ITIL Glossar 2

ITIL Glossar 2

ITIL Glossar 2


D. H.
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Überblick über ITIL-Glossar-Begriffe und -Prozesse. Sie decken Themen wie Service-Management, Release-Prozesse, Change-Management und Incident-Management ab, wobei Begriffe wie Service, Management, Release, Prozess und Change im Mittelpunkt stehen. Diese Karteikarten eignen sich für IT-Profis und Studierende, die ihre Kenntnisse in IT-Service-Management vertiefen möchten, um effizientere IT-Services zu gewährleisten und Probleme zu lösen.
Karten
97
Lernende
8
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
12.03.2013 / 09.07.2025

Lernkarten

Incident

Jedes Ereignis, das nicht zum normalen (gemäss SLA) Servicebetrieb gehört und das eineServiceunterbrechung oder -verschlechterung verursacht oder verursachen kann. Dies umfassttechnische Störungen, automatische Systemwarnungen, Anfragen, Service Requests, RFCs

Incident-Kategorie

Beschreibt Störungsbereich (z.B. Hardware-Fehler, Software -Fehler, Service Request, usw.). Muss noch nicht das betroffene CI benennen. Prozess Incident Mgmt (Service Desk).Incident-Klassifizierung Incident kategorisieren, Incident Matching, Incident priorisieren Prozess Incident Mgmt (Service Desk).

Incident-Matching

Durchsuchen der Datenbank(en), ob ähnliche Incidents dort schon dokumentiert sind und ob es dazu passende Known Errors oder Probleme gibt. Ziel Finden einer schnellen Lösung Prozess Incident Mgmt (Service Desk).

Indirekte Kosten

können keinem bestimmten Service oder Kunden zugerechnet werden (Bsp. Sekretärin, Strom, Wasser). Prozess Financial Mgmt.

Intermediate Recovery

Zügige Wiederherstellung (24-72 Stunden) nach einem Notfall Prozess ITSCM (ContinuityMgmt).

ITSC.Plan

Notfallplan, Prozess ITSCM (Continuity Mgmt).

IT Service/-Dienstleistung

die von den IT -Systemen zur Verfügung gestellte Palette von Funktionen, um einen odermehrere Geschäftsbereiche/-Prozesse zu unterstützen. Ein IT Service geht vom einfachenZugriff auf ein Programm bis hin zur Bereitstellung einer gesamten Umgebung incl.Funktionen, Applikationen, Produkte. Dies auch plattformübergreifend und über verschiedene Kommunikationstechnologien. Auch der Support der eigentlichen Funktionalität gehört dazu.

Known Error

Bekannter Fehler. Problemursache und mindestens der Workaround sind bekannt Endgültige Lösung kann durch einen Change umgesetzt werden.

KPI

Key Performance Indicator Um die Prozessqualität beurteilen zu können, sind klar definierteParameter und messbare Ziele nötig, sog. Leistungsindikatoren (auch Critical Success Factor).

Kunde

Der Auftraggeber, der mit dem Service-Provider über den Service verhandelt und dafürbezahlt, i.a. die Unternehmensführung oder ein Abteilungsleiter.

Maintainability

Siehe Wartbarkeit

MTBF

Mean Time between Failures mittlere Dauer der (Service-) Verfügbarkeit (Availability).

MTBSI

Mean Time between System Incidents Mittlere Zeit zwischen dem (erneuten) Auftreten vonStörungen, Maß für die Zuverlässigkeit (Reliability).

MTTR

Mean Time To Repair mittlere Service-Ausfallzeit bzw. zur Wiederherstellung benötigte Zeit Maß für die Wartbarkeit einer Komponente.

OLA

Operational Level Agreement

Operational Level Agreement (OLA)

Service-Vertrag mit internem Lieferanten/Dienstleister.Verträge mit externen (UC) und internen (OLAs) Lieferanten sollen die Einhaltung undErfüllung der SLAs sicherstellen. Bei Anpassungsbedarf sollten wenn möglich OLA oder UCangepasst werden an das SLA, nicht umgekehrt (Kundensicht).

Package-Release

Hier werden zusammengehörige SW -Cls gemeinsam in die Testumgebung und dann in dieProduktivumgebung eingeführt (z.B. Desktop-Umgebung, die aus Email, Emulator, Office-Suite und BS besteht)

PIR

Post Implementation Review

Post Implementation Review

Ordnungsgemäße und vollständige Behebung eines Fehlers durch einen durchgeführtenChange überprü fen und Kontrolle, ob Folge-lncidents aufgetreten sind, ob Ziele des Changes erreicht, ob Kunde damit zufrieden ist.

Pricing

Preisfestlegung, Aufgabe des Charging (Subprozess des Financial Management for ITServices).

Priorität

Vorrangigkeit, mit der ein IncidentlProblem/RFC zu behandeln ist wird vergeben auf Basisvon Impakt und Dringlichkeit. Die Erste Priorisierung erfolgt am Service Desk, gemeinsammit Anwender. Basis ist hier eine vordefinierte Checkliste. Durch die Priorisierung kann manleichter eine Bearbeitungsreihenfolge festlegen und Ressourcen zuweisen.Priorität Wann zu beheben? Was passiert bei Nicht-Behebung? Gefahren?Dringend sofort, unmittelbar sonst Gefahr erheblicher Auswirkungen auf das Geschäft führt zu bestimmtem Verfahren für schnelle Bearbeitung, typischerweiseumgehende CAB-SitzungHoch schnell, heute noch potentieller SchadenMittel baldmöglichst, innerhalb einer Woche Change behebt lästige Fehler oder fehlendeFunktionalität (kann geplant werden)Tief wenn nichts anderes vorliegt, zum nächsten Wartungstermin Change bringtgeringfügige Verbesserung, für die keine vertragliche Notwendigkeit bestehtProaktives Problem ManagementSubprozess im Problem Management. Langfristige Reduzierung von Incidents durchfrühzeitige Fehlererkennung und -behebung.

Problem Control

Erster Subprozess im Problem Management. Umwandlung eines Problems in einen KnownError.

Problem

Die unbekannte Ursache eines oder mehrerer Incidents (die bei Abschluss des Incidents nicht in jedem Fall behoben ist). Ein Incident wird i.a. dann zum Problem erklärt (laut ITIL), wenn er häufig auftritt, einen großen Impakt hat, wenn auch das Incident Management keinen workaround dafür finden konnte oder wenn der Incident erstmalig auftritt. Generell trifft der Incident Manager die Entscheidung, wann ein Incident zum Problem wird.Untersucht wird die Ursache i.A. nur dann, wenn ein Incident sich häuft oder einen großenImpakt hat und man (deshalb) die Ursache des Incidents wissen und beheben will..

Projected Service Availability (PSA)

Enthält Details zu den Auswirkungen der im FSC geplanten Changes im Bezug auf bestehende SLAs und die Service-Verfügbarkeit. Wichtige Info für Service Desk.

PSA

Projected Service Availability

RCM

Resource Capacity ManagementRelationen I Beziehungen zwischen Cis CIs haben untereinander Beziehungen wie A ist Teil von B· A ist Vater von B A nutzt B· A ist verbunden mit B· A ist Kopie von B usw.ITIL schreibt die Art der Beziehungen nicht vor, man muss im Prozess-Design definieren,welche man verwendet. Beziehungen sind wichtig, da sie Abhängigkeiten anzeigen. Dabeigeht es um Fragen wie etwa· Welche CIs sind für die Erbringung des Services erforderlich?· Welcher Service hängt von welchen CIs ab?CI-bezogene Records aus anderen Prozessen sind auch selbst CIs Change Record, KnownError Record, Problem Record, Inciderlt Record. Auch SLAs sind CIs und weisen Relationenzu anderen CIs auf.

Release

Eine Sammlunq von neuen und/oder geänderten CIs, die getestet und zusammen in dieProduktivumgebung eingeführt werden. Jeder Release ist ein Change, aber nicht jeder Change ist ein Release.

Release -Art bzw. -Typ

Umfang des Releases im Bezug auf das, was sich seit dem letzten Release geändert hat· Delta Release Releas e enthält nur die CIs, die seit dem letzten Release geändert wurden(Bsp. Service Pack).· Full Release alle Komponenten werden zusammen entwickelt, getestet, verteilt undimplementiert (z.B. das ganze Word-Programm).· Package Release Einzelne, voneinander unabhängige Releases, sowohl Full Releases alsauch Delta Releases, werden zu einem Paket für die Freigabe geschnürt l.B. wenn derganze Arbeitsplatz inklusive Betriebssystem und Applikationen neu aufgesetzt wird.Release -Einheit (Unit) der Umfang, in dem ein Release normalerweise freigegeben wird, z.B. als Suite (z.B MS Office), Applikation (z.B. MS Word), Modul (z.B. Word Rechtschreibprüfung).

Release -Nummerierung

stellt sicher, dass jedes Release durch eindeutige Nummer identifizierbar ist

Release -Richtlinien

enthalten Angaben zu Release-Einheiten, Release-Nummerierung, Release-Häufigkeit,Notfallrelease, Voll-, Package-, Delta-Release, dringenden Changes

Reliability (Zuverlässigkeit)

Fähigkeit einer Komponente, die benötigte Funktionalität für eine definierte Dauer und unterdefinierten Umständen zu liefern.

Resilience (Fehlertoleranz)

Strapazierfähigkeit von Komponenten. Fähigkeit einer Komponente oder eines Services,betriebsfähig zu bleiben, wenn eine oder mehrere andere Komponenten ausgefallen sind.

Resource Capacity Management

Subprozess des Capacity Managements.

RfC

Request for Change. Antrag auf Änderung (Change) an einem oder mehreren CIs Kannprinzipiell von jedem gestellt werden. Dabei existieren folgende Arten von Changes · Service Requests· Standard-RFC/-Change· RFC-/Change-Kategorien gering, signifikant, erheblich(siehe Change-Kategorie)

Schwachstellen

Schwachstellen der Vermögenswerte in ihrer spezifischen Umgebung. So hat z.B. ein PC mitDiskettenlaufwerk und ohne Antiviren-SW eine Schwachstelle bzgl. Viren (Security).

Security

Security Management ist zwar ein eigener Prozess, wird aber soweit möglich in andere ITIL Prozesse integriert, indem bestimmte Security-Aspekte von diesen übernommen werden. Dies wird beispiels weise durch die Implementierung von Schutzmassnahmen im Rahmen des Availability Managements zur Sicherstellung von Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten und somit zur Gewährleistung kontinuierlicher Services realisiert .

Service Achievement

aktueller erreichter und an den Kunden gelieferter Service Level.Service Capacity Management Subprozess des Capacity Managements.

Service Desk

eine zum Incident Management gehörende Funktion.

Service Improvement Program (SIP)

Internes Projekt zur Identifizierung und Einführung messbarer Verbesserungen innerhalb eines Arbeitsbereiches IProzesses

SCM

Service Capacity Management

Étudier