KT_5
Part 10 Kostensimulation
Part 10 Kostensimulation
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Lernkarten
Klassische Produktentwicklung ist in welche Schritte unterteilt?
- Klären
- Konzipieren
- Entwerfen
- Ausarbeiten
Aufgrund der speziellen Eigenschaften von Composite-Bauteilen muss der Konstruktionsprozess angepasst werden, in welchen Bereichen?
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– Häufig unbekannte Materialparameter
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– Nicht vollständig definierte Prozesse (Herstellung)
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– Mangelnde Erfahrung
Zusammenhang Material – Prozess – Bauteil wird zentral; wieso?
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– Ein anderes Material bedingt u.U. einen anderen Prozess
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– Ein Bauteil kann nicht mit einem bestimmten Prozess hergestellt werden
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– Bestimmte Materialien sind nicht für die gewählte Anwendung zertifiziert
Kostenrechnung muss parallel durchgeführt werden, weshalb?
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– Substitutionsbauteile: Vergleichsbauteil vorhanden, häufig verbunden mit einem Kostenziel
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– Prozesskette muss komplett abgebildet werden
Aspekte, welche durch die Kostenanalyse abgedeckt werden können (nicht vollständig)?
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Längere Entwicklungszeit (z.B. Ermittlung von Materialparametern, ...)
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Benötigte Prozesskette (inkl. Material-/Halbzeugtransfer, Handarbeit, ...)
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Geforderte Stückzahlen vs. erwartete Zykluszeit
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Eignung von FVK-Bauteilen und –Prozessen („schwarzes Aluminium“)
Welche Arten von Kosten gibt es?
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– Fixe Kosten: z.B. Werkzeuge, Gebäude, ...
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– Variable Kosten: z.B. Materialkosten, Maschinenstunden, ...
Welche Faktoren beeinflussen die Kostenrechnung?
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– Angestrebte Stückzahl
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– Zykluszeit
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– Materialwahl
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– Herstellungsprozess
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– Produktionsort
Maschinen und Werkzeuge haben eine bestimmte Lebensdauer
- Ersatz planen
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Abschreiben über einen bestimmten Zeitraum
Was für Tendenzen bezüglich Stückzahlen kann man schon früh erkennen?
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Hohe Stückzahlen -> Materialkosten dominieren
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Niedrige Stückzahlen -> Investitionskosten dominieren
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Automatisierung -> Kostensenkung
Wieso sollte man zu Projektbeginn/in Konzeptphase versuchen Abschätzungen zu treffen?
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– Kostenvergleich von verschiedenen Prozessen (qualitativ)
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– Preisverhältnisse kennen (z.B. Materialkosten €/kg, )
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– Lange Zykluszeiten über parallele Prozesse abfangen -> fliesst direkt in Kosten ein
METHODIK DER KOSTENANALYSE
Mögliches Vorgehen innerhalb der Produkteentwicklung
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Prozessvarianten zusammenstellen
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Nutzwerkanalyse durchführen
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Killerkriterien auf Kostenseite
Wie werden Prozessvarianten zusammengestellt?
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– «ideale» Welt, in der jeder Prozess funktioniert
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– (Noch) keine Einschränkungen durch Kostenüberlegungen oder Machbarkeit
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– Prozesskette möglichst vollständig skizzieren, auch mit Übergangsschritten und Handarbeit
Wie wird eine Nutzwertanalyse durchgeführt?
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– Welche ~10 Kriterien sind wichtig für ein erfolgreiches Bauteil
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– Unterschiedliche Kriterien zulassen (mechanisch, Kosten, Prozess, )
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– Paarweisen Vergleich der Kriterien durchführen -> Gewichtungsfaktoren
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– Prozessvarianten anhand der Nutzwertanalyse bewerten
Killerkriterien auf der Kostenseite?
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– Marktpreise -> was wird bezahlt, was ist möglich
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– Angestrebte Kosten dürfen nicht überschritten werden
Was muss man wissen, damit man die maximal erlaubte Zykluszeit pro Bauteil berechnen kann?
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Zu produzierende Stückzahl pro Jahr
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Art des Betriebs (8h, ... 24h)
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Verfügbarkeit der Produktionsanlagen
Schritte der gesamten Kostenkalkulation?
- Geplante Stückzahl und Verfügbarkeiten
- Prozesskette skizzieren
- Benötigte Prozessabläufe
- Parallele Prozesse definieren
- Tatsächlich benötigte Einheiten berechnen
- Kosten pro Produktionseinheit
- Tatsächliche Kosten pro Prozessschritt
- Summe & Abschreibungen
- Variable Kosten & Bauteilkosten
- Sensitivitätsanalyse
- Nutzwertanalyse (Kosten in Bewertung einfliessen lassen)
1: Geplante Stückzahl und Verfügbarkeiten
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Zu produzierende Stückzahl pro Jahr
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Art des Betriebs (8h, ... 24h)
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Verfügbarkeit der Produktionsanlagen
- Daraus ergibt sich: Maximal erlaubte Zykluszeit pro Bauteil
2: Prozesskette skizzieren
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Verallgemeinerte Prozesskette überlegen
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Nicht jede Prozesskette erfordert unbedingt alle Schritte
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Ausnahmen/Spezialfälle abfangen (& erklären)
3: Benötigte Prozessabläufe
Zykluszeit pro Prozessschritt : max. zulässige Zykluszeit -> #Prozesse
4: Parallele Prozesse definieren
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Mehrfachwerkzeuge, mehrere Werkzeuge
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Grosse Maschinen für parallel laufende Prozesse
5: Tatsächlich benötigte Einheiten
• Effektiv benötigte Produktionseinheiten pro Prozessschritt
6: Kosten pro Produktionseinheit
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Aufstellen einer separaten Kostentabelle für mögliche Produktionseinheiten
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Übernahme auf die Tabelle durch Auswahl in Dropdown-Menü
7: Tatsächliche Kosten pro Prozessschritt
• Multiplikation benötigte Produktionseinheiten * Kosten pro Einheit
8: Summe & Abschreibungen
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Summieren der berechneten Kosten pro Prozessschritt -> Investitionskosten
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Festlegen einer Abschreibungsdauer -> Abschreibung pro Jahr
9: Variable Kosten & Bauteilkosten
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Materialkosten, Mann-h, Maschinen-h (pro Bauteil)
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Einbezug der Abschreibungen (pro Bauteil)
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Summe: Totale Kosten pro Bauteil
10: Sensitivitätsanalyse
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Durch Annahmen und Unsicherheiten entstehen Fehler im Modell
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Abfangen durch eine Sensitivitätsanalyse (Investitions- und variable Kosten)
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Die Auswirkung von höheren oder tieferen Kosten als angenommen kann abgeschätzt werden
11: Nutzwertanalyse; Kosten fliessen in Bewertung ein
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Nutzwertanalyse (Datei IPEK) durchführen
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Kostenfaktoren einfliessen lassen
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Achtung: Absolute Maximalkosten berücksichtigen