Informatik - Kapitel 4
Netzwerke
Netzwerke
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Flashcards
Was ist der Zweck der Netzwerke?
- Netzwerke stellen innerbetriebliche, zwischenbetriebliche und überbetriebliche Datenverbindungen zwischen zwei oder mehreren ICT (= Information- und Communications-Technologien) her.
- Sie ermöglichen, dass unterschiedliche Geräte und Systeme miteinander kommunizieren und Daten/Informationen austauschen.
Welche Verbundarten der Netzerke gibt es?
- Funktionsverbund: Aufgaben werden zentralisiert erledigt (z.B. Domainserver, Netzwerkdrucker)
- Datenverbund: Unternehmensdaten werden auf Servern gespeichert und zur Verfügung gestellt (= aktuelle Daten für alle Netzwerkteilnehmer, z.B. auf Dateiserver, Datenbankserver)
- Leistungsverbund: Arbeitsintensive Aufgaben werden durch mehrere Computer bearbeitet (z.B. durch zusammenschalten von Hochschulrechnern bei Forschungsprojekten)
- Verfügbarkeitsverbund: Computer/Netzwerke werden zusammengeschaltet, um Ausfällen verschiedene Funktionen zu übernehmen
- Lastverbund: Bei Überlastung wird ein zweiter Computer dazugeschaltet.
- Speicherverbund: zusätzliche Computer um weiteren Speicher zur Verfügung zu stellen
- Kommunikationsverbund: Netzwerk als Kommunikationskanal (z.B. E-Mail, Internet-Telefonie, Messengers)
Was sind häufige Anwendungsbereiche und Anwendungen des Intranets und Extranets (Extranet = für externe Benutzer einer Unternehmung)?
- Datenbanken von Firmenbereichen für firmenweite Abfragen (=firmenweite Basis notwendig)
- Kooperatives Arbeiten an einem Projekt
- gemeinsam bearbeitbare Dokumente
- Terminkoordination (Outlook)
- firmeninterne Kommunikation via E-Mail
Welche Nutzen ergibt ein Intranet bzw. Extranet?
- Konsistente und aktuelle Daten für alle Benutzer
- Zeitgewinn durch schnellen Informationzugriff über weite Strecken
- aktuelle Informationen für alle Netzteilnehmer
- Verbesserte Sicherheit
- hohe Flexibilität
für was wurde das OSI-Schichtenmodell geschaffen und was bedeutet OSI?
OSI = Open System Interconnection Reference Model
OSI wurde von der ISO entwickelt, um einen allgemein verbindlichen Rahmen für den Datenaustausch zu schaffen.
Was bedeutet Ethernet?
Ethernet ist eine Sammlung von Normen innerhalb des OSI-Schichtenmodells, das den Aufbau und die Verkabelung von Computernetzwerken standardisiert.
Welche Netzwerktypen bezüglicher räumlicher Ausdehnung gibt es?
- PAN (Personal Area Network): Netzwerk für den Einzelnen (z.B. Bluetooth, USB) mit einer Ausdehnung von max. 10 m
USB = kabelgebunden, Bluetooth = kabellos - LAN (Local Area Network): Netzwerk mit einer Ausdehnung bis ca. 100 m, kabelgebunden
- WLAN (Wireless Local Area Network): kabelloses Netzwerk mit einer Reichweite von ca. 20 bis 50 m
- MAN (Metropolitan Area Network): deckt eine ganze Stadt (und deren Agglomeration) ab. Ausdehnung bis ca. 100 km
- WAN (Wide Area Network): werden von professionellen Anbietern zur Verfügung gestellt (z. B. Provider von Telekommunikations-Gesellschaften wie Swisscom), da diese über grosse Distanzen (bis mehrere 1'000 km) reichen müssen (sie unterstehen einem vereinbarten Standard bezüglich Geschwindigkeit und Sicherheit)
- GAN (Global Area Network): weltumspannendes Netzwerk (Internet). Dafür werden Netzwerkkapazitäten von Telekommunikationsanbieter eingekauft, da ein eigener Aufbau einer eigenen globalen Netzwerkinfrastruktur für weltweite Grossfirmen zu teuer wären.
Welche Arten von Topologien gibt es und was bedeutet "Netzwerk-Topologie"?
Netzwerk-Topologie = Die zu einem Netzwerk dazugehörenden Teilnehmer (Computer/Server usw.) können auf verschiedene Weisen zusammengeschaltet werden. Diese Zusammenschaltungen nennt mann Topologien.
- Sterntopologie: verschiedene Arbeitsstationen werden an einen zentralen Knoten (Switch/Router) angeschlossen (z.B. LAN)
- Ringtopologie: Es fehlt der zentrale Knotenpunkt. Alle Arbeitsstationen haben ihren eigenen Netzwerkanschluss und ist über diesen mit der benachbarten Station verbunden. Die Übertragung der Daten erfolgt von Gerät zu Gerät (z.B. Hochleistungsnetzwerke MAN
- Bustopologie: ein gemeinsamer Bus (Linie), ohne zentraler Knoten, an dem die Teilnehmer angeschlossen sind (z. B. Haustelefone)
- Baumtopologie: einem übergeordneten Gerät sind mehrere Geräte untergeordnet und werden vom übergeordneten Gerät in der Regel auch gesteuert (z. B. USB-Hubs)