Vorbereitung LAP


F. B.
Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen zu Ruhen und Schlafen, Schlafstörungen sowie Bewusstseinsveränderungen. Sie erklären Schlafphasen, Ursachen von Dyssomnien und Parasomnien, diagnostische Methoden wie Schlafprotokolle und Schlaflaboruntersuchungen sowie therapeutische Ansätze mit Phytopharmaka oder Benzodiazepinen. Besonders relevant ist das Wissen für Auszubildende in medizinischen Berufen, um Schlafstörungen zu erkennen, zu verstehen und patientengerecht zu begleiten.
Flashcards
68
Students
39
Language
German
Category
Medical
Created / Updated
03.09.2015 / 16.10.2026

Flashcards

Erkläre kurz, was schlaf für den Menschen bedeutet?

Schlaf ist genau so wichtig wie Essen und Trinken. Wir schlafen ca. 1/3 in unserem Leben. Im Schlaf ist man unabhängig. Bei Säuglingen und Kleinkinder muss man aber vor einem Sturz aus dem Bett und dem Ersticken am Kissen vorbeugen.

Erkläre, wann Ruhen stattfindet und für was es dient?

Ruhen ist zwischen Aktivität und Schlaf (Siesta), sie dienen als Erholung.

Einflussfaktoren Schlaf

Biologische Faktoren: Körperliche Aktivität, Alter, Ernährung, Schmerzen

Psychische Faktoren: Freunde, Angst, Sorgen, Stress, Trauer, Langeweile

Umgebungsfaktoren: Temperatur, Lärm, Licht, Bett, Wohnverhältnisse,

Soziokulturelle Faktoren: Gewohnheiten, Arbeitslosigkeit, Schlafbekleidung,

a) Mit was kann man Messungen des Schlafs machen?

b) Was kann man für Messungen machen?

a) Elektroenzephalogramms (EEG)

b) Elektrische Hirnaktivität, Muskelaktivität, Augenbewegungen

a) Nenne die fünf internationalen Schlafphasen?

b)Welches sind die NON-REM-Phasen?

a)

  1. Einschlafphase
  2. Leichter Schlaf
  3. Beginnender Tiefschlaf
  4. Tiefschlaf
  5. REM-Phase

b) Phase 1-4

 

Erkläre kurz die Einschlafphase

Ein Dämmerungszustand zwischen Wach-&Schlafzustand. Langsamrollende Augenbewegungen sind beobachtbar.

Erkläre kurz den leichten Schlaf:

Das Bewusstsein ist ausgeschalten, keine Augenbewegungen sichtbar, Muskeltonus gegenüber Phase 1 deutlich herabgesetzt.

Erkläre kurz der beginnender Tiefschlaf

Nach ca. ½ h wird Schlaf immer tiefer, schwieriger jemand zu wecken.

Erkläre kurz den Tiefschlaf

:Jetzt schläft man tief und fest. Atmung verlangsamt, P/BD gesenkt. schwer weckbar, evtl. Schlafwandeln.

Schlafwandeln

Somnabulismus

Beobachtungskriterien Schlaf

Schlafphasen

Schlaftyp

Dauer

Rhytmus

Was heisst REM?

(REM-Phase..)

Rapid Eye Movements = Schnelle Augenbewegungen

Erkläre kurz die REM-Phase

Am Ende eines Zyklus. Eine Art Leichtschlaf, Augen bewegen sich sehr schnell. Jetzt träumt man, schwer weckbar. Gegen Ende des Schlafs nimmt es um ca. 25% zu. Wenn man in dieser Phase immer wieder geweckt wird kann es zu Persönlichkeitsschäden und Gesundheitsprobleme kommen. Schlafmedis unterdrücken diese Phase-> weniger erholsam.

Was bedeutet der Schlafzyklus?

Jede Phase wird 4-5 Mal durchlaufen, dies nennt man Schlafzyklus. Non-REM-Phasen und REM- Phasen folgen zyklisch aufeinander. Zu Beginn der Nacht viel Tiefschlaf, am morgen mehr REM-Abschnitte

Was ist auf dem Bild zu sehen?

Erkläre..

Schlafzyklus:

Jede Phase wird 4-5 Mal durchlaufen, dies nennt man Schlafzyklus. Non-REM-Phasen und REM- Phasen folgen zyklisch aufeinander. Zu Beginn der Nacht viel Tiefschlaf, am morgen mehr REM-Abschnitte

Träumen

Psychologie-heilsam, selbstangewante Psychoanalyse

Neurowissenschaft-subjektives Erleben der Hirnaktivität im Schlaf

Molekularbiologie- Selbstreinigungsversuch des Gehirns

Was gibt es für verschiedene Schlaftypen?

  • Morgentypen (Lärchen): Morgens früh wach, sofort leistungsfähig, Abend nicht mehr leistungsfähig
  • Abendtypen (Eulen): Geht später ins Bett als MT; Morgenmuffl

Sag etwas über die Schlafdauer

Je nach Person sehr unterschiedlich. Zischen 7-9 h/ Nacht. Frauen eher länger als Männer. Säuglinge &Kinder brauchen mehr schlaf als Erwachsene. Die Schlaftiefe und Schlafstadien verändern sich. Ältere Menschen sind weniger Zeit im Tiefschlaf, dafür häufiger kurz während des Tages. Krankheit erhöht Schlafbedarf.

Was ist der Schlaf-Wach-Rhytmus?

Laut Studien haben wir einen stabilen biologischen Schlaf-Wach-Rhythmus. Das heisst, dass wir immer ca. um dieselbe Zeit ins Bett gehen und aufstehen. Abweichungen meist am Wochenende. Auch Säuglinge entwickeln eig. Rhythmus oder haben diesen seit Geburt.

Beobachtungen macht man wertfrei, in subjektiven und objektiven beobachtungen.

Was ist subjektiv?

Was ist objektiv?

Objektiv: Dauer, Rhythmus, Häufigkeit der Störungen. Sehen wir pflegenden

Subjektiv: Äusserungen des Klienten über Schlaf-Wach-Rhythmus und Qualität.

Wann ist es wichtig, ein Klient auf sein Bewusstsein zu testen?

Post Op

Nach beruhigenden Medis

Definition Schlaf

Regelmässig, wiederkehrender, physiologischer Erholungszustand, mit Veränderung der Bewusstseinslage. Er ist als Aufbau- &Erholungsphase Lebensnotwendig.

Wenn Pat. Spontan auf Fragen wie Name etc. Antwortet und Blickkontakt sucht,...

ist der Klient bei klarem Bewusstsein

Nenne mir alle Kriterien zu Beobachtung des Wachseins

Denk-&Merkfähigkeit,

Vorstellungskraft

Sprache

Reaktionsvermögen

Sensibilität

Motorik

Reflexe

Pupillenreaktion

Koordinationsfähigkeit

Reaktionsfähigkeit

Handlungsfähigkeit

Nenne die Reglen der Schalfhygiene

  • Regelmässige Schlafzeiten (Selbe Zeit ins Bett/Aufstehen)

  • Schlafraum gute Schlafbedingungen (ruhig, 14-18 Grad)

  • Bequeme Schlafkleidung, Temp. Angepasst, nicht zu eng für Bewegungsfreiheit.

  • Wenn man nicht einschlafen kann aufstehen und wieder ins Bett bei Müdigkeit

  • Anregende Getränke (Alkohol, Kaffee, schwarzer Tee, Cola, Red Bull) 2h vor schlafen gehen nicht einnehmen

  • Alk sorgt für schnelles Einschlafen, Qualität reduziert

  • Letzte volle MZ mind 3h vor schlafen gehen (Voller Magen nicht gut schlafen)

  • Warme Fussbäder/Milch fördert Einschlafneigung

  • Falls nötig Schlaf/Beruhigungsmittel nur kurze Zeit einnehmen

  • Seelische Belastung/Probleme nicht mit ins Bett nehmen (evt. Entspannungsübungen)

  • Sport/ Spaziergang fördert Müdigkeit am Abend.

Für was dienen die Schlafrituale und wie wirken diese?

Zum überbrücken vom Zustand der Anspannung in die Ruhe. Dies ist beruhigend fürs Einschlafen. (Spaziergang, warmes Bad, Tee, lesen etc.) So kann man den Tag ruhig ausklingen und Körperfunktionen können harmonisieren.

Definition Schlafstörungen

Aufgrund Ursachen und Auswirkungen sehr unterschiedlich. Die ISCD (International Classification of Sleep Disorders) hat 80 Schlafstörungen zusammengefasst und in 4 Gruppen unterteilt

4 Gruppen der Schlafstörungen??

  • Dyssomnien: Primäre Einschlaf-/Durchschlafstörungen oder übermässige Schläfrigkeit Dyssomnie: Störung oder Beeinträchtigung des Schlafs

  • Parasomnien: Störungen, treten im Schlaf/Aufwachen auf (Wadenkrämpfe, Sprechen im Schlaf, Nachtwandeln, Zähne knirschen, Albträume). Sie müssen nicht zwingend die Erholsamkeit beeinträchtigen.

  • Begleitsymptome: Bei div. Psychiatrischen Erkrankungen. (Z.B bei Schizophrenie, Angst-/Panikstörung oder Demenz. Behandlung der Grunderkrankung ist im Vordergrund.

  • Vorgeschlagene Schlafstörungen: Diese sind zu wenig erforscht um als eigenständige Krankheiten zu bezeichnen. (Schlafstörung während der Menstruation, nach Geburt)

Wann ist mehrmaliges Erwachen in der Nacht normal?

Wie viele Leute an einer Schlafstörung?

Im zunehmenden Alter ist es normal, 1/3 leitet an Schlafstörung

Ursachen/Risikofaktoren einer akuten Dyssomnie

  • Konflikte(Trennung vom Partner, Stellensuche)

  • Krankheit (Bronchitis, Magen-Darm-Grippe)

  • Fremde Umgebung (Krankenhaus, Hotel)

  • Angst (Warten auf Resultate, Krebsverdacht, HIV-Verdacht)

  • Jetlag (Rückflug von Australien in CH)

  • Schmerzen(Hüftarthrose)

Ab wann ist eine Schlafstörung chronisch?

Wenn man die Schlafstörung mind. 3 Mal in der Woche über einen Monat hat.

unter 3 Wochen braucht man keine Behandlung.

Was sind itrinische Faktoren?

  • Restless-legs Syndrom

  • Schlafapnoesyndrom

  • Lang anhaltende psychische Probleme

  • Schmerzen

Was sind extrinische Faktoren?

  • Schichtarbeite

  • Umweltbedingte Schlafstörungen

  • Höhenbedingte Schlafstörungen (Ferien in den Bergen)

  • Vermehrter Stress, Ängste, Sorgen, Konflikte

  • Nächtliches Essen und Trinken

  • Alkohol-,Medis-, Drogenkonsum

  • Schlechte Schlafgewohnheiten

Wie zeigen sich die Dysomnien?

  • Einschlafstörungen: (mehr als ½ h vor Einschlafen wach)

  • Durchschlafstörungen (Pat. Wacht immer wieder auf, zwischen den Schlafphasen)

  • Frühes Erwachen (v.a. ältere Menschen)

  • Schlafumkehr( Bei verschiedenen Gehirnerkrankungen wie Demenz, MS, Arteriosklerose)

  • Einschlaf-&Durchschlafstörungen

  • Übermässiges nächtliches Schwitzen

  • Müdigkeit am Tag

  • Fehlende Leistungsfähigkeit am Tag

  • Konzentrationsstörungen

  • Stress am Arbeitsplatz

  • Gereiztheit/Traurigkeit bis hin zu depressiven Verstimmungen

  • Kopf-SZ

 

 

Das sind alles...

Symptome einer Schlafstörung

Wie wird eine Diagnose gestellt?

Ursache muss unbedingt durch Diagnose geklärt werden. Dazu macht man eine Pflegeanamnese, Beobachtet den Schlaf in einem Schlaflabor und ein Schlafprotokoll, Zeitpunkt des Zubettgehens, Medis &Genussmittel, Wachphasen und körperliche Befindlichkeit sind nützlich für die Diagnose. Es wird abgeklärt ob Bsp. Asthma/Bronchitis im Vordergrund steht und das den Atem im Schlaf beeinträchtigt.

Man unterscheidet unter zwei Bewusstseinsstörung

quantitativ und qualitativ

Die Schlaftabletten unterstützt den gesunden und erholsamen Schlaf. Es kan schnell zur Gewohnheit kommen und Abhängig machen. Aufgrund dessen muss die Dosierung immer mehr gesteigert werden. Oft wirken die Mittel betäubend und man fühlt sich am folgendem Tag oft matt. Es kann zu Kreislaufstörung und Schwindle kommen, dies erhöht die Sturzgefahr.

Richtig

Was bewirkt ein Hypnotika und zu was führt dies?

Eine chronische Schlafstörung therapiert man sinnvoll mit Schlafmitteln

Falsch

Study