Investition I und II
Musterklausur IUBH
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Cartes-fiches
Der Kalkulationszinsatz ist...
Mit dem Barwert....
Die Kostenvergleichsrechnung...
Investitionsprojekte unterliegen in der Regel dem Faktor Unsicherheit. Die bekanntesten Verfahren sind…
Die Amortisationsrechnung wird verwendet, um …
Welche Aussage/n ist/sind in Bezug auf die dynamische Amortisationsrechnung richtig?
Die interne Zinsfußmethode ist vorteilhaft, da…
Welche Aussage/n ist/sind bei dynamischen Verfahren richtig?
Bei der Abhängigkeit des Kapitalwertes vom Kalkulationszinssatz ist zu berücksichtigen, dass…
Im Rahmen der Capital Asset Pricing Model (CAPM)- Überlegungen im Umfeld der reinen Eigenkapitalfinanzierung einer Investition wird mittels des sog. Beta-Faktors das Investitionsrisiko berücksichtigt. Denn dieser…
Investitionen sind eng verbunden mit Entscheidungen. In der Theorie werden diverse Ansätze unterschieden. So untersucht…
Bei einer Mischfinanzierung ist bei der Bestimmung des zu verwendeten Kalkulationszinssatzes auch zu berücksichtigen, dass…
Welche vorwiegenden Merkmale und Inhalte beschreiben statische Investitionsrechnungsverfahren?
- Man betrachtet immer nur eine Periode, die sog. Referenzperiode.
- Rechenelemente aus dem Rechnungswesen werden verwendet. Man spricht also von Kosten und Leistung bzw. Aufwand und Ertrag.
- Man berücksichtigt nicht den Zeitwert von Geld, also den unterschiedlichen Wert von Ein- und Auszahlungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Es werden Durchschnittsergebnisse der Ein- und Auszahlungen über die gesamte Nutzungsdauer gebildet.
Die Aussagen statischer Verfahren sind eingeschränkter als die der dynamischen Verfahren und somit auch mit Blick auf Zinseszins- und Zeitwerteffekte grober und realitätsfremder. Sind Ungenauigkeiten in der Praxis bei Investitionsrechnungen akzeptabel und somit nicht extrem verfälschend, so sind statische Verfahren vorteilhaft, weil sie einfach anzuwenden sind. Diese Verfahren sind auch kostengünstiger als die dynamischen. Wenn etwa Kapitaleinflüsse in kurzer Zeit auftreten und diese Raten auch noch konstant sind, so verfälschen statische Verfahren das Ergebnis nicht wesentlich und sind für solche Investitionsprojekte eine gute Schätzung. Genauere Werte liefern jedoch dynamische Verfahren, zumal bei Kapitalrückflüssen von unterschiedlicher Größe und über einen größeren Zeitraum verteilt, dies von Vorteil ist. In solchen Situationen sind statische Verfahren deutlich weniger aussagekräftig und als Entscheidungsbasis nur wenig geeignet. Die betriebswirtschaftliche Literatur bezeichnet statische Verfahren wegen ihrer etwas realitätsfernen Natur auch als Hilfs- und Annäherungsverfahren. Es wird mit Durchschnittswerten gerechnet. Es werden also durch eine Investition anfallende durchschnittliche Auszahlungen und Einzahlungen miteinander vergleichen. Auch für die Zinskosten werden Durchschnittswerte gebildet. Damit fällt der Zinseszins weg. Es kann nur das ursprünglich angelegte Kapital verzinst werden. Der Zinseszinseffekt findet nach einer Periode also noch nicht statt. Größter Nachteil und somit auch Kritikpunkt an statischen Verfahren ist das Ausblenden des Zeitwertes von Geld. Versucht man die Vorteilhaftigkeit einer Investition zu bestimmen, kann man nicht einfach Kapitalwerte, die zu unterschiedlichen Zeitwerten auftreten, direkt miteinander vergleichen.
Es spielt eben nicht nur die Größe eines Betrages eine Rolle, sondern auch, zu welchem Zeitpunkt der Betrag anfällt.
Erklären Sie auf der Grundlage von Annuitäten die Investitionsentscheidung bei mehreren Projekten!
Bei mehreren Projekten, also beim Thema relative Vorteilhaftigkeit, lässt sich nicht zwingend von der Entscheidung der Kapitalwertmethode auf die Annuitätenmethode schließen. Bei Projekten mit unterschiedlichen Laufzeiten können bei Verwendung der Annuitätenmethode Fehler auftreten. Denn a) absolute Vorteilhaftigkeit bedeutet, die Überschussannuität c eines Investitionsprojektes größer null sein muss und b) relative Vorteilhaftigkeit bedeutet, dass die Investition mit der größten Überschussannuität ausgewählt werden sollte. Jedoch muss als Voraussetzung gelten, dass die Nutzungsdauer der verschiedenen Projekte für einen Vergleich identisch sein muss.
Haben zwei Projekte unterschiedlicher Nutzungsdauer den gleichen Kapitalwert, so besitzt das Projekt mit der längeren Laufzeit die niedrigere Überschussannuität. Daher muss der Kapitalwert auf mehr Perioden verteilt werden. Um beide Projekte vergleichbar zu machen, muss also auf die gleiche Nutzungsdauer umgerechnet werden. Im Zweifel ist jedoch stets auf die Kapitalwertmethode Verlass. Die Annuitätenmethode führt nur dann zur gleichen Vorteilhaftigkeitsentscheidung wie die Kapitalwertmethode, wenn die Überschussannuitäten für die gleiche Nutzungsdauer ausgerechnet werden.
Projekt mit der längeren Laufzeit hat die niedrigere Überschussannuität. Daher muss der Kapitalwert auf mehrere Perioden verteilt werden. Es muss also auf die gleiche Nutzungsdauer umgerechnet werden (bei regelmäßigen Zahlungen mit dem RBWF)
Haben zwei Projekte den gleichen Kapitalwert, so besitzt das Projekt mit der längeren Laufzeit die niedrigere ÜberschussannuitätAbsolute Vorteilhaftigkeit: Die Überschussannuität c eines Investitionsprojekts muss größer null sein (cü > 0).
Relative Vorteilhaftigkeit: Die Investition mit der größten Überschussannuität cü sollte ausgewählt werden. Voraussetzung ist jedoch, dass die Nutzungsdauer der verschiedenen Projekte für einen Vergleich identisch sein muss. (im Zweifel sollte die Kapitalwertmethode genutzt werden)
Liegen Entscheidungen bei unsicheren Erwartungen vor, so …
Der Faktor Unsicherheit ist ein elementarer Bestandteil bei den Investitionsentscheidungen. Unter Unsicherheit …
Im Rahmen eines Projektteam-Meetings sollen Sie aufzeigen, welche bedeutenden Fragen die Sensitivitätsanalyse beantworten kann. Im Detail sind dies:
Welche Aussage/n ist/sind in Bezug auf die Risikoanalyse richtig?
Steuern sind bei der Finanzierung von Investitionen ein gewaltiger Faktor. Dies zeigt sich etwa im Tatbestand, da…
Die Simulation ist ein flankierendes Verfahren zur Begleitung von Investitionsvorhaben. Sie …
Das Ertragswertverfahren ist …
Optimale Nutzungsdauer bei einmaligen Projekten findet man…
Bei allen Investitionsvorhaben muss die Nutzungsdauer eine starke Beachtung finden. Dabei treten eine Vielzahl von Kosten auf, die zu identifizieren sind. So existieren beispielsweise sogenannte sunk costs. Diese…
Szenarioplanung ist ein begleitendes Verfahren zur Hilfestellung bei Investitionsentscheidungen. Diese Planung …
Die Unternehmensbewertung tangiert die Bereiche…
Das Einzelbewertungsverfahren ist …
Erklären Sie die Entscheidungsregeln bei unsicheren Erwartungen.
- Laplace-Regel: Da die Wahrscheinlichkeiten bei unsicheren Erwartungen nicht berechnet werden können, gehen wir bei der Laplace-Regel davon aus, dass die Wahrscheinlichkeiten jedes Umweltzustands gleich hoch sind. Ausgewählt werden sollte das Projekt mit dem höchsten Erwartungswert.
- Minimax-Regel: Man wählt hier das Projekt aus, dessen Ergebnisbetrag immer noch der höchste ist im Vergleich zu den anderen Projekten
- Maximax-Regel: Hier wird einfach jenes Projekt ausgewählt, das die Chance auf den höchsten Ergebniswert liefert
- Hurwicz-Regel: Hier spielt die persönliche Einstellung des Investors und dessen Risikoempfinden eine große Rolle. Man multipliziert den höchsten Ergebnisbetrag eines Projektes mit Alpha und den niedrigsten desselben Projektes mit (1-Alpha). Diese beiden Ergebnisse werden addiert. Alpha wird dabei so gewählt, dass 0 für sehr risikoscheu und 1 für sehr risikofreudig steht.
- Savage-Niehans-Regel: Hier bestimmt man unter dem maximalen Risiko aller alternativen Projekte den kleinsten Wert. Wir bilden die Differenz zwischen jedem einzelnen Ergebnisbetrag und dem jeweiligen Höchstwert dieser Spalte. Das ist das Risiko, das als Bedauern bezeichnet wird. Für jede Aktion wird der kleinste Wert des Bedauerns ausgewählt.
Erklären Sie die einzelnen Schritte der Risikoanalyse
1. Investitionsmodell: Im ersten Schritt einer Risikoanalyse muss das Modell festgelegt werden, nach dem die Investition beurteilt wird. Es muss also geklärt werden, welche Outputgröße zu untersuchen ist. Von welcher Größe ist die Wahrscheinlichkeitsverteilung zu ermitteln? Die Frage dabei lautet: Mit welcher Wahrscheinlichkeit ist das Ergebnis günstig? Ist die Outputgröße bestimmt, müssen die Inputgrößen festgelegt werden, die diese beeinflussen. Die Unsicherheit zu berücksichtigen ist wichtig, um eine möglichst verlässliche Aussage über die Zielgröße treffen zu können. Wie hängen Input und Output zusammen ?
2. Wahrscheinlichkeitsverteilung der Inputgröße: Wenn die Outputgröße bestimmt und die Inputgröße festgelegt sind, geht es darum, die Wahrscheinlichkeiten der unsicheren Inputgrößen zu definieren. Dazu können verschiedene Prognoseverfahren verwendet werden.
3. Abhängigkeiten zwischen den Inputgrößen: Im nächsten Schritt soll untersucht werden, inwieweit die unsicheren Inputgrößen voneinander abhängig sind. Dies kann zum Beispiel mit Hilfe einer Regressionsanalyse erfolgen. Das Umlegen der Wahrscheinlichkeitsverteilung der unsicheren Inputgrößen auf die Outputgröße kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Sehr aufwendig.
4. a) Wahrscheinlichkeitsverteilung der Outputgröße auf Grundlage von analytischen Verfahren: Hier wird - ausgehend von Wahrscheinlichkeitsverteilungen der Inputgrößen und dem Investitionsmodell - mit statistischen Verfahren auf die Wahrscheinlichkeitsverteilung der Outputgröße geschlossen, daher die Wahrscheinlichkeitsverteilung rechnerisch zusammengefasst.
4. b) Wahrscheinlichkeitsverteilung der Outputgröße auf der Grundlage von Simulationsverfahren (Monte-Carlo-Methode): Bevor eine Simulation beginnt, werden bereits die Wahrscheinlichkeiten der einzelnen Inputgrößen festgelegt. Mit Hilfe von mehreren Simulationsdurchläufen werden per Zufall Werte für die unterschiedlichen Inputgrößen ausgewählt. Die Auswahl dieser Werte orientiert sich an den Wahrscheinlichkeiten, die für jede Größe zugrunde gelegt wurden. Den Zielwert, also die Höhe der Outputgröße berechnet man aus den Ergebnissen der Simulation der unterschiedlichen Inputfaktoren. Nach mehreren Simulationsdurchläufen erhält man eine Wahrscheinlichkeitsverteilung für die gesuchte Zielgröße.
Vorteil: völlige Gestaltungsfreiheit - individuelle Abhängigkeiten zwischen Inputgrößen und können beliebig eingebunden werden
Nehmen Sie Stellungnahme zur Überlegung der Einbeziehung von Steuern bezüglich des Kalkulationszinssatzes!
Steuern können dazu führen, dass aus einer vorteilhaften Investition eine unvorteilhafte wird und vice versa, aber auch, dass sich beim Vergleich von Investitionsalternativen die Rangfolge verändern kann. Ebenfalls besteht die Möglichkeit der Verschiebung der wirtschaftlichen optimalen Nutzungsdauer von Investitionsalternativen. Nur Berücksichtigung wenn ein Unternehmen einen steuerlichen Gewinn macht. Kostensteuern (z.B. Grund(erwerb)steuer) sind Steuern, die mit der Leistungserstellung und Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft zu tun haben und sich an ergebnisunabhängigen Sachverhalten orientieren. Sie spielen keine große Rolle bei Investitionsprojektbeurteilungen und werden als zusätzliche Auszahlung in der jeweiligen Periode berücksichtigt. Umsatzsteuern sind Durchlaufssteuern. Gewinn- bzw. Ertragsteuern (z.B. EKST, KöST) sind gewinnabhängig. Da in der Investitionsrechnung Ein- und Auszahlungen berücksichtigt werden und Gewinnsteuern auch Auszahlungen beinhalten, müssen Gewinnsteuern in der Investitionsrechnung berücksichtigt werden. Davon wird auch der Kalkulationszinssatz berührt. Schuldzinsen vermindern den ausgewiesenen Gewinn bzw. reduzieren die Ertragssteuerlast. Bruttozinsen (Zinsen, die an den Kreditgeber zu zahlen sind) sind höher als die Nettozinsen (Berücksichtigung der steuervermindernden Wirkung der Zinszahlungen). Daher sollte der Nettozinssatz als Kalkulationszinssatz bei der Investitionsrechnung bei Berücksichtigung von Steuern verwendet werden. Sowohl der Zinssatz als auch der Abschreibungsverlauf haben ertragsteuerliche Wirkungen. Ein Unternehmen kann sich Zinsvorteile durch die Wahl der Abschreibungstechnik verschaffen. Damit sind potentielle Steuervorteile verbunden. Das Geld, das nicht an Steuern bezahlt werden muss, kann zinsbringend investiert werden. Bei der Eigenkapitalfinanzierung wird als Alternative die Kapitalanlage am Kapitalmarkt unterstellt. Dort werden Zinsen erwirtschaftet. Diese sind steuerrelevant. Steuerzahlungen reduzieren den Zinsgewinn. Der Kalkulationszinssatz muss daher um den Ertragssteuersatz verringert werden. Mit diesem reduzierten Zinssatz i x (1- s) muss bei der Bewertung des Investitionsprojekts gerechnet werden. Bei der Fremdkapitalfinanzierung orientiert sich der Kalkulationszinssatz i am bankspezifischen Zinssatz.
Analysieren Sie die Aussage „Der Substanzwert führt zu einer Unterbewertung von Unternehmen"?
Die Buchwerte stimmen nicht mit den Marktwerten überein, da die Buchwerte meist historische Kaufpreise abzüglich der Abschreibung wiedergeben. Substanzwert entspricht nur dem materiellen Wert ohne Markenansehen, gesicherter Marktposition, dispositive, organisatorische und exekutive Leistungskraft, gebunden in einer motivierten, engagierten und fähigen Mitarbeiterschaft, hohe Qualitätskultur, eingespielte Beziehungen zu Lieferanten etc. All diese Werte haben Einfluss auf den Wert eines Unternehmens. Man fasst sie unter dem Begriff originärer Firmenwert zusammen. Dieser Wert wird auch „Goodwill“ genannt. Goodwill = Substanzwert – Ertragswert (Ermittlung subjektiv)
Der Substanzwert ist ein Teilreproduktionswert. Die entscheidende Frage bleibt unbeantwortet: Wie hoch ist der „Originäre Firmenwert“? Hier scheitert die Substanzwertmethode und damit ihr Anspruch auf Objektivität bei der Bestimmung des Unternehmenswertes.
Bei der Kapitalwertmethode ist zu beachten..
Künftige Zahlungen werden geschätzt und auf den heutigen Wert abgezinst
Fremdkapitalzinsen werden..
Kosten für einem Unternehmen zur Verfügung gestelltes Fremdkapital. Fremdkapitalzinsen lassen sich ohne Probleme als Kostenart in der Kostenartrechnung erfassen, erhebliche Probleme bestehen jedoch bei der Zurechnung auf Kostenstellen und Kostenträger. steuerlich wirksam (positv)
Investitionen und Finanzierungen sind eng verbundene Begriffe. So beginnen..
Investition: Auf eine Anschaffungsauszahlung „a0“ folgen positive Einzahlungsüberschüsse EZU (= et – at). Die Anschaffungsauszahlung konnte zum Beispiel der Kaufpreis einer Maschine sein.
Finanzierung: Auf eine Einzahlung e0 folgen Auszahlungen at. Die Einzahlung konnte die Auszahlung der Kreditsumme an den Kunden sein. Daraufhin folgen seine Auszahlungen, nämlich die Rückzahlung des Kredits (Tilgung) und die Zinszahlungen an die Bank.
Bei der Nutzungsdauerbestimmung lassen sich etwa wirtschaftliche und technische Elemente unterscheiden. Ein Nutzungszeitraum, der..
Technische Nutzungsdauer = Sachinvestitionen (physischer Verschleiß)
Wenn Sie eine Maschine kaufen, so ist die technische Nutzungsdauer jener Zeitraum, in dem Sie die Maschine nutzen
können, bevor sie „zusammenbricht“.
Wirtschaftliche Nutzungsdauer:
Investiert man in ein Projekt, so ist dies mit einem gewissen Ziel bezüglich eines erwünschten
Einkommens verbunden. Die wirtschaftliche Nutzungsdauer entspricht also jenem Zeitraum,
in dem das Investitionsprojekt noch zum gewünschten Einkommensziel beitragt und somit vorteilhaft ist. Ökonmisch sinnvoll und von zukünftigen EZÜ abhängig
Welche Aussage/n ist/sind bei dynamischen Verfahren richtig?
relative Amortisationsdauer
absolute Amortisationsdauer / erwartete Nutzungsdauer * 100 %
Bei der Nutzungsdauerbestimmung lassen sich etwa wirtschaftliche und technische Elemente unterscheiden. Ein Nutzungszeitraum, der...
Technische Nutzungsdauer = Sachinvestitionen (physischer Verschleiß)
Wenn Sie eine Maschine kaufen, so ist die technische Nutzungsdauer jener Zeitraum, in dem Sie die Maschine nutzen
können, bevor sie „zusammenbricht“.
Wirtschaftliche Nutzungsdauer:
Investiert man in ein Projekt, so ist dies mit einem gewissen Ziel bezüglich eines erwünschten
Einkommens verbunden. Die wirtschaftliche Nutzungsdauer entspricht also jenem Zeitraum,
in dem das Investitionsprojekt noch zum gewünschten Einkommensziel beitragt und somit vorteilhaft ist. Ökonmisch sinnvoll und von zukünftigen EZÜ abhängig
Was ist und beeinflusst den Kapitalwert ?
Kapitalwert:
- Summe der Barwerte aller Zahlungen = Kapitalwert.
- Das bedeutet also, dass alle Aus- und Einzahlungen mit einem bestimmten Kalkulationszinssatz i auf den Zeitpunkt t0, den Anfangspunkt eines Projekts, abgezinst werden.
- Daher berechnet man für jede Periode zunächst den EZÜ als Differenz aus Ein- und Auszahlungen in der Periode und zinst diesen dann ab.
- Die künftigen Einzahlungsüberschüsse werden auf den Zeitpunkt t0 abgezinst und mit der Anfangszahlung a0 verrechnet.
- Der Kapitalwert ist der Restbetrag (barer Gewinn), der nach Tilgung des Kredits in Höhe des Anschaffungspreises a0 durch die EZÜ und die Verzinsung des nicht getilgten Betrags mit dem gewählten Kalkulationszinssatz i um Zeitpunkt t0 entnommen werden könnte. Man könnte mehr Zinsen generieren als am Anfang der Investition, sie lohnt sich.
- Wenn Kapitalwert größer 0 ist, kann der Betrag shon am Anfang der Investition entnommen werden, da alle Kosten zur Decken der Anschaffsungskosten und Auszahlungsüberschüsse gedeckt werden können
Einflussfaktoren:
- Höhe der Anschaffungskosten
- Höhe der nachfolgenden Einzahlungsüberschüsse und Ausgaben
- Länge der Nutzungsdauer
- zeitlicher Anfall der Einzahlungsüberschüsse
- Höhe des Kalkulationszinsatzes (je höher desto negativer)
Wo liegt der Unterschied zwischen Kapitalwert und Ertragswert ?
Berücksichtigt man bei der Kapitalwertberechnung lediglich die EZÜ, zinst diese mit i ab und summiert sie, ohne am Ende die AZ a0 zum Zeitpunkt t0 von diesem Wert zu subtrahieren, so spricht man vom Ertragswert.
Ertragswert EW = Summe der Barwerte aller Zahlungen eines Projekts von t1 bis tn.
Kapitalwert = Anfangsauszahlung (negativer Wert) + Ertragswert
Anfangsauszahlung = Kapitalwert – Ertragswert
Je länger ein Projekt läuft desto niedriger ist der Barwert der EZÜ