KT-KA RIT

BBZ BL: Fragen KT-KA RIT

BBZ BL: Fragen KT-KA RIT

Karten
68
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Handwerk
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
16.09.2026 / 16.09.2026

Lernkarten

Wofür steht die Abkürzung RIT?

Richtlinien für die Installation von Telekommunikationsanlagen

Wer ist der Herausgeber der RIT?

VSEI, Verband Schweizerischer Elektro-Installationsfirmen

Wer hat zudem bei der Erstellung der RIT mitgeholfen?

Swisscom Fixnet AG Eidgenössisches Starkstrominspektorat ESTI

Welchem Gesetz unterliegen die RIT?

Dem Fernmeldegesetz (FMG)

Welchem Bundesamt sind die RIT untergeordnet?

BAKOM Bundesamt für Kommunikation

Welche beiden Verordnungen sind im FMG für die RIT massgebend?

Verordnung über Fernmeldedienste (FDV) Verordnung über Fernmeldeanlagen (FAV)

Welchem Gesetz unterliegen die RIT?

Dem EleG (Elektrizitätsgesetz)

Welche Verordnungen haben Einfluss auf die RIT?

Schwachstrom-Verordnung (SchV) Verordnung über elektrische Leitungen (LeV) Verordnung über das Planungsgenehmigungsverfahren für elektrische Anlagen (VpeA)

Welche Normen haben zudem direkten Einfluss auf die RIT-Empfehlungen und -Weisungen?

Niederspannungs Installations Norm (NIN)

Was bedeutet die Abkürzung NISV?

Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung

Was bedeutet die Abkürzung VEMV?

Verordnung über die elektromagnetische Verträglichkeit

Wie ist die RIT gegliedert?

In 8 Register

Welchem Zweck dient die RIT?

Sie soll ein leicht verständliches Werkzeug und Nachschlagewerk für den Anwender und die Ausbildung sein. Die RIT sind ein Bestandteil der anerkannten Regeln der Fernmeldetechnik.

In welchem Register findet man Richtlinien für die Gebäudeverkabelung im Wohnbau?

In Register 3

Was meint der Begriff Zweckbau?

Geschäftlich genutzte Gebäude für Büro, Gewerbe, Industrie, Gesundheit, Öffentliche Hand etc.

In welchem Register findet man Richtlinien für die Gebäudeverkabelung im Zweckbau?

In Register 4

Welche Gesetze bilden für die Erstellung von Telekommunikationsanlagen die Grundlage?

Fernmeldegesetz (FMG) und Bundesgesetz betreffend elektrische Schwach- und Starkstromanlagen (EleG)

Schutzmassnahmen, was ist der Unterschied zwischen Personen- und Sachschutz?

- Personenschutz schützt Personen vor elektrischem Schlag, sowohl gegen direktes als auch gegen indirektes Berühren - Sachschutz schützt Sachwerte vor Schäden, insbesondere auch bei atmosphärischen Überspannungen, damit keine Brände oder Explosionen entstehen

Die Telekommunikationsinstallationen sind so zu erstellen, dass einerseits ein störungsfreier Betrieb gewährleistet werden kann und anderseits keine Schäden infolge atmosphärischer Überspannungen auftretten können. Mit welchen Massnahmen können diese Ziele erreicht werden?

Potentialausgleich (inkl. Überspannungsschutz) und Kabelführung

Potenzialausgleich: Welche Anlageteile sind miteinander zu verbinden?

Metallische Anlagenteile wie Schränke, Verteiler, Wasser- und Heizungsleitungen sowie Führungsschienen von Liften

Welche Leitungen sind mit Überspannungsableitern zu bestücken?

- Anschlussleitung des Netzbetreibers - Leitungen zu Nebengebäuden, sofern sie länger als 50 m sind - In blitzgefährdeten Gebieten auch Niedespannungsanschlüsse

Bei welchen Arbeiten in der Telekommunikationstechnik ist ein besonderes Augenmerk auf die Arbeitssicherheit zu legen?

Bei der Handhabung mit optischen Fasern

Was sind Gefahren im Umgang mit Glasfasern?

Faserresten, Reinigungsmittel und Laserlicht

Was versteht man unter der Netztrennstelle?

Überführungspunkt der Anschlussleitung zur Hausinstallation

Wie kann die Anschlussleitung ausgeführt sein?

Kupfer, Koax oder optische Leitung

Wo befindet sich die Netztrennstelle bei Kupferaderpaaren?

Im Hausanschlusskasten HAK

Wer bestimmt den Standort der Netztrennstelle?

Der Eigentümer

Was ist speziell bei der Netztrennstelle vorzusehen?

Ein Überspannungsschutz und Potenzialausgleich

Wo befindet sich die Netztrennstelle bei Anschluss an ein Koaxnetz?

Im Hausübergabepunkt HÜP

Welche Rohrdurchmesser sind bis zum HÜP und ab HÜP mindestens einzusetzen?

Bis zum HÜP mindestens M32, ab HÜP mindestens M25

Was beinhaltet der HÜP?

Eine oder mehrere aktive oder passive Signalübergabestellen SÜS

Welchen Querschnitt muss der Erddraht bei einem koaxialen HÜP haben?

4 mm2 Cu

Wie ist die Netztrennstelle bei Anschluss an ein LWL Netz ausgeführt?

Der Übergang kann aus einer Spleissung in der Kassette oder einer entfernbaren Verbindung bestehen

Welcher minimale Biegeradius ist für Standard-Einmodenfasern einzuhalten?

30 mm

Nach welchen Richtlinien richtet sich die Planung der Gebäudeverkabelung im Wohnbau?

Sie richtet sich nach den Vorgaben des Handbuchs in Reg. 3 „Multimedia-Installationen“

Nach welchen Richtlinien richtet sich die Planung der Gebäudeverkabelung im Zweckbau?

Sie richtet sich nach den Vorgaben des Handbuchs in Reg. 4 „Kommunikations-Installationen im Zweckbau“

Welche Netzzugangstechnologien kommen für die Erschliessung von Wohnbauten zum Einsatz?

Glasfaser-, Koaxial- und Kupfertechnologien

Welche Netzzugangstechnologie löst die etablierten Technologien zunehmend ab?

Glasfasertechnologien FTTH

Welche Bereiche unterscheidet man bei der Gebäudeerschliessung im Wohnbau?

Die Erschliessung von den Netzzugangsbetreibern bis ins Haus (Zugangsbereich), die Steigleitungen (Steigzone) und die Multimedia- Verkabelung in der Wohnung selbst

Welches sind die Knackpunkte bei der Umsetzung im Umbaubereich?

Fehlende geeignete Verrohrung für die Erschliessung der Wohnungen und Platzbedarf für Wohnungsverteiler

Lernen