M11 Kolorektales Karzinom
M11 Kolorektales Karzinom
M11 Kolorektales Karzinom
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Flashcards
Diagnose Kolorektales Karzinom
- Hämoccult-Test ( Früherkennung)
- Labor: Blutbild, Tumormarker, Leberwerte
- Digitale rektale Untersuchung
- Koloskopie mit Gewebeentnahme und Untersuchung.
Sonografie, Computertomografie des Abdomens zur Beurteilung der Tumorausdehnung und zur Metastasensuche
Epidemiologie
In der Schweiz erkranken pro Jahr 4100 Menschen. (11% alle Kerbes Erkrankungen) Bei Männer 3 häufigste bei Frauen 2 häufigste Kerbeserkrankung.
Meist sind vor allem ältere Menschen davon betroffen 37% der Patienten sind 50 und 69 Jahre alt , 57% über 70.
Prognose
Je nach Stadium der Erkrankung ist die Prognose besser oder schlechter.
Risikofaktoren/
Risikofaktoren:
- Rauchen
- Bewegungsmangel
- Übergewicht
- Fett und Fleischreiche Ernährung
- Chronisch-entzündliche Darm erkrankungen, zum Beispiel Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa
- bestimmte erbliche Darmerkrankungen, bei denen vermehrt Schleimhautwucherungen ( Polypen) im Darm auftreten, zum Beispiel die «Familiäre adenomatöse Polyposis» (FAP)
- Darmkrebs-Erkrankungen bei nächsten Verwandten, vor allem, wenn der Tumor vor dem 50. Lebensjahr aufgetreten ist; man schätzt, dass rund 10–15 % aller Darmkrebs-Erkrankungen auf eine erbliche Veranlagung zurückzuführen sind
- früher aufgetretene Polypen im Darm
Symptome
Darmkerbs verursacht oft während langer Zeit kaum Symptome. Folgende Beschwerden können auf Darmkrebs hinweisen.
- Blut im Stuhlgang bzw. rot oder schwarz Verfärbung des Stuhls.
- Beschwerden beim Stuhlgang, z.B Stuhldrang, ohne eine Entleerung möglich ist.
- Neu aufgetretene Bauchschmerzen
- Änderung der Stuhlgewohnheiten, z.B abwechselnd Durchfall und Verstopfung, bleistifdünner Stuhl , Krämpfe beim Stuhlgang oder starke Blähungen ohne erkennbaren Auslöser.
- Ungewollter Gewichtsverlust.
- Unwillkürlicher Abgang von Stuhl und Wind
- Anämie
Therapie
- Die Therapie abhängig je nach dem wie weit der Tumor fortgeschritten ist. Wenn immer möglich wir Darmkrebs operativ entfernt.
- Befindet sich der Tumor in einem sehr führen Stadium, ist die Therapie nach dem Eingriff abgeschlossen.
- Bei weiter fortgeschrittenen Stadien sind weitere Therapien not wendig. Oft wird der Tumor schon vor der Operation bestrahlt und/oder mit Chemotherapie behandelt (Radiochemotherapie). Mit dieser Massnahme möchte man den Tumor verkleinern und damit die Erfolgsaussichten der Operation vergrössern. Eine weitere Behandlungsoption ist eine Chemotherapie im Anschluss an die Operation.
Sind Metastasen bereits vorhanden gibt es weiter Therapiemöglichkeiten. kombinierte Strahlen und Chemotherapie oder die Behandlung mit modernen Medikamenten (monoklonale Antikörper, Immuntherapie). Eine medikamentöse Therapie kann Beschwerden lindern und die verbleibende Lebenszeit verlängern. Einzelne Metastasen, insbesondere Lebermetastasen, können operativ oder mit speziellen Verfahren reduziert oder sogar entfernt werden
Stadien der Krankheit:
T0 Kein Tumor vorhanden
T1 Der Tumor ist auf die innerste Schicht der Darm
wand beschränkt
T2 Der Tumor hat sich bis zur Muskelschicht der
Darmwand ausgebreitet
T3 Der Tumor hat sich durch alle Schichten der
Darmwand ausgebreitet
T4 Der Tumor ist in benachbarte Gewebe eingedrungen
Tx Die Ausdehnung des Tumors lässt sich nicht beurteilen
N0 Keine Lymphknoten befallen
N1 Der Tumor hat einen bis drei benachbarte Lymph knoten befallen
N2 Der Tumor hat vier oder mehr benachbarte Lymphknoten befallen
Nx Der Befall von Lymphknoten lässt sich nicht beurteilen
M0 Keine Metastasen
M1 Metastasen in anderen Organen, zum Beispiel in Leber oder Lunge
Mx Das Vorliegen von Metastasen lässt sich nicht beurteilen