Kabellose Netzwerke
Abschlussprüfung Mediengestalter 2014
Abschlussprüfung Mediengestalter 2014
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Flashcards
Was ist ein Netzwerk?
Ein (drahtloses) Netzwerk ist ein (kabelloser) Verbund mehrerer technischer Geräte, die Daten und Ressourcen (z. B. Scanner, Server) untereinander teilen können
Welche Netzwerkarten gibt es?
- (W)PAN (Wireless) Personal Area Netzwerk
- (W)LAN (Wireless) Lokal Area Netzwerk
- (W) MAN (Wireless) Metropolitain Area Network
- (W) WAN (Wireless) (Wide Area Network)
- GAN (Global Area Network)
Was ist (W)PAN?
(W)PAN (Wireless) Personal Area Netzwerk
• Funknetzwerk, dass auf dem Bluetooth-Protokoll basiert
• für den Heimbereich
> Bluetooth, Infrarot
Was ist (W)LAN?
(W)LAN (Wireless) Lokal Area Netzwerk
• Vernetzung von lokalen Geräten
> Internetzugang über W-LAN Router
Was ist (W)MAN?
(W) MAN (Wireless) Metropolitain Area Network
• auf Region/Stadt beschränkt
> Ampelsteuerung
Was ist (W)WAN?
(W) WAN (Wireless) (Wide Area Network)
• landesweite oder länderübergreifende Netze, wie sie beispielsweise für die Mobiltelefonie zur Verfügung stehen
> Verbindung von Konzernen über mehrere Länder
Was ist GAN?
GAN (Global Area Network)
• weltumspannendes Netzwerk
> das Internet
WLAN Standards
• Normfamilie IEEE-802.11
• die erste Version des Standards wurde 1997 verabschiedet
• Herausgeber ist das Institute of Electrical and Electronics Engineers
• Zurzeit besteht die Familie aus 12 Normen
> für uns Anwender ist die Netto-Datenrate von Bedeutung, da sie die (unter optimalen Bedingungen) tatsächlich übertragenen Nutzdaten angibt
> wenn mehrere Geräte am WLAN partizipieren, reduziert sich die erreichbare Datenrate
Verbindungsarten WLAN
WLAN-Adapter
• damit ein Computer am Funknetz partizipieren kann benötigt er einen WLAN-Adapter
• in heutigen Computern bereits integriert
• in älteren genügt das Einstecken eines WLAN-USB-Sticks
> Rechner kann man nun über zwei Arten miteinander verbinden:
via Ad-hoc Netzwerk
• um mehrerer Rechner ohne weitere Hardware zu verbinden
• es gibt keinen Access-Point, sondern alle Clients sind gleichwertig
via WLAN-Access-Point
• Vermittlungsstation
• bietet gleichzeitig Schnittstelle zum verkabelten LAN, somit können mobile Computer in bestehende kabelgebundene Netze eingebunden werden
• es handelt sich oft um Kombigeräte, die zusätzlich einen DSL-Router und eine Telefonanlage enthalten
Verschlüsselung WLAN
• grundsätzlich benötigt man die SSID (Netzwerkname), die Verschlüsselungsart und das Passwort/PIN um auf ein WLAN-Netzwerk zugreifen zu können
• während der Datenübertragung wird die gewählte Trägerfrequenz ständig gewechselt
> schützt vor Störungen, Überlagerungen und macht Übertragung abhörsicher
• derzeit aktuelle Verschlüsselungsthechnologie ist der Standard WPA2 (Wi-Fi Protected Access)
Vor- und Nachteile von Kabellosen Netzwerken
Vorteile
• kostengünstiger als kabelgebundene Netzwerke
• neue Geräte können schnell ins Netzwerk aufgenommen werden
• man kann sich innerhalb des Deckungsgebiets frei bewegen
Nachteile
• anfälliger für Störungen
• bei unzureichender Verschlüsselung leicht abzuhören
• bei mehreren Nutzern kann Geschwindigkeit leiden
Bluetooth
• Protokoll für eine Funkübertragungstechnik um Sprach-, Bild- und Informationsdaten über kurze Entfernungen auszutauschen
• für den Nahbereich von ca. 10m
• Übertragungsrate 2,1 Mbit/s (ab Bluetooth 3.0 ca. 24 Mbit/s) liegt weit unter der des aktuellen WLAN-Standards
• aktuelle Version 4 ermöglicht energiesparenden Einsatz von Bluetooth-Hardware
Anwendungsbereiche
- Kabellose Anbindung von Peripheriegeräten (Drucker, Tastatur, Maus, Headset)
- Datenaustausch zwischen Mobiltelefonen
- Kommunikation zwischen Controller und Spielkonsole
Baum-Topologie
- Verbindung mehrerer Stern-Netzwerke
- Einsatz mehrerer "Sub-Switches"
Zentralrechnerkonzept
- ein Großrechner, über den von mehreren Terminals zugegriffen wird
Stern-Topologie
- heutzutage am gebräuchlichsten
- alle Rechner werden über einen "Verteiler" (z.B. Router oder Switch) miteinander verbunden
Vorteile:
- keine Datenkollisionen druch Einsatz von Switches
- Netzerweiterungen problemlos möglich
- Kombination mit WLAN möglich
- kostengünstige Komponenten
Nachteile:
- Netzausfall bei ausfall des Switch
- Aufwändige Verkabelung
- Begrenzte Leitungslänge
Ring-Topologie
- hat heute keine Bedeutung mehr
Vorteile:
- hohe Ausfallsichherheit (bei Doppelring)
- keine Datenkollisionen
- keine Beschränkung der Gesamtlänge
Nachteile:
- hoher Verkabelungsaufwand
- teure Komponenten
- keine kopplung von Telefon- oder Rechnerdaten
Peer-to-Peer-Konzept
- oft im Privatgebrauch oder in der File-Sharing-Szene (Torent)
- alle Rechner sind im Netzwerk gleichwertig
- kann heute über WLAN oder Bluetooth erfolgen (z.B. Ad-hoc, Airdrop)