Kommunikation in der Pflege PM 06

01 PM 06 Soziale Interaktion

01 PM 06 Soziale Interaktion


D. S.
Diese Lernkarten behandeln auf Universitätsniveau die Kommunikation in der Pflege, mit Fokus auf Hör- und Sehbehinderungen. Sie erklären die Funktionsweise des Ohrs und Auges, sowie die Auswirkungen von Erkrankungen wie Alzheimer und Demenz auf die Kommunikation. Die Karteikarten bieten praktische Tipps für die Interaktion mit betroffenen Patienten, einschließlich der Verwendung von Hilfsmitteln wie Hörgeräten und Uhren. Pflegepersonal profitiert von diesen Karten, um ihre Kommunikation mit Patienten zu verbessern und deren Selbstständigkeit zu fördern.
Cartes-fiches
15
Utilisateurs
7
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
14.12.2015 / 14.06.2024

Cartes-fiches

Definition Demenz: 

Fortschreitender Verfall der geitsige Fähigkeiten als Folge einer Hirnschädigung 

Symptome von Alzheimer 

- Allgemeine Hirnleistungsschwäche
- nachlassende Merkfähigkeit
- Persönlichkeitsveränderungen
- Gedächtnis- und Orientierungsstörungen bis hin zu völligen Hilflosigkeit

Die Alzheimer Krankheit tritt mit zunehmenden Alter häufig auf. 

Kommunikation: 

Die Kommunikation bei dementen Menschen wird beeinflusst durch:
- Gedächtnisschwächen
- Wortfindungsstörungen
- Veränderungen der Persönlichkeit
- Verhaltens- und Orientierungssörungen 

Interpunktion: 

Ist die Interpretation des Interaktionsgeschehens durch die Beziehungspartner aus ihrer persönlichen Sicht, z.B. als Ursache oder als Folge eines Verhaltens. 

Weitere Hörerkrankungen: 

- Tinnitus aurium, pfeiffender Ton, Ursache ist nicht bekannt, hat mit Lärm zu tun, vermutet einen zusammenhang mit der psychischen Situation(akut-chronisch)

- Presbyakusis, Altersschwerhörigkeit, betrifft vor allem die hohen Stimmen, 

- Hörsturz, durchblutungsstörung von unbekannter Ursache im Ohr, tritt plötzlich auf, ist meist nur einseitig, stress steht im zusammenhang, 

Behandlungen und Hilfsmittel bei einer Höreinschränkung: 

- Medikament=> Antibiotika 
- Operative Eingriffe
- Hörgeräte, Umgebungsgeräusche werden nicht filtriert, 
- Hörgeräteimplantation
- Hörtraining,Geräusche bewusster wahrnehmen, 
- Gebärdesprache
- Lippenlesen
- Logopädie 

Seheinschränkungen im Alter: 

- Der graue Star - Katarakt
- Der grüne Star - Glaukom
- Netzhautablösung - Amotio oder Ablatio
- Die altersbezogene Makula-Degeneration 

Hilfsmittel bei Seheinschränkungen: 

- Brillen
- Lupenbrille
- Lupen
- Bildschirm - Lesegeräte 

Funktionsweise des Ohrs als akustischer Verstärkungssystem: 

1. Zum Aussenohr zählen die Ohrmuschel und der äussere Gehörgang.
2. Die äussere Ohrmuschel leitet die Schwallwellen in den äusseren Gehörgang.
3. Am Ende von diesem Gehörgang ist das Trommelfell, Schallwellen kommen dort an.
4. Das Trommelfell ist eine dünne haut die durch die Schallwellen in Schwingungen kommt.
5. Das Trommelfell versetzt die drei Gehörknöchelchen in Bewegung.
6. Zuerst der Hammer, danach Ambus und am Ender der Steigbügel
7. Der Steigbügel leitet die Schwingungen des Trommelfells an das ovale Fenster weiter, hinter dem die Hörschnecke liegt.
8. Die Hörschnecke liegt im Innenohr. Sie besteht aus einem köchernen Kanam am Felsenbein der durch 2 Membranen(Reissner- und Basilarmembran) unterteilt wird.
9. In der Hörschnecke liegt Flüssigkeit, welche die Schwingungen aufnimmt.
10. Anschliessend wird es über den afferente Neuron übertragen.
11. Der Reiz wird über die Höhrbahn weitergeileitet. 

Auswirkungen von Höhrbehinderungen auf die Kommunikation: 

- Die Kommunikation im allgemeinen wird schwieriger.
- Der Pat., Angehörige und Pflegende benötigen Geduld bei der Kommunikation.
- Pat. können sich schämen
- Hörgerät muss gut eingestellt sein.
- Kann bei Gesprächen nicht voll dabei sein.
- Wenn es zu schnell geht, kann er nicht mehr folgen.
- Kann durch falsche Antworten in peinliche Situationen geraten.
- Erlangt durch schlechte Erlebnisse ein verschlechtertes Selbstbewusstsein
- Zieht sich vermehrt zurück
- Wird weniger in Gespräche mit einbezogen, weil Gespräche mit ihm für die Umgebung wichtig ist. 

Welche Regeln in der Kommunikation/Umgabg mit hörbeeinträchtigten oder gehörlosen Menschen gibt es? 

- Geben sie dem schwerhörigen Gesprächspartner immer die Möglichkeit, von ihren Lippen zu lesen.

- In der Nacht, Beleuchtung vom Gesicht.

- Sprechen sie langsam und deutlich, aber nicht zwanghaft laut: Schwerhörige muss man nicht anschreien, damit si verstehen.

- Sorgen sie dafür, dass keine Hintergrundgeräusche stören, denn wenn die Betroffene ein Hörgerät trägt, werden alle Geräusche verstärkt.

- Beim Gespräch spricht immer nur eine Person.

- Erschrecken sie den betroffenen Menschen niemals durch plötzliches Anreden oder Berühren, machen sie vielmehr durch ein immer gleiches Erkennngszeichen auf sich aufmerksam.

- Vergewisserns sie sich, dass das Hörgerät eingeschaltet ist. Überprüfen sie die Funktionstüchtigkeit des Hörgeräts.

- Erklären sie der betroffenen Person alle betreffenden Vorgänge und Massnahmen.

- Prüfen sie, ob der betroffene richtig verstanden hat.

- Vermitteln sie gegebenenfalls wichtige Informationen den Angehörigen.

- Beziehen sie den schwerhörigen Menschen ins allgemeine Gespräch ein.

- Informieren sie Ärzte, Pflegende und andere Pat. darüber, dass diese Person schewrhörig ist.

- Pflege von Hörgerät und Ohr.

- Patienten am Morgen als erstes das Hörgerät reichen.

Funktion des Auges:

In der Aussenwelt reflektiertes Licht wird durch die Hornhaut(Cornea), vordere Augenkammer, Pupille, Linse und Glaskörper weiter zur Netzhaut(Retina) geleitet. Dabei funktioniert die natürliche Augenlinse wie ein Kameraobjekt, welches das Licht bündelt. Die Irsi dient als Blende, die sich je nach Intensität der Lichteinschrahlung enger zusammenzieht odr weitet.

Bei einem optimal gebauten Auge werden die Lichtstrahlen, wie auf dem Film der Kamera, genau auf der Netzhaut gebündelt. Von dort aus werden die gesammelten Lichtsignale an das Gehirn weitergeleitet und zu einem Bild verarbeitet. 

Wie zeigt man einem Sehbehinderten Pat. die Umgebung;

- Mit ihm das ganze Zimmer ablaufen(Systematisch)
- Sie die Schritte zählen lassen (NICHT sprechen)
- Alles fühlen lassen
- Jeder Schritt der gemacht wird, wird dem Pat. erklärt
- Wichtige Informationen bezüglich Zimmer/Tagesablauf erklären 

Welche Auswirkungen kann eine Erlblindung auf die Selbstständigkeit in den ATL's haben. Bezogen auf den Spitalaufenthalt:

- Zu Beginn mehr Zeit investieren, da wir dem Pat. das Zimmer ganz zeigen müssen und ihm beim einrichten behilflich sein müssen.
- Postop können unsicherheiten auftreten, da der Pat. von Medikamenten teilweise verwirrt sein kann oder der Aufwachraum eine ungewohnte Umgebung ist.
- Frottewäsche regelmässig auswechseln und die Kleidung mit Flecken weglegen. Bei der Kleiderauswahl beraten.
- Nichts umstellen oder ohne die Pat. zu informieren machen.
- Vorallem die Kommunikation ist sehr wichtig da es fasst das einzige ist worauf sich der Pat. verlassen kann.
- Alle Speisen genau erklären. UHR, korrektes decken
- Bei Wunsch eines Spazierganges Unterstützen durch PP/ Blindenstock oder auf Angehörige warten. 

Welche Hilfsmittel im Umgabg mit sehbehinderten oder blinden Pat. gibt es? 

- Führerhund
- Blindenstock
- Blindenstift
- PC die Sprechen
- Geräte, welche die Farbe der Kleidung sagen
- Uhren, die man öffnen kann und so die Zeit fühlen
=> Uhren die die Zeit sagen 

Étudier