IT Management
IT - Management Seminar 2013
IT - Management Seminar 2013
-
- 1 / 67
-
Flashcards
Business Process Reengineering
Fundamentales Umdenken und radikales Neugestalten von Geschäftsprozessen, um dramatische Verbesserungen bei bedeutenden Kennzahlen wie Kosten, Qualität, Service und Durchlaufzeit zu erreichen
Globalisierung der Märkte Gesättigte Käufermärkte Größere Einflüsse der Stakeholder Kürzere Produktlebenszyklen Preisverfall und Kostendruck
Prozessentwicklung verbindet Strategie- mit IT-Entwicklung, BPR verbindet die Strategie- und die IT-Entwicklung über die Prozessentwicklung
1. Unternehmenstrategie (Ziele, Anforderungen, Erfolgsfaktoren) 2. Geschäftsprozesse (Funktionen, Modellierung, Optimierung) 3. IT-Anwendungslandschaft (Anwendungen, Daten, Infrastruktur)
Funktionsorientiert: Scho_n die Hierarchie abklappern
Prozessorientiert: wild hin und her springen, Hauptsache es kommt ein Ergebnis raus. Wildes wechseln der Abteilungen
Zeitlich logische Abfolge von Aktivitäten mit definiertem Beginn und Ende, in der Personen, Maschinen, Informationen, Materialien und Verfahren zusammenwirken
Strukturierender Rahmen über alle Geschäftsprozesse und stellt zusammen mit den Konventionen eine Prozessarchitektur dar. Gesamtunternehmen: ganzheitliches GPM, in diesem sind Struktur, Rollen und Organisation im Unternehmen sowie deren Zusammenspiel geregelt
- Abgrenzung des Beschreibungsrahmens des GPM - Ebenenkonzept für die Strukturierung der Geschäftsprozesse (Prozessarchitektur) - Namenskonvetionen - Modellierungskonventionen - Rollenbeschreibungen
ganzheitliche Betrachtung aller im Unternehmen ablaufender Geschäftsprozesse, inkl. Planung, Steuerung, Kontrolle und kontinuierliche Optimierung in Hinblick auf Kosten, Zeit, Qualität, Innovationsfähigkeit und Kundenzufriedenheit
Unterstützt dieser Prozess meine Strategie? In welcher Weise erfolgt die Unterstützung? -> Transparenz über Notwendigkeit des Prozesses, Klassifikation der Wichtigkeit und Betriebsrisikos
Optimierte Durchlaufzeiten, Qualität der Bearbeitung, Kostenoptimierung -> Ho_here Kundenzufriedenheit, Ho_here Kundenbindung/-treue, Reduzierung von Reklamationen
Identifikation von Cross-Selling-Potenzialen, Ganzheitliche Kundenbetreuung, Reduzierung von Blindwerbekosten
Vermeidung von Medienbrüchen, Fehlerquelen, Verkürzung der Durchlaufzeiten (in-time), Verbesserung der Prozesskosten
Transparenz
Durchgängige IT-Unterstützung, Vermeidung von Mehrfachentwicklung
(Sie sind unmittelbar an der Wertbildung für den Kunden beteiligt (z. B. Montage, maschinelle Bearbeitung, Außendienst, Werbung, Produktgestaltung, Forschung). - Eingangslogistik - Operationen - Marketing und Vertrieb - Ausgangslogistik - Kundendienst
(Sie gewährleisten die kontinuierliche Ausführung von direkten Aktivitäten (z. B. Instandhaltung, Terminplanung, Betrieb der Anlagen, Verkaufs- und Forschungsverwaltung) - Unternehmensinfrastruktur - Personalwirtschaft - Technologieentwicklung - Beschaffung
Architektur integrierter Informations-Systeme
- Rahmenwerk bzw. Konzept zur Beschreibung von Unternehmen und betriebswirtschaftlichen Anwendungssystemen - Ziel: Betriebswirtschaftliche Struktur eines Unternehmens bzw. einer Anwendungssoftware in Form eines Modells abzubilden.
- Funktionen (Kundenbonität prüfen, Wareneingang prüfen..) - Daten (Artikel, Kunden, Angebote, Lagerbestand) - Organisationseinheiten (Vertrieb, Einkauf, Rechnungswesen) - Ereignisse (Ware ist eingetroffen, Bestellung storniert) - Ressourcen (Standardsoftware, Maschinen, Mitarbeiter)
Prozesslandkarte (PL): stellt einzelne Geschäftsprozesse in Wechselwirkungen und/oder zeitlichen Beziehungen untereinander dar.
- Wozu soll PL genutzt werden, was muss sie dafür erfüllen? - Wer soll die PL nutzen, welche Erwartungen hat er? Beispiele: Transparenz über Prozessverlauf, Unabhängigkeit der Aufbauorganisation, Vermeidung von Methodenvielfalt, Bereitstellung eines durchgängigen Konzepts mit einheitlichem Toolrahmen, ...
- Wie ist das zu beschreibende System/das Unternehmen aufgebaut? - Wo liegen Schnittstellen zwischen einzelnen Bereichen/Strukturen? - Bis zu welchen Schnittstellen soll die PL erstellt werden?
- Wurden im Vorfeld schon Prozesse erfasst und modelliert? - In welcher Struktur sind die Prozesse eingegliedert? - Macht die Struktur im Hinblick der definierten Ziele und Erwartungen Sinn?
- Wer ist der Kunde, für den die Leistungen erbracht werden? - Identifikation der Leistungsprozesse: Welche Anforderungen stellt Kunde? Welche Leistungen werden dafür erbracht? - Trennung der Leistungsprozesse von den Steuerungs- und Unterstützungsprozessen
- Entwurf der SOLL-Ebenenstruktur unter Einbeziehung der FB/Nutzer - Definition der einzelnen Prozesskategorien (einfach, kurz, eindeutig)
unterstützen die weitere Diskussion über die Schritte der Geschäftsprozesse und was alles unter den jeweiligen Begriffen definiert ist. Elemente: - Kopfdaten (Bezeichnung, übergeordneter Prozess, Bearbeiter...) - Zweck des Prozesses (Auslo_ser, Ergebniss) - Qualitätsziele (Ziele, Messung)
- Nach welchen Kategorien sollen Leistungsprozesse gegliedert werden? - Macht es Sinn, eine Prozessauswahlmatrix zu erstellen? - Vornahme der Definition der einzelnen Kategorien/Produkte
- Erhebung der noch nicht erfassten Prozesse mit Support der einzelnen FB - Definition der erhobenen Prozesse mit Unterstützung der FB
- Welches Modellierungstool? - Konventionen definieren (Formatierung, Worte) - Wer bekommt welche Rechte? Wo sollen welche Prozesse vero_ffentlich werden?
Allgemeines Modell für eine Klasse von Sachverhalten mit Eigenschaften: - Auf Basis des allgemeinen Modells ko_nnen spezielle Modelle geplant werden - Das allgemeine Modell kann als Vergleichsobjekt herangezogen werden, Vergleiche mit anderen Modellen des gleichen Sachverhalts - Modellmuster bzw. Entwurfsmuster, idealtypisches Modell für die Klasse der zu modellierenden Sachverhalte
erarbeitet ein Dokument, den Standard. umfasst alle Prozesse und Gremien und Verwaltungsinstrumente, die erforderlich sind, Standards zu verabschieden und zu publizieren, auszuarbeiten und zu pflegen, durchzusetzen.
definiert eine Schnittstelle, stellt sicher, dass Geräte innerhalb eines Landes genutzt werden ko_nnen, setzt Anforderungen nach Sicherheit und Durchsatz um Jeder Standard hat einen Geltungsbereich, ausserhalb des Bereichs gelten gleiche oder verwandte Anforderungen
Definierter und kontrollierter Umgang mit Standards in jeder Phase des Lebenszyklus, Dokumentation und Vero_ffentlichung von Entscheidungen über Kandidaten (angenommene, abgelehnte), Festlegen des Umgangs mit Ausnahmegenehmigungen
Vereinheitlichung der Prozesse, Beschleunigung der Bearbeitung, Komplexitätsreduktion in Projekten, Kostensenkung
- Norm wird von o_ffentlichem Gremium verabschiedet und publiziert, ist ein Dokument, das durch eine breite Beteiligung aller interessierten Kreise im Konsens erarbeitet wird - Standard wird durch ein nicht o_ffentliches Gremium verabschiedet, ist ein Dokument, das von einem geschlossenen Kreis von Unternehmen unter Ausschluss der O_ffentlichkeit entwickelt wird.
Aus dem Fachkonzept der Geschäftsprozesse ergeben sich die Anforderungen an Informationssysteme - Aktivitäten und Ressourcen (Anwendungen bearbeiten Daten, Datentransport: Daten werden einmal erfasst und stehen allen zur Verfügung (NSA??) - Datenmodellierung: Wird bestimmt durch Anforderungen der Aktivitäten, Datenintegration - Bearbeiter: Zugriffsberechtigungen
Workflowmanagement System - Erzeugen neuer Prozessinstanzen - Workflow-Steuerung - Übersicht zu laufenden Prozessinstanzen _Starten und Beenden einzelner Prozessschritte - Bestimmung von zuständigen Bearbeitern _Aktualisierung von Bearbeitungslisten - Automatischer Aufruf von Applikationskomponenten _ Fehlerbehandlung - Steuerung der Arbeitsabläufe - Kontrolle über Bearbeitung der Aktivitäten - Explizite Darstellung der Logik von Geschäftsprozessen