LE I.6 - Ausscheiden

LE I.6 - Ausscheiden NRW

LE I.6 - Ausscheiden NRW


J. S.
Diese Lernkarten behandeln auf Berufslehre-Niveau die Ausscheidungsprozesse des menschlichen Körpers, insbesondere die Funktionen der Nieren, die Verarbeitung von Nahrung und die Diagnostik von Stuhl. Sie beleuchten die Rolle von Organen wie den Nieren und Nebennieren, die Bedeutung von Blut, Urin und Stuhl sowie Störungen wie Maldigestion und Malabsorption. Medizinstudenten und Pflegekräfte profitieren von diesen Karteikarten, um ihr Verständnis der Ausscheidungsvorgänge und deren klinische Relevanz zu vertiefen.
Karten
74
Lernende
19
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
07.01.2016 / 14.05.2022

Lernkarten

Anurie

<100ml/24h

Oligurie

100-500ml/24h

Polyurie

>3000ml/24h

Algurie

schmerzhaftes Wasserlassen

Dysurie

schmerzhaftes und erschwertes Wasserlassen

Pollakisurie

häufiges Wasserlassen kleiner Mengen

Urinfarbe braun

Funktionsstörung Leber, Galle

Urinfarbe rot

physiologisch: Karotine, rote Beete, Antibiotika - pathologisch Makro-, Mikrohämaurie

Bakteriurie

Vorhandensein von Bakterien

Pyurie

Eiterharn (zähflüssig, stinkend)

Mikrohämaturie

Blut im Urin (-> nicht sichtbar, nur über Labor bestimmbar)

Makrohämaturie

Blut im Urin (sichtbar)

Proteineurie

Eiweiß im Urin

Nykturie

Vermehrtes nächtliches Wasserlassen

Enuresis

Nächtliches Einnässen

Miktion

Wasserlassen. Physiologisch: 2-6x täglich

Physiologische Urinmenge täglich

1 1/2 - 2 Liter

Physiologische Urinmenge pro Miktion

200-600ml

Physiologische Urinfarbe

hell-dunkelgelb / klar

Physiologische Beimengungen des Urins

keine Beimengungen, einzelne Zellen aus Harnröhre oder Blutkörperchen möglich

Physiologischer Uringeruch

leichter Geruch nach Harnsäure, Amoniak

Physiologischer Urin-pH

5-6 (leicht sauer)

Zusamensetzung Urin

Wasser, Salze/Säuren, Harnstoff, Harnsäure, Kreatinin, Metabolite, Urochrome Hormone, Amoniak

Physiologische Blasenentleerung

Willkürlich: schmerzfrei, im Strahl

Umgang mit Ausscheidungen

Handschuhe! Händedesinfektion, Würdevoller Umgang mit Pat., Pat. Zeit lassen, Fachsprache nutzen, Hilfsmittel anbieten, Stuhl zeitnahe entsorgen, hygienische Aufbereitung der Hilfsmittel, kein Essen mitbringen bzw. reinbringen, keine Pflegemaßnahmen zeit.

Perspiratio insensibilis (Versteckte Werte bei Flüssigkeitsbilanzierung)

Verdunstung von Flüssigkeit -> ca. 800 ml

Perspiratio sensibilis (Versteckte Werte bei Flüssigkeitsbillanzierung)

sichtbarer Flüssigkeitsverlust z.B. Schwitzen bei Fieber: pro 1° höher 500ml

Stuhlausscheidung (Versteckte Werte bei Flüssigkeitsbillanzierung)

ca. 100-200ml

Zufuhr durch Oxidationswasser (Versteckte Werte bei Flüssigkeitsbillanzierung)

+ ca. 300-400ml (z.B. durch Stoffwechsel)

Stuhl (Kot, Fäzos) - physiologische Zusammensetzung

75% Wasser, unverdauliche, zu viele Nahrungsbestandteile, Bakterien, Schleim, Schleimhautzellen

Stuhl - Defäkation (physiologische Darmentleerung)

Schmerzlos, ohne Anstrenung, willentlich

Stuhl - physiologische Menge

100-500g/24h (bis 1000g im Normbereich)

Stuhl - physiologische Häufigkeit

2x/24h bis 3-4x/wöchentlich

Stuhl - physiologische Konsistenz

homogene, breiig feste Masse ; in der Regel geformt

Stuhl - physiologische Beimengungen

physiologisch keine Beimengungen

Stuhl - Geruch

typischer Geruch durch unverdauliche Eiweiße / bei hohem Eisenkonsum geruchsstärker

Stuhl - physiologische Farbe

hell bis dunkel -> sterkobilin (Farbstoff)

Stuhl - physiologische Farbveränderungen

durch Ernährung : rötlich, grünlich, schwarz (Eisenpreparate, Kohletabletten);; Kontrastmittel beim Röntgen : weiß

Stuhl - physiologische Farbveränderungen

durch Ernährung : rötlich, grünlich, schwarz (Eisenpreparate, Kohletabletten);; Kontrastmittel beim Röntgen : weiß

Stuhl - physiologische Farbveränderungen

durch Ernährung : rötlich, grünlich, schwarz (Eisenpreparate, Kohletabletten);; Kontrastmittel beim Röntgen : weiß

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