IT Project Management - HWZ
Dozent W. Kuhn
Dozent W. Kuhn
-
- 1 / 106
-
Cartes-fiches
Prozessmodelle
- klassisch (Code-Fix, Wasserfall (dokumentgetriebene Software))
-
iterativ (Evolutionär, inkrementell) mit verschiedenen Formen und Zeitrahmen
-
agil
-
prototypisch
-
Produktlinien
-
XP Extreme Programming (test case first)
-
Scrum (user storys)
Linienprojekte
Normale Geschäftsorganisation, nebenbei am Projekt arbeiten, z.B. am Morgen Projekt, Nami normal arbeiten.
Vorteil: Organisation schon vorhanden, gut wenn fachliches das gleiche ist, wie bei Tagesgeschäft
Nachteil: Budget fehlt meistens, Tagesorganisation schwierig da der Rest sich nicht darauf einstellen kann (Fragen sind immer da, nicht nur am Nachmittag) -> langläufig führt dies oft zu Burnouts
Matrixorganisation
Vorteil: Aus jeder Abteilung wird jemanden ins Projekt genommen. Sichtweisen von allen Seiten. Alle unterschiedlichen Spezialisten, die es fürs Projekt benötigt. Besonders geeignet für Unternehmen mit vielen Projekten z.B. sehr beliebt in der Unternehmensberatung
Nachteil: höherer Planungsaufwand, viele Leute viele Interessen, Kompetenzschwierigkeiten da Projektchef und normaler Chef
reine Projektorganisation
Vorteil: sehr effizient
Nachteil: wenn kein Projekt vorhanden, fehlt Beschäftigung
Stabsorganisation
Einflussprojektorganisation, Stabsstelle hat Projektorganisation, MA sind noch in normaler Linienorganisation, Z.B. für Changeprojekte wie Kulturwandel für Wandel zu Bankmitarbeiter chatten mit Kunden
Vorteil:
Nachteil: Projekt wird durch Weisungen aus einzelnen Linien beeinflusst
Steering Committee
Steering Committte fällt zentrale Entscheide losgelöst von Projektleiter. Projektleiter ist z.B. extern oder intern und hat keine Kompetenzen. Sehr erfahrene Leute, erwarten klare Forderungen, Informationen. Klare Risiken, genaue Kosten etc. Auf fiese Fragen vorbereitet sein.
Was brauchen wir für ein IT-Projekt?
- Analyse
- Design (fachlich, technisch)
- Evaluation (Kandidaten testen, auswählen)
- Implementieren, Realisieren
- Testphase, Qualitätssicherung
- Marketing des Projektes/Produktes, Präsentation
- Inbetriebnahmen, Schulung
- Wartung (Fehlerbehebung, Upgrades für mehr Funktionalität, Optimierung)
Projektmodelle
Hermes, Srum, XP etc.
Prozessmodelle - Wasserfall
Analyse, Design, Implementierung, Testen
Jede Phase muss zu 100% abgeschlossen sein bis nächste beginnt
Nachteil: Zeitintensiv, gewisse Dinge werden zu spät entdeckt, moving targets (Markt ändert sich), bei Problemen zu letzter Phase zurück gehen und weiter zurück bis da wieder 100%. schwerfälliger Dinosaurier bis mal in Bewegung danach dafür aber richtig.
Vorteil: Klare Systemgrenze, Für Projekt bei dem viel Qualität gefragt ist, dafür Geld nicht und Zeit nicht
Prozessmodelle - Agil
Scrum, kein exaktes Requirement, sondern Idee (z.B. bei Video)
Vorteil: schnell etwas greifbares, mit jeder Phase kann auf moving targets eingegangen werden, aber Achtung Teufelsquadrat, Probleme werden schnell erkannt und es kann schnell darauf reagiert werden. Team kann schneller egänzt werden
Nachteil: Budget kann ausarten, Ziele werden schlussendlich vielleicht gar nicht mehr erreicht, im ersten Moment schwer planbar, emotional für Manager, der damit keine Erfahrung hat eher high Risk
Diese Art auswählen wenn man schnell auf den Markt reagieren können muss, ich kann regelmässig bereits Teilergebnisse abliefern (Teilprodukte), muss aber sauber rüber gebracht werden.
Prozessmodelle - scrum
Scrum wird als Framework und bewusst nicht als Vorgehensmodell bezeichnet, da es nur aus wenigen Regeln besteht.
Statt einem vollumfänglichen Plan wird in Scrum ein Detailplan (das Sprint Backlog]) nur für den jeweils nächsten Zyklus (dem Sprint) erstellt. Damit wird die Projektplanung auf das wesentliche fokussiert, um dadurch im Gegenzug eine hohe Planungsdisziplin zu ermöglichen.
Der Ansatz von Scrum ist empirisch, inkrementell und iterativ. Er beruht auf der Erfahrung, dass die meisten modernen Entwicklungsprojekte zu komplex sind, um einen vollumfänglichen Plan erstellen zu können.
Die empirische Verbesserung beruht dabei auf drei Säulen: [7]
- Transparenz: Der Fortschritt und die Hindernisse eines Projektes werden regelmäßig und für alle sichtbar festgehalten.
- Überprüfung: In regelmäßigen Abständen werden Produktfunktionalitäten geliefert und sowohl das Produkt als auch das Vorgehen beurteilt.
- Anpassung: Die Anforderungen an das Produkt, die Pläne und das Vorgehen werden nicht ein für alle Mal festgelegt, sondern kontinuierlich detailliert und angepasst (just-in-time.
Quelle: wikipedia
Prozessmodelle- XP Extrem Programming
Software getrieben, 12 Grundmassnahmen definieren, dann das Team einfach laufen lassen
Prüfung keine Abfrage der 12 Grundmassnahmen, aber Idee kennen
z.B. zuerst Tests programmieren, damit danach Test automatisch über Programm laufen gelassen werden können (über Nacht)
2 vor einem PC, Fehler gleich erkennen, Seniors und Juniors zusammen, immer 2 Leute wissen über etwas Bescheid, somit Doku überflüssig, Paare werden regelmässig gewechselt, somit wissen schlussendlich alle über alles Bescheid, Wissen fehlt nicht falls jemand ausfällt
kurze Zyklen, täglich auf Deploymentrechner rauf spielen
Einer (Produktowner) sitzt in der Mitte des Entwicklungteams und muss alle Fragen zum Produkt entstehen beantworten und Entscheidungen treffen.
Prozessmodelle - Prototypisch
Vorteil: schnell etwas in der Hand, Fehler sind gut erkennbar, Machbarkeit ist ersichtlich
Nachteil: Da Prototyp bereits läuft, wird gleich mehr gefordert. Es ist nicht ersichtlich, das Fehlerbehebung etc. Gar noch nicht besteht, noch keine Sicherheitsvorkehrungen
Prototyp nie live einsetzen!
Prozessmodelle - Produktlinien
Verschiedenen Windowsversionen. z.B. Home, Premium etc.
Managementintensiv, frage der disziplin, eher weniger komplex
Grundidee WBS (Work breakdown structure)
z.B. Fahrrad 100% zerlegen in Gestell ..%, Sattel ..%, Pedalen ..% etc. -> alle Unterteile zusammen müssen 100% ergeben.
Projekt in sinnvolle Einheiten zerlegen
Phasenorientiert (Analyse, Desigen), Objektorientiert (Video und Doku),
egal wie, hauptsach schlussendlich 100%
Achtung Qualitiymanagement dabei nicht vergessen
Am Schluss soll ein Produkt entstehen
Was sagt WBS nicht aus? Was fehlt da? -> Abhängigkeiten, was wollen wir erzeugen, nicht wie! Welche Reihenfolge, logische Abhängigkeiten werden nicht gesagt
Synchronisierung von verschiedenen Tätigkeiten
z.B. wenn 1. tätigkeit beendet start 2. -> anfang zu ende
oder 1. Tätigkeit beendet, delta zeit = warten, start 2. -> anfang zu ende mit wartezeit
oder bei Auto herstellung: diverse Tätigkeiten sind gleichzeitig zu ende dann start nächste tätigkeit -> ende zu ende
Um Zeitdauer zu berechnen, Durchnittswert nehmen zwischen guten und schlechten Mitarbeitern, manchmal mehr Risiko eingehen manchmal mehr Zeit für Zwischenfälle einberechnen.
Wenn 2 Maurer gleichzeitig arbeiten, halbiert sich die Zeit theoretisch, aber in Praxis können sie sich im Weg stehen, Konflikte entstehen, Kommunikationsaufwand
Gewisse Tätigkeiten können durch mehr MA nicht verkürzt werden z.B. Schwangerschaft: 1 Frau braucht 9 1/2 Monate und 10 Frauen brauchen ebenfalls 9 1/2 Monate.
Volumen Arbeitsdauer berechnen
Personen * Anzahl Tage = Volumen
Abhängigkeite Arbeitsdauer von Anzahl Personen
Volumen 1 Woche mit 2 Personen -> jede Person benötigt 2.5 Tage
Was tun, wenn Auftraggeber kleine Logikfehler nutzt um neue Requirements versteckt zu stellen?
Analyse: wie würde sich das aufs Projekt auswirken (Zeit, Geld etc), dann Auftraggeber vorlegen. Fall Auftraggeber dies immer noch wünscht:
entweder noch oben eskalieren (kann heikel sein)
oder Bettel hinschmeissen (bin ich wohl der falsche Projektleiter dafür), aber nur selten so dass es grosse Geste ist. Damit wird fullstop von projekt erreicht.
Fakten auf den Tisch legen, Rückgrat zeigen und nicht weich werden. (wenn ich überzeugt bin dass etwas nicht geht)
Sie haben 10 Projekte. Nach welchen Kriterien wählen Sie aus?
Kosten/Nutzenfaktor
dringlichkeit
low hanging fruits
Risiken