LM-Chemie
wasserlösliche Vitamine 2
wasserlösliche Vitamine 2
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Cartes-fiches
Biotin Vorkommen
als Wirkform 1-N-Carboxybiotin noder als Biocytin in fast allen NM
Biotin Funktion
Biotin ist die prosthetische Gruppe von carboxylierenden Enzyme (Acetyl-CoA-Carboxylase, Pyruvatcarboxylase)
Biotin Stabilität
relativ stabil
Kochverluste gering wg.Proteinbindung
Verarbeitung 10-15% Verluste
Biotin Resorption und Metabolismus
im Dünndarm: Freisetzung durch Biotinidase, Resorption ca.50%
verhinderte Resorption wenn Avidin komplexiert -> Problem beim Verzehr roher Eier
Leber und NIere: hohe KOnzentration
Kot. Ausscheidung nach Metabolisierung
Biotin Bedarf
30--60mikrogramm
erhöhter Bedarf: viel rohes Eiweiß, Diab.m, Haarausfall, brüchige Fingernägel
Biotin Mangel
selten
gestörte Gluconeogense, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Zungenentzündung, Blässe, trockene, schuppige Dermatitis mit Haarausfall
B6
Pyridoxin, Pyridoxal, Pyridoxamin
B6 Vorkommen
meist proteingebunden in tierischen LM vor allem als Pyridoxal und -oxamin und in Pflanzen als Pyridoxin
Fleisch, FIsch, Avocado, grüne Bohnen, Bananen
B6 biochemische Wirkung
Pyridoxal-5-Phosphat=Coenzymaktive Form
AS-Decarboxylase
Des- und Transaminase
Enzyme des Tryptophanstoffwechsels
Enzyme im Stoffwechsel (Methionin->Cystathionin-> Cystein, Homoserin)
Synthese von Lipidsubstanzen (Ceramid, Sphingomyelin)
AS-Resorption
Übertragung von C1-Fragmenten von Serin auf Tetrahydrofolsäure
Biotin Funktion
Um und Abbau von AS
beteiligt an Synthese von: Hämoglobin und BG sowie an der Bildung von bestimmten Neurotransmittern und Gewebshormonen