BWL 2


A. M.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Vorbereitung auf betriebswirtschaftliche Klausuren an der Universität. Sie konzentrieren sich auf Projektmanagement, Kostenrechnung und Unternehmensorganisation, wobei Themen wie Projektphasen, Zieldefinition, Risikomanagement und Deckungsbeitragsrechnung behandelt werden. Besonders nützlich sind sie für Studierende, die sich auf Prüfungen im Bereich BWL vorbereiten und ein tiefes Verständnis für betriebswirtschaftliche Prozesse und Managementstrategien erlangen möchten.
Karten
157
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
20.06.2013 / 03.06.2019

Cartes-fiches

C

Welche Informationen beinhaltet das interne Rechnungswesen?

Infos zu Planung, Steuerung und Kontrolle

C

Welche neutralen Kosten (neutrale Aufwendungen) gibt es?

  • betriebsfremde Aufwendungen
    [nicht betriebsbedingt]
  • periodenfremde Aufwendungen
    [nicht der Periode zurechenbar]
  • außerordentliche Aufwendungen
    [einmaliger Natur]

C

Wer verarbeitet die Daten für das interne Rechnungswesen?

Betriebsbuchhaltung

C 

Zusammenhang liquide Mittel, Geldvermögen und Reinvermögen

Bargeld + Sichtguthaben
= liquide Mittel

+ Forderungen
- Verbindlichkeiten
= Geldvermögen

+ Sachvermögen (Anlagevermögen, Vorräte)
= Reinvermögen

C! 

Was ist Teilkostenrechnung im Gegensatz zu Vollkostenrechnung?

  • bei den Teilkosten werden die Fixkosten und variable Kosten aufgeteilt
  • nur variable Kosten mit Zusammenhang zur Verursachung werden zugerechnet
  • Fixkosten werden als Block in Betriebsergebis übernommen

C!

Was beduetet der Begriff Deckungsbeitrag?

Erlöse - variable Kosten = Deckungsbeitrag

Welchen Beitrag leistet ei Produkt zur Abdeckung der fixen Kosten und zur Gewinnerzielung?

C!

Was bedeutet Deckungsbeitragsrechnung?

DBR liefert Infos über Erfolgssituation eines Produktes

bildet Grundlage für absatzpolitische Entscheidungen

zeigt Kosten-, Erlös und Erfolgsentstehung im Unternehmen

PM 1

Definiere die Eigenschaften eines Projektes.

  • einmalig
  • zielorientiert [definiertes Ziel: Ergebnis am Projektende]
  • ressourcenbeschränkt [Zeit, Budget, Personal]
  • Abgrenzung zu anderen Projekten
    durch Ziel + Ressourcen
  • Organisation [Einzelaufgaben durch MA aus untersch. Abt --> optimal Planen]

PM 1

Was ist ein Projekt im Gegebsatz zur Arbeitsgruppe?

Projekt

  • außerhalb der Linie
  • Kompetenz bestimmt Hierarchie
  • Bewältigung komplexer Aufgaben 
  • Herausgelöst aus Kernzuständigkeit

Arbeitsgruppe

  • innerhalb der Linie
  • bestehende Hierarchie
  • zu Fachthemen
  • innerhalb der Kernzuständigkeit

PM 1

Was sind die Vorteile von Projekten?

  • zielorientiert
  • transparente Ergebnisse
  • Know-How-Nutzung
  • freies/flexibles Arbeiten
  • teamorientiert
  • steuerbar
  • motivierend

PM 1

Was sind die Nachteile von Projekten?

  • aufwändig
  • Misserfolg sichtbar
  • Entmachtung der Linie
  • Abhängigkeit von Linie
  • Erfolg abhängig von Akzeptanz der Beteiligten
  • Mehrarbeit

PM 1

Was sind Erfolgsfaktoren für Projekte?

  • Rückhalt des Top-Managements
  • Kompetentes Projektteam mit Vollmacht
  • "handwerklich saubere" Arbeit
  • Kommunikation und Kooperation

PM 1

Was sind Miss-Erfolgsfaktoren für Projekte?

  • unklare Entscheidungslagen
  • Konflikte
  • "Moving targets" Zielveränderungen

PM 1

Was sind die 3 Einheiten für Projekterfolg?

Qualität 
[Ergebnis]

Zeit
[Termin]

Aufwand
[Kosten]

PM 1

Was ist kundenbezogene Prozessorientierung?

Spezislisierung --> Arbeitsteilung -->Schnittstellen
Schnittstellen sind wichtig für Prozesse

PM 1

Aus welchen 3 Instanzen bestehen Prozesse?

Lieferant [Input]
Leistungserstellung [Verantwortlicher]
Output [Kunde=Empfänger]

PM 1

Was sind die 5 Grundsätze von projektarbeit?

Systemorientierung
[ganzheitlich denken]

kundenbezogene Prozessorientierung

Wissenorientierung
[stufenweise vorgehen]

Methodenorientierung
[plan, do act, check]

Personenorientierung
[Verantwortlichkeiten]

PM 2

Was sind typische Auslöser für Projekte?

Strukturprobleme
starke Exposition von bestsellern

neue Marktchancen
Wachstum bei non-Books

strategische Vorgaben
Diversifizierung zur Wachstumssicherung [Insourcing]

Technologiewechsel
Kunden erkundigen sich nach Ökobilanz, "green books"

Kundenbeschwerden
Kunden möchten Software online nutzen, statt sie zu Installieren

PM 2

Was sind die W-Fragen zur Projekt-Initiierung?

 

Warum wird das Projekt gemacht?

Was muss gemacht werden?->Ziele

Wie soll vorgegangen werden?
[Ressourcen, Mittel, Organisationsform]

Wer arbeitet mit welcher Funktion?

Wann ist der Start/Meilensteine/Ende?

Wie viel darf das Projekt kosten?

Wie gut müssen die Ziele erreicht werden?

PM 2

Was benötigt man für Projekte?

  • klarer Auftraggeber
  • klare Ziele
  • Rahmenplan
  • max 2 Jahre
  • Projektteam
  • Projektleiter

PM 2

Was sollte bei der Projektarbeit vermieden werden?

  • unklare/wechselnde Ziele
  • fehlende Steuerung+Kontrolle
  • keine Unterstützung durch Auftraggeber
  • ungeeignete Projektleiter
  • unklare Kompetenzen
  • zu viele Projekte gleichzeitig

PM 2

Wie sieht die Startphase bei einem Projekt aus?

Eingabe

  • Projektidee
  • Auftrag

Prozess

  • Prüfung der Projektidee

Ergebnis

  • Grobkonzept
    Vorschlag: vorgehensweise
    Projektauftrag Definitionsphase

PM 3

Wie sieht die Definitionsphase bei einem Projekt aus?

Input

  • Auftrag für Definitionsphase
  • ggf. Rahmenheft

Output

  • Projektziel, ggf Lastenheft
  • Vorschlag für weitere Vorgehensweise
  • Entwurf Auftrag Planungsphase

PM 4

Wie sieht die Planungsphase bei einem Projekt aus?

Input

  • Ergebnisse Definitionsphase
  • ggf. Lastenheft
  • Phasenauftrag

Output

  • Projektstrukturplan mit Arbeitspaket
  • Arbeitspaketliste
  • Präzisierung der vorangegangenen Schritte
  • ggf. Standardstrukturplan

PM 5

Wie sieht die Umsetzungssphase bei einem Projekt aus?

Input

  • Projektziel
  • Projektplan
  • nach Bedarf Pflichtenheft
  • Auftrag für Umsetzungsphase

Output

  • Gesamtergebnis
  • Projektziel
  • Abschlussbericht

PM 3

Richtziele mit Nebenbedingungen verbinden

Ziele

Was soll erreicht werden? [Ergebnisse]

Ressourcen

  • Zeit
  • Kompetenzen
  • Sachkosten

Endtermin

  • frühestmöglicher
  • spätestmöglicher

PM 3

Wie sollten Ziele definiert werden?

 

  • personenbezogen
    [Wer soll was machen]
  • einfach & konkret
    [z.B: E-Book-Formate genau benennen]
  • aktiv
  • positiv
  • im Präsens

PM 3

Was sollte grob geplant werden?

  • Teilziele
  • Abhängigkeiten
  • Reihenfolge
  • Ressourcenbedarf schätzen

PM 3

Welche Vorteile haben Meilensteine?

  • man weiß, wo man steht
  • Fortschritt ist messbar
  • Qualitätssicherung des bisher Erreichten
  • formelle Abnahme ->ok durch Auftraggeber

PM 4

Was sind Störfaktoren im Projektteam?

  • unklare Aufgabenverteilung
    [was macht der denn hier?]
  • Hierarchie-Unterschiede
    [muss ich mich in Acht nehmen]
  • Konflikte
    [offene Rechnungen] Der zeig ichs.
    [Gerüchte] Die kann doch eh nix.
    [Neid] Warum hat der Leitung?

PM 4

Was sind die Anforderungen an einen Projektleiter?

Prozesse
natürliche Autorität
gute Organisatzion

Kommunikation
gut deligieren
nach innen, außen, oben u unten kommunizieren

Personal
passenden Team zusammenstellen
angemessen Führen

PM 5

Wie sollte intern Kommuniziert werden?

  • schnell
  • offen
  • klar&einfach
  • gut strukturiert, gegliedert
  • prägnant
  • motivierend

PM 5

 Was sollte kommuniziert werden?

  • Veränderungen im projektteam
  • Meetings
  • wenn kritische Situationen eintreten
  • wenn diese gelöst wurden
  • wichtige Entscheidungen
  • wenn Meilensteine erreich wurden

PM 6

Wie wird bei der Aufwandsschätzung vorgegangen?

zeitlichen Aufwand pro Aktivität schätzen

Personalbedarf schätzen

Sach- und Geldmittel definieren

Kosten pro Arbeitspaket veranschlagen

PM 7

Welche Steuerungsmaßnahmen können bei Abweichungen vom Projektziel berücksichtigt werden?

Produktivität erhöhen
MA austauschen, Motivation

Kapazitäten aufstocken
Externe einbeziehen, Team vergrößern

Anforderungen reduzieren
Ansprüche senken

Effizienz steigern
technische Hilfsmittel

Umstrukturierungen
Reihenfolge der Aktivitäten ändern
Aufgaben umverteilen

PM 7

Was steht in einem projektstatusbericht?

Was wurde getan?

Wie weit ist das Projekt?

Gibt es Probleme/Abweichungen vom Strukturplan?

Wie geht es weiter? Maßnahmen

Ist ein Eingreifen [des Auftraggebers] erforderlich

PM 8 

Wie ist die zeitlicher Verteilung bei Webprojekten?

1/3 Konzeption

1/3 Implementierung

1/3 Tests, Verbesserung

Étudier