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Sprache Deutsch
Stufe Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert 09.06.2015 / 02.08.2020
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0 Exakte Antworten 28 Text Antworten 4 Multiple Choice Antworten
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Was versteht man unter a) Trockenkugeltemperatur b) Feuchtkugeltemperatur c) Taupunkt-temperatur? Erkläre jeweils die Besonderheiten.

a) Die Trockenkugeltemperatur ist die Raumtemperatur ohne Verdunstungskühlung, die man mit einem Thermometer misst. b) Die Feuchtkugeltemperatur ist die niedrigste Grenztemperatur (auch Kühlgrenztemperatur) die durch Verdunstungskühlung erreicht werden kann. c) Die Taupunkttemperatur ist die Temperatur, welche durch das Abkühlen der Luft bis zur Sättigung(slinie) (relative Luftfeuchte von 100 %) erreicht wird.

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Welche relative Luftfeuchtigkeit erhält man, wenn Luft mit einer Temperatur von 25 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 70 % auf eine Temperatur von 2 °C abgekühlt und anschließend wieder auf 25 °C aufgeheizt wird? Das Kondensat wird abgeleitet.

23 %

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Ein Taupunkt-Hygrometer misst folgende Werte: Raumtemperatur = 24 °C, Taupunkttemperatur = 10°C. Wie groß ist die relative Luftfeuchtigkeit φ?

Ca. 42 %

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Unter welcher Bedingung bildet sich auf einer nicht gedämmten Saugleitung Kondensat aus der Umgebungsluft?

Wenn die Saugleitungs-Temperatur unter dem Taupunkt der Umgebungsluft liegt und Feuchtigkeit an der Oberfläche kondensiert.

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Was versteht man unter der Taupunkttemperatur? Was passiert, wenn diese unterschritten wird?

Die Taupunkttemperatur entspricht der Temperatur auf der Sättigungslinie (Linie der relativen Luftfeuchte von 100%), welche die Luft durch Abkühlen erreicht. Wird die Taupunkttemperatur unterschritten, wird die Luft entfeuchtet, d.h. ihre absolute Feuchte sinkt.

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Die Saugleitung einer Kälteanlage führt durch eine Umgebungsluft von 22 °C/60%. Bestimmen Sie mithilfe des Mollier-Diagramms den Taupunkt der Umgebungsluft.

Der Taupunkt liegt etwa bei:

 

17 °C

14 °C

22 °C

12 g/kg

20 g/kg

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Beschreiben Sie mit eigenen Worten, was passiert, wenn man Luft mit einer Temperatur von 20 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 80 % langsam auf eine Temperatur von 2 °C abkühlt?

Mit dem Abkühlen der Luft (20°C / 80%) steigt die relative Feuchte langsam an, bis sie bei ca. 16,5°C die Sättigungslinie erreicht und somit eine relative Luftfeuchte von 100% besitzt. Die Luft wird jetzt entlang der Sättigungslinie weiter abgekühlt und somit entfeuchtet, da mit sinkender Temperatur auch die Wasseraufnahmefähigkeit sinkt. Ist die Luft auf 2°C abgekühlt liegt die relative Feuchte immer noch bei 100%, aber die absolute Feuchte hat abgenommen. Nämlich von ca. 12 g/kg auf ca. 4,3 g/kg (h,x-Diagramm Tabellenbuch!)

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Beim Öffnen des Kühlraumes (Kühlraumtemperatur = 6 °C) wird die Luft komplett gegen die Umgebungsluft (20 °C, 50 % relative Luftfeuchtigkeit) ausgetauscht und anschließend auf 6°C abgekühlt. Was wird passieren?

 

Im Kühlraum wird die Feuchtkugeltemperatur erreicht, am Verdampfer bildet sich Tauwasser.

Bei der Abkühlung der Luft wird die Taupunkt-Temperatur unterschritten und es bildet sich Kondensat.

Es bildet sich kein Kondensat, weil die Taupunkt-Temperatur der Umgebungsluft nicht unterschritten wird.

Die Taupunkt-Temperatur wird fast erreicht, daher bildet sich nur wenig Kondensat.

Die Kühlraumtemperatur hat keinen Einfluss auf die Kondensatbildung.