Dozent W. Kuhn


A. G.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über IT-Projektmanagement, von Prozessmodellen wie Scrum und Wasserfall bis hin zu Vertragsmanagement und Risikobewältigung. Sie decken Themen wie Projektplanung, Synchronisierung von Tätigkeiten und verschiedene Organisationsformen ab. Besonders nützlich sind sie für Projektmanager und IT-Experten, die ihre Fähigkeiten in der Steuerung und Umsetzung von IT-Projekten verbessern möchten.
Cartes-fiches
106
Utilisateurs
4
Langue
Allemand
Catégorie
Informatique
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
29.06.2014 / 21.12.2023

Cartes-fiches

Projektmanagement im Spannungsfeld zwischen Ökologie, Ökonomie und Ethik

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Prozessmodelle

  • klassisch (Code-Fix, Wasserfall (dokumentgetriebene Software))
  • iterativ (Evolutionär, inkrementell) mit verschiedenen Formen und Zeitrahmen

  • agil

  • prototypisch

  • Produktlinien

  • XP Extreme Programming (test case first)

  • Scrum (user storys)

Linienprojekte

Normale Geschäftsorganisation, nebenbei am Projekt arbeiten, z.B. am Morgen Projekt, Nami normal arbeiten.

Vorteil: Organisation schon vorhanden, gut wenn fachliches das gleiche ist, wie bei Tagesgeschäft

Nachteil: Budget fehlt meistens, Tagesorganisation schwierig da der Rest sich nicht darauf einstellen kann (Fragen sind immer da, nicht nur am Nachmittag) -> langläufig führt dies oft zu Burnouts

Matrixorganisation

Vorteil: Aus jeder Abteilung wird jemanden ins Projekt genommen. Sichtweisen von allen Seiten. Alle unterschiedlichen Spezialisten, die es fürs Projekt benötigt. Besonders geeignet für Unternehmen mit vielen Projekten z.B. sehr beliebt in der Unternehmensberatung

Nachteil: höherer Planungsaufwand, viele Leute viele Interessen, Kompetenzschwierigkeiten da Projektchef und normaler Chef

reine Projektorganisation

Vorteil: sehr effizient

Nachteil: wenn kein Projekt vorhanden, fehlt Beschäftigung

Stabsorganisation

Einflussprojektorganisation, Stabsstelle hat Projektorganisation, MA sind noch in normaler Linienorganisation, Z.B. für Changeprojekte wie Kulturwandel für Wandel zu Bankmitarbeiter chatten mit Kunden

Vorteil:

Nachteil: Projekt wird durch Weisungen aus einzelnen Linien beeinflusst

Steering Committee

Steering Committte fällt zentrale Entscheide losgelöst von Projektleiter. Projektleiter ist z.B. extern oder intern und hat keine Kompetenzen. Sehr erfahrene Leute, erwarten klare Forderungen, Informationen. Klare Risiken, genaue Kosten etc. Auf fiese Fragen vorbereitet sein.

Was brauchen wir für ein IT-Projekt?

- Analyse

- Design (fachlich, technisch)

- Evaluation (Kandidaten testen, auswählen)

- Implementieren, Realisieren

- Testphase, Qualitätssicherung

- Marketing des Projektes/Produktes, Präsentation

- Inbetriebnahmen, Schulung

- Wartung (Fehlerbehebung, Upgrades für mehr Funktionalität, Optimierung)

Projektmodelle

Hermes, Srum, XP etc.

Prozessmodelle - Wasserfall

Analyse, Design, Implementierung, Testen

Jede Phase muss zu 100% abgeschlossen sein bis nächste beginnt

Nachteil: Zeitintensiv, gewisse Dinge werden zu spät entdeckt, moving targets (Markt ändert sich), bei Problemen zu letzter Phase zurück gehen und weiter zurück bis da wieder 100%. schwerfälliger Dinosaurier bis mal in Bewegung danach dafür aber richtig.

Vorteil: Klare Systemgrenze, Für Projekt bei dem viel Qualität gefragt ist, dafür Geld nicht und Zeit nicht

Prozessmodelle - Agil

Scrum, kein exaktes Requirement, sondern Idee (z.B. bei Video)

Vorteil: schnell etwas greifbares, mit jeder Phase kann auf moving targets eingegangen werden, aber Achtung Teufelsquadrat, Probleme werden schnell erkannt und es kann schnell darauf reagiert werden. Team kann schneller egänzt werden

Nachteil: Budget kann ausarten, Ziele werden schlussendlich vielleicht gar nicht mehr erreicht, im ersten Moment schwer planbar, emotional für Manager, der damit keine Erfahrung hat eher high Risk

Diese Art auswählen wenn man schnell auf den Markt reagieren können muss, ich kann regelmässig bereits Teilergebnisse abliefern (Teilprodukte), muss aber sauber rüber gebracht werden.

Prozessmodelle - scrum

Scrum wird als Framework und bewusst nicht als Vorgehensmodell bezeichnet, da es nur aus wenigen Regeln besteht.

Statt einem vollumfänglichen Plan wird in Scrum ein Detailplan (das Sprint Backlog]) nur für den jeweils nächsten Zyklus (dem Sprint) erstellt. Damit wird die Projektplanung auf das wesentliche fokussiert, um dadurch im Gegenzug eine hohe Planungsdisziplin zu ermöglichen.

Der Ansatz von Scrum ist empirisch, inkrementell und iterativ. Er beruht auf der Erfahrung, dass die meisten modernen Entwicklungsprojekte zu komplex sind, um einen vollumfänglichen Plan erstellen zu können.

Die empirische Verbesserung beruht dabei auf drei Säulen: [7]

  1. Transparenz: Der Fortschritt und die Hindernisse eines Projektes werden regelmäßig und für alle sichtbar festgehalten.
  2. Überprüfung: In regelmäßigen Abständen werden Produktfunktionalitäten geliefert und sowohl das Produkt als auch das Vorgehen beurteilt.
  3. Anpassung: Die Anforderungen an das Produkt, die Pläne und das Vorgehen werden nicht ein für alle Mal festgelegt, sondern kontinuierlich detailliert und angepasst (just-in-time.

Quelle: wikipedia

Prozessmodelle- XP Extrem Programming

Software getrieben, 12 Grundmassnahmen definieren, dann das Team einfach laufen lassen

Prüfung keine Abfrage der 12 Grundmassnahmen, aber Idee kennen

z.B. zuerst Tests programmieren, damit danach Test automatisch über Programm laufen gelassen werden können (über Nacht)

2 vor einem PC, Fehler gleich erkennen, Seniors und Juniors zusammen, immer 2 Leute wissen über etwas Bescheid, somit Doku überflüssig, Paare werden regelmässig gewechselt, somit wissen schlussendlich alle über alles Bescheid, Wissen fehlt nicht falls jemand ausfällt

kurze Zyklen, täglich auf Deploymentrechner rauf spielen

Einer (Produktowner) sitzt in der Mitte des Entwicklungteams und muss alle Fragen zum Produkt entstehen beantworten und Entscheidungen treffen.


 

Prozessmodelle - Prototypisch

Vorteil: schnell etwas in der Hand, Fehler sind gut erkennbar, Machbarkeit ist ersichtlich

Nachteil: Da Prototyp bereits läuft, wird gleich mehr gefordert. Es ist nicht ersichtlich, das Fehlerbehebung etc. Gar noch nicht besteht, noch keine Sicherheitsvorkehrungen

Prototyp nie live einsetzen!

Prozessmodelle - Produktlinien

Verschiedenen Windowsversionen. z.B. Home, Premium etc.

Managementintensiv, frage der disziplin, eher weniger komplex

Grundidee WBS (Work breakdown structure)

z.B. Fahrrad 100% zerlegen in Gestell ..%, Sattel ..%, Pedalen ..% etc. -> alle Unterteile zusammen müssen 100% ergeben.

Projekt in sinnvolle Einheiten zerlegen

Phasenorientiert (Analyse, Desigen), Objektorientiert (Video und Doku),

egal wie, hauptsach schlussendlich 100%

Achtung Qualitiymanagement dabei nicht vergessen

Am Schluss soll ein Produkt entstehen

Was sagt WBS nicht aus? Was fehlt da? -> Abhängigkeiten, was wollen wir erzeugen, nicht wie! Welche Reihenfolge, logische Abhängigkeiten werden nicht gesagt

Synchronisierung von verschiedenen Tätigkeiten

z.B. wenn 1. tätigkeit beendet start 2. -> anfang zu ende

oder 1. Tätigkeit beendet, delta zeit = warten, start 2. -> anfang zu ende mit wartezeit

oder bei Auto herstellung: diverse Tätigkeiten sind gleichzeitig zu ende dann start nächste tätigkeit -> ende zu ende


 

Um Zeitdauer zu berechnen, Durchnittswert nehmen zwischen guten und schlechten Mitarbeitern, manchmal mehr Risiko eingehen manchmal mehr Zeit für Zwischenfälle einberechnen.

Wenn 2 Maurer gleichzeitig arbeiten, halbiert sich die Zeit theoretisch, aber in Praxis können sie sich im Weg stehen, Konflikte entstehen, Kommunikationsaufwand

Gewisse Tätigkeiten können durch mehr MA nicht verkürzt werden z.B. Schwangerschaft: 1 Frau braucht 9 1/2 Monate und 10 Frauen brauchen ebenfalls 9 1/2 Monate.

 

Volumen Arbeitsdauer berechnen

Personen * Anzahl Tage = Volumen

Abhängigkeite Arbeitsdauer von Anzahl Personen

Volumen 1 Woche mit 2 Personen -> jede Person benötigt 2.5 Tage
 

Was tun, wenn Auftraggeber kleine Logikfehler nutzt um neue Requirements versteckt zu stellen?

Analyse: wie würde sich das aufs Projekt auswirken (Zeit, Geld etc), dann Auftraggeber vorlegen. Fall Auftraggeber dies immer noch wünscht:

entweder noch oben eskalieren (kann heikel sein)

oder Bettel hinschmeissen (bin ich wohl der falsche Projektleiter dafür), aber nur selten so dass es grosse Geste ist. Damit wird fullstop von projekt erreicht.

Fakten auf den Tisch legen, Rückgrat zeigen und nicht weich werden. (wenn ich überzeugt bin dass etwas nicht geht)

Sie haben 10 Projekte. Nach welchen Kriterien wählen Sie aus?

Kosten/Nutzenfaktor

dringlichkeit

low hanging fruits

Risiken

Scheiterungsgründe von Change Prozessen

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Change Management Ziele

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Change Story durch das Management

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(Veränderungs-) Kommunikationskonzept entwickeln

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Projektmanagement und Changemanagement

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Étudier