Knie

Sportbiomechanik ETH

Sportbiomechanik ETH


L. H.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Anatomie und Funktionsweise des Knies, insbesondere für Studierende der Medizin. Sie behandeln zentrale Komponenten wie den Femur, die Tibia, Menisken, Kreuzbänder und die Gelenkskapsel, sowie Bewegungen wie Flexion, Extension und Rotation. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten, die sich auf Prüfungen vorbereiten, da sie detaillierte Informationen zu Verletzungen, klinischen Tests und anatomischen Zusammenhängen liefern.
Karten
21
Lernende
5
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
03.11.2015 / 26.01.2019

Lernkarten

Achsen im Knie

 

Rotation/ Aduktion /Flexion finden in welchen Ebenen statt?

Die y-Achse liegt dabei parallel zum lateralen und medialen Malleolus der Tibia (rechtes Knie), die z-Achse liegt parallel zur longitudinalen Achse der Tibia und die x-Achse steht rechtwinklig auf der yz-Ebene

Flexion/extention: y Achse

Abduktion/adduktion: x achse

Rotation: z Achse

Flexoren 120-150° (Bewegung nach dorsal)? Bewegungsgrad?

Haupt Flexoren: Semimembranosus
Semitendinosus
Biceps femoris
Gracilis
Sartorius
Popliteus (rotiert die tibia medial in bezug auf den Femur, sodass das Knie bei der bodenberühurn frei steht. )
Gastrocnemius

Flexion 120-150°
 

Extensoren 5°-10°? Bewegungsgrad

5° -10°

Quadriceps (Rectus Femoris, Vastus Lateralis, Medialis und Intermedius) 

Aussenrotation 30-40° (bei 90° Flexion)

Biceps femoris

Bänder: 

Seitenbänder verlauf von bis?

Kreuzbänder verlaufen wo?

 

Seitenbänder (medial & lateral collateral ligament) erstrecken sich von der lateralen und medialen Epikondyle des Femurs zum Kopf der Fibula beziehungsweise der medialen Kondyle der Tibia

Die crucialen ligamente griefen im Inneren des Gelenkes an den Oberflächen der Tibia und dem Femur an und überkreuzen sich dabei.

 

Menisken

anatomie? Fuktion?

halbmondförmige Faserknorpelscheiben mit keilförmigem Querschnitt bestehend aus Kollagenfasern und knorpelartigen Zellen

Endpunkte= Vorder- und Hinterhorn

innenminiskus ist grösser und unbeweglicher als der aussenminiskus.

Funktion: Kraftfläche vergrössert sich und somit verringert sich der mech. Spannung :: p = F/A + reibungsloseres Gleiten des Femurs auf der Tibia indem sie sich passiv an die Anatomie des Femurs anpassen.

Gelenkskapsel (funktion der innen und aussenhaut)

wo findet man sie ;) ?

Kniegelenk wird von Gelenkskapsel umhült

Aussenhaut der Gelenkskapsel enthält Rezeptoren, welche eine Positionsveränderung registrieren (hilft der Steuerung der Bewegung)

Innenhaut wird die sogenannte Synovialflüssigkeit gebildet, welche wichtige Nährstoffe an das Knorpelgewebe liefert und zur Schmierung des Kniegelenkes beiträgt

Hoffa-Fettkörper

Funktion? 

Das Kniegelenk besitzt einen Fettkörper unterhalb der Patella, anterior zum Femur und der Tibia. Dieser Hoffa-Fettkörper wird bei der Knieflexion zusammgedrückt und seitlich nach aussen verschoben.

Weiter befinden sich Schleimbeutel an bestimmten Punkten mit erhöhter mechanischer Druckbelastung --> reduzieren druck & reibung

Tibio femural gelenk

Bewegungsart? Freiheitsgrade?

Max. Bewegungsgrad bei welcher Phase des Gehens?

Roll-gleit bewegung der femoralen Kondylen auf dem tibialen Plateau in Kombination mit einer Schraubenbewegung der Tibia bezüglich dem Femur. Das heisst, der Femur verschiebt sich mit zunehmender Flexion posterior zur Tibia --> Drehpunkt verschiebt sich auch nach anterior-posterior

Freiheitsgrade: Extension-Flexion, Adduktion-Abduktion (Varus-Valgus) und innen-aussen Rotation, sowie anterior-posterior, proximal-distale (Zug-Druck) und medial-laterale Translation. Rotationsfreiheit in der Sagittalebene um die Transversalachse (Flexion-Extension) ist jedoch bei Weitem am grössten und spannt einen Bereich von 0° bis ca. 155°

Beim Gehen erreicht der Flexionswinkel sein Maximum von ca 70° während der Schwungphase nach dem Abheben des Fusses

Schraubenschluss mechanismus

Ohne Bodenkontakt des Fusses rotiert die Tibia während den letzten 15-20° der Extension ca 5° nach aussen und blockiert das Knie in der vollen Extensionsstellung.

Falls der Fuss Bodenkontakt besitzt, rotiert stattdessen der Femur nach innen. Das Verdrehen erfolgt hauptsächlich aufgrund der unterschiedlichen Anatomie der medialen und lateralen Epikondyle. Die Blockierung des Knies erfolgt aufgrund einer Verdrehung (Umeinanderwickeln) der Kreuzbänder mit zunehmender Innenrotation des Femurs,

bewegung der menisken

Verschiebung der Menisken nach posterior während der Flexion bildet sich eine neue, optimale Pfanne für den stärker gekrümmten Teil der femoralen Epikondylen

Bei fölliger Extnetion, weichen die lateralen und medialen Menisken aus und bilden so ein optimales Polster für den Femur.

Epikondylen des Femurs sind am grössten inder Streckstellung und somit am stabilsten. 

Innenrotation 10° (bei 90° Flexion)

Semimembranosus

Semitendinosus

Gracilis

Sartorius

Popliteus

 

Bänder funktionen

Seitenband (wann sind sie ge/entspannt)

Kreuzband

Wer ist mit den Miniskus verkünpft?

Das collaterale ligamente verhindert extreme Adduktion beziehungsweise Abduktion Winkel in gestreckter Beinstellung.

--> Das Innenband ist über Bindegewebe mit dem medialen Meniskus verbunden ist, während das Aussenband keine feste Verbindung zur Gelenkskapsel und den Menisken besitz!!

Die beiden Seitenbänder sind in der Streckposition gespannt und entspanne sich mit zunehmender Flexion. 

Die Kreuzbänder limitieren die Bewegungsfreiheit der innen-aussen Rotation als auch der anterior-posterior Translation

Funktion des Schraubenschluss mechanismus?

Die Stabilität des Knies in gestreckter Beinstellung wird erhöht und der Arbeitsaufwand der Quadriceps Muskeln reduziert.

Der popliteus entschlüsselt das Tibia-femural Gelenk (nach aussen rotation des Femurs/innenrotation der tibia) und entlastet somit die Kreuzbänder. 

Stabilisierung der Bänder

Kreuzbänder verhindern das abgleiten des Femurs auf der Tibia  = limitierung der Translationsbewegung in anterior/posterior.

Die Extentionsbewegung wird durch Kreuz und Seitenbänder limitiert. 

Abduktion/adduktion wird mittels aussen und inneband limitiert. Innenband verhindert grossen Valgus, Aussenband einen grossen Varus des tibio-femoral Glenks.

Kreuzbandriss

Wie passiert es

Welche Keuzband ist häufier betroffen

Heilungschance

Riss des anterioren Kreuzbandes bei einer innenrotation der Tibia in bezug zum Femur.

Das hintere Kreuzband wird seltener gerissen, da es länger und stärker ist als das vordere. Translationsbewegung der Tibia nach posterior bezüglich des Femurs.

Das hintere Kreuzband muss repariert werde, da es sonst zu degenerationen und Ostheoarthritis kommen kann. 

Abnormale Stellung

- X bein

- O bein

Weiterführende Probleme

X bein = Valgus des tibio-femoral gelenk wobei die lateralen Epikondylen stärker beansprucht werden

O bein = Varus des tibio-femoral gelenks; mediale Epikondylen werden stärker beanspucht.

Kann zu Fuss und hüft Problemen führen. 

Verletzung der Menisken

Reduktion der Auflagefläche und folglich einer Erhöhung der Belastung des tibio-femoralen Gelenkes. Langfristig führen Überbelastungen zu Knorpeldegenerationen, i.e. Osteorthrose. 

ostheoarthrose

- definition

- 3 Hautpgründe für die entstehung

Osteoarthrose ist eine Degeneration des Gelenkes, einschliesslich der Gelenks-Knorpelschicht und des subchon- dralen Knochengewebes. 

Hauptgründe: sind Überbelastungen der Gelenksflächen, Vererbung und meatoblische Ursachen.

Klinische Testes

TUG (timed up and go)

6 minuten Gehtest

Oxford knee score

Helfet test (misst v.a. innen-aussen rotation in gelfextem und gestrecktem zustand)

etc. 

Patello-femoral Gelenk

- Aufgabe

- anatomie

- bewegung auf Femur

Vergrösserung des Hebelarmes der Quadriceps Muskeln und der Verteilung der Kräfte zwischen der Quadriceps Sehne und dem Femur. --> gelenkskraft in Tibio-femoral gelenk reduziert.

Die Patella ist mittels Bindegewebe mit dem Femur, den Menisken und der Gelenkskapsel verankert 

Gleitbewegung parallel zu den rotierenden Facetten der medialen und lateralen Epikondylen des Femurs. Dabei rotiert die Patella mit zunehmender tibio- femoraler Flexion nach aussen. Bei maximaler flexion sinkt die Platela zwischen den Epikondylen.

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