ITF T01-T07

Informatik Fundamentals Themen 1-7

Informatik Fundamentals Themen 1-7


D. V.
Diese Lernkarten decken grundlegende Konzepte der Informatik auf Berufslehre-Niveau ab. Sie behandeln Themen wie Datenbanken, Netzwerke, Betriebssysteme und Hardware, wobei Schwerpunkte auf Datenbankmodellen, Netzwerktopologien, Betriebssystemfunktionen und Hardwarekomponenten liegen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für IT-Auszubildende, die ein solides Verständnis der grundlegenden Informatikkonzepte benötigen, um ihre beruflichen Aufgaben effektiv zu bewältigen.
Karten
90
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
18.11.2015 / 14.02.2023

Lernkarten

T01

Erklären Sie das Moore'sche Gesetz.

1965, Dr. Gordon E. Moore von Intel besagte, dass sich die Verpackungsdichte der Transistoren auf einem Microprozessor und auch die Leistung in MIPS (millions instructions per second) sich alle 18 Monaten verdoppelt. 

T01

Erklären Sie den Kernbereich der angewandte Informatik.

Beschreibung: Technisch sowie praktische Informatik in der Realisierung von Hardware.

Teilgebiete:

  • wirtschaftliche, kommerzielle Anwendungen (Software, Hardware)
  • technisch-wissenschaftliche Anwendungen (Messgeräte)

T01

Erklären Sie den Kernbereich der praktischen Informatik.

Beschreibung: Hat mit den Programmen, die ein System steuern zu tun.

Teilgebiete:

  • Programmiersprachen, Compiler und Interpreter (C, C#, Java, Cobol, ...)
  • Algorithmen und Datenstrukturen (Ein Programm basiert auf einem Algorithmus)
  • Betriebssysteme (Alles was ein Computer steuert: z.B. Window, Mac OS, Linux, ...)
  • Datenbanken (Sammlung von Daten, welche abgefragt werden kann)

T01

Erklären Sie den Kernbereich der theoretischen Informatik.

Beschreibung: Bildet das Fundament der anderen Kernbereiche.

Teilgebiete:

  • Automatentheorie und formale Sprachen
  • Berechenbarkeitstheorie
  • Komplexitätstheorie > Algorithmen, wie man etwas lösen

 

T01

Erklären Sie den Kernbereich technische Informatik.

Beschreibung: Grundlagen zum Aufbau von Hardware.

Teilgebiete:

  • Mikroprozessortechnik (Kommunikation zwischen Computer auf tiefsten Niveau)
  • Rechnerarchitektur
  • Rechnerkommunikation

T01

Nennen Sie die Herkunft des Wortes "Algorithmus".

  • persischen Mathematiker ( Ibn Musa Al-Chwarismi)

T01

Nennen Sie die wichtigsten Eckdaten der Computergeschichte nach Jahr, Personen, Tätigkeit.

  • 1522, Adam Riese veröffentlichte ein Rechenbuch mit dem Rechengesetz aus Indien stammenden Dezimal-System (10er-System)
  • 1886, Hermann Hollerith baute die Lochkarte basierte Maschine zur amerikanische Volkszählung. Später teil des IBM-Konzerns
  • 1941, Konrad Zuse baute den Z3, den ersten funktionsfähigen programmgesteuerten Rechenautomat
  • 1944, Howard Aiken baute die Rechenanlage Mark I
  • 1946, John von Neumann entwickelte das Fundamentalprinzipien, das auch noch heute gelten (EVA, IPO)
  • 1946, der erste vollkommen elektronische Rechner ENIAC wurde in USA fertiggestellt.

T01

Was bedeutet Algorithmus?

  • Duden: Rechenvorgang nach einem Schema
  • Wiktionary: Exakte Beschreibung zum lösen eines Problems
  • Genauigkeit und Eindeutigkeit
  • ! Beliebige Interpretationen sind KEINE Algorithmen !

T01

Was bedeutet Informatik?

  • Wortzusammensetzung aus Information und Automatik (USA > Computer Science).
  • Informationen steht im Vordergrund.

T01

Welcher Kernbereich der Informatik wird höchstwahrscheinlich NICHT in diesem Fach behandelt werden und warum nicht?

Die angewandte Informatik.

  • zu viele Produkte
  • Produkt-Dokumentation ist Sache des Herstellers

T01

Zeigen Sie den Aufbau der Kernbereiche der Informatik auf.

Angewandte Informatik

Technische Informatik - Praktische Informatik

Theoretische Informatik

T02

Addieren Sie die Rechnung in Dualsystem:

1110

T02

Beschreiben Sie die boole'sche Algebra im Allgemeinen.

  • Beschreibt formell logische Beziehungen
  • Werte / Operatoren / Rechenregeln 

T02

Bestimmen Sie das Logik-Gatter.

AND-Gatter

T02

Bestimmen Sie das Logik-Gatter.

OR-Gatter

T02

Bestimmen Sie das Logik-Gatter.

NOT-Gatter

T02

Bestimmen Sie das Logik-Gatter.

NAND-Gatter

T02

Bestimmen Sie das Logik-Gatter.

NOR-Gatter

T02

Bestimmen Sie das Logik-Gatter.

XOR-Gatter

T02

Führen Sie diese Division in Dualystem aus:

101101 : 101

1001

T02

Führen Sie diese Multiplikation in Dualsystem aus:

101 x 1001

101101

T02

Konvertieren Sie diese Zahl vom Dezimal- ins Dualsystem um:

(238)10

(11101110)2

T02

Konvertieren Sie diese Zahl vom Dual- ins Dezimalsystem um:

(10110101)2

(181)10 

T02

Nennen Sie die gängigsten Zahlensystem in der Informatik.

  • Dualsystem (0,1)
  • Oktalsystem (0 - 7)
  • Dezimalystem (0 - 9)
  • Hexadezimalsystem (0 - 9, A - F)

T02

Rechnen Sie die diese Subration im Dualsystem mit Hilfe der Zweier-Komplement aus:

Anzahl Dualstellen: 8

1110 – 101

00001001

T02

Subtrahieren Sie diese Rechnung in Dualystem:

101

T02

Wandeln Sie diese Zahl vom Dual- ins Hexadezimalsystem um:

(1110101101010010)2

(EB52)16

T02

Wandeln Sie diese Zahl vom Dual- ins Oktalsystem um:

(1010111100)2

(1274)8

T02

Wandeln Sie diese Zahl vom Hexadezimal- ins Dualsystem um:

(A4F7)16

(1010010011110111)2

T02

Wandeln Sie diese Zahl vom Oktal- ins Dualsystem um:

(6153)8

(110001101011)2

T02

Was bedeutet Positionssysteme?

  • Der Wert einer Zahl hängt von den Positionen der Ziffern ab
  • Auch für «Nichts» ist eine Ziffer nötig (Null)
  • Die Anzahl der verwendeten Ziffern entspricht immer der Basis
  • Jede Ziffer kann an jeder Stelle verwendet werden

T02

Welche Operatoren sind in der boole'schen Algebra möglich?

  • NOT
  • AND
  • OR

T02

Welche Werte sind in boole'schen Algebra enthalten?

Nur 2:

  • 0 und 1
  • wahr oder falsch

T02

Wer war Boole?

Georg Boole war Mathematiker, Philosophe und Logiker.

T02

Wichtigkeit in boole'sche Algebra

  • Theoretische Automatisierung der Rechenoperationen in Dualystem
  • Logische Operationen > Rolle in Rechenmaschine

T03

Erklären Sie die Funktionsweise eines Prozessors.

  • Befehl lesen
  • Befehl interpretieren
  • Befehl ausführen
  • evt. springen
  • von Beginn an wiederholen (loop)

T03

Nennen Sie die Merkmale einer Assembler-Sprache.

  • Nahe an Menschensprache (für besseres Veständnis)
  • Hardware abhängig

T03

Nennen Sie die zwei Werke des Prozessors.

  • Steuerwerk
  • Rechenwerk

T03

Rechenmodell nach Neumann:

Welche Aufgabe hat das Steuerwerk?

Liest Befehle inkl. Operanden nacheinander und interpretiert diese anhand seiner Befehlstabelle.

T03

Rechenmodell nach von Neumann:

Welche Aufgabe hat das Bussystem?

Für den Transport von Daten zwischen dem Prozessor, dem Arbeitsspeicher und den Ein/Ausgabeeinheiten zuständig.

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