Informatik

Kapitel 6 Netzwerke einrichten Compendio

Kapitel 6 Netzwerke einrichten Compendio


S. T.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Informatik, insbesondere im Bereich der Netzwerkinfrastruktur und Internetdienste. Sie behandeln Themen wie die Planung und den Aufbau eines LANs, die Bereitstellung von Internetdiensten über ISPs oder eigene Server, sowie verschiedene Bereitstellungsmodelle wie Hosting und Housing. Die Karteikarten sind ideal für IT-Profis und Unternehmen, die ihre Netzwerkinfrastruktur optimieren oder sich über aktuelle Technologien und Best Practices informieren möchten.
Flashcards
21
Students
6
Language
German
Category
Computer Science
Level
Other
Created / Updated
21.01.2016 / 01.02.2019

Flashcards

Welche Anforderungen werden üblicherweise an ein lokales Netzwerk gestellt?

- Alle Benutzer sollen miteinander kommunizieren können

- Alle Benutzer sollen auf das Internet zugreifen können

- Client-Server-Anwendungen erfordern konstante Netzwerkverbindung

- Teure Peripheriegeräte werden über das Netzwerk zu Verfügung gestellt.

- Dateien und Dokumente werden über das Netzwerk verteilt.

- Updates und Sicherheitspatches sollen über das Netzwerk eingespielt werden können.

 

Anhand dieser Anforderungen kann ein Vergleich zwischen der Soll- und Ist-Situation angestellt werden.

Welche Aufgaben gehören zur Planung eines LAN?

- Netzwerktopologie und Komponenten festlegen

- IP Adressenraum festlegen und Namenskonzept erstellen

- Nutzungskonzept erstellen

- Verkabelungsplan erstellen

Welches ist die Standard-eingesetzte Topologie für ein LAN?

Sterntopologie

Was wird alles für ein Netzwerk benötigt?

Ethernet Kabel Kat.6a oder Kat.7

verdrillte abgeschirmte oder unabgeschirmte Kabel mit RJ45 Kabel

Switch

ADSL- Router

Netzwerkprotokoll TCP/IP

Für was braucht man ein Nutzungskonzept?

Ein Nutzungskonzept wird dazu verwendet die Zugriffs und Sicherheitsbestimmungen

festzulegen. Hier werden die Rechte der Users verteilt. Zb. wer auf welche Netzwerke zugreifen kann.

Was sollte bei einem Benutzerkonzept beachtet werden, damit keine Probleme entstehen?

- eindeutige Benutzernamen ( Vor- und Nachnamen )

- alles kleingeschrieben

- Keine Punkte, keine Umlaute und keine Leerschläge

Erklären Sie den Aufbau eines LAN vom Kabel bis zum Zugriff

Kabel verlegen und Switsch anschliessen

Netzwerkkarten und Gerätetreiber installieren und überprüfen

Arbeitsstationen identifizieren und IP Adressen zuteilen

Verbindungen kontrollieren

Benutzerkonten einrichten

Netzlaufwerke erzeugen

Laufwerke und Verzeichnisse freigeben

Gemeinsame Resourcen (Drucker) freigeben und Zugriff konfigurieren

Welche Varianten gibt es um das LAN an das Internet anzubinden?

Internetdienst über Internetserviceprovider (ISP) bereitstellen (Webhosting)

Internetdienst über eigenen Server bereitstellen

Welche Voraussetzungen muss ein eigener Internetserver erfüllen?

Server müssen von Aussen immer ansprechbar sein. -> öffentliche IP Adresse

Der Server muss solange in Betrieb sein wie der gewünschte Dienst Online sein muss ( E-Shop somit Rund um die Uhr )

Das LAN muss durch eine Firewall geschützt werden. Das heisst es muss eine demilitarisierte Zone eingerichtet werden. (DMZ)

Weshalb ist eine demilitarisierte Zone notwendig bei einem eigenen Internetserver?

Die demilitarisierte Zone schützt das LAN vor dem Zugriff aus dem Internet. Jedoch sind der Mailserver und der Webserver aus dem Internet erreichbar um die eigenen und fremden Mails abzurufen.

Nennen Sie mögliche ICT Bereitstellungsmodelle!

- Kauf

- Leasing

- Hosting

- Housing

Nennen Sie zwei Vor und Nachteile des Kaufmodelles!

Vorteile:

Es fallen keine oder nur geringe wiederkehrende Kosten an. d.h. Kosten für die Wartung aber keine Leasingkosten.

Die Abhängigkeit von einem bestimmten Hersteller oder Provider ist geringer.

 

Nachteile:

Kauf ist mit grossen Investitionen verbunden.

Auslastungsschwankungen lassen sich kaum auffangen ungenutzte Systeme oder Kapazitäten bedeuten brachliegendes Kapital.

 

Zählen Sie zwei Vor- und Nachteile des Leasingsmodell auf!

Vorteile:

Es besteht eine hohe Planungssicherheit bezüglich der Kosten

Es kann ein regelmässiger Austausch durch Neugeräte vereinbart werden.

 

Nachteile:

Gesamtkosten sind höher weil der Leasinggeber einen Gewinn erwirtschaften will und das Ausfallrisiko durch Leasinggebühren abdeckt.

Das Leasingobjekt beibt im Besitz des Leasinggebers.

 

Zählen Sie zwei Vor- und Nachteile des Hosting auf!

Vorteile:

Inhouse wird keine eigene Serverinfrastruktur benötigt. Sondern lediglich die Arbeitsplatzrechner und eine leistungsfähige Verbindung zum Provider.

Der Provider ist für die Sicherheit der Anwendungen verantwortlich.

Nachteile:

Es müssen grosse und teure Netzwerkkapazitäten ( Bandbreiten ) für den Datenaustausch mit dem Provider aufgebaut und finanziert werden.

Die ICT Infrastruktur kann nur beschränkt kontrolliert werden, was das System- und Datensicherheit sowie den Datenschutz beeinträchtigen kann.

Zählen sie zwei Vor- und Nachteile vom Housingmodell auf!

Vorteile:

Das Rechenzentrum des Providers ist meist optimal an das Internet angebunden und garantiert eine hohe Verfügbarkeit der Server und Dienste.

Die Unterbringung der Server erfolgt in speziell für den Betrieb konzipierten und gebauten Räumen. Dies sind klimatisiert und überwacht sowie mit einer Notstromversorgung ausgerüstet. Gerade kleinere und mittlere Unternehmen können sich keine Solche Investitionen leisten.

Nachteile:

Es müssen grosse und teure Netzwerkkapazitäten ( Bandbreiten ) für die Kommunikation mit dem Provider aufgebaut und finanziert werden.

Betriebliche Stellen der ICT Organisation arbeiten ausser Haus und sind damit schlächter in das Unternehmen integriert.

Das für Dokumente der ICT Systeme werden benötigt?

- Richtlinien

- Konzepte und Pläne

- ICT Infrastruktur

- Prozesse und Verantwortlichkeiten

Erklären Sie den Unterschied zwischen Hosting und Housing!

Hosting bedeutet, Server -> und Kommunikationskapazitäten zu mieten, um darauf eigene Anwendungen zu betrieben.

Housing bedeutet, eigene Server in den Räumlichkeiten eines Dritten zu betreiben.

Welche Elemente sollen das Nutzungskonzept eines LAN umfassen?

Zugriffs- und Sicherheitsbestimmungen

Zugriffskonzept für Netzlaufwerke

Benutzerkonzept

Welchen Systemobjekten müssen üblicherweise Benutzerrechte zugeordnet werden?

Anwendungen bzw. Funktionen

Dateien bzw. Daten

Verzeichnisse bzw. Netzwerklaufwerke

Peripherigeräte

Internetdienste

Was spricht für den Bezug von Internetdiensten über einen ISP?

ISP = Internetserviceprovider

Diese Variante ist insbesondere für kleine und mittelgrosse Unternehmen attraktiv, weil die eigene ICT Organisation sich nicht um den Betrieb und die Sicherheit des öffentlich zugänglichen Servers kümmern muss und das Serverhosting ziemlich preiswert ist.

Nennen Sie Inhalte aus der Rubrik Richtlinien eines Betriebhandbuchs!

Datenschutzbestimmungen

Richtlinien bezüglich der Datensicherheit

Grundsätze der Datensicherung

Vorschriften für die Passwortvergabe

Bestimmungen für die Fernzugriffe über das Internet

Vorschriften für die Zusammenarbeit mit Dritten

Richtlinen für eine energiesparende Nutzung der Geräte

Bestimmungen für die private Nutzung der ICT Infrastruktur

Richtlinien für die Geräteausleihe

Vorschriften für die Entsorgung alter Geräte bzw. Komponenten

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