M13 Prostatakarzinom

M13 Prostatakarzinom

M13 Prostatakarzinom


N. M.
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Überblick über das Prostatakarzinom, seine Diagnostik, Therapie und Pflege. Sie behandeln Themen wie die Ursachen, Risikofaktoren, Tumorausbreitung und Prognose, sowie die Bedeutung von Tomaten in der Prävention. Die Karteikarten richten sich an Pflegekräfte und medizinisches Personal, die Patienten mit Prostatakarzinom betreuen und beraten, um deren Lebensqualität zu verbessern.
Karten
17
Lernende
8
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
25.11.2014 / 16.06.2024

Lernkarten

Prostatakarzinom - Krankheitszeichen

-Das Prostatakarzinom löst in der Regel keine frühen Warnzeichen aus, weil es meist in der peripheren (äußeren) Zone der Prostata entsteht und somit weder schmerzhaft ist, noch die Harnröhre verengt.

 

-Im Frühstadium gibt der Tumor keine eindeutige Warnung und verursacht allenfalls geringe, unbestimmte Zeichen. Später kann es vor allem zu Beschwerden beim Wasserlassen (z.B. Dranginkontinenz) und zu Knochenschmerzen kommen. 

CA beginnt auf der Ausenseite. 

Prostatakarzinom

-Das Prostatakarzinom kann nur geheilt werden, wenn es in einem organbegrenzten Stadium diagnostiziert wird.

-Zu diesem Zeitpunkt ist das PCA meist asymptomatisch.

-Das Prostatakarzinom ist der häufigste bösartige Tumor bei Männern.

-Die Häufigkeit steigt mit dem Alter an, genauso wie die Zahl der unerkannten (latenten) Prostatakarzinome. Sie ist weltweit jedoch sehr unterschiedlich.

-Nicht jedes Prostatakarzinom muss behandelt werden =

     Aktive Surveillance

Prostata-
karzinom

Bilder

Prostatakarzinom – Ursachen/Risikofaktoren

-Weshalb Prostatakrebszellen entstehen und sich manche zu einer lebensbedrohlichen Krankheit weiterentwickeln, ist unbekannt.

-Als Risikofaktoren gelten das Alter sowie hormonelle und genetische Faktoren.

-Rauchen

-Übergewicht

Prostatakarzinom - Diagnostik

-Anamnese

-rektale Tastuntersuchung - Urologen

-PSA-Bestimmung

-transrektaler Ultraschall

-Eventuell notwendige Biopsie, um die Diagnose zu sichern

-Bestimmung der Tumorausbreitung (CT, MRI, Knochenszintigraphie)

Histologisches Grading nach Gleason-Score
 

Bild 2

TNM - Klassifikation

-T= Tumor (Primärtumor)   TI-T4

-N = regionale Lymphknoten   Nx-N1

-M = Fernmetastasen   Mx-M1 

Falsche positive pathologische PSA-Werte

-Katheterisierung

-Längere Velofahrten

-Ejakulation  <24h

Prostatakarzinom - Prognose

-Aus den Befunden der Tumorausbreitung und Biopsie ergibt sich das für die Prognose und Behandlungsplanung wichtige Tumorstadium.

-Die individuelle Prognose hängt von vielen Faktoren ab.

-Problem beim fortgeschrittenen PCA sind die Knochenmetastasen

 

Prostatakarzinom - Therapie

-Kontrolliertes Zuwarten

-Radikale Prostatektomie – Da Vinci Roboter Operation

-Strahlentherapie - Brachytherapie

-Hormontherapie

-Palliative Therapie 

Auswirkungen eines unbehandelten Prostatakarzinom 

-Palliative TURP

-Analgesie mit Opiaten

-Palliative Radiotherapie

-Inkontinenz

-Impotenz

Radikale Prostatektomie

-Hohe Heilungsrate bei Frühkarzinome

-Lymphknoten können entfernt werden bei Befall

-Bei Lokalrezidiv kann eine Nachbestrahlung erfolgen

-Heutige Technik – 3h OP, 3-7 Tage Spitalaufenthalt

-Keine chemische Kastration mit Antihormontherapie notwendig

 

Nachteile:

-Inkontinenz

-Impotenz

Postoperative Pflege

 

-ostoperative Überwachung der Vitalzeichen

-Pneumonie- und Thromboseprohylaxe

-Frühzeitige Mobilisation mit entsprechender Hilfe

-Angepasste Dauerblasenspülung(Nur wenn nötig) (wie bei TURP)bzw DK-Urinableitung und Schienung der Anastomose

-DK – Pflege und Fixierung

-Ein- und Ausfuhrkontrolle – anfänglich stündlich

-Verbandswechsel und Wunddrainagenkontrolle

-Infektionsprophylaxe

-Auf weichen Stuhlgang achten

-Ausreichend trinken

Mögliche Komplikationen der OP

-Gefahr der Blutung/Nachblutung

-Infektionen

-Lymphansammlung im kleinen Becken

-Striktur der Harnröhre

-Harninkontinenz

-Erektile Dysfunktion

Harninkontinenz nach
radikaler Prostatektomie

Hilfestellung und Beratung der Pflege bei:

-Beratung von Hilfsmitteln

-Anwendung zeigen

-Wo kann man das beziehen?

-Trinkverhalten – Patienten trinken absichtlich zu wenig ( Angst vor dem Nass werden)

-Darmentleerung

-Bettschutz

-Beckenboden anspannen bei Positionsveränderung (liegen auf stehen), husten, niesen, Treppensteigen

-Schweres Heben vermeiden > 5 kg

-Wasserlösen im Sitzen

Tomate –
die beste Freundin des Mannes
 

-Das Pigment, das die rote Farbe der Tomate verursacht besitzt

  krebshemmende Eigenschaften

-Der Wirkstoff der Tomate reichert sich vorzugsweise in der Prostata an, das verhindert  das unkontrollierte Zellwachstum in der Prostata.

-Tomatensauce ist das ideale Nahrungsmittel, weil sie in hoher

  Konzentration den Wirkstoff enthält und zusammen mit Olivenöl besonders gut aufgenommen wird.

 

-Der Verzehr von zwei Mahlzeiten mit Tomatensauce pro Woche, kann das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken nachweislich um 25% senken.

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