Infusionstherapie

Physikalische Grundlagen der Infusionstherapie

Physikalische Grundlagen der Infusionstherapie


Tooran Shouhan
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Infusionstherapie, geeignet für Fortgeschrittene. Sie behandeln die verschiedenen Arten von Infusionslösungen wie kristalloide und kolloidale Flüssigkeiten, deren Verteilung im Körper und die Bedeutung von Osmolarität und pH-Wert. Die Karteikarten erklären auch die Rolle von Elektrolyten, den osmotischen Druck und die Aufgaben von Wasser im Körper. Ideal für Mediziner und Pflegepersonal, die ihre Kenntnisse über Infusionstherapie vertiefen möchten.
Karten
24
Lernende
6
Sprache
Deutsch
Kategorie
Chemie
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
25.01.2013 / 28.12.2024

Lernkarten

Ziele der Infusionstherapie

  • Ersatztherapie
  • Korrektivtherapie
  • Erhaltungstherapie
  • Medikamentenverabreichung
  • Diagnostik

Infusion bedeutet

Einflissenlassen von Flüssigkeiten in den Körper über eine PVK, ZVK oder Port a cath

Blutzusammensetzung

  • Feste Bestandteile: 42% EC,LC,TC
  • Blutplasma: 58%,davon 90% H2O

Ionen sind:

Elektrisch geladen Teilchen

Kationen: sind positiv geladen wie Na+,K+,ca+2, Fe+2, H+

Anionen: sind negativ geladen wie Cl-, O-2,N-3

Aufgabe von Wasser

Als Transpoertmittel. Alle Stoffwechselprozesse im Körper laufen im wässerigen Milieu ab

Etwa 60% des Körpergewichtes besteht aus Wasser

Flüssigkeitverteilung im Körper

 

Interazelluläre Flüssigkeit

 

Extrazelluläre Flüssigkeit

Transzeluläre Flüssigkeit: etwa ein Liter (Lymphflüssigkeit und Liquor)

Extrazelluläre Flüssigkeit verteil sich:

im Intravasalraum: Im Gefässsystem

im Interstitium: Zwischenzellraum

Diffusion

Eine konzentrierte Flüssigkeit hat das Bestreben sich zu verdünnen bzw. die gleiche Konzentration wie eine Vergleichslösung zu erlangen

Osmose

Unter Osmose versteht man den Nettofluss von Wasser durch eine halbdurchlässige Membran hindurch.

Osmotischer Druk bedutet:

Den Druck, der durch die Flüssigkeitsverschiebung entsteht, nennt man osmotischen Druck

Osmolarität

Aus der Addition der osmotsich aktiven Teilchen in einer Lösung ergibt sich die Osmolarität. Miliosmol / l Kationen+ + Anionen – + elektrisch neutralen Teilchen ______________________________ Gesamtkonzentration in mosml / l bzw. mosml / Kg

PH-Wert des Körpers

Ist neutral = 7.35

Alkalose

PH-Wert über 7.35

Azidose

PH- Wert unter 7.35

Für die Konstanshaltung des PH-Wertes des Körpers sorgen:

Bikarbonat-Puffersystem

Nieren

Lunge

Na+

Ist eines der wichtigsten Elektrolyte im Extrazellulären Raum

Reguliert des Wasserhaushalts

K+

Ist eines der wichtigsten Elektrolyte im intrazellulären Raum

Isoton bedeutet

Eine Lösung die gleich viele aktive Teilchen wie das menschliche Plasma aufweist.

Osmolarität der Plasma: 288 mosm/ Kg

Eine Infusionslösung soll:

  • Isoton sein
  • Pyrogenfrei sein
  • Bicarbonatvorstuffen (Acetat und Malat) enthalten

Hypotone Flüssigkeit

Wenn die Osmolarität der Flüssigkeit  kleiner als 288 mosm/kg ist

Hypertone Flüssigkeiten

Wenn die Osmolarität der Flüssigeit grösser ist als 288 mosm/kg ist

Infusionslösugen

  • Kristaloide Flüssigkeiten, sinde Isoton
  • Kloidale Flüssigkeiten, sind Isoton oder hyperton

Kristaloide Infusionslösungen

Sind niedermolekurlare Flüssigkeiten wei Nacl 0.9%

RL, Glucose 5%

Koloidale Infusionslösungen sind

Hochmolekulare Flüssigkeiten wie Nährlösugen, Physiogel, Voluven

Sie verteilen sich  im Intravasalraum

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