Kompetenzbereich 11.1
Ein- / Austritte
Ein- / Austritte
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Cartes-fiches
Welche Unterteilung der Institutionen im Gesundheitswesen kennen Sie?
- Stationäre Institutionen mit begrenzter Aufenthaltsdauer
- Stationäre Institutionen mit Daueraufenthalt
- Teilstationäre Institutionen
Welche Institutionen sind mit begrenzter Aufenthaltsdauer?
Welche Institutionen sind für einen Daueraufenthalt?
Welches sind teilstationäre Institutionen?
Welche dieser Erkrankungen benötigen einen stationären Daueraufenthalt?
Welche dieser Erkrankungen beansprucht einen teilstationären Aufenthalt?
Welche dieser Erkrankungen benötigen einen begrenzten stationären Aufenthalt?
Was verstehen Sie unter einem Relokationssyndrom?
physiologische und / oder psychische Störung infolge des Wechsels einer Umgebung
Was können Merkmale eines Relokationssyndroms sein?
- Angst, Zorn
- Unsicherheit, Besorgnis
- Depression, Einsamkeit
- Schlafstörungen
- Pessimismus, Frustration
- Verlust des Selbstwertgefühls
- Eventuell zunehmende Verwirrtheit bei älteren Menschen
Was können die Ursachen oder beeinflussende Faktoren eines Relokationssyndroms sein?
- Verminderter körperlicher Gesundheitszustand
- Beeinträchtigter psychosozialer Gesundheitszustand
- Erlebnisse mit früheren Verlegungen / Umgebungsveränderungen
- Geringe bzw. fehlende Vorbereitung auf die Veränderung
- Verluste im Zusammenhang mit der Entscheidung der Umgebungsänderung
- Gefühl der Machtlosigkeit
Was können die Gründe für den Eintritt in ein Akutkrankenhaus sein?
- schwere akute Erkrankung, Unfallverletzungen
- Regulär geplanter Eintritt zur Abklärung einer Krankheit
- Regulär geplanter Eintritt zur Behandlung von Krankheiten, z.B. operative Eingriffe oder Chemotherapie
Was können die Gründe sein für den Eintritt in eine Altersinstitution?
- Freiwilliger Eintritt, weil die körperlichen Kräfte eingeschränkt und die Menschen für ihre Alltagsbewältigung auf bestimmte Dienstleistungen angewiesen sind.
- unfreiwilliger Eintritt, weil oft starke körperliche und psychische Einschränkungen das Leben zu Hause nicht mehr verantworten lassen.
- Vorübergehender Eintritt (Probewohnen, Ferienbett)
Was können die Gründe sein für den Eintritt in ein Schul- und Wohnheim für Kinder und Jugendliche?
- Menschen mit schwerer körperlicher Behinderung
- Menschen mit geistiger Behinderung
- Menschen mit Mehrfachbehinderung
Wohnungen und Einrichtungen, in denen Menschen zusammenleben, sind gekennzeichnet durch drei Bereiche. Nennen Sie diese drei.
- privater Bereich
- halbprivater oder halböffentlicher Bereich
- öffentlicher Bereich
Welcher Bereich beim Wohnen ist privat?
Welcher Bereich beim Wohnen ist halbprivat oder halböffentlich?
Welcher Bereich beim Wohnen ist öffentlich?
Wie nennt sich der Bereich, welcher ausschliesslich vom Individuum und den Familienmitgliedern benutzt wird?
Wie nennt sich der Bereich, in welchem Menschen Zugang haben, die den Familienmitgliedern nicht mehr so nahestehen?
Wie nennt sich der Bereich, welcher für alle offen steht, die in irgendeiner Form etwas mit diesem Haus zu tun haben?
Der Eintritt in eine Institution bedeutet für den betreffenden Menschen Trennung von Gewohntem. Nennen Sie die 4 Themenbereiche, welche bei einem Eintritt in eine Institution thematisiert werden müssen.
- Verlust der vertrauten Wohnumgebung und Intimsphäre
- Einschränkung der Unabhängigkeit (Mobilität) und Selbstbestimmung
- Trennung von Angehörigen und Bezugspersonen
- Belastung durch Familiensorgen
Wie sieht die Vorbereitung der Materialien für die Klientin oder den Klienten im Akutkrankenhaus aus?
- Bett mit Namensschild
- Radio, TV mit Kopfhörer
- Nachttisch mit Serviette, Speisekarte
- Im Nachttisch: Urinflasche/Nachttopf, Becken und Material für Intimwäsche, Abfallsäcke
- Kleiderschrank mit Kleiderbügel, mit Namen des Klienten versehen
- Toilettenschrank mit Frottierwäsche, Glas für die Zahn- und Mundspülung, evtl. Zahnprothesenschale
- Eventuell Hilfsmittel bereitstellen
- Essenanmeldung
- Pflegedokumentation
Welche Informationen müssen Sie wissen, bevor Sie einen Klienten oder eine Klientin abholen?
- Erkundigen Sie sich vor dem Abholen des Klienten bei der vorgesetzten Person nach dem genauen Namen, nach dem Einweisungsgrund und eventuell nach dem Allgemeinzustand.
- Erkundigen Sie sich vorher, in welches Zimmer der Klient kommt.
- Begrüssen Sie Klient und Begleitperson freundlich und stellen Sie sich mit Vornahme, Name und Funktion vor.
- Fragen Sie nach dem Zustand des Klienten und nach seiner Befindlichkeit, bieten Sie eventuell einen Rollstuhl an.
- nehmen Sie dem Patienten das Gepäck ab.
- Erklären Sie, auf welche Station oder Abteilung der Klient kommt und in welches Zimmer.
- Führen Sie den Klienten in das Zimmer, lassen Sie ihn Platz nehmen und bieten Sie ein Getränk an, wenn dies von ärztlicher Seite erlaubt ist.
Welche Informationen sind für die Klientin oder den Klienten wichtig auf einer Station?
- Stellen Sie den Klienten den Mitklienten vor.
- Erklären Sie, wie das Bett, die Rufanlage, das Licht- und Storensystem, Telefon, Radio und der Fernsehapparat funktionieren.
- Zeigen Sie, wo sich der Kleiderschrank und die sanitären Einrichtungen befinden und wie diese funktionieren.
- Bieten Sie an, beim Auspacken behilflich zu sein.
- Zeigen Sie die Stationsräume.
- Stellen Sie die Stationsmitarbeiterinnen vor.
- Nehmen Sie die Essenbestellung für den folgenden Tag auf. Sprechen Sie den Patienten auf spezielle Wünsche, Vorlieben und Abneigungen an.
- Informieren Sie über Dienstzeiten und Tagesablauf.
- Informieren Sie über das Tagesprogramm am Eintrittstag.
- Weisen sie auf weitere Informationen im Klientenführer hin.
Welche möglichen Übertritts- und Austrittsorte ergeben sich aus dem Akutspital?
- Rehabilitationskliniken
- Kurhäuser
- Spezialkliniken von Universtiätsspitäler
- Altersinstitutionen
Welches sind die medizinisch-therapeutischen Aufgaben bei einem Austritt?
Welches sind die pflegerischen Aufgaben bei einem Austritt?
Welches sind die organisatorisch-administrativen Aufgaben bei einem Austritt?
Welches sind die hauswirtschaftlichen Aufgaben bei einem Austritt?
Was sollte beim Eintritt in eine Institution dem Klienten vermittelt werden?
Sicherheit und Wohlbefinden