Kalkulation Kapitel 5
Kalkulation Kapitel 5
Kalkulation Kapitel 5
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Lernkarten
Für was brauchen wir eine Vorkalkulation?
Sie dient zur Preisbestimmung und der Abschätzung ob mein Angbot kostendeckend ist. Bestimmung Mindestpreises.
Was sind die Einflussgrössen einer Vorkalkulation?
Sie beruht vor allem auf Erfahrung. Daher ist es für eine möglichst genaue VOKA nötig, folgende Einflüsse abzuklären:
- Bedürfnisse der Bauherrschaft
- Planungsgrundlagen und Details
- Leistungsbeschrieb und Leistungsverzeichniss
- Situation vor Ort
- Betriebliche Erfahrung
- Objektbezogene sowie betriebsbezogene Einflussgrössen auf die Installationszeit NaKa eines ähnlichen Projektes
Was benötige ich für eine Mitlaufende Kalkulation?
Eine fortlaufende und aktuelle Dokumentation über verbrauchtes Material sowie aufgewendete Stunden.
Für was ist die Mika?
Sie bergleicht den ursprünglichen Auftrag mit der effektiven Situation. Dadurch werden Differenzen aufgedeckt wie z.B Zusatzarbeiten oder höherer Aufwand. Korrekturen am Preis sind wärend des Auftrags bedeutend einfacher, da Ereignisse direkt mit der Bauherrschaft besprochen werden können. Man hat die Kosten besser im Griff.
Sie zeigt wo Zusatzarbeiten erbracht wurden, welche zusätzlich fakuriert werden können.
Desweitern wird aufgezeigt was bis zum aktuellen Zeitpunnkt gmacht wurde. Dies ermöglicht Teilzahlungen/Akontozahlungen.
Was ist der Zweck der NaKa?
Ermitteln der effektiven Kosten eines einzelnen Auftrags und aufzeigen ob die Installation mit Gewinn oder Verlust abgweickelt werden konnte.
Sie ist die Grundlage für zukünftige Vorkalkulationen.
Wann wird die NaKa erstellt?
Vor den definitiven Schlussrechnung an den Kunden. Nur so sind letzte Korrekturen von zum Beispiel vergessenen Ausmassen noch möglich.
Welche Informationen benötige ich für eine NaKa?
Die aufgewendeten Stunden der Mitarbeiter
Das verarbeitete Installationsmaterial
Die gelieferten Handelswaren
Die Sonderkosten
Was ist die Grundvoraussetzung für eine saubere NaKa?
Ein effektives Rapportwesen (Material und Zeiterfassung)
Was sind Kennzahlen?
Es handelt sich dabei um Durchschnittswerte der eigenen Firma. Sie dienen als Erfahrungserte für neue Berechnungen.
Als Beispiel:
Umsatz pro Einzelkostenstunden Montage
Die Wertschöpfung
Anteil Lernende zu ausbildeten Mitarbeitern
TB-Intensität
Was ist der Umsatz pro EK-h?
Der gesamte Umsatz ohne Handelsware dividiert durch die gesamten Einzelkostenstunden Montage (Installationsstunden) Der Umsatz beinhalten sämtlichen Einnahmen ohne Abzüge
Was ist die Wertschöpfung?
Alle erwirtschafteten Leistungen inklusive Gewinn abzüglich des Einkaufspreises vom Material sowie externe Dienstleistungen (gemieteter Kran, Schreiner, etc.)
Umsatz - Materialeinkaufspreis und externe Dienstleistungen
Achtung: Temporäre Mitarbeiter bewirtschaften Leistungen und Gewinn, daher werden diese nicht abgezogen.
Was ist der Anteil Lernende zu ausgebildeten Mitarbeitern?
Der prozentuale Anteil Lernende eines Auftrags
EK-h Lernende x 100 / Gesamte EK-h Montage = Anteil Lernende in Prozent der gesamten Einzelkostenstunden
Was ist die TB-Intensität?
Der Anteil in Prozent der Technischen Bearbeitung bezogen auf die EK-h Montage eines Auftrags
TB Stunden x 100 / Gesamte Ek-h Montage = TB Instensität in Prozen