Kamerasensorgrößen
Abschlussprüfung Mediengestalter 2014
Abschlussprüfung Mediengestalter 2014
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Lernkarten
Crop-Faktor
CF = Normalbrennweite Vollformat (also 43.27 mm) : Normalbrennweite Kamera
- Vergleichsmittel unterschiedlicher Sensoren und deren Brennweiten
> immer im Bezug zur Normalbrennweite des Vollformats
- Bildausschnitt
Was ist CCD?
» charge-coupled device (ladungsgekoppeltes Bauteil)
- lichtempfindliches elektronisches Bauelement
- am häufigsten verwendeter Sensorchip
- preiswert und langsam
Der CCD-Sensor leitet das elektische Signal jedes Bildpixels einer kompletten Pixelreihe nacheinander zum Speicher.
Was ist CMOS?
» complementary metal oxide semicontuctor
(komplementärer Metall-Oxid-Halbleiter)
- in hochwertigen Digitalkameras
- einzelne Elemente direkt adressierbar,
≈ dadurch schnellere Verarbeitung der Bildsignale und Bildfolge
Der CMOS-Sensor leitet das elektische Signal jedes Bildpixels einzeln und zeitgleich an den Sensor weiter. Die Verarbeitungszeit ist damit kürzer. So kann ein CMO-SSensor in gleicher Zeit mehr Lichtimpulse verarbeiten.
Typische Sensorgrößen
Format Diagonale Maße mm mm2
1" 16 mm 12,8 x 9,3 mm 119 mm2
2/3" 11 mm 8,8 x 6,6 mm 58 mm2
1/1,8" 9 mm 7,2 x 5,4 mm 39 mm2
1/2" 8 mm 6,4 x 4,8 mm 32 mm2
1/3" 6 mm 4,8 x 3,6 mm 17 mm2
1/4" 4 mm 3,2 x 2,4 mm 8 mm2
Bildsensor
- elektronische Bildsensor ist ein Halbleiter-Chip im Inneren einer Digitalfotokamera
- besteht aus Mollionen einzelner lichtempfindlicher Bauteile, welche die Bildpunkte darstellen
- optische Signal (Licht), welches auf einen Bildpunkt trifft, wird in ein elektrisches Signal gewandelt und in den Zwischenspeicher weitergeleitet.
- dort werden alle elektrischen Signale eines Bildes in eine digitale Datei geschrieben und auf einer Speicherkarte gespeichert
- Generell werden zwei Arten von Bildsensoren verwendet:
> CCD-Sensor (engl. Charge Couples Device = ladungsgekoppelte Vorrichtung)
> CMOS-Sensor (Complementary Metal Oxide Semiconductor)
Bayer-Matrix
• am meisten verwendete Anordnung der Sensorelemente und Signalverarbeitungstechnologie
• Verteilung der Filterschichten entsprechend den Empfindlichkeitseigenschaften des menschlichen Auges:
> 50% Grün
> 25% Blau
> 25% Rot
• durch Softwarealgorithmen wird vom Prozessor in der Kamera aus den Teilbildern durch Interpolation ein vollständiges Bild errechnet
• bei der Bildberechnung werden die Teilfarbinformationen zu einem dreifarbigen Pixel zusammengerechnet
Was bewirkt ein größerer Sensor?
• Aufnahme von mehr und größere Pixeln
• höhere Auflösungen und ein geringeres Rauschen bei gesteigerten Empfindlichkeiten
• optimierte Schärfentiefe (in Abhängigkeit von der Blende)
• anderen Bildwinkel und dadurch veränderte Objektivcharakteristik
Foveon X3
• analog zum Aufbau eines Farbfilms liegen die Farbsensoren übereinander
• damit soll eine höhere Auflösung und bessere Bildqualität erreicht werden
Pixelgrößen
• Entscheidend ist nicht die Anzahl der Pixel, sondern der Abstand der einzelnen Pixel
Vergleich mit einem Fliegengitter
um so feinmaschiger, umso schlechter kann man durchsehen
> Schlechte Qualität
je Grobmaschiger, umso besser kann man durchsehen.
> Gute Qualität