (z.B. Hepatitis HIV Tuberkulose usw.)
  • Diese Infekte sind eine Kontraindikation 
  • Während dieser Zeit keine Impfung mit Lebendimpfstoffen

Anthireumatika

Basistherapeutika Medikamnetengruppe

  • In das Immunsystem eingreifende Stoffe
  • TNF- a- Hemmer ( Tumor Nekrose Faktor alpha ist eine körpereigene Substanz die bei der Abwehrreaktion des Körpers eine wichtige Rolle einnimt. Sie gehören zu den Substanzen die eine Entzündungsreaktion im Körper auslösen oder verstärken)
  • Sulfasalazin ( Sie erfolgt oral Die wirkung tritt frühestens in 4-6 Wochen auf NW: trockener Husten Dyspnoe Blutbildveränderung erhöhte Leberwerte Juckreiz. )
  • Leflunomid ( Wird oral verabreicht Die wirkung tritt erst nach 4-12 Wochen ein Es weist mit ca 2 Wochen eine lange Halbwertszeit auf)
  • Antimaraliamittel ( Die applikation erfolgt oral wird gegen Artritis eigesetzt Wirkung tritt nach 2-6 Monaten auf NW: Sehstörung

Psychopharmaka

Psychische Erkrankungen stellen Störungen im Gleichgewicht der Neurotransmitter (Dopamin, Noradrenalin[ Sympatikus Erregungsleitung] und serotonin ) dar und Veränderungen in der Rezeptorverteilung und der Rezeptordichte

Psychopharmaka können dieses Ungleichgewicht der Neurotransmitter teilweise ausgleichen

Arzneimittelgruppe

Neuroleptika

Haldol

Quetiapin

Haauptindiaktionen:

  • Schizophrenie Manien
  • Erregungs und Angstzustände
  • Alkoholdelirium

Der Wirkungsmechanismus der Neuroleptika beruht hauptsächlich auf einer Hemmung der Dopamin Erregungsübertragung im Gehirn. Man nimmt an dass bei der Schizophrenie ein Überschuss des Neurotransmitters Dopamin vorliegt Neuroleptika blockieren die Wirkung des Dopamins an seinen Rezeptoren und reduzieren so seine Wirkung im Gehirn.

Neuroleptika

NW:

  • Mundtrockenheit
  • vermindertes Schwitzen
  • Opstipation
  • Mikktionsstörungen
  • Parkinson Syndrom Erscheinungsbild (Rigor Trmeor kleinschrittiger Gang)

Antidepressiva

Citalopram

Remeron

Trittico

Hauptindikationen:

  • Depression z.T.
  • Angststrungen (sedierend)
  • chronische Schmerzen (aufhellend)

 Antideprssiva sind Arzneistoffe die hauptsächlich gegen depressive Störungen eingesetzt werden.

Die meisten ANtidepressiva wirken auf die synaptische Erregungsübertragung indem sie die wiederaufnahme der Neurotransmitter Noradrenalin und/oder Serotonin aus dem Synaptischen spalt ins Nerevnende hemmen.

  • Trizyklische Antidepressiva
  • SSR und SSNI
  • NRI
  • MAO Hemmer

Es ist zu beachten dass bei allen Antidepressiva die depressionslösende Wirkung frühestens nach Zehn Tagen bei den trizyklinsichen erst nach 2-3 Wochen

Antidepressiva

Unerwünschte Wirkung

Mundtrockenheit

Akkommationsstörung

Opstipation

Blutdrucksenkend

Tachykardie

MAO Hemmer sollten nie mit anderen Antidepressiva kombiniert werden

Lithiumsalze

Priadel

Litarex

Hauptindikation: 

  • Bipolare Störungen
  • (manisch depressive Störungen)

Lithiumsalze werden zur Behandlung von bipolaren Störungen eingesetzt Sie mildern die manischen Phasen und verlängern die krankheitsfreien Intervalle. Für einen Therapie erfolg ist es notwendig Lithium über jahre hinweg konsequent zu nehmen.

Die Plasmahalbwertszeit von Lithiumsalzen ist individuell sehr verschieden (7-35h) Darum und wegen der geringen therapeutischen Breite muss die Dosierung von Lithiumsalzen individuell festgelegt und durch regelmässige Blutspiegelkontrollen überwacht werden. Erste zeichen einer Überdosierung äussern sich in grobschlägigem Tremor Muskelzucken und Erbrechen

Lithiumsalze

NW:

Vor allem zu beginn der Therapie treten feinschlägiger Fingertremor Durst Harndrang und Nierenschädigungen auf

Kontraindikationen:

Lithiumsalze sind kontraindiziert bei Niereninsuffizienz und schweren Herzkreislauferkrankungen. Während einer Schwangerschaft dürfen Lithiumsalze wegen der Gefahr möglicher Missbildungen nicht gegeben werden.

Interaktionen:

Diuretika und nichtsteriodale Anthireumathika können zu einer erhöhung des Lithium Blutspiegels führen mit der Gefahr einer Lithium Vergiftung

Tranquilizer

Temesta

Seresta

Hauptindikationen:

  • Psychovegetative Störungen
  • Angstzustände

Tranquilizer haben folgende Eigenschaft:

Sie wirken Beruhigend (sedierend)

lösen Angst und Spannungszustände (anxiolytisch)

bewirken Ausgeglichenheit

In unterschiedlichen Stärken wirken die meisten Tranquilizer zusätzlich:

antiepileptisch (antikonvulsiv)

muskelrelaxierend

Tranquilizer werden bei Neurosen (Störungen der Konfliktlösung) Unruhe Angst Spannungszustände sowie psychosomatischen Beschwerden kurzfristig und nur in Akutsituationen engesetzt. Ferner finden sie Anwendung bei funktionellen Schlafstörungen aufgrund ihrer muskelrelaxierenden Wirkung bei Muskelspasmen und Muskelverspannungen sowie bei Epilepsie und zur Narkosevorbereitung

Tranquilizer

NW:

Das Zentrale Problem der Tranquilizer ist die Gefahr einer Gewöhnung

Müdigkeit

Benommenheit

Schwindel

Einschränkung des Denkvermögens und der Leistungsfähigkeit

Bei älteren Patienten kann es auch zu Koordinationsstörungen Halluzinationen und paradoxe Erregungs- und Verwirrtheitszustände kommen. Deswegen und wegen der Muskelrelaxierenden Wikrung kann es bei älteren Patienten zu Stürzen kommen

 

HIV Medikamente

Es ist immer noch nicht möglich das HIV Virus medikamentös auszurotten

Möglich ist teilweise oder zeitlich begrenzt das HIV Virus unter Kontrolle zu halten und durch das HIV Virus verursachte Fortschreiten des Immundefektes zu verzögern 

Das Problem sind die Resistenzentwicklungen

(Einnahme der Mediakmente regelmässig und Streng nach Schema)

HIV Medikamente

Wirkung allgemein

Viren haben keinen eigenen Stoffwechsel sie benötigen zu ihrer Vermehrung bestimmte Stoffwecdhselvorgänge ihrer Wirtszelle

Das Ziel ist also gezielt die Virusvermehrung zu hemmen ohne die normale Stoffwechselfunktion der Wirtszelle zu stören

Das Ziel der antiviralen Mittel sind verschiedenen Enzyme welche das Virus für seine Vermehrung benötigt.

HIV Medikamente

NW

  • Exantheme (Hautausschlag)
  • Neurologische Störungen
  • Neutropenie (Leukozyten Fehlstörung)
  • Thrombozytopenie
  • Knochenmarksschädigung
  • Periphere Neuropathie
  • Pankreatitis

HIV Medikamente

Postexpositionsprophylaxe

Kombinationstherapie (belastende unerwünschte Wirkung) innert 48 bis 72 Stunden

Das Übertragungsrisiko wird gesenkt

Diese Medikamente haben erhebliche unerwünschte Wirkungen die oft zum Abbruch der Therapie führen eine gute Schulung Informationen und Unterstützung der Betroffenen ist sehr wichtig

HIV Medikamente

Unterteilung aufgrund ihres Wirkungsprinzip

Greift in die Zellteilung ein

  • Reserve Transskrptase Hemmer
  • Protease Hemmer
  • Fusions Hemmer
  • Integrase Hemmer

Zytostatika

Indikation:

  • Zytostatika werden bei der Tumorbehandlung neben chirurgischen Massnahmen und / oder Bestrahlungen eingesetzt
  • Sie können palliativ (lindernd) oder kurativ (heilend) eingesetzt werden

Kontarindikation:

  • Schwangerschaft

Zytostatika

Wirkung:

 

Bei der Zellteilung

Dieser zur Behandlung von malignen Tumoren eingesetzten Medikamente bewirken eine Zerstörung oder Schädigung der Tumorzellen

Dabei werden auch funktionstüchtige Körperzellen geschädigt

Allgemein gesagt wirken die Zytostatika auf die Zellteilung das Zellwchstum oder den Zellstoffwechsel ein.

Zytostatika

Therapie wo/wie wirken sie

Neoadjuvantien:

schlecht zugängliche oder weit fortgeschrittene Tumore vor chirurgischen Eingriffen verkleinern

Adjuvant:

als Ergänzug zur Operation um Restzellen zu beseitigen

Bei den systemischen Tumoren wie Leukämie und Lymphomen müssen Zytostatika primär eingesetzt werden weil eine Operation nicht möglich ist.

Zytostatika

Unerwünschte Wirkung

Hemmung oder Zerstörung funktionsfähiger gesunder Zellen v.a. Zellen mit hoher Teilungsrate:

Knochenmark = Myelosuppression (Leuko-Thrombozytopenie und Anämie)

Keimdrüsen

Schleimhaut (Übelkeit Erbrechen Durchfall Resorptionsstörung Stomatitis)

Haare ( Haarausfall)

Immunsuppression sie führt zu einer erhöhten Infektionsgefahr

Zytostatika werden häufig in Kombination und nach einem vorgegeben Behandlungsplan eingesetzt

Vorsichtsmassnahmen im Umgang mit Zytostatika

Es handelt sich um sehr toxische Substanzen mit denen entsprechend sorgsam umzugehen ist

Schwamgere dürfen nicht mit Zytostatika umgehen

Es sind Handschuhe und langärmlige Überschürzen anzuziehen

Beim Hantieren soll nur einmalmaterial verwendet werden

Bei der Vorbereitung zur Infusion ist eine saugfähige wasserdurchlässige Arbeitsunterlage zu benützen

Medikamentenreste Spritzen Nadelmaterial kontaminierte Tupfer und Unterlagen sowie Ampullen müssen in geeigneten seperaten Behältern gesammelt werden und durch fachleute entsorgt werden

Beim verschütten von Zytostatikalösungen oder Bruch von Behältern muss mann sehr umsichtig die Reste entsorgen und die kontaminierten Flächen Personen nach internen Regeln reinigen und versorgen

Vorgehensweise bei Kontanimation von haut Schleimhaut Kleidung :

Mit kaltem Wasser und ohne Seife kontanimierte Haut mehrer Minuten abspühlen

Bei spritzen ins Auge mind 10 Minuten mit Wasser oder Kochsalzlösung spülen und den Augenarzt kontaktieren

Kontanimierte Kleidung entsorgen oder mit Schutzkleidung die Kontanimierte Kleidung mit Kaltem Wasser ausspühlen und diese anschliessend in die Wäscherei geben.

Paravasat

Paravasat ist ein schwerer zwischenfall bei der Zytostatika Applikation der bei unkorrekter Lage der Nadel oder bei brüchigen Blutgefässen entstehen kann. Die Infusionsflüssigkeit tritt ins Gewebe aus und führt dort zunächst zu entzündlichen Stellen Ödemen in der Folge je nach Zytostatikum zu Gewebenekrose und schwerden Ulzera

Bei einem Paravasat wird die Infusion sofort gestoppt und man versucht bei liegender nadel die infundierte Lösung zurückzusaugen. Die Extremität wird ruhig gestellt und je nach Zytostatikum mit trockener Wärme Kälte oder mit Gegenmittel behandelt Ein Notfallset für die behandlung von Paravasetan muss immer bereit liegen

Antibiotika

Ein Antibiotikum ist eine Subsatnz gegen bakterielle Infektionen. Unterstützung der körpereigenen Abwehr

Phagozythose ist notwendig


 

Antibiotika

Resistenz was muss beachtet werden

Wegen der zuhnehmenden Resistenzentwicklung der Antibiotika müssen folgende Punkte beachtet werden:

  • Strenge Indikationsstellung (nur Fieber ist keine Indkation)
  • Im Spital vor Antibiotika Einsatz bakteriologische Kultur und Empfindlichkeitsprüfung
  • Erregerspezifische Antibiotika vor Breitbandantibiotika
  • Wirken am richtigen Ort z.B. Liquor Harnweg usw
  • Dossierung ausrecihend genügend lange Anwendungsdauer
  • Wenn bei Behandlung nach 3-4 Tagen keine besserung eintritt Arzt erenut aufsuchen

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