Wichtigste Punkte


Oli Nussbaum
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über neurologische Erkrankungen bei Kleintieren, insbesondere Myopathien, Myasthenia gravis und Polyneuropathien. Sie behandeln Ursachen, Diagnosen und Therapien, wobei der Fokus auf Symptomen wie Muskelatrophie, Schwäche und Reflexstörungen liegt. Der Tensilon-Test und die Untersuchung von Rezeptoren spielen eine zentrale Rolle. Besonders nützlich sind die Karteikarten für Tiermedizinstudenten und Veterinäre, die sich auf neurologische Störungen spezialisieren, da sie detaillierte Einblicke in die Pathophysiologie und Behandlungsoptionen bieten.
Karten
39
Lernende
7
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
19.06.2013 / 11.06.2017

Cartes-fiches

Wichtigste DD für Leistungsschwäche

--> weiterführende Untersuchungen?

• Kardiovaskulär (Herzultraschall)
• Metabolisch (Labor)
• Orthopädisch (klinische Untersuchung)
• Neuromuskulär (Neurostatus): Myopathie, Neuropathie,  Transmissionsstörung

--> Weiterführende Untersuchungen:
• Blut- und Harnuntersuch
• Elektromyogramm: Elektrische Spannung im  Muskel messen --> Erkrankung Muskel oder Reizleitungsstörung Nerv
• Muskel- und Nervenbiopsie: Mikroskopisch untersuchen, Immunhistochemie (Merosinmangel? --> gewebespezifische Basalmembranprotein, Mangel bei Muskeldystrophie)

Wofür sprechen positive steile Wellen im Elektromyogramm?
 

entstehen in einzelnen Muskelzellen und sind Anzeichen für eine  fehlende Innervation (Denervation)

Muskeldystrophie und Neuropathie --> Wie diagnostizieren?

Muskel- und Nervenbiopsie: Mikroskopisch untersuchen (Dystrophe Faserhypertrophien und Faseratrophien, intramuskuläre Nervenfasern mit Anzeichen von Demyelinisierung)

Was ist Merosin und was passiert bei einem Mangel?

Bestandteil eines Komplexes, der die Zellmembran in
der Basalmembran verankert --> in Muskel- und Nervengewebe!

--> Merosinmangel-Muskeldystrophie: Angebore, genetische, progressive Muskelschwäche und -dystrophie --> Therapie: Unterstützende Physiotherapie

Wie funktioniert Physiotherapie?

  • Manuell: Mechanischer Druck und Zug durch Massage, physikalische Reize (Kälte/Wärme, elektrischer Strom, Ultraschall und Magnetfeldtherapie
  • Schwimmtherapie
  • Gerätetherapie: Sitz- und Stehübungen, Slalomlaufen, Cavaletti, Schräg- und Schaukelbretter, zum andern auch ein elektrisches Laufband, Trampolin und Stepper.

Was versteht man unter Narkolepsie?

neurologische Erkrankung, Störung der Schlaf-Wach-Regulierung, deren Zentren im Hirnstamm und im Mittelhirn liegen --> ausgeruht nach Schlaf, nach kurzer Zeit wieder todmüde

Wie funktioniert die elektrische Stimulation von Muskelfasern und welche Elektrolyte sind beteiligt?

Bis zur Kupplung der neuronalen Impulse und Aktivierung kontraktiler Muskelproteine wird eine Reihe von Ionenkanälen in Gang gesetzt. Elektrische Aktivität in Form von Aktionspotentialen wird entlang der Nervenzellmembranen in Form von Natrium- und Kaliumverschiebungen generiert. Die entsprechenden Ionenkanäle werden ihrerseits durch Kalzium gesteuert.

Was passiert an der neuromuskulären Endplatte?

An der neuromuskulären Endplatte wird elektrische Aktivität vom Nerv auf den Muskel via Freisetzung von Acetylcholin (ACh) übertragen. Kalzium setzt ACh frei, Acetylcholinesterase inaktiviert es wieder. Alle Krankheiten, die die Kalziumhomöostase beeinflussen, die Acetylcholinesterase beeinträchtigen (Organophosphate) oder die Funktion der post-synaptischen cholinergen Rezeptoren stören, können sich somit als Schwäche äussern.

Was geschieht nach Aktivierung der Rezeptoren an der postsynaptischen Membran?

Die Aktivierung der ACh-Rezeptoren löst wiederum ein Aktionspotential aus, das sich entlang der Muskelfaser ausbreitet und via eine Serie von membranösen Tubuli die Ausschüttung von Kalzium aus dem sarkoplasmatischen Retikulum auslöst. Diese Kalziumionen führen zur Kontraktion der Myofibrillen und werden anschliessend wieder ins sarkoplasmatische Retikulum zurückgeführt (Relaxation des Muskels).

Energielieferant für Muskelkontraktionen

Während der anaeroben Anstrengung liefert gespeichertes Muskelglykogen die nötige Energie. Diese Reserven erschöpfen sich rasch und werden dann durch die Blutglukose als Energielieferant ersetzt. Wenn genügend Sauerstoff vorliegt, überwiegen aerobe Prozesse. Fett in Form von Fettsäuren wird dabei unter Schonung der Glukosereserven verbrannt. Jede Störung des oxidativen Stoffwechsels von Fetten oder Karbohydraten kann daher ebenfalls eine Ursache von Leistungsschwäche darstellen.

Was ist eine Trasmissionsstörung?

--> Klinisches Bild

--> was ist unverändert?

--> häufigste Ursache

Neuromuskuläre Uebertragungsstörung

--> Der Gang zeigt in der Regel in der Hinterhand zu Beginn der Episode eine Steifheit mit kurzen Schritten, Stehenbleiben, Zittern und Hinsetzen, Erholung nach Minuten-Stunden

--> Die spinalen Reflexe sind nicht verändert, ebenso sind die Propriozeption und die Muskelmasse unverändert normal.

--> Myasthenia gravis

Was ist Maysthenia gravis?

Autoimmunkrankheit mit Störung der neuromuskulären Signalvermittlung inf. (reversibler) Blockade von Acetylcholin-Rezeptoren der motor. Endplatte durch (im Serum zirkulierende) Autoantikörper gegen den Acetylcholin-Rezeptor

Welche Formen der Myasthenia gravis gibt es?

  • Generalisierte Myasthenie: häufigstes Bild, 87% dieser Hunde haben einen Megaösophagus.
  • Fokale Myasthenie: ohne generalisierte Schwäche aber mit pharyngealer, ösophagealer und fazialer Schwäche (Lidreflexausfall oder abnormale Schlucken als einziges Symptom).
  • Akut-fulminante Form: akutes Einsetzen von schwerer generalisierter Muskelschwäche, Kollaps und Megaösophagus.

Wie äussert sich eine Neuropathie klinisch?

Klassischerweise bestehend aus generalisierter Hyporeflexie (leicht-hochgradig), reduzierten Haltungs/Stellreaktionen, Muskelatrophie in unterschiedlichem Ausmass. Normales Bewusstsein und i.d.R. ohne Schmerzen

Wie äussert sich eine Myopathie?

Nur bei fortgeschrittenen schweren Fällen gut fassbare Veränderungen bei der klinischen Untersuchung. Im Vordergrund steht beim Gang die Schwäche (Parese) der betroffenen Gliedmassen. Die Reflexe sind nur in fortgeschrittenen Krankheitsstadien herabgesetzt. Haltungs/Stellreaktionen i.d.R. normal. Je nach Ursache Palpationsdolenz der Muskeln (Myositis, Kontrakturen). Megaösophagus nicht so selten.

Ursachen für Transmissionsstörungen

  • Erworbene Myasthenia gravis (fokale, generalisiert und akut-fulminante Form)
  • Botulismus
  • Iatrogene Blockade (Phenothiazin, Aminoglykosid, Organophosphat, Methimazol bei Katzen)

Ursachen von Neuropathien

  • Ischämische Neuromyopathie (partielle Thrombose der distalen Aortenaufzweigung)
  • Chronische Polyradikuloneuritis
  • Toxine: Aminoglykosid-Ueberdosis, chron. Organophosphatintoxikation, Schlangengift der Trugnatter
  • Insulinom-induzierte, paraneoplastische Neuropathie
  • Diabetes mellitus Neuropathie
  • Hypothyreose
  • Degenerative Neuropathien (z.B. distal symmetrische Neuropathie, Dancing Dobermann-Syndrom)
  • Speicherkrankheiten wie Gangliosidose

Ursachen von Myopathien

  • Autoimmune (häufig) und infektiöse (selten) Myopathien
  • Steroid Myopathie
  • Mitochondriale Myopathie
  • Hypo/Hyperkaliämie
  • Hereditär: Centronukleäre Myopathie (Labrador-Myopathie), Myotonia congenita, Muskeldystrophie
  • Grosse Anzahl aetiologisch unklaren Myopathien vom metabolischen Typ

Was kann man zu hereditären neuromuskulären Erkrankungen sagen?

--> was untersuchen?

--> Ziel?
--> Therapie

--> Die meisten der in den vergangenen 10 Jahren neu beschriebenen neuromuskulären Krankheiten fallen unter diese Kategorie

--> genetische Untersuchungen, DNA-Tests sowie immunzytologischen Methoden

--> gesunde Träger entdecken, züchterische Selektion

--> Für die meisten dieser Krankheiten bestehen nach wie vor kaum Heilungschancen. Unterstützend: Diätetische Massnahmen und Physiotherapie

Vorgehen bei Verdacht auf neuromuskuläre Erkrankung

  • Gründliche allgemeine und neurologische Untersuchung beim ausgeruhten Tier. Spezielle Aufmerksamkeit ist auf die Muskelmasse, die Symmetrie der Bemuskelung und die Palpation der Muskulatur zu richten. Palpebralreflex und Schluckmotorik untersuchen (fokale Myasthenia gravis).
  • Beobachtung des Hundes unter Belastung. Nach Belastung Wiederholung der allgemeinen und neurologischen Untersuchung. Kontrolle der Körpertemperatur am belasteten Tier, Kontrolle der gefühlten Temperatur der distalen Gliedmassen vor und nach Belastung.
  • Vollständige hämatologische und chemische Blutuntersuchung inkl. Bestimmung der Kreatinkinase im Serum. Urinuntersuchung.
  • Bestimmung der Acetylcholinesterase-Antikörper bei Verdacht auf erworbene MG.
  • Lactat/Pyruvat Messung: Gesunde Tiere zeigen nach starker Belastung einen Anstieg des Laktatspiegels. Ein übermässiger Laktatanstieg kann eine zugrunde liegende Störung des Muskelmetabolismus anzeigen --> Laktatspiegel hängen vom Ausmass der körperlichen Anstrengung und individuellen Kondition ab.
  • Thoraxröntgen (Ausschluss von Megaösophagus, Thymom, Aspirationspneumonie)
  • Bei Verdacht auf neuromuskuläre Lokalisation: Elektromyographische Untersuchung, Entnahme einer Nerv/Muskelbiopsie in derselben Anästhesie.

Was versteht man unter dem Tensilon-Test?

--> Durchführung?

--> Positiv: Charakteristisch für welche Erkrankung?

Tensilon ist ein Handelsname für Edrophoniumchlorid, einen kurzwirksamen Cholinesterasehemmer. Bei Anwendung von Tensilon wird kurzzeitig die Konzentration von Acetylcholin an der motorischen Endplatte erhöht, die neuromuskuläre Erregbarkeit steigt dadurch an.

--> i.v.  Injektion von Tensilon -->  Durchführung repetitiver Muskelarbeit -->  Im Vergleich zum Befund vor der Injektion kommt es bei Erkrankungen der neuromuskulären Übertragung zu einer Verbesserung der Durchführung der Bewegungen. Der Tensilon-Test gilt dann als positiv.

--> Ein positiver Tensilon-Test gilt als charakteristisch für das Vorliegen einer Myasthenia gravis

Diagnose Myasthenia gravis

EMG (Elektromyographie) -> repetitive Impulse -> reduzierte Amplitute mit zunehmender Wiederholungszahl wegen schneller Muskelermüdung

Tensilon-Test (Injektion Acetylcholinesterase-Hemmer)
Antikörper messen
Blutuntersuchung

Pathophysiologie von Myasthenia gravis

--> Formen

Kongenitale und erworbene Form

  • Bei der erworbenen Form wird z.T. ein Zusammenhang mit einem Thymom vermutet.

Evt. bilden Neoplasien ACh-Rezeptor-ähnliche Proteine. Folge: kreuzreagierende AK gegen Rezeptoren. --> Erworbene Form: Autoimmune Antikörper gegen ACh-Rezeptoren

  • Bei der kongenitalen Form werden zu wenig Rezeptoren gebildet oder gebildete Rezeptoren sind fehlerhaft. Nicht AK-vermittelt.

Therapie von Myasthenia gravis

--> was bei Überdosierung?

--> Prognose

Spontane Heilung möglich -> ein Jahr später mit AK-Test nachtesten
ACh-Esterasehemmer (Mestinon, länger wirksam) 2x täglich (Atropin bei Überdosierung)
Kleine Mengen füttern
Corticosteroide
Physiotherapie

--> vorsichtig bis ungünstig

Welche Fragen stellt man zur Lokalisation einer neurologischen Läsion?

  • Spinale Reflexe generalisiert herabgesetzt, Bewusstsein normal? --> wenn ja: PNS
  • Kopfnervenausfälle, Bewusstseinsstörungen? --> wenn ja: Gehirn betroffen

Wofür steht VETAMIND?

Eselsbrücke für mögliche Ursachen

Klinik bei Läsion im PNS

--> Was gefährlich?

• Generalisierte Hyporeflexie (Ausnahme: Monoplegie
• Tetraparese – Tetraplegie
• Normales Bewusstsein und Verhalten


--> Ersticken durch Atemmuskellähmung Aspirationspneumonie (Megaösophagus)

Mögliche Ursachen für Probleme im PNS

• V ischämische Neuromyopathie
• E Neuritiden/Myositiden z.B. Myasthenia gravis
• T Nervenwurzelausriss
• A Spinale Muskel Atrophie, Neuronale
Abiotrophie
• M Diabetische Polyneuropathie, Hypothyreose
• I Idiopathische Polyradiculoneuritis
• N Schwannom
• D Distal denervierende Neuropathien

DD bei Leukozytose, Hyperkaliämie und erhöhter Kreatinkinase

  • Nekrotisierende Myopathie (autoimmun, im späteren Verlauf oft Neoplasie, adulte grosse Hunde oder durch toxische Schädigung --> Myoglobinurie)
  • Myositis (viral, bakteriell, parasitär, autoimmun, toxisch)
  • Radikulitis: Entzündung der vent. Nervenwurzel --> Motorik schwach, Sensorik gut --> Fortlaufend zu Tetraplegie bis Atemstillstand
  • Distale Denervation (Ursache unbekannt)
  • Hypertrophe Neuropathie


 

häufigste kompressive Ursache bei spinaler Lokalisation

Diskushernie

Häufigste Polyneuropathie beim Hund

--> Klinik --> Gefahr

--> Diagnose

--> Prognose/Therapie

Idiopathische Polyradikuloneuritis: Immuninduzierte Entzündung der ventralen Nervenwurzeln

--> initial Schwäche progredient bis Tetraplegie innert ca 1 Woche (Symptome setzen zuerst an Nachhand ein), spinale Reflexe schwach bis abwesend --> Gefahr einer Atemlähmung

--> Muskelbiopsie, CK und EMG

chaotische Aktivität im EMG:

• FIP: Fibrillationspotentiale
• PSW: Positive steile Wellen --> entstehen in einzelnen Muskelzellen und sind Anzeichen für eine
fehlende Innervation (Denervation)

--> Beides Anzeichen für Polyneuropathie

--> gute Prognose bei aufwändiger Therapie: Cortison (hochdosiert 3d, 4Wo ausschleichen), Tier unterstützen beim Fressen, Trinken, Harn- und Kotabsatz, Physiotherapie

Worauf weisen folgende Symptome hin?

Generalisierte Schwäche (Parese)
Ausgeprägte Muskelatrophie
Reflexe alle normal
Ungetrübtes Sensorium
Kurze Schritte
Schwanz stabilisiert
Beine werden unter den Körper gestellt (Entlastung)

Myopathie

Mögliche Ursachen für Myopathie mit Muskelatrophie, Diagnosemöglichkeiten rsp. Veränderungen

  • Infektiös: Neosporose
  • Fütterungsbedingt (metabolisch): Mangelernährung oder Absorptionsstörung (Bsp: Pankreasinsuffizienz)
  • Genetisch: HMLR (erbliche Myopathie des Labradors), erste Symptome mit 6Wo-7Mnt, Autosomal rezessiv, Fehlende Typ II Fasern in der betroffenen Muskulatur, nur diskrete Veränderungen im EMG, Biopsie ist deutlich, CK normal
  • Muskeldystrophie: Hohe CK, erblicher Merosinmangel --> Immunhistochemie

Empfehlungen bei Labrador mit Myopathie

Mit den Elterntieren nicht mehr züchten, da beide Träger sein müssen (rezessiver Erbgang)
Wenn die Tiere 1 Jahr überleben, bleiben die Störungen stationär oder gehen zurück, die Muskelatrophie bleibt.

Was könnte das sein? Fettiges Haarkleid, Schuppen, Gewichtszunahme trotz Beibehaltung der gewohnten
Futtermenge. In den letzten 3 Wochen zeigte der Patient eine zunehmende Schwäche und legte sich nach wenigen Metern bereits hin --> Bewusstsein gut,
Hinterhand schwach, Propriozeption reduziert, vorne normal, Patellarreflex und Bizepssehenenreflex reduziert
 

Lokalisation: PNS (Neuropathie)
+ Hypothyreose

Diagnose Hypothyreose

Freies T4
TSH
TSH-Stimulationstest (mittlerweile fast nicht mehr verfügbar)

Komplikationen der Hypothyreose

--> Therapie und Prognose

Komplikationen bei Hypothyreose (autoimmun):
Polyneuropathie
Muskelschwäche
Vestibulärsyndrom
Larynxparalyse
Epileptische Anfälle
Lahmheiten (orthopädisch aussehend)

--> Tx: Schilddrüsenhormone substituieren

Prognose:
Unter Schilddrüsen-Tx sehr gut

Was ist das OMN

--> wo?

--> wie beeinflusst es das UMN?

--> Klinik bei Läsion?

Oberes motorisches Neuron (OMN)
• Suprasegmentale Neuronen (Kortex, Kleinhirn,
Basalganglien, Hirnstamm)
• Beeinflussung des UMN über absteigende Bahnsysteme und Interneuronen
• Effekt: OMN hemmt UMN
• Läsion: spastische Lähmung (erhöhter Muskeltonus,
gesteigerte Reflexe)

Was ist das UMN?

--> wo befinden sich Neurone?

--> aus was besteht es?

--> Symptome bei Läsion?

• Neuronen im Ventralhorn des Rm und in mot. Hirnstammkernen (alpha- und gamma-Neuronen)
• Ventralwurzel, peripherer Nerv, neuromuskuläre Endplatte und Muskel
Reizung/Hemmung: supra-, inter- und intrasegmental über absteigende Bahnen und Interneuronen
• UMN-Läsion: schlaffe Lähmung (Plegie), reduzierte Reflexe, neurogene Muskelatrophie

Étudier