BWL 2


A. M.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Vorbereitung auf betriebswirtschaftliche Klausuren an der Universität. Sie konzentrieren sich auf Projektmanagement, Kostenrechnung und Unternehmensorganisation, wobei Themen wie Projektphasen, Zieldefinition, Risikomanagement und Deckungsbeitragsrechnung behandelt werden. Besonders nützlich sind sie für Studierende, die sich auf Prüfungen im Bereich BWL vorbereiten und ein tiefes Verständnis für betriebswirtschaftliche Prozesse und Managementstrategien erlangen möchten.
Cartes-fiches
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2
Langue
Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
20.06.2013 / 03.06.2019

Cartes-fiches

5B

Was sind die Stufen im Regelkreis des Mitarbeitergespräches?

--> Ziele
(Zielvereinbarung mit AN)

--> Leistungserbringung
(Beurteilung der erbrachten Leistung)

--> Gespräch/Analyse
(Feedback: Soll/Ist-Abgleich)

--> Maßnahmen
(zur Verbesserung der Zielerreichung)

5B

Was sind die Ziele der Personalentwicklung auf Ebene der Mitarbeitenden?

  • Qualifikationen an Anforderungen anpassen
  • Grundlage für berufliches Weiterkommen (Karriereplanung)
  • Erhöhung der Arbeitsmarktfähigkeit und Mobilität
    (für alle Aufgaben gewappnet sein)
  • Sicherung der erreichten gesellschaftlichen u. beruflichen Stellung
  • Risiken aus Technologie- u. Wirtschaftwandel gewappnet sein
  • ausreichendes Einkommen sichern
  • Selbstverwirklichung am Arbeitsplatz
  • Arbeitsplatzsicherheit und -zufriedenheit
  • ungenutzte Fähigkeiten erschließen
  • Persönlichkeitsentwicklung /-bildung
  • mehr Verantwortung übernehmen

5B

Was sind die Ziele der Personalentwicklung auf Ebene der Vorgesetzten?

  • berufliches Fortkommen der MA fördern
  • Fehlbesetzungen aufdecken
  • Leistungsverhalten optimieren
  • Szialverhalten optimieren
  • Schlüsselkompetenzen vermitteln
  • Selbstverwirklichung durch anspruchsvolle Aufgaben
  • Motivation der Mitarbeiter
  • Erhöhung der Bereitschaft für Änderungen

5B

Was sind die Ziele von Personalmotivation und Personalhonorierung?

(Kreislauf)

--> Mitarbeiter für Unternehmen gewinnen

--> sie (möglichst lang) ans Unternehmen binden

--> den Leistungsbeitrag der Mitarbeiter fördern (indem man Anreize setzt und damit die Motivation fördert)

[--> Mitarbeiter neu für Unternehmen gewinnen]

5B

Welche Arten von Führungsstilen gibt es?

Entscheidungsspielraum der Vorgesetzten

(extrem) autoritär
[Vorgesetzter ordet an]
(extrem) patriarchalisch 
[andere überzeugen vor Anordnung]

(norm) beratend
[Anordnung, vorher Fragen erlaubt, um Akzeptanz zu bekommen]
(norm) konsultativ 
[Info vor Entscheidung, Meinung darf geäußert werden](norm) partizipativ [Vorschläge in Gruppe, Chef entscheidet] 

(extrem) delegativ [Chef zeigt Problem u Entscheidungsspielraum, Gruppe entscheidet]

Kooperativer Führungsstil

 

5B

Welche Formen von Telearbeit gibt es?

  • häuslicher Arbeitsplatz (in Privatwohnung)
  • Sattelitenbüros (von AG eingerichtetes Büro in der Nähe des AG-->Wege verkürzen)
  • "On-site" (beim Kunden/Lieferanten; externer Berater in Firma)
  • mobil (Vetreter, Kundenbetreuer; mobiler Zugriff auf Firmen-IT)

5B

Welche Möglichkeiten der Arbeitsgestaltung gibt es?
(in zeit und Raum)

Gestaltung von

  • Arbeitszeiten
  • Arbeitsabläufen
  • Arbeitsmittel
  • Räumlichkeiten
  • Arbeitsumfeld
  • Arbeitssicherheit

5B

Welche Parameter fließen bei kombinierten Entlohnungsmodellen ein?

  • Leistungsinput [Engangement]
  • Leistungsoutput [Was man kann+leistet]
  • Unternehmenserfolg [vom Markt abhängig]

5B

Welche reinen Lohnformen gibt es?

Stücklohn (Akkordlohn) [nach erledigten Stück/Zeit]
- Geldakkord (Stückakkord)
- Zeitakkord

Zeitlohn [üblich]

5B

Welche zusammengesetzten Lohnformen gibt es?

Prämien-Zeitlohn
[Zeitlohn + Prämie]

Prämien-Stücklohn 
[Stücklohn nach erledigten Stück/Zeit + Prämie]

5B 

Führungsstil

  • Management by system

  • IT-gestütze Steuerung von Aufgaben
  • (bislang nicht umsetzbar)

5B 

Maßnahmen zur Vermeidung von Personalabbau

Anpassung/Änderung von Arbeitsverhältnissen:

  • Versetzung von Personal
  • andere Arbeitszeitgestaltung
    [Überstunden abbauen, Kurzarbeit, Ferien (Betriebsferien), Vollzeitstellen in Teilzeit]

Bestehende Arbeitsverhältnisse beenden

  • Rekrutierungs- & arbeitsvertragsbezogen
    [Einstellunsstop, befristete Verträgen auslaufen lassen, Aufhebungsverträge, Abbau von Leiharbeitern]

Produkt-/Leistungsbezogene Maßnahmen

  • Erweiterte Lagerhaltung [zu viel produzieren]
  • Insourcing [Fremdaufträge zurückholen]
  • Reparaturen

5B 

Was sind die Ziele der Personalentwicklung für das Unternehmen?

  • Bestand an Fach- & Führungskräften sichern
  • Qualifikationen/Kompetenzen erhalten
  • Qualifikationen/Kompetenzen an veränderte Rahmenbedingungen anpassen
  • auf höherwertige Tätigkeiten vorbereiten
  • Zusatzqualifikationen vermitteln
    --> größere Flexibilität bei Personaleinsatz
  • Spezialisten u Führungsnachwuchs erkennen

?

Wofür muss Verantwortung übernommen werden?

Für fahrlässige/vorsätzliche Fehler

Unterlassung

Misserfolg

A

3 Arten von Diversifiktaion mit je 1 Beispiel

  • horizontale (Buchverlag steigt in bekanntes Geschäft ein - zB Zeitschrift)
  • Vertikale (Unternehmen wird auf niedriger Stufe tätig - zB Verlag kauft Druckerei)
  • laterale (Unternehmen hat neues Projekt weit wegg vom geschäft - zB Verlag schaltet Vampir-Portal)

A

Dimensionen von Produktinnovationen

6. Weltneuheit

5. National neu

4. Me-too

3. Line Extension

2. Relaunch

1. Kostensenkung

A

Innovationsmanagement: Was beinhaltet eine Potentialanalyse mittels Businessplan?

Marktanalyse

Produktkonzept

Vermarktungskonzept

Ressourcen (MA, zeitplan)

Wirtschaftlichkeit (Investition, Chancen, Risiken)

A

Innovationsprozess im Überblick

  • Ideengewinnung
  • Auswahl
  • Wirtschaftlichkeitsanalyse
  • Produktentwicklung
  • Produkt-/Markttest
  • Markteinführung
  • Kontrolle

A

Nenne die Erfolgsfaktoren für Innovationsprojekte

  • Übergreifende Teams [Entwicklung, produktion, Marketing,Controlling-->Motivation]
  • 360° Blickwinkel
  • Kundennähe [Marktforschung]
  • Parallelisieren von Prozessen [+enge Zusammenarbeit -Gefahr der Doppelarbeit]
  • Strategische Ausrichtung [Innovationsfreundliches Klima]
  • Wissensmanagement [Wissensdatenbanken, "Lessons learned"]

A

Produktpolitik (Innovationsmanagement)

Beibehaltung

Veränderung
- Variation (neue Ausführung, Verbesserung)
- Differenzierung (Programmvertiefung durch zusätzliche Ausführung)

Diversifikation (neue Produkte für neue Märkte)
- horizontal
- vertikal
- lateral

Innovation (echte Innovation - zB:Laser- statt Tintendrucker)

Eliminierung

A

Warum scheitern so viele Innovationen?

  • Entwicklungsbudget (=>Entschlossenheit) zu gering
  • interne Hindernisse
  • Kundennutzen wird nicht gesehen
  • evtl. ungünstiger Markteintrittstermin
  • Planungsfehler bei Absatzzahlen (Markt- u. Wettberwerbseinschätzung)

A

Welche Bedeutung haben Produktinnovationen?

Innovation ist...

  • eine überlebenswichtige Fähigkeit
  • eine wichtige Quelle für Wachstum

Kannibalisiere dich selbst, bevor es ein anderer tut!

 

A

Wie kann eine Potentialanalyse mittel Businessplan erstellt werden?

  • Marktanalyse
    [Marktsituation, Wettbewerbsvorteile, Marktanteilsziel]
  • Produktkonzept
    [Definition u Beschreibung (inkl. Pricing), Konformität mit Strategie, produktionskonzept]
  • Vermarktungskonzept
    [Vertriebsgebiete u. -wege, Marketingstrategie, Werbung/PR]
  • Ressourcen
    [Mitarbeiter/Qualifikationen, Inputs/Beschaffungskonzept, Zeitplan u Meilensteine]
  • Wirtschaftlichkeit
    [Investition, Chancen/Absatzzahlen, Risiken]

B

Was ist eine supply chain?

  • nicht einzelne Prozessschritte optimieren, sondern
  • durchgängige Versorgungskette, die geährleistet, dass die Kundenwünsche effektiv u effizient erfüllt werden
  • Autor -> Verlag -> Kunde
  • Abteilungen verschmelzen
  • Transparenz, hoher Info-Austausch durch EDV-Systeme

B

Was ist supply chain management?

(4 Stufen)

Stufe 1: Funktionale Trennung

[Einkauf, Disposition, Produktion, Vertrieb, Distribution]

Stufe 2: Funktionale Integration

[Materialmgmt. -  Produktionssteuerung  -  Distribution]

Stufe 3: Interne Integration

[Materialmgmt., Produktionssteuerung, Distribution]

Stufe 4: Externe Integration

[Externe SupplyChain-Liefanten, Interne SupplyChain, Externe SupplyChain Kunden]

 

C !!internes Rechnungswesen!!!

Was sind die externen Aufgaben der Kosten- u. Leistungsrechnung?

Einzelrechnungslegung

  • Herstellungskosten

Konzernrechnungslegung

  • Verrechnungspreise

 

Selbstkostenermittlung für öffentliche Aufträge

C !!internes Rechnungswesen!!!

Was sind die internen Aufgaben der Kosten- u. Leistungsrechnung?

Verhaltenssteuerung

  • Kontrolle: Wirtschaflichkeit?
  • Erolgskontrolle
  • Leistungsevaulierung

Entscheidungsunterstützung

  • Beschaffung
    [Bezugsquellen, Beschaffungswege, -menge, Preisobergrenze]
  • Produktion
    [Verfahren, Losgrößen, Reihenfolge]
  • Absatz
    [Preisuntergrenze, Vertriebsgebiete, Vertriebswege, Kunden]
  • Integration der Bereiche
    [make or buy, Produktionsprogramm]

C

An wen sind die Informationen des externen Rechnungswesen gerichtet?

  • Unternehmensleitung
  • Unternehmensfremde

C

An wen sind die Informationen des internen Rechnungswesen gerichtet?

  • Geschäftsleitung
  • interne Unternehmensteile

C

Definiere Einzelkosten.

  • können direkt Kostenstelle o Kostenträger zugerechnet werden
  • produktbezogen
  • direkt zurechenbar
  • z.B. Fertigungskosten, Materialkosten

 

C

Definiere Gemeinkosten.

  • können nicht direkt zugerechnet werden
  • sind geschlüsselt
  • generelle Kosten
  • z.B.: Abschreibung, Verischerung, Strom, Wasser

C

Defininiere fixe Kosten.

  • auch Strukturkosten
  • über bestimmte Zeit unabhängig von Beschäftigungsschwankungen
  • unverändert, ob Unternehmen mehr o weniger produziert
  • z.B.: Abschreibung auf Gebäude, Miete, Versicherung

C

Defininiere variable Kosten.

  • abhängig von der Beschäftigung
  • steigen (fallen), wenn Unternehmen mehr (weniger) produziert
  • z.B. Rohstoffkosten (Papier)

C

Nach welchen Gesichtspunkten wird das externe Rechnungswesen erstellt?

  • steuerrechtliche Gesichtspunkte
    --> an Fiskus
    [für steuerrechtlichen Jahresabschluss]
  • handelsspezifische Gesichtspunkte
    --> an Aktionäre, Gläubiger
    [für Geschäftsbericht: besteht aus handelsrechtl. jahresabschluss u. Lagebericht]

C

Nach welchen Gesichtspunkten wird das interne Rechnungswesen erstellt?

nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten

  • für Kosten- u. Leistungsrechnung
  • für Investitions- u. Finanzierungsrechnung

C

Was sind die Funktionen der KLR?

  • Kalkulation und Preisentscheidungen
    [Kosten für Produkte + Preisermittlung + Gewinn]
  • Wirtschaftlichkeit und Erfolgsermittlung
    [Personal- u Materialkosten, Zukünftige Kostensituation ]
  • (Bestandsbewertung)

C

Was sind die Inhalte des internen Rechnungswesen?

  • Stückkosten
  • Kostenbudgets eingehalten?
  • erzielen Produkte Gewinn?
  • Zusatzauftrag annehmen?
  • wichtige Kostenblöcke + deren Entwicklung

C

Was sind Kostenarten, Kostenstellen und Kostenträger?

Kostenarten

  • "Welche Kosten sind angefallen?"
    [erfolgsrelevante Aufwendungen u. Erträge]

Kostenstellen

  • "Wo sind Kosten angefallen?"
    [Ort der Entstehung ermöglicht Steuerung]

Kostenträger

  • "Wofür sind Kosten angefallen?!
    [für welche Produkte u. Leistungen]

C

Was sind neutrale Aufwendungen?

Aufwendungen, die in der Kostenrechnung nicht als Kosten erfasst werden, das sie entweder

  • nicht betriebsbedingt 
    [betriebsfremd]
  • einer Periode nicht zurechenbar
    [periodenfremd]
  • einmaliger Natur
    [außerordentlich]

sind.

C

Welche Informationen beinhaltet das externe Rechnungswesen?

Infos zu Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Étudier