Infektionslehre

Infektionslehre

Infektionslehre

Alexandra Beisch
Study

Alexandra Beisch
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Infektionskrankheiten und deren Erreger, ideal für Heilpraktiker und Medizinstudenten. Sie decken Themen wie Viren, Bakterien, Übertragungswege und typische Symptome von Krankheiten wie Hepatitis, Diphtherie und Tuberkulose ab. Die Karteikarten helfen, wichtige Aussagen und Fakten zu verstehen, um Infektionen besser zu erkennen und zu behandeln.
Flashcards
45
Students
4
Language
German
Category
Medical
Level
Other
Created / Updated
10.08.2013 / 05.11.2023

Lernkarten

Welche der folgenden Aussagen zur Legionelleninfektion treffen zu? 1) Beim gesunden Menschen kommt es meist zu einem asymptomatischen Verlauf. 2) Der Mensch ist ein epidemiologisch bedeutsames Reservoir für den Erreger der Legionellen. 3) Typische Symptome können hohes Fieber, trockener Husten mit Thoraxschmerzen, Kopf- und Muskelschmerzen sein. 4) Die Legionellose wird durch ein Virus verursacht. 5) Die Erkrankung wird gewöhnlich durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen. Mehrere Antworten sind möglich.

1 und 3

Mindestens einmal halbjährlich wird durch welches Verfahren kontrolliert, ob Ihr Autoklav richtig arbeitet? A) Watte (verfärbt sich bräunlich) B) Sporenpäckchen (Bioindikatoren) C) Gerät wird durch das Gesundheitsamt überprüft. D) Thermometer an der Außenwand E) Heilpraktiker dürfen Druckluftsterilisatoren nicht prüfen.

B

Für welche Infektionskrankheiten besteht nach dem Infektionsschutzgesetz Behandlungsverbot? 1) Mykose am Fuß bei einem Patienten mit chronischer Hepatitis C 2) Betreuung eines AIDS-Kranken ergänzend zur ärztlichen Behandlung 3) Zeckenbiss 4) Röteln 5) Pertussis Mehrere Antworten sind möglich.

4 und 5

Welche der folgenden Aussagen über Botulismus sind richtig? 1) Führt immer zu einer akuten Gastroenteritis. 2) Wird durch Schmierinfektion (fäkal-oral) übertragen. 3) Kann zur Atemlähmung führen. 4) Ist eine Lebensmittelvergiftung. 5) Der Erreger ist nicht lebensfähig unter Sauerstoffbedingungen. (Mehrere Antworten sind möglich.)

3, 4 und 5

Welche Aussagen sind richtig? Cholera ... 1) ... ist eine Lokalinfektionskrankheit des Dünndarms. 2) ... geht mit typischen schmerzhaften Durchfällen einher. 3) ... verursacht typischerweise reiswasserähnlichen Stuhl. 4) ... ist für den Heilpraktiker bei Verdacht meldepflichtig. 5) ... geht mit hohem Fieber einher. (Mehrere Antworten sind möglich.)

1, 3 und 4

Welche Aussagen über die Diphtherie sind richtig? 1) Die ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts (STIKO) empfiehlt für Säuglinge eine Impfung gegen Diphtherie. 2) Die Diphtherie-Impfung wird schulmedizinisch nicht mehr empfohlen. 3) Die Nasendiphtherie findet sich häufig bei Kleinkindern und ist meist gutartig. 4) Übertragung meist durch Tröpfcheninfektion. 5) Eine ungünstige Prognose hat die toxische Diphtherie. (Mehrere Antworten sind möglich.)

1, 3, 4 und 5

Was wird unter Endemie verstanden? A) Stark gehäuftes Vorkommen einer Erkrankung in einem bestimmten Gebiet B) Ständiges Vorkommen einer Erkrankung in einem bestimmten Gebiet C) Ausbreitung über Länder und Kontinente D) Sterbewahrscheinlichkeit an einer bestimmten Erkrankung

B

Welche Aussagen zur FSME sind richtig? 1) Wird durch Viren verursacht. 2) Übertragung durch Stechmücken. 3) Tritt in bestimmten Bundesländern gehäuft auf. 4) Zweigipflige Fieberkurve. 5) Waldarbeiter haben ein erhöhtes Risiko. (Mehrere Antworten sind möglich.)

1, 3, 4 und 5

Was versteht man unter Grobdesinfektion bei der Sterilisation? A) Heißluft 30 Min. bei 180 °C B) Dampfdruck 20 Min. bei 120 °C und 1 atü C) Dampfdruck 5 Min. bei 134 °C und 2 atü D) Einlegen der Instrumente in 10%ige Desinfektionslösung E) Waschen und Bürsten der Instrumente unter fließendem Wasser

D

Welche Aussage für die Haemophilus-influenzae-Infektion Typ b ist am ehesten richtig? A) Epiglottitis (Entzündung des Kehldeckels) B) Verursacht eine typische Hauterkrankung (Erythema nodosum) C) Betrifft vor allem Erwachsene mittleren Alters D) Meldepflichtig für den Heilpraktiker gemäß IFSG §6 E) Virale Infektionskrankheit

A

Welche der folgenden Aussagen zur hygienischen Händedesinfektion treffen zu? 1) Sie ist eine wichtige Maßnahme zur Verhinderung einer Übertragung von Krankheitserregern in der Heilpraktikerpraxis. 2) Sie ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Verhinderung einer Weiterverbreitung von MRSA (methicillinresistenter Staphylococcus aureus). 3) Sie ist eine Maßnahme zur Abtötung von Anflug- oder Kontaktkeimen. 4) Sie ist in jedem Fall erst nach ausgiebigem Waschen mit Seife durchzuführen. 5) Sie ist mindestens 30 Sek. lang durchzuführen. (Mehrere Antworten sind möglich.)

1, 2, 3 und 5

Wodurch besteht für Hepatitis A die größte Übertragungsgefahr? 1) Durch verunreinigte Nahrungsmittel und Trinkwasser 2) Durch sexuellen Kontakt 3) Durch verunreinigte Muscheln 4) Durch Schmierinfektion 5) Durch mit Blut verunreinigte Gegenstände (Mehrere Antworten sind möglich.)

1, 3 und 4

Welche Aussagen sind richtig? Die Hepatitis B ... 1) ... gehört zu den anerkannten Berufskrankheiten im Gesundheitswesen. 2) ... kann nach einer Inkubationszeit von Monaten vom Patienten unbemerkt verlaufen. 3) ... heilt nach der akuten Erkrankungsphase mit Gelbsucht immer aus. 4) ... ist eine übertragbare bakterielle Erkrankung. 5) ... wird häufig im Kindergarten auf dem fäkal-oralen Weg übertragen. (Mehrere Antworten sind möglich.)

1 und 2

Wie wird die Hepatitis B im Normalfall übertragen? 1) Durch Geschlechtsverkehr 2) Durch Blut 3) Durch Speichel 4) Durch Urin 5) Von der Mutter auf das Kind (Mehrere Antworten sind möglich.)

1, 2 und 5

Welche der folgenden Infektionskrankheiten können typischerweise bei HIV-Erkrankten mit schlechter Abwehrlage auftreten (so genannte HIV-assoziierte Infektionen)? 1) Lungenentzündung (durch Pneumocystis carinii) 2) Toxoplasmose 3) Herpes-zoster-Erkrankung 4) Systemische Kandidose (Pilzinfektion) 5) Tuberkulose (Mehrere Antworten sind möglich.)

Alle Aussagen sind richtig

Welche Aussagen sind richtig? Das HUS (hämolytisch-urämisches Syndrom) ... 1) ... ist durch die Trias hämolytische Anämie, Thrombopenie und akutes Nierenversagen gekennzeichnet. 2) ... ist häufiger bei Säuglingen und Kleinkindern anzutreffen. 3) ... tritt bei älteren Heimbewohnern häufig auf. 4) ... ist in der Regel eine harmlose Erkrankung. 5) ... wird vor allem durch enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) ausgelöst. (Mehrere Antworten sind möglich.)

1, 2, 3 und 5

Welche Aussagen über die hygienische Händedesinfektion sind richtig? 1) Erst die Hände waschen, dann desinfizieren. 2) Erst die Hände desinfizieren, dann gegebenenfalls (falls erforderlich) waschen. 3) Kann mit 80%igem Äthylalkohol durchgeführt werden. 4) Wird vor Operationen eingesetzt. 5) Wird bei der Flächendesinfektion eingesetzt. (Mehrere Antworten sind möglich.)

2 und 3

Welche Infektionen bzw. Infektionserreger werden durch Geschlechtsverkehr übertragen? 1) Hepatitis B 2) Treponema pallidum 3) Helicobacter pylori 4) Trichomonaden 5) Chlamydien (Mehrere Antworten sind möglich.)

1, 2, 4 und 5

Welche Infektionskrankheit wird im Normalfall von Mensch zu Mensch übertragen? A) Tetanus B) Botulismus C) Malaria D) Meningokokken-Meningitis E) Trichinose

D

Welche der folgenden Erkrankungen sind nach dem Infektionsschutzgesetz für einen Heilpraktiker meldepflichtig? 1) Der Verdacht auf eine Hepatitis-A-Erkrankung 2) Eine Masernerkrankung, auch ohne Erregernachweis 3) Eine Meningokokken-Meningitis oder -Sepsis 4) Ein Einzelfall einer Salmonellenenteritis (keine Tätigkeit im Lebensmittelbereich) 5) Eine behandlungsbedürftige, geschlossene Lungentuberkulose (Mehrere Antworten sind möglich.)

1, 2, 3 und 5

Bei welchen Infektionskrankheiten tritt typischerweise Kontinua (lange anhaltendes Fieber) auf? 1) Cholera 2) Typhus abdominalis 3) Ornithose 4) Botulismus 5) Virusbedingtes hämorrhagisches Fieber (Mehrere Antworten sind möglich.)

2, 3 und 5

Für den Heilpraktiker ist nach dem Infektionsschutzgesetz bereits der Krankheitsverdacht welcher Infektionskrankheit zu melden? 1) Masern 2) Ornithose 3) Diphtherie 4) Akute Virushepatitis A 5) Milzbrand (Mehrere Antworten sind möglich.)

1, 3, 4 und 5

Welche Aussagen zur Krätze sind richtig? 1) Es handelt sich um eine bakterielle Erkrankung. 2) Wird parenteral durch Steckmücken übertragen. 3) Hinterlässt eine lebenslange Immunität. 4) Der Juckreiz ist in der Nacht am stärksten ausgeprägt. 5) Befällt vor allem Kopf und Rücken. (Mehrere Antworten sind möglich.)

4

Legionelleninfektionen werden meist erworben durch A)... Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch. B) ... Inhalation kontaminierter Aerosole. C) ... Kontaminierte tierische Lebensmittel. D)... Tröpfcheninfektion von Tier zu Mensch. E) ... Schmierinfektion von Mensch zu Mensch.

B

Welche Aussagen sind richtig? Für die Lyme-Borreliose gilt: 1) Borrelia burgdorferi ist der Erreger der Lyme-Borreliose. 2) Wird durch Zecken übertragen. 3) Kann zu einer Meningoenzephalitis führen. 4) Kann Gelenke befallen. 5) Geht häufig an der Zeckenbissstelle mit einem wandernden rötlichen Fleck einher. (Mehrere Antworten sind möglich.)

Alle Aussagen sind richtig

Wie heißt der Erreger der infektiösen Mononukleose? A) Varicella-Zoster-Virus B) Epstein-Barr-Virus C) Variola-Virus D) Betahämolysierende Streptokokken der Gruppe A E) Borrelia burgdorferi

B

Mundsoor wird von welchem Erreger verursacht? A) Echinokokken B) Candida albicans C) Morbilli-Virus D) Bacillus anthracis E) Bordetella pertussis

B

Welche Aussagen zur epidemischen Parotitis sind richtig? 1) Als Komplikation kann eine Orchitis entstehen. 2) In der Regel tritt kein Fieber auf. 3) Die Schwellung tritt häufig beidseitig auf. 4) Als Komplikation kann eine Pankreatitis entstehen. 5) Es handelt sich um eine bakterielle Infektionskrankheit im Kindesalter. (Mehrere Antworten sind möglich.)

1, 3 und 4

Was bedeutet/beschreibt der Begriff ?Pathogenität" von Erregern? A) Die Entwicklung von der Spore bis zum vermehrungsfähigen Erreger (Bakterium) B) Der Austausch von Plasmiden (Erbinformation) zwischen z. B. Bakterien C) Die Fähigkeit eines Erregers, in einem Wirt eine bestimmte Erkrankung hervorzurufen D) Die Austestung von Antibiotika auf einen bestimmten Erreger E) Die Zeit zwischen Infektion und Erkrankung

C

Wie wird die Sterilisation von Pinzetten und Scheren vorgenommen? A) In 70%igen Alkohol legen. B) Heißluft 160 °C für 20 Min. C) Dampfsterilisation bei 1 atü und 120 °C mindestens 20 Min. Betriebsdauer D) 10-minütiges Abkochen E) Mit heißem Wasser waschen.

C

Welche Aussagen zur Poliomyelitis sind richtig? 1) Die meisten Infektionen mit Polioviren verlaufen klinisch inapparent (stille Feiung). 2) Übertragung durch Schmierinfektion 3) Ist für den Heilpraktiker schon bei Verdacht meldepflichtig. 4) Zweigipflige Fieberkurve 5) Als Erreger gelten nichtbewegliche gramnegative Stäbchenbakterien. (Mehrere Antworten sind möglich.)

1, 2, 3 und 4

Welche Aussagen sind richtig? Für die Rotavirusinfektion gilt: 1) Inkubationszeit wenige Tage. 2) Für den Heilpraktiker gilt Behandlungsverbot. 3) Am häufigsten betroffen sind Säuglinge und Kleinkinder. 4) Kann zu einer Exsikkose führen. 5) Die Übertragung ist fäkal-oral. (Mehrere Antworten sind möglich.)

Alle Aussagen sind richtig

Für Scharlach gilt: A) Polymorphes Bild, sog. Sternenhimmel B) Großfleckiges, konfluierendes Exanthem, hinter den Ohren beginnend C) Feinfleckiges Exanthem, periorale Blässe D) Exanthem mit juckenden Papeln, Vesikeln und verschorften Erosionen, Verlauf in Schüben E) Lymphknotenvergrößerung an der Linea nuchae (fühlbare quere Knochenleiste am Hinterhauptbein)

C

Welche der folgenden Erreger werden typischerweise infolge einer Schmierinfektion (fäkal-oral) übertragen? 1) HAV (Hepatitis-A-Viren) 2) HEV (Hepatitis-E-Viren) 3) Epstein-Barr-Virus 4) Influenzaviren 5) Polioviren Mehrere Antworten sind möglich.

1, 2 und 5

Ein Schulkind, bei dem die allgemein empfohlenen Impfungen nicht durchgeführt wurden, erkrankt an Masern. Welche Komplikationen können bei einer Masernerkrankung auftreten? 1) Otitis media 2) Bakterielle Pneumonie 3) Laryngotracheitis mit Krupp 4) Enzephalitis 5) Pankreatitis (Mehrere Antworten sind möglich.)

1, 2, 3 und 4

Zu den allgemein empfohlenen aktiven Schutzimpfungen für die Gruppe der Säuglinge, Kinder und Jugendlichen zählen entsprechend dem ?Impfkalender für Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsene" der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut: 1) Diphtherie 2) Tetanus 3) Masern 4) Tuberkulose (BCG) 5) Mumps (Mehrere Antworten sind möglich.)

1, 2, 3 und 5

Welche Aussagen sind richtig? Die Shigellenruhr... 1) ...kann als Komplikation eine Reiter-Krankheit verursachen. 2) ...ist eine Lokalinfektionskrankheit des Dickdarms. 3) ...geht mit blutig-schleimig-eitrigen Durchfällen einher. 4) ... hat eine Inkubationszeit von wenigen Tagen. 5) ...ist durch Tröpfcheninfektion übertragbar. (Mehrere Antworten sind möglich.)

1, 2, 3 und 4

Welche Infektionskrankheiten werden typischerweise über nicht sterilisierte Spritzennadeln übertragen? 1) Hepatitis A 2) Hepatitis B 3) AIDS (HIV) 4) Tuberkulose 5) Typhus abdominalis (Mehrere Antworten sind möglich.)

2 und 3

Was trifft bei der Sterilisation zu? 1) Es besteht völlige Keimfreiheit. 2) Verwendung bei i.-v.-Injektionen. 3) Es werden thermische, physikalische und chemische Verfahren unterschieden. 4) Geräte zur Sterilisation dürfen nur von Ärzten und den dafür speziell ausgebildeten Personen (Ausbildungsnachweis) betrieben werden. 5) Wird für die chirurgische Händesterilisation angewandt. (Mehrere Antworten sind möglich.)

1 und 3

Welche Infektionskrankheiten gehen in der Regel mit einer Tonsillitis einher? 1) Scharlach 2) Diphtherie 3) Mumps 4) Pfeiffer-Drüsenfieber 5) Masern (Mehrere Antworten sind möglich.)

1, 2 und 4

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