Teil 1


R. F.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Kapitalmarkttheorie auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Rendite, Risiko, Beta, CAPM und verschiedene Kennzahlen zur Performance-Messung. Die Karteikarten erklären die Berechnung von Renditen, die Bedeutung von Standardabweichung und Kovarianz sowie die Effizienzhypothese. Sie richten sich an Studierende und Investoren, die ein tieferes Verständnis der Finanzmärkte und der Bewertung von Anlagen erlangen möchten.
Karten
66
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Mathematik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
19.01.2016 / 15.05.2021

Lernkarten

Es gibt im Portfoliomanagement 3 verschiedenen Kennzahlen. Welche?

Renditekennzahlen:

Risikokennzahlen:

Beziehungskennzahlen:

Was sind Renditekennzahlen?

Bruttorendite, Nettorendite, Gesamtrendite, Periodenrendite, Price Return, Total Return,

arithmetisches Mittel, geometrisches Mittel, diskrete Rendite, stetige Rendite

Was sind Risikokennzahlen?

Standardabweichung

Erweiterte: Ausfallrisiko (Shortfall Risk) Value at Risk, Value at Gain

Was sind Beziehungskennzahlen?

Kovarianz, Korrelation

Was drückt die Bruttorendite aus?

Sie entspricht der Performance eines Investments ohne Berücksichtigung von Gebühren (Verwaltungskosten, Transaktionskosten, Steuern.

Wenn man die Teuerung ins Spiel bringt lässt sich zwischen Real und Nominalrendite unterscheiden.

Wie berechnet sich die Realrendite?

Es wird von der Nominalrendite die Teuerung abgezogen.

Wie kann man die Gesamt/ Perjodenrendite berechnen?  Formel

 

Gesamt / Perjodenrendite r =  Kn / ko - 1

r= Rendite

Kn = Endkapital

ko = Anfangskapital

Wann spricht man von Price Return?

Wan von Total Return?

Beim Price Return werde nur Kursveränderungen betrachtet.

Beim Total Return werden auch allfällige Erträge (Dividenden, Zinsen) einbezogen.

Was sind diskrete Renditen?

Diskrete Renditen sind solche , die in bestimmten Zeitabständen ermittelt werden.

z.B. Jährlich, monatlich, täglich

Was sind stetige Renditen?

Wenn die Renditeberechnung jederzeit  unendlich häufige erfolgt werden die sogenanten stetigen Renditen generiert.

Was haben die stetigen Renditen gegenüber den diskreten Renditen für einen Vorteil?

Sie haben den Vorteil das Sie die gleichen absoluten Ups and Downs denselben Prozentwert ergeben.

Was gibt die Standardabweichung an?

Als Streuungsmass gibt die Standardabweichung an, wie stark die Periodenrenditen eines Investments um die Durchschnittsrendite (Mittelwert) streuen.

Wie wird die Standardabweichung im Finance bezeichnet?

Als Volatilität, Sie ist die bekannteste Kennzahlt für Renditeschwankungen von Investments.

Wie kann man die Normalverteilungshypothese auch nennen?

Aufgrund Ihrer Gestalt bezeichnet man die Normalverteilung als Glockenkurve.

Es gibt verschiedene Stufen der Markteffizienz. Welche?

Schwache Form= Preise enthalten alle Informationen, die sich aus vergangenen Preisen ergeben.

Mittelstarke Form= Preise enthalten alle öffentlich zugänglichen Informationen.

Starke Form= Preise enthalten sämtliche Informationen, die es überhaupt gibt (insbesondere auch Insider -Informationen)

Was sind Anomalien?

Nicht im Einklang mit der Markteffizienz/Kapitalmarkttheorie stehende empirische Beobachtungen.

Beispiel von Anlagestilen: SmallCap effect, Value Premium, Momentum effect, Contrarian Effect.

Beispiele von Kalendereffecten: Januar effect, Turn of the week effect.

Was sind systematische Risiken?

Marktrisiko, SNB interventionen, Oelschock, 11 Sep., Inflation

Was sind unsystematische Risiken?

Abgasskandal VW, Syngenta CEO tritt zurück, Nudelproblem in Indien bei Nestle

Was bedeutet Beta?

Das Beta misst systematisches Risiko. Was trägt eine einzelne Aktie zum Marktrisiko bei.

Standartisiertes Risiko zwischen Wertpapier und Markt.

Kann die Standardabweichung negativ sein?

nein

Welche Werte kann Beta einnehmen?

-1, 0, 1......gegen oben offen

Was bedeutet Capital Asset Pricing Model (CAPM)

Es beschreibt den Gleichgewichtszustand auf Finanzmärkten

Es ist ein theoretisches Modell das nur unter sehr restriktiven Annahmen gilt.

Welche 3 Inputfaktoren zur Bestimmung der erwarteten Rendite einer Anlage?

risikoloser Zinssatz

Beta systematisches Risiko

risikoprämie (risikopreis)

Drei wichtige Einflussfaktoren auf Beta?

Zyklizität der Erträge

Operating leverage

financial leverage

Wie kann man eine strategiesche Asset Alocation festlegen?

Ad hoc intuitiv

konkurenzvergleich

Quantitatives Vorgehen

Typische Grundstrategien der SAA.

Festverzinslich

konservativ

Ausgewogen

Dynamisch

Aktien

Was sind empirisch fundierte Anlagestile bei Aktien?

Smal Caps

Value

Momentum

Contrarian

Low Volatility

Was sind Smart Beta Strategien?

Regelbasierte Index/Portfoliokonstruktion

 

Was bedeutet Beta?

Der Beta-Faktor gibt die Beziehung zwischen der Kursentwicklung einer Aktie und einem Index an und zeigt die Sensitivität des Aktienkurses auf die Veränderung des Indexstands. Ein Beta-Faktor größer Eins bedeutet, dass die Aktie stärker schwankt als der Gesamtmarkt. Ein Beta-Faktor von Eins bedeutet, dass die Aktie gleich stark schwankt und ein Beta-Faktor kleiner Eins bedeutet, dass die Aktie im Verhältnis zum Gesamtmarkt weniger stark schwankt.

Was bedeutet das Jensen Alpha?

Der Alphafaktor (α) (Jensen-Alpha, Jensens Alpha) bezeichnet in der Finanzmarkttheorie das Maß für eine Überrendite (positives Alpha) oder eine Minderrendite (negatives Alpha) einer Anlage, gegenüber einem Vergleichswert (der Benchmark). Der Alphafaktor entspricht damit dem Teil der Aktienrendite, der von der Marktrendite unabhängig ist.

Was bedeutet das Sharpe-Ratio?

Die Sharpe-Ratio, auch Reward-to-Variability-Ratio genannt, ist eine Kennzahl und betrachtet die Überrendite, also die Rendite einer Geldanlage, soweit sie den risikofreien Zinssatz übersteigt, in Abhängigkeit vom Risiko. Namensgeber ist William F. Sharpe.

Mit der Sharpe-Ratio kann im Nachhinein ein Vergleich zwischen verschiedenen Geldanlagen vorgenommen werden.

Intention der Sharpe-Ratio ist es, die Überrendite pro Einheit des übernommenen Risikos zu messen. Maß für das Risiko ist die Volatilität der Renditen, wobei in die Berechnung der Volatilität alle Renditen eingehen (also auch diejenigen Renditewerte, die unterhalb des risikofreien Zinses liegen).

Was bedeutet das Treynor- Ratio?

Die von Jack Treynor 1965 erstmals aufgestellte Treynor-Ratio (auch Treynor-Maß oder Reward to Volatility Ratio) ist eine auf dem Capital Asset Pricing Model (CAPM) aufbauende finanzwirtschaftliche Kennzahl. Sie bezeichnet das Verhältnis der Überschussrendite zum Betafaktor und somit die Risikoprämie je Einheit des eingegangenen systematischen Risikos:[

Was bedeutet das Informations Ratio?

Die Information Ratio ist eine Kennzahl zur Bewertung eines Investmentfonds und beschreibt die Überschussrendite im Verhältnis zum Tracking Error. Sie errechnet sich durch Division der Fondsrendite (ausgedrückt im Alpha) durch das Fondsrisiko (ausgedrückt im Tracking Error). Das Alpha misst dabei die Mehrrendite (Outperformance) des Fonds über seinen Referenzindex (Benchmark). Der Tracking Error gibt dabei die Volatilität der Abweichungen zwischen der Rendite des Fonds und des Referenzindex an und ist somit eine Messgröße für das Fondsrisiko. Je höher eine Information Ratio ist, desto lohnender ist eine vom Index abweichende Investmentstrategie für einen Investor[1].

Was bedeutet der Tracking Error?

Tracking Error bezeichnet die ungewollte Abweichung zwischen einem Indexfonds oder einem Portfolio gegenüber seiner Benchmark über einen bestimmten Beobachtungszeitraum.

Der Begriff "Tracking Error" wird unterschiedlich benutzt:

  • Für die relative Differenz zwischen der Benchmark und dem Portfolio - der Renditeunterschied in Prozent.
  • Für die Standardabweichung dieser Differenzen zwischen der Benchmark und dem Portfolio. Die vorgenannte "Tracking-Differenz" wird dabei als eigene, zweite Kennzahl berechnet/angegeben.

In beiden Fällen steht ein niedriger Tracking Error für eine der Benchmark sehr ähnlichen Wertentwicklung. Je größer die durchschnittliche Abweichung der Fondsentwicklung von der Wertentwicklung der Benchmark ist, desto höher ist der Tracking Error.

Bei der Betrachtung von Fonds wird üblicherweise der Nettoinventarwert und nicht der Marktwert zum Vergleich herangezogen.

Unterschied Arithmetrisches Mittel und Geometrisches Mittel?

 

 

Arithmetische Mittel = Durchschnitt

Geometrisches Mittel=  hoch (1/5) bei 5 Zeitabständen oder Jahren

 

Durchschnittliche Stetige Rendite pro Monat = 3.13%

pro Jahr?

12  X 3.13 % = 37.5%

stetige Jahresrendite von 37.5% in eine einfache Jahresrendite (R) gerechnet?

Eulersche Zahl  e hoch 0.375 = 45.57%

In welcher Reihenfolge rechnet man folgende Kennzahlen?

Beta, Jensen Alpha, Trenor Ratio, Sharp Ratio, erwartete Rendit

1.  Beta

2. erwartete Rendite auf Grund der Ex-post SML

3. Jensen Alpha

4. Treynor Ratio

5 Sharp Ration

Was heisst Shortfall Risk?

Ausfallrisiko

das Risiko eine individuell festgelegte Mindestrendite nicht zu erreichen.

Was heisst Value at Risk'

Wie hoch ist mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit der maximal zu erwartende Verlust eine Investments

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