ITIL Glossar 2
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Lernkarten
Jedes Ereignis, das nicht zum normalen (gemäss SLA) Servicebetrieb gehört und das eineServiceunterbrechung oder -verschlechterung verursacht oder verursachen kann. Dies umfassttechnische Störungen, automatische Systemwarnungen, Anfragen, Service Requests, RFCs
Beschreibt Störungsbereich (z.B. Hardware-Fehler, Software -Fehler, Service Request, usw.). Muss noch nicht das betroffene CI benennen. Prozess Incident Mgmt (Service Desk).Incident-Klassifizierung Incident kategorisieren, Incident Matching, Incident priorisieren Prozess Incident Mgmt (Service Desk).
Durchsuchen der Datenbank(en), ob ähnliche Incidents dort schon dokumentiert sind und ob es dazu passende Known Errors oder Probleme gibt. Ziel Finden einer schnellen Lösung Prozess Incident Mgmt (Service Desk).
können keinem bestimmten Service oder Kunden zugerechnet werden (Bsp. Sekretärin, Strom, Wasser). Prozess Financial Mgmt.
Zügige Wiederherstellung (24-72 Stunden) nach einem Notfall Prozess ITSCM (ContinuityMgmt).
Notfallplan, Prozess ITSCM (Continuity Mgmt).
die von den IT -Systemen zur Verfügung gestellte Palette von Funktionen, um einen odermehrere Geschäftsbereiche/-Prozesse zu unterstützen. Ein IT Service geht vom einfachenZugriff auf ein Programm bis hin zur Bereitstellung einer gesamten Umgebung incl.Funktionen, Applikationen, Produkte. Dies auch plattformübergreifend und über verschiedene Kommunikationstechnologien. Auch der Support der eigentlichen Funktionalität gehört dazu.
Bekannter Fehler. Problemursache und mindestens der Workaround sind bekannt Endgültige Lösung kann durch einen Change umgesetzt werden.
Key Performance Indicator Um die Prozessqualität beurteilen zu können, sind klar definierteParameter und messbare Ziele nötig, sog. Leistungsindikatoren (auch Critical Success Factor).
Der Auftraggeber, der mit dem Service-Provider über den Service verhandelt und dafürbezahlt, i.a. die Unternehmensführung oder ein Abteilungsleiter.
Siehe Wartbarkeit
Mean Time between Failures mittlere Dauer der (Service-) Verfügbarkeit (Availability).
Mean Time between System Incidents Mittlere Zeit zwischen dem (erneuten) Auftreten vonStörungen, Maß für die Zuverlässigkeit (Reliability).
Mean Time To Repair mittlere Service-Ausfallzeit bzw. zur Wiederherstellung benötigte Zeit Maß für die Wartbarkeit einer Komponente.
Operational Level Agreement
Service-Vertrag mit internem Lieferanten/Dienstleister.Verträge mit externen (UC) und internen (OLAs) Lieferanten sollen die Einhaltung undErfüllung der SLAs sicherstellen. Bei Anpassungsbedarf sollten wenn möglich OLA oder UCangepasst werden an das SLA, nicht umgekehrt (Kundensicht).
Hier werden zusammengehörige SW -Cls gemeinsam in die Testumgebung und dann in dieProduktivumgebung eingeführt (z.B. Desktop-Umgebung, die aus Email, Emulator, Office-Suite und BS besteht)
Post Implementation Review
Ordnungsgemäße und vollständige Behebung eines Fehlers durch einen durchgeführtenChange überprü fen und Kontrolle, ob Folge-lncidents aufgetreten sind, ob Ziele des Changes erreicht, ob Kunde damit zufrieden ist.
Preisfestlegung, Aufgabe des Charging (Subprozess des Financial Management for ITServices).
Vorrangigkeit, mit der ein IncidentlProblem/RFC zu behandeln ist wird vergeben auf Basisvon Impakt und Dringlichkeit. Die Erste Priorisierung erfolgt am Service Desk, gemeinsammit Anwender. Basis ist hier eine vordefinierte Checkliste. Durch die Priorisierung kann manleichter eine Bearbeitungsreihenfolge festlegen und Ressourcen zuweisen.Priorität Wann zu beheben? Was passiert bei Nicht-Behebung? Gefahren?Dringend sofort, unmittelbar sonst Gefahr erheblicher Auswirkungen auf das Geschäft führt zu bestimmtem Verfahren für schnelle Bearbeitung, typischerweiseumgehende CAB-SitzungHoch schnell, heute noch potentieller SchadenMittel baldmöglichst, innerhalb einer Woche Change behebt lästige Fehler oder fehlendeFunktionalität (kann geplant werden)Tief wenn nichts anderes vorliegt, zum nächsten Wartungstermin Change bringtgeringfügige Verbesserung, für die keine vertragliche Notwendigkeit bestehtProaktives Problem ManagementSubprozess im Problem Management. Langfristige Reduzierung von Incidents durchfrühzeitige Fehlererkennung und -behebung.
Erster Subprozess im Problem Management. Umwandlung eines Problems in einen KnownError.
Die unbekannte Ursache eines oder mehrerer Incidents (die bei Abschluss des Incidents nicht in jedem Fall behoben ist). Ein Incident wird i.a. dann zum Problem erklärt (laut ITIL), wenn er häufig auftritt, einen großen Impakt hat, wenn auch das Incident Management keinen workaround dafür finden konnte oder wenn der Incident erstmalig auftritt. Generell trifft der Incident Manager die Entscheidung, wann ein Incident zum Problem wird.Untersucht wird die Ursache i.A. nur dann, wenn ein Incident sich häuft oder einen großenImpakt hat und man (deshalb) die Ursache des Incidents wissen und beheben will..
Enthält Details zu den Auswirkungen der im FSC geplanten Changes im Bezug auf bestehende SLAs und die Service-Verfügbarkeit. Wichtige Info für Service Desk.
Projected Service Availability
Resource Capacity ManagementRelationen I Beziehungen zwischen Cis CIs haben untereinander Beziehungen wie A ist Teil von B· A ist Vater von B A nutzt B· A ist verbunden mit B· A ist Kopie von B usw.ITIL schreibt die Art der Beziehungen nicht vor, man muss im Prozess-Design definieren,welche man verwendet. Beziehungen sind wichtig, da sie Abhängigkeiten anzeigen. Dabeigeht es um Fragen wie etwa· Welche CIs sind für die Erbringung des Services erforderlich?· Welcher Service hängt von welchen CIs ab?CI-bezogene Records aus anderen Prozessen sind auch selbst CIs Change Record, KnownError Record, Problem Record, Inciderlt Record. Auch SLAs sind CIs und weisen Relationenzu anderen CIs auf.
Eine Sammlunq von neuen und/oder geänderten CIs, die getestet und zusammen in dieProduktivumgebung eingeführt werden. Jeder Release ist ein Change, aber nicht jeder Change ist ein Release.
Umfang des Releases im Bezug auf das, was sich seit dem letzten Release geändert hat· Delta Release Releas e enthält nur die CIs, die seit dem letzten Release geändert wurden(Bsp. Service Pack).· Full Release alle Komponenten werden zusammen entwickelt, getestet, verteilt undimplementiert (z.B. das ganze Word-Programm).· Package Release Einzelne, voneinander unabhängige Releases, sowohl Full Releases alsauch Delta Releases, werden zu einem Paket für die Freigabe geschnürt l.B. wenn derganze Arbeitsplatz inklusive Betriebssystem und Applikationen neu aufgesetzt wird.Release -Einheit (Unit) der Umfang, in dem ein Release normalerweise freigegeben wird, z.B. als Suite (z.B MS Office), Applikation (z.B. MS Word), Modul (z.B. Word Rechtschreibprüfung).
stellt sicher, dass jedes Release durch eindeutige Nummer identifizierbar ist
enthalten Angaben zu Release-Einheiten, Release-Nummerierung, Release-Häufigkeit,Notfallrelease, Voll-, Package-, Delta-Release, dringenden Changes
Fähigkeit einer Komponente, die benötigte Funktionalität für eine definierte Dauer und unterdefinierten Umständen zu liefern.
Strapazierfähigkeit von Komponenten. Fähigkeit einer Komponente oder eines Services,betriebsfähig zu bleiben, wenn eine oder mehrere andere Komponenten ausgefallen sind.
Subprozess des Capacity Managements.
Request for Change. Antrag auf Änderung (Change) an einem oder mehreren CIs Kannprinzipiell von jedem gestellt werden. Dabei existieren folgende Arten von Changes · Service Requests· Standard-RFC/-Change· RFC-/Change-Kategorien gering, signifikant, erheblich(siehe Change-Kategorie)
Schwachstellen der Vermögenswerte in ihrer spezifischen Umgebung. So hat z.B. ein PC mitDiskettenlaufwerk und ohne Antiviren-SW eine Schwachstelle bzgl. Viren (Security).
Security Management ist zwar ein eigener Prozess, wird aber soweit möglich in andere ITIL Prozesse integriert, indem bestimmte Security-Aspekte von diesen übernommen werden. Dies wird beispiels weise durch die Implementierung von Schutzmassnahmen im Rahmen des Availability Managements zur Sicherstellung von Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten und somit zur Gewährleistung kontinuierlicher Services realisiert .
aktueller erreichter und an den Kunden gelieferter Service Level.Service Capacity Management Subprozess des Capacity Managements.
eine zum Incident Management gehörende Funktion.
Internes Projekt zur Identifizierung und Einführung messbarer Verbesserungen innerhalb eines Arbeitsbereiches IProzesses
Service Capacity Management