BWL 2


A. M.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Vorbereitung auf betriebswirtschaftliche Klausuren an der Universität. Sie konzentrieren sich auf Projektmanagement, Kostenrechnung und Unternehmensorganisation, wobei Themen wie Projektphasen, Zieldefinition, Risikomanagement und Deckungsbeitragsrechnung behandelt werden. Besonders nützlich sind sie für Studierende, die sich auf Prüfungen im Bereich BWL vorbereiten und ein tiefes Verständnis für betriebswirtschaftliche Prozesse und Managementstrategien erlangen möchten.
Flashcards
157
Students
2
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
20.06.2013 / 03.06.2019

Cartes-fiches

2

Welche Aufgaben sollten in einem Prozess geregelt werden und welche nicht?

Prozess

wiederkehrende gleiche/sich ähnelnde Situationen

Einzelfalllösung

Einzelfälle/Ausnahmen

2

Welche Verfahren der Prozessanalyse gibt es?

  • Erstellung einer Prozesslandkarte
  • Abgrenzung einzelner Prozesse
  • Definition des Detaillierungsgrades
  • Identifikation prozessrelevanter Organisationseinheiten
  • Definition des Analyseverfahrens
  • Formulierung eines Leitfadens
  • Identifikation geeigneter Experten
  • Durchführung von interviews/Workshops
  • Grafische & verbale Dokumanetation
  • Berechnung von Durchlaufzeiten und Prozesskosten
  • Verifizierung der Ergenisse

2

Wie könnte eine Aufbauorganisation / Prozesstruktur zustande kommen?

Unternehmensziele --> Aktivitäten

Aktivitäten werden zu Prozessen zusammengefasst

daraus werden Prozessstrukturen

alle Aktivitäten werden Stellen zugeordnet

Stellen werden von Vorgesetzten koordiniert

3

Prozess des Risikomanagements

1. Risikoidentifikation

2. Risikomessung/ -analyse

3. Risikosteuerung

4. Risikoüberwachung

4

Definiere ein Risiko.

potentieller Vermögensverlust/Schaden
ohne Gegenüberstellung erzielter Gewinne/Erträge

4

Die Treiber der Risiken werden mit Hilfe des Risikomanagement "abgefangen". Was ist das Risikomanagement?

Risikomanagement
ist die Risikomessung (-schätzung) und Steuerung aller Risiken 

4

Was bedeutet market pull?

  • marktgetriebene Innovation
  • es besteht Bedarf beim Kunden nach Neuerung (besser, schneller, günstiger)
  • es gibt Probleme mit Produkt (Kundenrückmeldungen)
  • neue Kunden haben neue Anforderungen
  • künftige Anforderungen (Zukunftswünsche sind absehbar)

4

Was bedeutet technology push?

  • eine marktgetriebene Innovation
  • wenn die Kompetenz vorhanden ist etwas zu verbessern und Bedarf besteht
  • Know-How anderer Unternehmen (um wettbewerbsfähig bleiben zu können)
  • neue Technologien umsetzen (Forschung)
  • neu zu entwickelnde Lösungen

4

Was ist ein Szenario?

Der Eintritt eines Ereignisses, das als Risiko eingesuft wurde.

4

Was sind die Treiber von Risiken?

  • Rechtliche Rahmenbedingungen
    [KonTraG, Corporate Governance]
  • Volkswirtschaftliche Ursachen
    [Wirtschaftskrise, Inflation]
  • Technologischer Fortschritt
    [Entwicklung der Mediennutzung,
    mehr Web, kein Print]

4

Welche Auslöser für Innovationen gibt es?

market pull
(Kundenwunsch) (marktgetrieben)

technology push
(technische Entwicklung) (marktgetrieben)

4

Welche leistungswirschaftlichen Risiken gibt es?

  • Betriebsrisiken
    [externe, interne Risiken]
    z.B.: Autor wird krank, Software läuft nicht
  • Absatzrisiken
    [Beschaffungsrisiken]

4

Welche Optionen der Risikosteuerung gibt es?

  • Risikovorsorge
    [Sicherheiten bilden,
    z.B. Rückstellungen]
  • Risikovermeidung
    [Risiko nicht entstehen lassen,
    z.B. Produkt nicht auf den Markt bringen]
  • Risikoakzeptanz
    [Risiko in Kauf nehmen]
    z.B.: Maschine fällt aus
  • Risikoverminderung
    [Risikoausmaß mindern]
    z.B.: für eine Alternative sorgen
  • Risikoabwälzung
    [Ergebnis wird in Kauf genommen, Schaden aber abgewälzt]
    z.B.: durch Versicherung

4

Wie lautet die Kontrollschleife im strategischen Risikomanagement?

erkennen

analysieren/bewerten

überwachen

bewältigen

5 A

Beschreibe fest angestellte Mitarbeiter.

  • dauerhafte Aufgaben
  • unbefristeter Vertrag
  • Kündigung nach gesetzlichen Vorgaben

5A

Beschreibe befristet fest angestellte Mitarbeiter.

  • Projektaufgaben
  • befristeter Vertrag
  • nach 2maliger Verlängerung uU Anrecht auf unbefristeten Vertrag

5A

Beschreibe freie Mitarbeiter.

  • Punktuelle Aufgaben, Ausgleich von Überlast
  • Stundenhonorar oder Werkvertrag

5A

Das Management des Personaleinsatzes muss...

  • planen
  • entscheiden
  • deligieren
  • kontrollieren

5A

Was beinhaltet das Management des Personaleinsatzes?

  • Personalbedarf ermitteln
  • Personal beschaffen
  • Personal freisetzen
  • Personaleinsatz planen
  • Personal beurteilen
  • Personal entlohnen
  • Personalentwicklung
  • Personalcontrolling /-verwaltung

5A

Was sind die Bestandteile einer Stellenbeschreibung?

Instanzenbild

  • Stellenkennzeichnung
  • formal
  • organisatorische Verodnung
  • Gehaltsstufe
  • hierarchische Einordnung
  • Zusammenarbeit mit anderen Stellen
  • Leistungsaustausch
  • Berichtswesen

Aufgabenbild

  • punktuelle & wiederkehrende Aufgaben
  • Entscheidungsbefugnisse
  • Weisungskompetenzen und -pflichten
  • Arbeitsmittel
  • geltende Vorschriften

Leistungsbild

  • Leistungsanforderungen
  • Kenntnisse, Fertigkeiten, Erfahrungen
  • Arbeitscharakteristik
  • Verhalten
  • Leistungsstandards
    [quantitative Ziele, zB. Produktivität]
    [qualitativ z.B. Qualität, Kommunikation]

5A

Was sind die Grundsätze von Arbeitsteilung?

  • Spezialisierung/Effizienzsteigerung
    [Arbeitsteilung, keine doppelte Arbeit]
  • systemische Sicht bewahren
    [greift alles gut ineinander über?]
  • Kommunikationswege kurz halten
    [--> Organisation]

5A

Was sind die Ziele im Personalbereich?

Arbeitszufriedenheit

Arbeitsplatzsicherheit

Anerkennung für Mitarbeiter

Förderung der Mitarbeiter

Gesundheitsschutz

5A

Was sind Einflussfaktoren auf Fehlzeiten?

Persönliche Merkmale (Alter, Geschlecht)

Private Situation (Einfluss der Familie, Weg zur Arbeit)

Verhältnis zur Firma als Institution (Betriebsklima)

Menschliche Umwelt (Vorgesetztenverhalten, Verhältnis zu Kollegen)

Arbeitsumwelt (Lärm, Luft)

Struktur der Arbeit (Monotonie)

Lohn (Akkordlohn, Prämienlohn)

Aktuelle Situation d. Unternehmens (Auftragslage)

Gesellschaftpolit. Einflüsse (Freizeitansprüche)

5A

Was sind Fehlzeiten?

Fehlzeiten sind die Unterdeckung der vertraglich geregelten Arbeitszeit.

Fehlende Arbeitsleistung muss von anderen Mitarbeitern erbracht werden.

5A

Was steht in einer Stellenbeschreibung?

Aufgaben

Kompetenzen

Vernatwortung

--> sollten kongruent (zueinander passend) aufeinander abgestimmt sein)

5A

Welche Optimierunngsaspekte gibt es im Personalbereich? Wonach sollte man bei der Einstellung gehen? 

  • MA muss genug Kapazität bringen
  • MA muss über erforderliche Qualifikation verfügen
  • Einstellung zum richtigen Zeitpunkt
  • am richtigen Ort
  • an angemessenen Kosten

5A

Wie kann man optimalen Personaleinsatz gewährleisten?

  • betriebswirtschaftliche Ressourcenverteilung
    [Welche Abteilung brauch wieviele Arbeitskräfte]
  • Entsprechung von Anforderung und Qualifikation
    [MA muss den Anforderungen gewachsen sein]

5A

Wie können die Arbeitsbedingungen angepasst werden?

  • subjektive Leistungsbedingungen
    [MA für Großraumbüro geeignet?]
  • objektive Leistungsbedingungen
    - technisch
    - organisatorisch
    - sozial
    - rechtlich
     

5A

Wie wird der Personalbedarf unterschieden?

Bruttopersonalbedarf
(MA, die man insgesamt benötigt)

Nettopersonalbedarf
(Mitarbeiter, die zum Zeitpunkt t fehlen)

5A

Wovon sind Grenzen der Berechenbarkeit des Personalbedarfs abhängig?

Die Grenzen der Berechenbarkeit des Personalbedarfs sind abhängig 

vom Grad der Mechanisierung 

und von den Fehlzeiten

5B

4 Führungskonzepte 

  • Management by objectives
  • Management by exception
  • Management by system
  • Management by delegation

 

5B

Führungsstil

  • Management by exception

  • Vorgesetzter greift nur ein, wenn es nicht läuft
  • keine Entwicklung bei Mitarbeitern

5B

Führungsstil 

  • Management by objectives

  • Führung durch Zielvorgaben
  • MA können Zeit selbst einteilen
  • kumilierbar (mehrere parallel ansammeln)

5B

Führunsstil

  • Management by delegation

  • Delegierbare Aufgaben werden durch Vorgesetzten an AN übertragen
  • AN voll verantwortlich
  • stichprobenartige Kontrolle von Vorgesetzten

-->Entlastung des vorgesetzten

5B

Nenne die Kriterien für Lohngerechtigkeit

  • Anforderungsgerechtigkeit (Lohn entspricht Schwierigkeitsgrad, Arbeitsmege)
  • Leistungsgerechtigkeit (bei überdurchschnittlicher Leistung höherer lohn, variabler Lohn sinnvoll)
  • Verhaltensgerechtigkeit (Solidarität, Loyalität, Pflichbewusstsein, Sorgfalt)
  • Sozialgerechtigkeit (soziale/familiäre Situation berücksichtigen, Sozialleistungen)
  • Arbeitsmarktgerechtigkeit (der Branche entsprechend entlohnen)
  • Systemerfolgsgerechtigkeit (Unternehmenserfolg berücksichtigen, teamerfolg berücksichtigen)

5B

Personalmotivation durch monetäre Anreize

  • Lohn
  • Erfolgsbeteiligung
  • Betriebliche Sozialleistungen (Essenszuschuss)
  • Betriebliches Vorschlagswesen
    (oft finanzieller Anreiz)

 

5B

Personalmotivation durch nichtmonetäre Anreize

  • Ausbildungsmöglichkeiten
  • Aufstiegsmöglichkeiten
  • Gruppenmitgliedschaft
  • Betriebsklima
  • Führungsstil
  • Arbeitszeit- und Pausenregelung
  • Arbeitsinhalt
  • Arbeitsplatzgestaltung
     

5B

Verschiedene Anreize können aktivieren

1: Bedürfnis (durch Mangel oder Defizit)
2: Motiv (man ist bereit Abhilfe zu schaffen)
3: Aktivierung durch Anreiz (Bereitschaft wird durch äußeren Einfluss aktiviert)
4: Verhalten (Aktivierung->Verhaltensänderung)
5: Zielerreichung: Defizit ist

a) beseitigt: Handlung abgeschlossen
b) nicht beseitigt -->2

5B

Was ist 360° Feedback?

  •  faires, sachliches, ganzabdeckendes Feedback
  • alle beruflich relevanten Personen werden mit eingebunden
  • verbessert die Selbsteinschätzung der Mitarbeiter

5B

Was sind die Dimensionen beim 360° Feedback?

  • Selbsteinschätzung
  • Top-Down Beurteilung
  • horizontale Beurteilung
  • Bottom-Up Feedback
  • Beurteilung durch Externe
    (Kunden, Geschäftspartner)

Étudier