LIBU - Kennzahlen
Kennzahlen / Analyse
Kennzahlen / Analyse
-
- 1 / 30
-
Lernkarten
Welche Kennzahlen werden unterschieden?
- Relative Kennzahlen
- Positionen der Bilanz und ER zueinander ins Verhältnis gestellt
- Ergebnis in Prozenten
- Absoluten Kennzahlen
- Tatsächlichen Werte werden verglichen
Beispiele Absoluter Kennzahlen in der Liegenschaftsbuchhaltung?
- Mehrjahresvergleich mit der laufenden Periode mit den Vorjahren
- Ansteigen der Leerstände
- Ansteigen beim Unterhalt einer sanierungsbedürftigen Liegenschaft
Wichtige Kennzahlen der Buchhaltung?
- Bruttorendite
- Nettorendite
- Liquiditätsgrad I, II und III
- Anlagedeckungsgrad 1 und 2
- Fremdfinanzierungsgrad
- Eigenfinanzierungsgrad
- Selbstfinanzierungsgrad
Warum ist die Liquidität in einer Firma existenziell?
- Liquidiität ist für die Sicherheit und Existenz unbedingt notwendig
- Liquidität ist der Rentabilität kurzfristig übergeordnet
- Liquidität muss vorhanden sein, umZahlungsverpflichtungen zu erfüllen
- Kreditwürdigkeit / Ruf des Unternehmens
Was will man mit einer Liquiditätsplanung erreichen?
- Engpässe im voraus erkennen
- Finanzierung rechtzeitig sicherstellen (Eigenkapialzuschüsse, Fremdfinanzierung)
Wie lautet die goldenen Bilanzregel?
- Langfristig gebundenes Vermögen soll mit langfristigem Kapital (idealerweise mit Eigenkapital) finanziert werden.
- kurzfristige Mittel sollten sich mit kurzfristigem Fremdkapital decken
Was bedeutet "risikogerechte Finanzierung"?
Je risikoreicher eine Geschäftstätigkeit ist, umso höher muss der eigenfinanzierungsgrad sein
Welches ist die beste Finanzierungsart?
- das selbst erarbeitete Eigenkapital in Form von offenen und stillen Reserven
- keine periodischen Zinszahlungen
- keine Rückzahlungsverpflichtungen
- freie Verfügbarkeit
- Verbesserung der Kreditfähigkeit
Was können wir aus dem herkömmlichen Abschluss herauslesen bei
a) Bilanz
b) Erfolgsrechnung
a) Vermögenslage
b) Ertragslage
Jedoch gibt der Abschluss keine Auskunft über die Erfüllung der finanziellen Verpflichtungen
Was kann zu einem Liquiditätsengpass führen? (Illiquidität)
- Investitionen
- Ausfall von Kundenguthaben (Debitorenverluste)
- Lagerhüter
- falsche Finanzplanung
- Umsatzeinbrüche
Welches sind die Vorteile einer Mehrjahresplanung?
- Engpässe in der Finanzierung werden frühzeitig erkannt
- zeigt Liquidität am Ende des Jahres auf
Über was gibt uns die Mittelflussrechung Auskunft?
- Mittelherkunft
- Mittelverwendung
Notwendigkeit einer Mittelflussrechnung?
- Sicherstellung der Liquidität
- Darstellung von Ausgaben und Einnahmen
- Ergänzung zur Bilanz und ER
- Ausgangspunkt von zwei aufeinanderfolgender Bilanzen
Darstellungsmöglichkeiten einer Geldflussrechnung heute?
- Cash Flow aus
- Geschäftstätigkeit (operative Geschäftstätigkeit)
- Investitionsberech
- Finanzierungsberech (Kapital/Eigenkapital)
- Gliederung in Mittelherkunft und Mittelverwendung
Begriff "Cash Flow"?
Cash Flow = Jahresgewinn + Abschreibungen (Rückstellungen nicht berücksichtigt)
Was sind Kennzahlen in der Buchhaltung?
- Prozentzahlen
- drücken Verhältnisse und Werte im Vergleich untereinander aus
- unabhängig vom Volumen
- Benchmarks möglich (Austausch von Vergleichszahlen unter den Firmen)
Voraussetzung für Kennzahlenberechung?
- Bereinigung der Bilanz
- Bereinigung der ER
- Bereinigung der Mittelflussrechnung
Was ist das Ziel einer Bilanzanalyse?
Betriebswirtschaftliche Lage einer Unternehmung zu erkennen
Arten von Kennzahlen?
- Strukturkennzahlen der Bilanz
- Verögens und Kapitastruktur (wie viel Fremd- und Eigenkapital
- Liquiditätskennzahlen
- Überlebenskennzahlen (reichen Mittel für alle Verbindlichkeiten aus)
- Deckungsgrade
- Risikohinwese bezüglich Finanzierung (Finanzierungskontrolle)
- Renditekannzahlen
- hat sich mein Kapitaleinsatz gelohnt (Brutto- und Nettorendite)
Fremdfinanzierungsgrad
Fremdkapital x 100
Gesamtkapital
Eigenfinanzierungsgrad
Eigenkapital x 100
Gesamtkapital
30 - 60 % ist gut
Was bedeutet der "Leverage Effekt"?
- Ist der Zins des Eigenkapitals über jenem des Fremdkapitals, verbessert sich die Eigenkapitalrendite, umso höher der Fremdkapitalanteil ist.
- Liegt der Zins des Eigenkapitals unter dem Fremdkapitalzins, fressen die Kapitalzinsen den Gewinn weg
Wie viel sollte das Verhältnis vom Fremdkapital zum Eigenkapital betragen?
2 : 1
Welche Liquiditätskennzahlen gibt es?
- Liquiditätsgrad I (Cash Ratio) - 10 - 35 %
- Liquiditätsgrad II (Quick Ratio) - mind. 100 %
- Liquiditätsgrad III (Current Ratio) - nicht mehr als 200 %
Formel für
a) Liquiditätsgrad I
b) Liquiditätsgrad II
c) Liquiditätsgrad III
a) Flüssige Mittel x 100
kurzfristiges Fremdkapital
b) Flüssige Mittel + Forderungen x 100
kurzfristiges Fremdkapital
c) Umlaufvermögenl x 100
kurzfristiges Fremdkapital
Welches sind die optimalen Liquiditätsgrade bei
a) Liquiditätsgrad I
b) Liquiditätsgrad II
c) Liquiditätsgrad III
a) 10 - 35 %
b) mindestens 100 %
c) 150 - 200 % (nicht aber über 200 %)
Formel für
a) Anlagedeckungsgrad 1
b) Anlagedeckungsgrad 2
a) Eigenkapital x 100
Anlagevermögen
b) Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital x 100
Anlagevermögen
Welches sind die optimalen Werte bei
a) Anlagedeckungsgrad 1
b) Anlagedeckungsgrad 2
a) 75 - 100 %
b) über 100 %
Was zeigt uns der Anlagedeckungsgrad 2?
- ist die goldene Bilanzregel
- zeigt in welchem Ausmass die Anlagen mit Eigenkapital und Fremdkapital finanziert wurden
Formel
a) Eigenkapitalrendite
b) Gesamtkapitalrendite
a) Reingewinn x 100
durchschnittliches Eigenkapital
b) Reingewinn + Fremdkapitalzinsen x 100
durchschnittliches Gesamtkapital
- Eigenkapitalrendite sollte deutlich über der Gesamtkapitalrendite liegen