Lernen am Modell

nach Bandura Modelle können modellierende, hemmende, enthemmende und auslösende Effekte haben. Sie führen zum Erwerb neuer Verhaltensweisen, sie enthemmen bzw. hemmen Verhalten und sie führen schließlich dazu, dass Verhaltensweisen ausgelöst werden.

nach Bandura Modelle können modellierende, hemmende, enthemmende und auslösende Effekte haben. Sie führen zum Erwerb neuer Verhaltensweisen, sie enthemmen bzw. hemmen Verhalten und sie führen schließlich dazu, dass Verhaltensweisen ausgelöst werden.


Luise Klussmann
Diese Lernkarten behandeln das Konzept des Lernens am Modell auf Mittelschulniveau. Sie konzentrieren sich auf die Prozesse des Beobachtens, Nachahmens und der Bekräftigung von Verhaltensweisen, wobei Schlüsselbegriffe wie Modell, Nachahmen, Bekräftigung und Selbstbelohnung im Mittelpunkt stehen. Die Karteikarten erklären, wie Motivation und Selbstbekräftigung die Aneignungs- und Ausführungsphasen des Lernens beeinflussen, sowie die Rolle des Gedächtnisses und der Aufmerksamkeit in diesen Prozessen. Sie richten sich an Pädagogen und Lehrkräfte, die verstehen möchten, wie Schüler durch Beobachtung und Nachahmung lernen und wie sie diese Mechanismen fördern können.
Cartes-fiches
7
Utilisateurs
12
Langue
Allemand
Catégorie
Pédagogie
Niveau
Collège
Créé / Mis à jour
20.04.2014 / 12.08.2024

Cartes-fiches

Aneignungsphase: Aufmerksamkeitsprozess

Der Lernende wählt aus dem Verhalten des Modells die für ihn wichtigen Bestandteile aus und beobachtet sie exakt. Ob ein Modell viel oder wenig Aufmerksamkeit bekommt, hängt von
-den Persönlichkeitsmerkmalen des Modells

-den Persönlichkeitsmerkmalen des Beobachters

-der Beziehung zwischen Modell und Beobachter

-bestimmten Situationsbedingungen ab.

Aneignungsphase: Gedächtnisprozess

Der Beobachter speichert das Geschehen mittels seines Gedächtnisses bildlich oder sprachlich so lange ab, bis er sich ein Nutzen vom Zeigen der erlernten Verhaltensweise verspricht.

Ausführungsphase: Motivations- u. Bekräftigungsprozess

Ob ein Mensch ein bestimmtes Verhalten überhaupt beachtet, hängt von seiner Motivation ab. Sie beeinflusst sowohl die Aneignungsphase, als auch die Ausführungsphase und ist eng mit der Aussicht auf Bekräftigung verbunden.

Ausführungsphase: Motivations- u. Bekräftigungsprozess

Ob ein Mensch ein bestimmtes Verhalten überhaupt beachtet, hängt von seiner Motivation ab. Sie beeinflusst sowohl die Aneignungsphase, als auch die Ausführungsphase und ist eng mit der Aussicht auf Bekräftigung verbunden.

Ausführungsphase: Motorischer Reproduktionsprozess

Das gespeicherte Wissen, das für das beabsichtigte Verhalten relevant ist, muss in angemessene Handlungen und Verhaltensweisen umgesetzt werden. Der Betrachter muss seine motorischen Fähigkeiten erst üben, korrigieren und wiederholen bis sich ein Erfolg einstellt.

Motivation

  • Ergebniserwartung: sind jene Konsequenzen, die sich eine Person vom Nachahmen einer Verhaltensweise verspricht
  • Kompetenzerwartung: meint die vom Beobachter vorgenommene subjektive Einschätzung eigener Fähigkeiten, die er zum Nachahmen eines Verhaltens benötigt
  • Aussicht auf Selbstbekräftigung: meint die Erwartung einer günstigen Selbstbewertung bei Zeigen eines nachzuahmenden Verhaltens, die zu Zufriedenheit, Wohlbefinden und Selbstbelohnung führt

Bekräftigung

  • Externe Bekräftigung: meint die Erfahrung einer angenehmen Folge oder die Vermeidung einer negativen Folge
  • Direkte Selbstbekräftigung: meint das Selbstlob nach einer erfolgreichen Handlung
  • Stellvertretende Selbstbekräftigung: meint das Beobachten und Nachahmen von einer Selbstbelohnung des Modells
  • Stellvertretende Bekräftigung: meint das Beobachten und Nachahmen des Modells, das für best. Verhalten Belohnungen erhält

Étudier