Kartographie Klausurfragen

Alle wichtigen Daten

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Daniel Thomas
Diese Lernkarten behandeln fortgeschrittene Konzepte der Kartographie, die für Universitätsstudenten relevant sind. Sie decken Themen wie Projektionen, Kartenmaßstäbe, Generalisierung und graphische Variablen ab. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Geographie, die sich auf Prüfungen vorbereiten, da sie grundlegende Prinzipien und Methoden der Kartographie erklären und praktische Anwendungen aufzeigen.
Cartes-fiches
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Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Catégorie
Géographie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
18.02.2014 / 25.01.2021

Cartes-fiches

1. Definieren Sie kurz Kartographie.

Die Kartographie ist ein Fachgebiet, das sich befasst mit dem Sammeln, Verarbeiten, Speichern und Auswerten raumbezogener Informationen sowie in besonderer Weise mit deren Veranschaulichung durch kartographische Darstellungen.

2. Definieren Sie kurz Karte.

Die Karte ist ein maßgebundenes und strukturiertes Modell räumlicher Bezüge. Sie ist im weiteren Sinne ein digitales, graphikbezogenes Modell, im engeren Sinne ein graphisches (analoges) Modell.

3. a) Nennen sie die sechs graphischen Variablen und b) die dazugehörigen drei Objektmerkmale auf die diese anwendbar sind.

a) Graphischen Variablen:

1. Form

2. Richtung

3. Farbe

4. Muster, Korn

5. Helligkeitswert

6. Größe

 

b) Objekttypen: Punkt, Linie, Fläche

 

4. a) Nennen Sie die Einflussgrößen der Generalisierung und b) die Grundregeln dieser.

a) Thema, Maßstab, Zweck

b)

  1. Vereinfachen
  2. Vergrößern
  3. Verdrängen
  4. Zusammenfassen
  5. Auswählen
  6. Klassifizieren
  7. Betonen

 

5. Ordnen Sie den drei Abbildungen eine Form der Projektion zu.

- azimutale Projektion (Kreis): kreisförmige Gebiete

- konische Projektion (Kegel): Gebiete mittlerer geogr. Breite und starker OW-Ausdehnung

- zylindrische Projektion (Zylinder): Gebiete im Bereich des Äquators oder eines Meridians

 

6. Welche Projektion ist in der Abbildung dargestellt, Welche Eigenschaft hat diese inne, Wer hat diese Projektion entwickelt und für welche Zwecke (Handlungsfelder) wird diese heute noch verwendet?

Mercator-Projektion

- benannt nach Gerhard Mercator (1512-1594), Kartograph

- zylindrische Projektion

- winkeltreu (Flächenverzerrung nehmen zu Polen zu)

- dient der Navigation

7. Skizziere das Kommunikationsmodell. Welche Rolle spielt hierbei die Karte.

Karte = Gemeinsamer Code

8. Nenne drei Werke (Autor,Titel)

- Hake, G. (2002): Kartographie: Visualisierung raumzeitlicher Informationen

- Arnberger, E. (2002): Thematische Kartographie

- Kohlstock, P. (2004): Kartographie

 

9. Entwerfe eine passende Darstellung mit den Variablen Größe und Füllung. (Gegeben war die Einwohnerzahl: unter 20.000, 20.000 – 50.000 usw.)

.

10. Gebe für den angegeben Ort die Gauß-Krüger Koordinaten an!

- Ordnungsnummer: Kennziffer des Meridianstreifens (Ziffer x 3)

- Rechtswert: Ausgangswert: 500.000 (östlich=über; westlich= unter 500.000)

- Hochwert: beschreibt Abstand zum Äquator in Metern

 

Bsp.: P1=3 571 416 -> 71,416km östlich des 9° Mittelmeridians

11.  Aus welchen Stufen setzt sich das kartographische Zeichensystem zusammen?

- graphische Elemente

- zusammengesetzte Zeichen

- graphisches Gefüge

12. Auf einer Karte im Maßstab 1:5000 wird eine Strecke von 26 mm abgegriffen. Wie groß ist die gleiche Strecke in der Natur? Geben Sie den Rechenweg an.

N = K x M

N = 2,6cm x 5000cm = 13.000 cm = 130m

13. Welche Aussagen sind auf Kontinua zutreffend?

Kontinua: räumlich oder flächenhaft unbegrenzt und dabei von lückenlosem, stetigen Verlauf.

- Information: Lageangabe von Zahlenwerten, die sich von Ort zu Ort kontinuierlich ändern.

14. Welche Aussagen sind auf Diskreta zutreffend?

Diskreta: lassen sich nach allen Seiten gegen andere Objekte abgrenzen.

- Information: Beschreibung dieser Abgrenzung und zwar meist als Flächenkontur, als Mittellinie oder Mittelpunkt.

15. Welche Aussagen sind auf das UTM System zutreffend?

  • Rechtwinkliges Koordinatensystem zwischen 80°S und 80°N (Meridianstreifensystem mit 6° Ausdehnung)
  • insgesamt 60 Zonen (6° x 60 = 360°)
  • Schnittzylinder (Mercator)
  • Transversale Lage (äquatorständig)
  • Winkeltreue Abbildung
  • Koordinaten in Metern

16. Welche Angaben sind in Bezug auf die Schrift qualitativ?

  • Form
  • Farbe

17. Ordnen Sie den drei Abbildungen die entsprechende Darstellungsmethode zu.

- Signaturenmethode

- Methode der qualitativen Flächenfärbung

- Punktmethode

- Isolinienmethode

- Methode der Vektoren und Bewegungslinien

- Methode der Kartogramme und Kartodiagramme

 

18. Welche sieben Inhaltsgruppen haben die (alten) amtlichen topographischen Kartenwerke?

  1. Siedlungen
  2. Verkehrswege
  3. Gewässer
  4. Vegetation
  5. Relief
  6. Grenzen
  7. sonstige topogr. Objekte

19. Projektionen: Welche drei Möglichkeiten bestehen hinsichtlich der Lage der Abbildungsfläche?

  1. normal
  2. transversal
  3. zwischenständig

20. Welcher Kartograph entwickelte die Theorie der graphischen Variablen und unter welchem Titel wurde sie veröffentlicht?

Jaques Bertin - "Sémiologie graphique"

21. Was versteht man in der Kartographie unter einem Maßstab und auf welche verschiedene Weisen kann er angewendet werden?

- das lineare Verkleinerungsverhältnis der Karte gegenüber der Natur

-> numerisch oder graphisch

22. Welches sind die wahrnehmungsbezogenen Eigenschaften der graphischen Variablen?

- Assoziativ (gleichwertig)

- Selektiv (verschieden)

- Geordnet ( geordnet)

- Quantitativ (untereinander proportional)

 

23. Woraus ergibt sich die Notwendigkeit der kartographischen Generalisierung (a) und welche grundlegenden Methoden der Generalisierung kennen Sie?

a) 

  • Prinzip der Lesbarkeit
  • Prinzip der geometrischen Richtigkeit
  • Prinzip der Vollständigkeit
  • Grundkarte-Folgekarten-Prinzip
  • Bearbeitung von digitalen Objektmodellen und der kartogr. Visualisierung

b)

  • empirische Methode
  • konstruktive Methode

Étudier