M20 Diabetes insipidus

M20 Diabetes insipidus

M20 Diabetes insipidus


Melanie Gehrig
Diese Lernkarten bieten eine grundlegende Einführung in Diabetes insipidus, eine seltene Erkrankung, die durch gestörte ADH-Produktion oder -Wirkung gekennzeichnet ist. Sie behandeln die Symptome wie Polyurie und starken Durst, die Diagnostik durch Durstversuche und DDAVP-Verabreichung, sowie die Therapie mit Medikamenten wie Minirin oder Operationen bei Tumoren. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten und Pflegekräfte, die Patienten mit dieser Erkrankung versorgen, da sie wichtige pflegerische Interventionen und Behandlungsstrategien vermitteln.
Flashcards
7
Students
2
Language
German
Category
Medical
Created / Updated
17.06.2014 / 25.08.2015

Flashcards

Definition:

diabet= aus dem Griechischen bedeutet hindurchgehen

insipidus= ist lateinisch und heisst nicht süss schmecken denn der Urin bei den betroffenen Patienten schmeckt nicht süss im Gegensatz zu den Patienten mit Diabetes mellitus (Honigsüss)

Definition 2

Die Niere können den Harn ungenügend konzentrieren. Die Urinmenge ist deshalb gross= Polyurie

Der Wasserverlust verursacht Durst und de Patienten trinken sehr viel= Polydspsie

Epidemiologie:

DIe Krankheit ist selten und selten erblich

Zwei Formen und deren Ursachen

Diabetes insipidus centralis:

Adiuretisches Hormon wird im HHL fehlerhaft gebildet oder sezerniert die renale Wasserrückresorption ist vermindert es kommt zu einer Polyurie und Exsikose Dabei kommt es zu einer Harnflut bis zu 20l/Tag

Diabetes insipidus renalis:

Bei dieser Form wird ausreichend ADH produziert jedoch reagieren diee Nierentubul nicht auf das Hormon weil die ADH Rezeptoren defekt sind (angeboren X- Chromosomal rezessiv) oder die Nierentubuli geschädigt sind(erworben)

Idiopathisch oder als Folge einer AUtoimmunerkrankung mit Antikörper gegen ADH produziereneden Zellen

Tumoren im Bereich der Sella turcica und Hypothalamus

Diagnostik

  • Serumosmolalität bei niedriger Urinosmalitität
  • Dazu eine niedriger ADH Spiegel
  • Kontrollierter Durstversuch
  • Verbreichung von DDAVP (Minirin)
  • Beobachtung ob der Urin konzentrierter wird alos eine höhere Urinosmolalität erfolgt
  • Immer abklären ob eine raumfordernder Prozess im Gehirn für den ADH Mangel verantwortlich ist

Symptome

Trias:

  • Polyurie (4-20l/24h)
  • Zwanghaftes Trinken bei quälendem Durst (auch nachts) von grossen Trinkmengen (5-20l/24h)
  • Ausscheidung von grossen Mengen wasserklaren Urins (Asthenurie=fehlende Konzentrationsfähigkeit des Harns)
  • Neurlogische Ausfälle Sehstörungen

Therapie:

Centralis und renalis

Behandlung des Grundleidens

Medikamente mit gleicher Wirkung wie ADH= Desmopressin (Minirin) Nasenspray oder oral

Operationen wenn ein Tumor zugrunde liegt Behandlung von Entzündungen bei tuberkulöser Meningitis

Pflegerische Intervention

Ohne Medikamentengabe darf die Flüssigkeit nicht eingeschränkt werden da eine Gefahr einer Exsikose

Achtung bei Säuglingen und Kleinkindern Flüssigkeitseinschränkungen nach GAbe on DDAVP wegen Gefahr von Überwässerung und Krämpfen (Therapie von Enuresis)

Flüssigkeitsbilanzierung

Korrekte Medikamentenverabreichung

Study