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S. M.
Diese Lernkarten bieten eine grundlegende Einführung in die Geschäftsprozessmodellierung, insbesondere die Ist-Modellierung. Sie behandeln das Vorgehen bei der Analyse und Modellierung von Prozessen, einschließlich der Identifizierung von Verbesserungspotenzialen, der Priorisierung von Prozessen und der Erhebung relevanter Merkmale. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Berufseinsteiger in der Betriebswirtschaftslehre, die ein Verständnis für die systematische Erfassung und Analyse von Geschäftsprozessen entwickeln möchten.
Karten
14
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
18.06.2014 / 16.01.2019

Lernkarten

- Vorgehen bei der Ist-Modellierung -

1. Vorbereitung - 4 Aktivitäten

  • Was muss bestimmt werden?
  • Was muss festgelegt werden?
  • Was muss identifiziert werden?
  • Schlussaktivität (übliche Vorgehensweise)

  • Bestimmung des Detaillierungsgrades
    • Strategische Modelle (Ebene 1) oder auch operative Modelle (Ebene 2) erstellen?
  • Modellierungskonventionen festlegen
    • Welche Notation wird verwendet (z.B. BPMN)
  • Identifikation der Informationsquellen
    • Welche Mitarbeiter werden konsultiert?
  • Projektplanung für die Ist-Modellierung
    • Übliche Vorgehensweise

- Vorgehen bei der Ist-Modellierung -

2. Priorisierung und Auswahl

Welche Prozesse sollen überhaupt erhoben und modelliert werden?

 

  • Zerlegung nach Geschäftsobjekten
    • Wichtigstes Objekt auswählen
  • Anwendung von Relevanzkriterien
    • Grobaufnahme der wichtigsten Prozessmerkmalen

- Vorgehen bei Ist-Modellierung -

2. Priorisierung und Auswahl (2)

Welche Merkmale werden bei der Grobaufnahme von Prozessen erhoben?

Basisdaten - Zentrale und Zusätzliche Merkmale

Siehe Bild

- Vorgehen bei Ist-Modellierung -

2. Priorisierung und Auswahl (3)

Anhand welcher Relevanzkriterien lassen sich Prozesse für die Ist-Modellierung priorisieren? (Fragestellung)

  • Ist es ein Kernprozess? (oder könnte es einer werden)
  • Ist die Durchlaufgeschwindigkeit hoch? (liegt sie im oberen Fünftel?)
  • Ist der Prozess kostenintensiv?
  • Besteht hoher Reorganisationsbedarf?

- Vorgehen bei der Ist-Modellierung -

3. Modellierung (1/4)

Wie gestaltet sich das generelle Vorgehen? (3 Punkte)

  • Zerlegung des Modellierungsprojekts in Modellierungskomplex
  • Zu jedem Modellierungskomplex gibt es ein Modellierungsteam
  • Durchführung von Modellierungsworkshops
  • Konsolidierung der Ergebnisse

- Vorgehen bei der Ist-Modellierung -

3. Modellierung (2/4)

Was sind die wichtigsten Nebenprodukte eines Modellierungsworkshops, was sind das Hauptrodukt?

  • Hauptrodukt: ausreichend detailliertes Ist-Modell
  • Nebenprodukte:
    • Glossar (Liste von Fachbegriffen)
    • Mengen- und Zeitgerüst
    • Liste von Schwachstellen/Verbesserungspotenzialen
    • Liste offener Punkte (für spätere Workshops)

- Vorgehen bei der Ist-Modellierung -

3. Modellierung (3/4)

Was sind wiederkehrende Erfahrungen aus der Praxis? (3)

  1. Jeder hat ein eigenes Bild eines Prozesses
  2. Unterschiedliche Auffassungen können zu unsinnigen Kompromissen führen
  3. Bei stark unterschiedlichen Auffassungen kann ein Gegenvorschlag helfen

- Vorgehen bei der Ist-Modellierung -

3. Modellierung (4/4)

Was sollte gemacht werden bei mehreren Modellierungskomplexen?

 

  • Konsolidierung der Modelle
    • Sollte laufend erfolgen

- Vorgehen bei der Ist-Modellierung -

4. Analyse (1/6)

Wie kann ein Zielsystem für die Prozessgestaltung er Ist-Modellierung aussehen? (3 Ziele)

  • Funktionale Ziele (z.B. Durchlaufzeiten (-))
  • Finanzielle Ziele
  • Soziale Ziele (Sicherung Arbeitsplätze)

- Vorgehen bei der Ist-Modellierung -

4. Analyse (2/6) Verbesserungspotenziale erkennen

Was sind Merkmale der Aufbauorganisation, die

auf Verbesserungspotenziale hindeuten?

 

  • aus interner Sicht unklare Zuständigkeiten (Entscheidungs- und Bearbeitungsverwantwortung)

- Vorgehen bei der Ist-Modellierung -

4. Analyse (3/6) Verbesserungspotenziale erkennen

Was sind Merkmale der Ablauforganisation, die

auf Verbesserungspotenziale hindeuten?

 

  • Eliminierbare Prozesse (Z.b. Zahlungen übers Direct net)

- Vorgehen bei der Ist-Modellierung -

4. Analyse (4/6) Verbesserungspotenziale erkennen

Was sind Merkmale der IT-Unterstützung, die

auf Verbesserungspotenziale hindeuten?

 

  • fehlende Funktionalität: Prozess bekommt nicht die IT-Unterstützung, die er braucht

- Vorgehen bei der Ist-Modellierung -

4. Analyse (5/6) Verbesserungspotenziale erkennen

Welche bedeutung haben Referenzmodelle?

  • Gelten für viele Prozesse als "best practice"
  • Vergleich mit ihnen kann bei der Analyse eines Ist-Modells hilfreich sein
  • Vorsicht: Refenzmodell muss das gleiche Zielsystem haben

- Vorgehen bei der Ist-Modellierung -

4. Analyse (6/6) Verbesserungspotenziale erkennen

Benchmarking hilft unternehmensübergreifende Vergleiche zu machen

was sind häufig genutzte Prozesskennzahlen für das Benchmarking?

 

  • Durchlaufzeit
  • Störanfälligkeit (Fehlerrate in %)
  • Kosten einer Leistungseinheit

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