Flashcards

Ueli Gisler
Flashcards 45 Flashcards
Students 9 Students
Language Deutsch
Level Other
Created / Updated 11.09.2012 / 28.08.2019
Licencing No Copyright (CC0)
Weblink
Embed
0 Exact answers 45 Text answers 0 Multiple-choice answers

1/45

Close window

Haben die Kantone ein Mitspracherecht bei der Prämiengestaltung?

Sie können zu neuen Prämien jeweils Stellung nehmen, die Genehmigung obliegt jedoch dem Bundesrat. KVG 61, Abs. 5

Close window

Dürfen die Jugendprämien tiefer sein als die Erwachsenenprämie und müssen die Jugendprämien kostendeckend sein?

Die Jugendprämien dürfen tiefer sein als die Erwachsenenprämien und ja, die Jugendprämien müssen zusammen mit den Erwachsenenprämien kostendeckend sein.

Close window

Werden die Prämienermässigungen in folgenden Fällen in Franken oder in Prozent festgelegt? Regionale Prämienermässigung Altersabhängige Prämienermässigung Prämienermässigung bei Wahlfranchisen Prämienermässigung bei eingeschränkter Wahl der Leistungserbri

·          Regionale Prämienermässigung: in % Altersabhängige Prämienermässigung: in % Prämienermässigung bei Wahlfranchisen: in CHF Prämienermässigung bei eingeschränkter Wahl der Leistungserbringer: in CHF Prämienermässigung bei Ruhen der Unfallversicherung: in% (Gemäss Kreisschreiben Nr. 5.1 Prämien der obligatorischen Krankenpflegeversicherung)

Close window

Zwischen welchen Prämien müssen die Versicherer gegenüber der versicherten Person unterscheiden?

Prämie der OKP (und dabei das Unfallrisiko gesondert) Prämie der Taggeldversicherung Prämie der Zusatzversicherung Prämie allfälliger weiterer Versicherungsarten

Close window

Die Kasse abc hat im Kanton Genf viel die höheren Löhne zu bezahlen als im Kanton Uri. Damit begründet sie den grossen Prämienunterschied in den beiden Kantonen. Denn die Verwaltungskosten im Kanton Genf seien 3x höher als im Kanton Uri. Ist dies erlaubt?

Nein. Verwaltungskosten, Abschreibungen und ausserordentlicher Aufwand und Ertrag dürfen im prämienmässig teuersten Kanton im Maximum das Doppelte der Kosten im prämienmässig günstigsten Kanton betragen. (Gemäss Kreisschreiben Nr. 5.1 Prämien der obligatorischen Krankenpflegeversicherung)

Close window

Urs hat eine obligatorische Krankenversicherung mit Unfalleinschluss, ordentlicher Franchise und bezahlt dafür monatlich CHF 260.–. Er will nun Prämien sparen und hat deshalb seinen Versicherer um ein möglichst günstiges Angebot angefragt. Welches wäre di

KVV Art. 90c 260.– x 50% = 130.–

Close window

Peter kündigt am 28. September seine Krankenkasse obwohl er bereits mit der Augustrechnung im Zahlungsverzug ist. Was muss Peter in diesem Fall beachten?

(KVV Art. 105 d) Die Kündigung ist nur gültig, wenn Peter die gemahnten Prämien, Kostenbeteiligungen und Verzugszinse sowie Betreibungskosten vor Ablauf der Kündigungsfrist vollständig bezahlt.

Close window

Berechnen Sie den maximalen Rabatt pro Monat bei einer WF Franchise 2'500.00

WF 2'500.00 – Franchise 300.00 = CHF 2'200.00 X 70% = CHF 1'540.00 / 12 Monate = CHF 128.35

Close window

Bei Kantonen mit 3 Prämienregionen gibt es maximal erlaubte Prämiendifferenzen. Wie hoch darf die Differenz bei Region 1 und 2 sowie der Unterschied bei Region 2 und 3 maximal sein?

  1 und 2 = max. 15% Differenz

2 und 3 = max. 10% Differenz Gem. KVV Art. 91

Wenn nur 2 Regionen = Differenz max. 10%!

Close window

Darf ein Versicherer Kinder vollständig von der Bezahlung einer Prämie befreien?

Nein (gem. Bundesratsentscheid vom 22.10.97)

Close window

Wie wird die Prämie der Taggeldversicherung festgelegt?

Eintrittsalter

Region

Höhe des Versicherten Taggeldes

Close window

Wie viele Prämienabstufungen innerhalb eines Kantons sind möglich?

Höchstens drei Prämienabstufungen

Close window

Was bedeutet: Effektive Prämie?

Prämie der OKP plus Umweltabgabe

Close window

Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit kein Prämienzuschlag erhoben werden kann?

Die Prämien werden durch die Sozialhilfe bezahlt.

Close window

Herr B bezahlt eine monatliche Prämie von CHF 400 bei ordentlicher Franchise ohne Unfalldeckung. Er möchte die Franchise erhöhen um die tiefstmögliche Prämie zu bezahlen. Mit welcher Franchise lässt sich das machen?

Beispiel Franchise 2500: - Unfalldeckung einschliessen: 400 / 93 * 100 = 430.10 - max. möglicher Rabatt = 70% von 2200 / 12 = 128.35 - 430.10 – 128.35 = 301.75 -> ist mehr als 50% der ordentlichen Prämie - Unfall wieder ausschliessen: 301.75 / 100*7 = 21.15 - 301.75 – 21.15 = 280.60 Mit einer Franchise von 2500 erreicht er eine monatliche Prämie von CHF 280.60.

Close window

Nach welchen 3 Kriterien wird die Prämienstruktur in der Grundversicherung gestaltet?

Alter (0-18 / 19-25 / ab 26 J.)

Kantonal 3 Stufen / Regionen im Kanton sind möglich

Close window

Wann ist die Prämie fällig?

Die Prämien werden in der Regel monatlich im Prinzip der Vorauszahlung beglichen.

Close window

Ist eine längere Vorauszahlung der Prämien möglich (ev. jährlich)?

Ja, eine längere Vorauszahlung ist möglich & je nach Krankenversicherer wird ein Skonto möglich sein.

Close window

Beschreiben Sie die Prämiengestaltung

Es gibt Einheitsprämien pro Versicherer und Region.

Die Kosten für Prämien von Jugendlichen können von den Erwachsenen tiefer sein.

Die Kinderprämien müssen von Gesetztes wegen tiefer sein als die von den Erwachsenen. Prämienverbilligung, die kantonal geregelt sind.

Close window

Wie werden die Prämien bei den Versicherten eingefordert?

Vorauszahlung i.R. monatlich, aber auch längere Vorauszahlungen möglich

monatlich unteilbar (z.B. Mitte Monat Geburt eines Kindes, die Eltern bezahlen den ganzen Monat) bei Nichtzahlung Verzugszins möglich

Close window

Ab wann gilt in der Grundversicherung eine Person als Erwachsen?

Sobald die versicherte Person das 18. Altersjahr zurückgelegt hat.

Close window

Vom Grundsatz her gilt in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung Prämiengleichheit, d.h. die gleich Prämie für alle. Es gibt aber Ausnahmen. Zählen Sie vier auf.

Kantonal

Regional

Jugendliche

Kinder

Close window

Unter welcher Voraussetzung kann die Versicherungspflicht sistiert werden?

Militärdienst

Aber nur wenn mehr als 60 Tage Art. 3 Abs. 4 KVG und Art. 10a KVV

Close window

Die Brüder Peter und Hans Muster sind beim gleichen Krankenversicherer versichert, bezahlen aber für die Grundversicherung ganz unterschiedliche Prämien. Ist das möglich? Und wenn ja, zählen Sie vier mögliche Gründe dafür auf.

Ja, das ist durchaus möglich – Alter - Kanton- Regionale Abstufung innerhalb eines Kantons - Prämienreduktion wegen besonderer Versicherungsform

Close window

Nennen Sie die Formel für die Berechnung der Minimalprämien.

Ausgangsprämie (OKP/Franchise/K&U - Rabatt für besondere Versicherungsformen - Rabatt für Wählbare Franchise = Prämie K/U - Rabatt Unfallsistierung von der Prämie K/U = Prämie K (Mind. 50% der Ausgangsprämie

Close window

Machen Sie ein Beispiel für maximale Prämienreduktion bei wählbaren Franchisen CHF 1 000.-.

Eine erwachsene Person entscheidet sich für die Wahlfranchise 1000, gegenüber der gesetzlichen vorgeschriebene Mindestfranchise von 300 übernimmt die somit 700 grösseren finanziellen Risiken. Der auf ein ganzes Jahr umgerechnete Prämienrabatt darf im Maximum 70% dieses Betrages, also 490.- im Jahr (40.85 im Monat) ausmachen (700/100*70)

Close window

Ausschluss des Unfallrisikos; Wie hoch ist die maximale Ermässigung? (KVV 91a Abs. 4)

Die gewährte Ermässigung darf nicht höher ausfallen als der Prämienanteil für die Deckung dieses Risikos. Die maximale Ermässigung beträgt 7%

Close window

Wie wird die Grundversicherungsprämie finanziert? Antworten Sie stichwortartig

Prämien

Kostenbeteiligung

Zinserträge aus Kapitalanlagen

Regress

Risikoausgleich

Close window

Wie viel (in %) beträgt die max .Rabattierung bei den Kinderprämien und Jugendprämie?

Kinderprämie: Rabattierung 65 – 90%

Jugendprämie: Rabattierung max. 30%

Close window

Weshalb gibt es unterschiedliche Prämien in der OKP Nennen Sie stichwortartig die Gründe

Alter

Kanton

Regionen innerhalb des Kantons

ausgewählte Versicherungsform (HMO, WF, Bonus, etc.)