Jörg chemie
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Flashcards
1.
Welches sind die naturwissenschaftlichen Merkmale des Lebens?
Nahrungsaufnahme - Stoffwechsel
Wachstum - Aufbau von Körpersubstanz
Fortpflanzung - Selbstreplikation
Reaktion auf Außenreize - Informationsaustausch
Fähigkeiten zur Evolution / Anpassung
2.
Welches sind die 3 Großgruppen (Domänen) des Lebens?
- Bakterien
- Archeen
- Eukaryoten
3.
Welches sind die 4 Königreiche der Eukaryoten?
Protisten
Pilze
Pflanzen
Tiere
4.
Welches sind die 4 wesentlichen Merkmale einer Zelle?
*Grundbaustein aller Organismen
*Zellen können nur aus Zellen hervorgehen
CYTOPLASMAMENBRAN: elastisch verformbare, häutchenartige Struktur, die die lebende Zelle umgibt und inneres Milieu aufrecht erhält
CYTOPLASMA: Zellflüssigkeit mit kolloidalen Bestandsteilen
DNA: speichert die Erbinformation
RNA: übersetzt Erbinformation in die Proteiensynthese
ENZYME: Proteine, die chem. Reaktion im Stoffwechsel katalysieren
5.
Nennen Sie die wichtigsten Unterschiede zwischen prokaryotischen und eukayotischen Zellen!
Prokaryotisch Eukaryotisch
Größe klein (0,5 -2 Mikrometer) groß (5 Mikrometer - 1 mm)
Zellkern keiner (DNA Ring) Zellkern + Membran
Organellen keine vorhanden
Ribosomen kleiner 70S Größer 80S
Zellwand vorhanden nur bei Pflanzenzellen
6
Nennen Sie Unterschiede zwischen einer pflanzlichen und einer tierischen Zelle!
tiereische Zellen besitzen KEINE:
-Zellsaftvakukuole
- Chloroplasten (grün Pflanze)
- Zellwand dafür Intermediärfilamente
- Centrosomen Centriolen
7.
Nennen sie 5 Zellorganellen und erläutern Sie ihre Funktion
ZELLKERN: Depot für Erbgut
CENTROSOMEN: Organisieren Zellskelett aus Mikrotubuli, bilden mitotischen Spindelapparats mit aus (Zellteilung)
Endoplasmatisches Ritikulum: verzweigtes System flächiger Hohlräume glattes ER: Ort der Lipidsynthese und der chemischen Modifikation von Proteien - raues ER: mit Ribosomen besetzt -> Bildungsort von Menbranen und Sekretproteinen.
DICTYSOME (GOLGIAPPERAT): Membranstapel, die Membranumgebende Bläschen abschmieren -> Bildung v Zellbestandsteilen
MITOCHONDRIEN: Zellatmung: O2 - Verbrauch -> ATP als Energie eigenes Ringförmiges genom
8.
Was sind Ribosomen?
Ribosomen sind keine Zellorganellen
dienen der Proteinsynthese (Translation)
haben keine Membran
Information für Tätigkeit in mRNA gespeichert
bestehen aus Proteien + RNA
9.
Was ist eine Vakuole?
auch "Zellsaftraum"
flüssigkeitsgefüllte Räume, die durch Membranen abgegrenzt sind
Besitzen Depot- / Transportkompartimente
Zellsaft enhält ggü. Cytoplasmen wenig Protein
10.
Was sind Plastiden? Was ist ihre Funktion und wahrscheinliche Herkunft?
Chloroplasten (Photosynthese), Leukoplasten (Fett- und Kohlenhydratspeicherung) und Chromoplasten (Speicherung von Carotinen und anderen Farbstoffen färben rot/orange und gelb) bezeichnet man zusammen als Plastiden.
11.
Was sind Mitochondrien? Was ist ihre Funktion und wahrscheinliche Herkunft?
ZELLATMUNG: unter O2 Verbrauch wird ATP als Energiequelle produziert, eigenes ringförmiges Erbgut, eigene 70S Ribosomen
entwickelt aus eigenständigen Prokayoten, die evolutionsbedingt in eukaryotische zellen eingewandert sind. Dies Geschah zum ggs. Vorteil
12.
Erläutern sie die Endosymbiontentheorie
Die Theorie besagt, dass eine Reihe vpn Zelloranellen in den Zellen von Eukaryoten druch Einverbleiben oder Fusion von verschiedenen Organismen entsatanden seien. Im Verlauf der Evlution sind Prokaryoten eine Endosymbiose mit einer eukaryotischen Zelle eingegangen und daraus haben sich Mitochondrien und Chloroplasten entwickelt
13.
Was ist die Funktion einer Zellmembran?
Transport bestimmter Stoffe in die / aus der Zelle
-> Stabilisierung des Zellmiliues
Kontaktstelle zu benachbarten Zellen
Ort von Rezeptoren
Äußerer Abschluß der Zelle
14.
Wie ist eine Zellmembran aufgebaut?
Lipid Doppelschicht mit geschlossener hydrophiler Oberfläche nach innen und außen
Bausteine sind Phosphorlipide
haben hydrophoben Kern / stark polare Moleküle
15.
Wie kann durch die Membran transportiert werden?
DIFFUSION
Transport entlang eines konzentrationsgefälles. Betrifft Lipophile und kleine ungeladene Moleküle zb H2O
PASSIVER TRANSPORT
Spezialfall der Diffusion, indem größere Moleküle wie Zucker und AS entlang des Konzentrationsgefälles durch
- Ionenkanal: tunnelartige Proteienstrukturen, öffen sich auf bestimmtes Signal hin bis zum Fließgleichgewichte
- transp. Prot. : spezialisiert auf best. Moleküle, an die sie binden
AKTIVER TRANSPORT
mit Engergieaufwand gegen konzentrationsgefälles druch Uniport ( Transport von 1. Proteien) , Symport (2 Proteiene) und Antiport ( entgegengestzte Richtung)
- primär aktiver Transport durch Ionenpumpe
- sekundär aktiver Transport nutzt Energie des Konzentrationsgefälles aus primär -aktiven Transport in gleiche Richtung
16
Wo und ganz grob, wie findet die Proteinbiosynthese statt?
An den Ribosomen im Cytoplssma (NICHT im Zellkern) Ribosom lagert sich an die mRNA an.
- mit AS beladenen tRNA dockt an passende Anticodon an
- 2 beladene tRNA dockt an
- Peptidbindung der 2. AS, diese verbleiben auf 2. tRNA
- Ribosom wandert ein Codon weiter, 1. tRNA wird frei
- nächste passende beladene tRNA dockt an
- Peptidbindung -> Polypeptid entsteht
- Ribosom erreicht Stopp - Condon, keine passende tRNA
- Abruch Polypeptidkette ( wird nach Faltung zum Protein)
- Ribosom löst sich
17.
Welches sind die 4 Phasen der Zellteilung von Prokaryoten?
SIGNAL innere oder äußere Reiz löst die Zellreproduktion aus
REPLIKATION Verdoppelung der DNA und anderer Zellbestandsteile
SEGREGATION Verteilung der replizierten DNA auf beide Zellen
LYTOKINESE Endgültige Trennung der Zellen, Membranaufbau
18.
Inwiefern unterscheiden sich Prokaryoten und Eukaryoten bezüglich der DNA in der Zelle?
Prokaryoten Eukaryoten
strängige DNA im Cytoplasma in Chromosomen gepackte DNA
Proteinbiosynthese findet dirket Proteienbiosynthese findet über mRNA im Lytoplasma statt
an DNA statt
keine mRNA nötig
19.
Erläutern sie den Zellzyklus!
Interphase + Mitose
Interphase ist die Zeitspanne, die zwischen zwei Zellteilungen liegt
20.
Was passiert in der Interphase? (Zellzyklus)
G1 Phase Zellwachstum + Bildung von Organellen Zellkern ist zu erkennen, jedes Chromosom besteht aus 1 Chromatide
S - Phase (Synthese ) Verdoppelung der Chromatiden
G 2 Phase weiteres Wachstumg druch Bildung von Proteinen und RNA -> Vorbereitung der nächsten Mitose
21.
Nennen Sie die 5 Phasen der Mitose in der richtigen Reihenfolge!
Porphase - Prometaphase - Metaphase - anaphase - Telophase
22.
Was geschieht in der Prophase der Mitose?
- Chromatin spiralisiert sich auf
- Chromosomen werden sichtbar
- Chromosom besteht aus zwei indentischen Chromatiden
23.
Was versteht man unter haploiden bzw. diploiden Chromosomensätzen?
DIPLOID
- doppelter Chr. Satz (Paare homologer Chromosomen die sich entsprechen, aber nicht identische Information haben
HAPLOID
- einfacher Chr. Satz
24.
Was versteht man unter Haplonten, Diplonten und Diplo-Haplonten? Nennen Sie Beispielorganismen!
HAPLONTEN
- Zygote diploid, osnst alles haploid. Nach Befruchtung : Meiose -> haploide Sporen -> Mitose -> Organismus -> Abspaltung von Gameten
DIPLONTEN
- (Blütenpflanzen, Tier, Mensch) Nur Gamenten haploid, reifer Organismus diploid
DIPLO - HAPLONTEN
- Generationswechsel zwischen haploiden / diploiden Lebewesen
25.
Welche drei Merkmale unterscheiden die Meiose von der Mitose?
Mitose Meiose
Zweck Zellmassebildung Fortpflanzung
Ergebnis zwei identische diploide Toch. Zellen vier unterschiedliche haploide Tochterzellen
Anzahl Teilungen eine Teilung zwei Teilungen
kein Crossing-over Crossing-over möglich
26.
Beschreiben Sie den Vorgang des Crossing-over! Was ist so bedeutungsvoll daran?
-Crossing Over während 1. Reifeteilung, ordnen sich homologe Chromosomen als Tetrade an
- Zwischen zwei Nicht-Schwester Chromomatiden gibt es eine Überkreuzung -> Tausch von Erbgut - Fragmenten
-> ermöglicht unendlich viele Rekombinationen
27.
Welcher zelluläre Vorgang steht für genetische Rekombination? Welcher für genetische Konstanz?
Mitose steht für Konstanz
Meiose steht für Rekombination
28.
Welcher Vorgang geschieht in der Meiose I und welcher in der Meiose II?
M I : Reduktion des Chromosomensatzes der diploiden Zelle. Hier findet auch Crossing Over statt.
M II: Ähnelt der Mitose, nur mit haploiden Chromosomsatz als Ausgangslage. Chr. werden in den normalen Zellkernteilungsphasen voeinander getrennt.
29.
Was ist eine Mutation?
dauerhafte Veränderung des Erbgutes. Betrifft zunächst nur die Zelle, kann aber uach weitergegegeben werden.
- Keimbahnmutation -> wird weitergegeben
- somatische Mutation -> wird nicht weitergegeben
kann positve, negative oder keine Folgen haben
können spontan oder durch Einflüsse auftreten
30.
Welche Typen der Mutation kennen sie?
Genom- , Chromosomen- , Genmutation
31.
Nennen Sie vier Typen der Chromosomenmutation
DUPLIKATION Crossingover an falscher Stelle
TRANSLOKATION Crossingover zw. versch. Chromosomen
DELETION falsche Verknüpfung der Bruchenden bei C-O
INVERSION falsche Verknüpfung und Verlust des Centromer freien Stückes
32.
Nennen Sie vier Typen der Genmutationen!
SUBSTITUTION Ersatz von DNA - Basen mit / ohne AS Tausch bzw. mit AS-Ketten-Abbruch bei Translation
INSERTION Einbau von DNA- Basen mit Kettenabbruch bei der Translation
DUPLIKATION Verdoppelung bin DNA Basen mit Leserasterverschiebung bei der Translation
DELETION Löschen von DNA Basen mit Leserverschiebung bie der Translation
33.
Nennen Sie die wichtigsten chemischen und physikalischen Mutagene!
Chemischen
- Aflatoxine (Mykotoxine v. Schimmelpilzen)
- Colchicin (Alkaloid der Herbstzeitlosen)
- Dioxine (Nebenprod von CL - org Verbindungen)
Physikalisch
- v.a. Röntgen / Gamma-Strahlung
- auch Alpha und Betta strahlung
34.
Was ist eine Phänotyp und was ein Genotyp?
Genotyp = Erbausstattung
Phänotyp = Erscheinungsbild
der dominante Genotyp bildet den Phänotypen
35.
Nennen Sie Mendels erste Regel und beschreiben sie kurz ihre Bedeutung!
UNIFORMITÄTSREGEL
Kreuzt man unterschiedliche, reinerbige Elter, erhält man uniforme F1 (Phän / gen) unabhängig ob Vater oder Mutter dominantes Gen vererben. Dominant rezessiver Erbgang oder intermediärer Erbgang möglich.
36.
Nennen Sie Mendels zweite Regel und beschreiben sie
kurz ihre Bedeutung!
Spaltungsregel
Kreuzt man hetereozygote Individuen teilen sie sich wie folgt auf:
dominant - rezessiver Erbgang:
Genotyp: 1/2/1
Phänotyp: 3/1
Intermediärer Erbgang
Genotyp / Phänotyp 1/2/1
37.
Nennen Sie Mendels dritte Regel und beschreiben sie
kurz ihre Bedeutung!
UNABHÄNGIGKEITSREGEL
Werden 2 reinerbige Eltern gekreuzt, die sich in mehreren Merkmalen unterscheiden, so werden die Erbanlagen frei kombiniert und unabhängig vererbt.
Es können neue reinerbige Individuen entstehen
38.
Was versteht man unter dominanten bzw. rezessiven Merkmalen?
dominantes Allel: phänotyp sichtbar, wenn mischerbig oder reinerbig
rezessives Allel: phänotyp sichtbar, wenn reinerbig vorhanden
Hat ein Individuum zwei verschiedene Allele, also z.B. die Merkmale runde Schale und runzlige Schale, so setzt sich im dominant-rezessiven Erbgang nur eines der beiden durch. In diesem Beispiel also rund, was sich im Phänotyp zeigt. Runzlig ist die Erbse nur, wenn sie in diesem Merkmal reinerbig ist. Das Merkmal runzlig ist also rezessiv.
39.
Was unterscheidet einen heterozygoten Organismus von einem homozygoten?
homozygot = reinerbig
hetereozygot = mischerbig
Heterozygote wird phänotypisch nur bei intermediären Erbgang sichtbar.
40.
Welche Konsequenzen hat ein intermediärer Erbgang für heterozygote Phänotypen?
Die Mischform des Genotyps wird phänotypisch sichtbar