M11 Malnutration

M11 Malnutration

M11 Malnutration


Melanie Gehrig
Diese Lernkarten bieten eine grundlegende Einführung in die Mangelernährung, mit Fokus auf Kalorienbedarf, Eiweißzufuhr und Mikronährstoffen. Sie behandeln die Ursachen, Risikofaktoren und Auswirkungen von Fehlernährung, insbesondere bei älteren Menschen und Patienten mit Erkrankungen wie Alzheimer oder Demenz. Die Karteikarten sind ideal für Medizinstudenten und Pflegekräfte, die ihr Verständnis für Ernährungszustände und Diätmanagement vertiefen möchten.
Flashcards
14
Students
3
Language
German
Category
Medical
Created / Updated
14.08.2014 / 30.11.2016

Flashcards

Gewicht und Ernährungszustand:

BMI (body mass index) :

  • Unter 18.5 Untergewicht
  • 18.6-19.9 Grauzone
  • 20.0-24.9 Normalgewicht
  • 25.0-29.9 leichtes Übergewicht
  • 30.0-34.9 Übergewicht
  • 35.0-39.9 Schweres Übergewicht
  • Über 40 morbide Adipositas

Gewicht : Keine Garantie für guten Ernährungszustand

Malnutration-Fehlnutration:

  • Häufigkeit der Malnutration 20-80%
  • Gewichtsverlust
  • = Störungen

Folgende Störungen können auftreten:

  • Protein und Fettmetabolismus
  • Immunsystems
  • Respiratorischer Funktion (Muskelkraft)
  • Wundheilung

Patienten Risikoidentifikation

  • Veränderungen in der regelmässigen Nahrungsaufnahme
  • Schwere der Erkrankung (Mehr als 1 System)
  • Messung des BMI
  • Gewichtsverlust (mehr als 5-10% innerhalb 1 Monates)
  • Erheben von Screening Daten
  • Assessment (Erfassen des Ernährungszustandes durch Tellerprotokolle
  • Medizinische Untersuchung mit Laboranalytik

Ursache:

  • Zu geringe Zufuhr oder schlechte Resorption von Energie, Eiweiss und Mikronährstoffen
  • Krankheitsbedingter erhöhter Bedarf an
  • Nährstoffen
  • Veränderungen im Stoffwechsel
  • Spezifische Verluste durch Wunden Drains

Risikoklienten im Altersheim

  • Sarkopenie (Muskelabbau)
  • Kau und Schluckbeschwerden
  • Morbus Alzheimer Morbus Parkinson
  • Osteoporose
  • Wundheilungsstörungen Dekubitus
  • COPD
  • Einseitige Ernährung
  • Geringer Eiweisskonsum
  • Appetitlosigkeit

Altersbedingte Veränderungen

  1.  Abnahme der fettfreien Körpermasse:
  • Abnahme der Muskelmasse
  • Abnahme des Gesamtkörperwassers
  • CAVE: Dehydration
  1. Sinkende Adaptionsfähigkeit:
  • Verlust der Regulationsfähigkeit bzgl. Der Nahrungsaufnahme und Körpergewicht
  • Verlust der spezifisch sensorischen Sättigung
  • Veränderung /Abnahme des Geruchs und Geschmackssinn
  1. Zinkmangel führt zu einer Verminderung des:
  • Geschmacksempfinden und Appetitlosigkeit
  • Circulus vitiosus: Appetit = Geschmack
  1. Kau und Schluckbeschwerden:
  • Zahnverlust
  • Prothese (Passform)
  • Wunde Stellen in der Mundhöhle (Aphten Herpes Paradontopatien)
  1. Verlangsamte Verdauungs und Organleistung
  • Magensäureproduktion
  • Bakterienüberwucherung
  • Verminderte Eiweissverdauung (Pepsinogen)
  • Verminderte FE Aufnahme Intrinsic Faktor
  • Vitamin B12 (M. Alzheimer. und Demenz)
  • Bioverfügbarkeit von C++ (Osteoporose)
  • Darmzotten /Pankreas und Gallensäfte
  • Maldigestion und Malabsorption der Makro und Mikronährstoffen

Kreislauf der Mangelernährung:

Krankheit

Unzureichende Zufuhr an Energie Eiweiss Mikronährstoffen und Flüssigkeit

Mangelernährung im Sinne von Unter-Fehlernährung

Muskelabbau Körperliche Schwäche Mangelhafte Zellregeneration Verzögerte Wundheilung Gestörte Bewegungsabläufe

Kalorienbedarf:  Wichtig

Bettruhe                                  20-25 kcal/kg/d

Leichte Aktivität                      32 kcal/kg/d

Mittlere Aktivität                     37 kcal/kg/d

Schwere Arbeit                      40-50kcal/kg/d

Sepsis schweres Trauma      25-35 kcal/kg/d

Wichtig

Bestimmung des Kalorienbedarfs

  1. Abschätzen des Kalorienbedarfs:
  • Formel
  1. Bestimmung des Kalorienbedarfs indirekte Kalorimetrie
  • Bestimmung des endexspiratorischen CO2
  • Verwertbare Werte nur bei FiO2 unter 0.6

Respiratorischer Quotient (RQ)

  • CO2 Produktion
  • O2 Verbrauch

Makronährstoffe-Energiezufuhr Wichtig

Fette:

 25-30% 1.5g/kg

Eiweiss:

10-15%1- 1,5g/kg

Kohlenhydrate:

55-60% 5g/kg/

Wichtig

Kohlenhydrate:

Glukose der Hauptenergieträger:

1g= 4kcal

Überdosierung ist schädlich:

Max. tägliche Einfuhr 5g/kg/Tag

Überschuss gespeichert als:

Glykogen in der Leber und den Muskeln

Fett in der Leber

Fett

Hauptenergieträger in pathologischen Stoffwechesllagen:

1g=9kcal

Tagesbedarf:

1-1,5g/Kg

Peripherer venöser Zugang ausreichend

Träger für fettlösliche Vitamine

 

Eiweiss /Aminosäure

Eiweiss                                                          enterale Ernährung

Aminosäure                                                 parenterale Ernährung

Struktureiweisse, Funktionsproteine       (Enzyme Immunglobuline Zytokine)

Tagesbedarf                                                1-1,5g/kg

Bestimmte Aminosäuren bei                     Katabolie-Glutamin

                                                                       Leberinsuffizienz Verzweigkettige AS  

 

VIER Zusammen

Verdauungssystem (Alter Tumor)

Infektion (Immunsystem HIV)

Einkaufen  

Rastlos (Wie hoch ist der Kalorienbedarf Bewegung)

Zahnstatus (Zahnprothese)

Umfeld (Ton Soziales Umfeld)

Schluckstörung

Alkohol

Medikamente (Diuretika Digitalis Benzos = Geschmacksveränderung)

Mund (Lippe Weicher /Harter Gaumen Verletzt /nicht Verletzt)

Emotion

Nahrung (Diät bedingt aufgrund einer Erkrankung Nieren/Herz Diät)


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