Kochen-Theorie

Küchenfachausdrücke

Küchenfachausdrücke


Paula Wohlwend
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Übersicht über die Grundlagen der Kochtheorie, geeignet für Auszubildende in der Berufslehre. Sie decken Themen wie die Zubereitung von Saucen, Suppen und Fleischgerichten ab, wobei Begriffe wie Roux, Fond und Bindemittel eine zentrale Rolle spielen. Die Karteikarten erklären auch Techniken wie Blanchieren, Dressieren und das Arbeiten mit verschiedenen Zutaten wie Geflügel, Fleisch und Wurzelgemüse. Ideal für angehende Köche, die ihre theoretischen Kenntnisse vertiefen und praktische Fähigkeiten in der Küche erwerben möchten.
Karten
27
Lernende
12
Sprache
Deutsch
Kategorie
Ernährung
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
21.01.2014 / 16.11.2025

Lernkarten

à la minute

Frische Zubereitung von Speisen nach Bestellung (meist portionsweise).

à part

Beilagen, Saucen etc. extra anrichten und servieren.

ablöschen

Bratrückstand mit Flüssigkeit begiessen; dadurch löst er sich vom Gefässboden.

abschrecken

Gegarte (gekochte, blanchierte) Speisen (Nudeln, Grüngemüse) mit kaltem Wasser übergiessen oder in Eiswasser abfrischen.

Abtrieb

Butter mit Zutaten flaumig rühren.

al dente

Bissfest gekocht.

anschwitzen

In Fett ohne Bräunung leicht anlaufen lassen.

aprikotieren

Abglänzen von Torten, Schnitten und Desserts mit Marmelade vor dem Glasieren.

Batonnets

Schneideart; dicke Gemüsestäbchen.

bardieren

Geflügel, Fleisch etc. in einem Speckmantel kleiden; gegen Austrocknen und zur Geschmackgebung.

Béchanmelsauce

Milcheinmachsauce; die --> Einmach wird mit Milch aufgegossen.

binden

Mit Bindemittel (Mehl --> Beurre manié, Stärke etc.) eindicken.

blanchieren

Kurz überkochen vor der Weiterverarbeitung.

bridieren

Informbringen von Geflügel vor dem Garen durch Binden mit einem Küchenspagat.

Brunoise

Schneidetechnik; in feine Würfel Geschnittenes z.B. Wurzelgemüse.

Croûtons

In Würfel geschnittenes in Fett geröstetes Weissbrot (z.B. als Suppeneinlage oder für Salate)

Consommé

Kraftsuppe

Crêpes

Kleine, dünn gebackene Palatschinken.

Dampfl

Hefeansatz; zur Entfaltung der Hefezellen.

degraissieren

Fett, Schaum etc. von Flüssigkeiten (Suppen, Fonds, Saucen) abschöpfen.

dressieren

Cremen oder Massen in bestimmten Formen mit einem Dressiersack aufspritzen.

Einbrenn

Mehl wird in Fett braun geröstet und mit Flüssigkeit aufgegossen (brauner Roux, Roux brun).

Einmach

Mehl wird in Fett hell angeschwitzt und mit Flüssigkeit aufgegossen (weisser Roux, Roux blanc).

Etamin

Passiertuch, Tuchgewebe zum Seihen von Fonds, Saucen, Suppen etc.

Farce

Füllung, fein zerkleinerte Mischung, hergestellt aus rohem Fisch, Fleisch, Geflügel etc. als Geschmacksträger sowie mit Lockerungs- und Bindemitteln. Damit das Eiweiss nicht gerinnt, sehr kalt auch mit Eiswürfeln - zur Farce --> cuttern.

filetieren

Auslösen von Fischfleisch oder Fruchtfleisch von Zitrusfrüchten.

Fond

Basis mit Geschmack gebundenen Zutaten (z.B. Parüren, Abschnitten von Wurzelgemüse, Karkassen) gegarte Flüssigkeit, die Grundlage für Saucen, Suppen etc. ist.

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