Innovative Unternehmer - Glossar
Glossar zu wirtschaftlichen Grundbegriffen
Glossar zu wirtschaftlichen Grundbegriffen
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Flashcards
After Sales
Alle Taetigkeiten eines Unternehmens fuer den Kunden nach dem Kaufprozess. (Marketing, Service, Reparaturen,...)
Alleinstellungsmerkmal / USP (Unique Selling Proposition)
Einzigartiges Verkaufsangebot (Begriff aus dem Marketing).
Produkt oder Dienstleistung mit Alleinstellungsmerkmal (z.B. spez. Eigenschaft) welches groesseren Kundennutzen verschafft und das Unternehmen vom Wettbewerb abgrenzt.
Arbeitnehmerfindergestz
Diesem Gesetz unterliegen Erfindungen und technische Verbesserungen von Arbeitnehmern in der privaten Wirtschaft und im oeffentlichen Dienst.
(Technische Verbesserungsvorschlaege sind nicht patent- oder gebrauchsmusterfaehig)
Aufwand
Wert aller innerhalb eines Zeitraums verbrauchten Sachgueter und Dienstleistungen, welche aufgrund gesetzlicher Bestimmungen in der Finanzbuchhaltung verrechnet werden.
B2B
Business-to-Business - Beziehung zwischen mind. zwei Unternehmen
B2C
Business-to-Customer - Kommunikations- und Handelsbeziehungen zwischen Unternehmen und Privatpersonen (Konsumenten)
Best Case
Geschaeftsfall(-szenario) unter optimalen Umstaenden mit maximalen Ertragsaussichten
Beteiligungskapital
Kapital das von einem Investor als Eigenkapital oder Quasi-Eigenkapital bereit gestellt wird
Bilanz
Gegenueberstellung von Vermoegen und Kapital eines Unternehmens zum Bilanzstichtag.
Vermoegen: Alle eigensetzten Gueter und Geldmittel (Aktiva)
Kapital: Eigenkapital- und Fremdkapitalmittel (Passiva)
Bootstrapping
Unternehmen, welches sich ohne externe Finanzierung entwickelt. (Sinnvoll minimierter Ressourceneinsatz und viel Eigenleistung)
Break even point
Zeitpunkt, ab dem das Unternehmen die Gewinnschwelle erreicht und anschliessend nur noch Gewinne erzielt.
Burn Rate
Geschwindigkeit mit der Geld verbraucht wird (z.B. Euro pro Monat) bzw. Zeitspanne bis das Kapital verbraucht ist.
Business Angel
Vermoegende Privatperson, welche junge Unternehmer bei Gruendung mit Kapital, aktiver Unterstuetzung (Coaching, Managementhilfe) und Kontakten aushilft.
Diese Art der Finanzierung ist im angloamerikanischen Raum eine verbreitete Art der Seed-Finanzierung.
Businessplan
Unternehmenskonzept, das klar und praegnant Auskunft ueber alle Aspekte eines neuen Unternehmens gibt (wichtig fuer Kapitalgeber).
z.B. Produktidee, Markt, Gruenderteam, betriebswirtschaftliche Analysen,...
Cashflow
Ueberschuss an liquiden Mitteln in einer Periode (Indikator fuer das Innenfinanzierungspotential).
Ermittlung:
- Direkte Methode: Einzahlungswirksame Ertraege - auszahlungswirksame Aufwendungen
- Indirekte Methode: Jahresueberschuss + zahlungsungleiche Aufwendungen (z.B. Abschreibungen) - zahlungsungleiche Ertraege (z.B. Zuschreibungen)
CEO
Chief Executive Officer - Vorstandsvorsitzender / Geschaeftsfuehrer des Unternehmens
CFO
Chief Financial Officer - Leiter der Finanzen
Unternehmerische Chance
Geschaeftsidee, welche vom Kunden erwuenscht, wirtschaftliche tragfaehig, technisch realisierbar ist und zum Gruenderteam passt.
Controlling
Umfassendes Steuerungs- und Koordinationskonzept zur Unterstuetzung der Geschaeftsleitung und fuehrungsverantwortlichen Stellen bei der ergebnisorientierten Planung & Umsetzung unternehmerischer Aktivitaeten.
--> Sammeln, Aufbereiten und Analysieren von Daten
COO
Chief Operation Officer - Manager der auf Vorstands- oder Geschaeftsfuehrungsebene das operative Geschaeft leitet
Copyright
Urheberrechtsschutz - Unterbindung der Nachahmung einer Idee, Namens oder Produktes
Corporate Venture Capital
Venture Capital-Gesellschaften die zu einem Unternehmen gehoeren. Umsetzung von innovativen Ideen in weitgehend unabhaengig operierenden (vom Mutterkonzern) Gesellschaften -> Moeglichkeit fuer Mitarbeiter eigene Ideen umzusetzen.
CTO
Chief Technology Officer - Leiter der Technik / Entwicklungsleiter
Customizing
Personalisierung von Produkten und Dienstleistungen fuer die Ansprueche einzelner Kunden
Deal
Portfoliogeschaefte/-beteiligungen - als Portfolio-Unternehmen werden aus Sicht des Investors Unternehmen bezeichnet an denen er beteiligt ist.
Dienstleistung
Volkswirtschaftliche Abgrenzung: Leistung die nicht zur Produktion eines materiellen Gutes dient (sondern immateriell)
Haeufig in Zusammenhang mit Lieferung von Produkten. Werden immer bedeutsamer.
Differenzierung
Marketing: Verschiedenartigkeit von Angeboten (d.h. wie sich Produkte/Dienstleistungen voneinander unterscheiden)
Diversifikation
Auffaecherung des Produktionsprogramms bzw. Sortiments.
1. Horizontale Diversifikation: eng verwandte Produkte der bisherigen Produktionsstufe
2. Vertikale Diversifikation: vor- oder nachgelagerte Produktionsstufen
3. Laterale Diversifikation: kein Zusammenhang zwischen bisherigen und neuen Produkten
Due Diligence
Eingehende Pruefung des finanzierungssuchenden Unternehmes durch den Risikokapitalgeber fuer ein geplantes Investment.
(Technical oder Financial - hoher Aufwand -> wird erst bei fortgeschrittenen Verhandlungen durchgefuehrt)
Early stage-Finanzierung
Finanzierung die die Phasen Seed- und Start-up-Finanzierung einschliesst
EBIT
Earnings before interests and taxes - Ertrag des Unternehmens vor Zinszahlungen und Steuern
Economics of Scale
Groessenvorteile - sinkende Erzeugungskosten je Produktionseinheit mit steigender Ausbringungsmenge
Kostenminderung (Degression) als Folge der Aufteilung der Fixkosten
Economic of Scope
Verbundvorteile - Vorteil von Synergieeffekten (Zusammenlegung von Segementen (meiste vergleichbare Produktionsprozesse) zur Kosteneinsparung)
Eigenkapital
Vom Unternehmer oder den Gesellschaftern eingebrachte Kapital (kein Anspruch auf feste Verzinsung oder Rueckzahlung, dafuer Erfolgsbeteiligung).
Wird in der Bilanz auf der Passivaseite gefuehrt.
Elevator Pitch
Kurzpraesentation der Geschaeftsidee vor Kapitalgebern oder interessierten Publikum.
- Interesse wecken (Marktpotential, Abgrenzung von Konkurrenz,...)
- Geschaeftsidee erlaeutern
Entrepreneur
Unternehmensgruender
Ertrag
In Geldeineheiten ausgdrueckter Wertzuwachs waehrend einer Abrechnungsperiode
Executive Summary
Zusammenfassung im Businessplan (oft das einzige was ein potentieller Investor liest)
Exit
Ausstieg eines Investors auf einem Unternehmen. (z.B. durch IPO, Trade Sale, Buy-Back,...0
Firma
Rechtlich: Name unter dem Unternehmen Geschaefte betreiben, Unterschriften leisten und klagen/verklagt werden koennen.
Umgangssprachlich: Synonym fuer Unternehmen
Wesentlicher Bestandteil der Corporate Identity