BWL


C. G.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Strukturen und Prozesse in der chemischen Industrie, insbesondere im Bereich der Betriebswirtschaftslehre. Sie behandeln Themen wie Organisationsformen, Stellenbeschreibungen, Produktionsplanung und betriebliche Entscheidungsprozesse. Die Karteikarten sind ideal für angehende Industriemeister, die sich auf ihre Prüfungen vorbereiten und ein tiefes Verständnis der betrieblichen Abläufe und Managementstrukturen erlangen möchten.
Cartes-fiches
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Créé / Mis à jour
04.04.2013 / 23.01.2026

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Warum ist der Funktionsbereich Produktionsplanung eng mit dem Bereich Absatz verbunden?
 

Weil man nur soviel verkaufen kann wie auch Produziert wird, bzw. es soll auch nicht mehr produziert werden als verkauft werden kann. (Kosten durch Zwischenlagerung,...)

Was ist Marketing?
 

Bewusste marktorientierte Führung des Unternehmens. Seine Aufgabe besteht darin, alle Funktionsbereiche und betriebliche Aktivitäten des Unternehmens an den Anforderungen des Marktes auszurichten .
 

Warum wird die Personalwirtschaft auch als betriebliche Querschnittfunktion betrachtet ?
 

Die Personalabteilung ist für das Personal in allen Funktionsbereichen des Betriebs zuständig .
 

Warum kann der Industriebetrieb als sozio - technisches System betrachtet werden?
 

Problemlösungen ergeben sich im Produktionsbetrieb vorallem durch Zusammenwirken von sozialen und technischen Komponenten

Erleutern sie die Bedeutung des Sicherheitsbestandes
 

Der Sicherheitsbestand dient zur Überbrückung von unvorhergesehenen Fällen. Er ist für den Normalen Betriebsablauf nicht notwendig. Im Lagereingang wird ein Fehler gemacht, z.B. bei der Eingabe gemacht, so daß der tatsächliche Bestand nicht mit dem Sollbestand übereinstimmt. Ein Lieferant liefert später als geplant. Ein Lieferant liefert versehentlich zu wenig oder in Falscher Qualität

Erklären Sie das Bestellpunktverfahren und das Bestellrhytmusverfahren

Beim Bestellpunktverfahren sind die Bestellzeitpunkte variabel und die Bestellmengen fix. Der Bestellpunkt kennzeichnet die Höhe des Lagerbestandes, bei der Bestellt wird. Das Bestellrhytmusverfahren fordert eine regelmäßige Überprüfung des Bestandes. Die Zeitpunkte sind festgelegt. Da der Bestand dann jedes Mal auf einen festgelegten Höchstbestand aufgefüllt wird, ergeben sich variable Bestellmengen

Formulieren Sie einige Überlegungen, die ein Unternehmer zur Wahl des Standortes anstellen könnte.
 

Wie groß ist die Konkurrenz in dieser Gegend? Stehen genug Arbeitskräfte zur Verfügung? Wie gross ist das Einzugsgebiet (Kunden)? Wie sieht es mit der Verkehrsanbindung aus? Steht genügend Platz für Baumaßnahmen und evt. Erweiterungen zur Verfügung?
 

Erläutern sie die Verpflichtung, die ein Unternehmen gegenüber den Eigenkapitalgebern bzw. den Fremdkapitalgebern hat.
 

Das Unternehmen ist grundsätzlich verpflichtet, das Kapital zu erhalten. Die Eigenkapitalgeber haben eir Recht darauf, am Gewinn beteiligt zu werden. Fremdkapitalgeber verlangen eine feste Verzinsung und Rückzahlung des Kapitals nach einer vereinbarten Frist. Eigenkapitalgeber steht ein Mitbestimmungsrecht zu.
 

Sie haben einen Bekannten, der etwas Geld übrig hat. Er möchte sich als Gesellschafter an einem Unternehmen beteiligen. Unter welchen Voraussetzungen würden Sie ihm empfehlen, Gesellschafter einer OHG zu werden oder Teilhafter bei einer KG ?
 

Sich als Gesellschafter an einer OHG zu beteiligen, ist nur empfehlenswert, wenn sich derjenige im Unternehmen mit seiner ganzen Arbeitskraft engagieren möchte, verantwortlich ist und trotzdem am Gewinn beteiligt ist, sollte er auch mitbestimmen , was damit geschieht. Sucht jemand nur eine Geldanlagen, kann er Kommanditist bei einer Kommanditgesellschaft werden, da er hier nicht für die Geschäftsführung verantwortlich ist und trotzdem am Gewinn beteiligt ist.
 

Was ist eine Unternehmensform ?
 

Ist die Rechtliche Grundlager eines Unternehmen durch die, die Rechtsbeziehung festgelegt werden z.B. die Haftung oder die Geschäftsführungsbefugnis .
 

Was versteht man in der BWL unter Betrieb ?
 

Der Ort der Leistungserstellung
 

Beschreiben Sie den Unterschied zwischen Vollhalter und Teilhafter bei einer Kommanditgesellschaft.

Der vollhafter (Komplimentär) haftet zusätslich zum Betriebsvermögen mit seinem gesamten Privatvermögen. Der Teilhafter (Kommanditist) haftet mit seiner Einlage die er vereinbarungsgemäß einbringen muss. Dies kann es in Form von Sachwerten, Rechtswerten, oder Geldwerten tun.

Welche Instrumente kennt das Marketing ?

Produktpolitik: marktgerechte gestaltung des Produktangebotes .  
Preispolitik: Gestaltung der Preise, Festlegung vertraglicher Vereinbarungen, Vorgehensweise bei der Finanzierung .  
Distributionspolitik: alle Entscheidungen und Maßnahmen zum Vertrieb des Produkts.  
Kommunikationspolitik: Entscheidungen und Maßnahmen zur Unternehmenskommunikation .

Das Unternehmen in dem Sie arbeiten ist in den letzten Jahren stark expandiert. In der Produktion sin zwei Verbundproduktionsketten entstanden, die zwei verschiedene Märkte bedienen. Produktion, Verwaltung, Einkauf, Marketing und Vertrieb waren zentralisiert. Aufgrund einer Neuausrichtung am Markt schlägt ein Consultant eine Spartenorganisation vor als neue Organisationsform.

  1. Erklären Sie den Begriff Spartenorganisation !
  2. Nennen Sie vier Vorteile der Spartenorganisation !
  3. Wie nennt man die aktuelle Organisationsform ?

  1. Bei der Spartenorganisation wird das Unternehmen nach Produktionsbereichen gegliedert. Jede Sparte wird als eigenständige Unternehmenseinheit geführt. Recht, Personal und Rechnungswesen sind oft zentralisiert.
  2. Ergebnisverantwortung auf die Sparte konzentriert, keine Quersubvention. Mehr Aufmerksamkeit für das Produkt, da es offensichtlich Träger des Erfolges ist. Schnellere Reaktion auf Markterfordernisse der einzelnen Sparten. Initiative und Ehrgeiz eher geweckt. Bildung und Erhalt von Selbständigkeit der Sparte auch bei Fusion mit kleineren Firmen.
  3. Funktionale Organisation

In einem mittelständischen Unternehmen werden die betrieblichen Abläufe durch veraltete Strukturen, wie wechselnde Zuständigkeiten - insbesondere durch veraltete Strukturen- zunehmend teurer und ineffizienter.

Beschreiben Sie dieses Problem und machen Sie einen Lösungsvorschlag, in dem Sie sowohl den alten als auch den neu anzustrebenden Zustand darstellen.

Heute besteht ein schnellebiger Wettbewerb. Um dauerhaft erfolgreich zu sein , muss man kurzfristig nach Markterfordernissen reagieren können.

Dabei ist es wichtig die bestehenden Strukturen wie die  Aufbauorganisation ständig der Prüfung zu unterziehen und anzupassen.

Dem vorliegenden System mangelt es an einer den aktuellen Erfordernissen entsprechenden Struktur. Es liegt wohl eine überarbeitungswürdige Organisationsform vor, die eine schnelle Entscheidungsfindung im Tagesgeschäft erschwert.

Eine Matrixstruktur könnte Abhilfe schaffen.

Erklärung Matrix/Zeichnung

Erklären Sie die Bedeutung der Stellenbeschreibungen in ihrem Betrieb.

  1. Benenne drei Merkmale, durch die eine Stelle gekennzeichnet ist !
  2. Welchen Nutzen hat eine Stellenbeschreibung?
  3. Sie werden aufgefordert eine Stellenbeschreibung für eine neu geschaffene Stelle zu verfassen. Nennen Sie fünf Inhalte die Sie in der Stellenbeschreibung nennen !

  1. Aufgaben, Kompetenzen, Verantwortung
  2. Einmalig erhöhter Aufwand, ständig abrufbar. Jederzeit nachvollziehbare Rechte und Pflichten Teile der Stellenbeschreibung können für eine Stellenausschreibung genutzt werden.
  3. Vertretungsregel; Vergütungsregel; Weisungsbefugnisse; Aufteilung der Kompetenzen und Verantwortung des Stelleninhabers Erläuterungen zur organisatorischen Eingliederung

Betriebswirtschaftliche Ziele werden häufig vereinbart und können alle Bereiche ihres Unternehmens betreffen.

  1. Nennen Sie vier Unterziele der Gewinnmaximierung
  2. Erläutern Sie das betriebswirtschaftliche Ziel einer möglichst vollständige Auslastung der Fertigungskapazitäten zu erreichen an drei konkreten Sachverhalten

  1. Rentabilität, Umsatzrentabilität, Kapitalrentabilität, Gesamtkapitalrentabilität und Kostenrentabilität
  2. Stückkostendegression,durch eine möglichst vollständige Auslastung der Kapazität, hohe Nutzungszeit für Betriebsmittel, Verteilung der Fixkosten (Abschreibung, Zinsen, Miete ...) auf eine möglichst hohe Stückzahl kann eine kostengünstige Produktion erreicht werden. Das bedeutet sinkende Stückkosten.

Geben Sie einen Überblick über die wichtigsten Organisationseinheiten!

Einliniensystem; Mehrliniensystem; Stabliniensystem; Matrixorganisation; Netzwerkorganisation

Was verstehen Sie unter einer Instanz ?

Eine Instanz ist gekennzeichnet durch Führungsverantwortung Entscheidungen hinsichtlich anderer Stellen

An welchen Kriterien sollte sich eine Instanzbildung ausrichten?

Räumliche Überschaubarkeit des Aufgabenbereiches Zeitliche Leistungsfähigkeit des Stellenleiters

Normaleignung des Stellenleiters

Kontrollspanne d.h. die Zahl der unterstellten Mitarbeiter

Erläutern Sie das Wesen von Stäben !

Ein Stab ist eine Leistungshilfstelle, einer Instanz zugeordnet.

Keine Weisungsbefugnisse

Dauerhafte Aufgabe im Gegensatz zur Assistenz

Aus welchen Gründen werden Stäbe eingerichtet ?

Entlastung der Instanz oder Verfügbarkeit spezieller Kenntnisse

Nennen Sie typische Stabsabteilungen ?

Organisation

Patenwesen

Öffentlichkeitsarbeit

Rechtsreferat

Steuerwesen

Revision

Benennen Sie die dargestellten Organisationsform und erläutern Sie deren Grundprinzip !

Die dargestellte Organisationsform ist eine Stablinienorganisation.

Jeder Mitarbeiter hat nur einen Vorgesetzten und erhält nur von diesem seine Weisungen. Der Stab soll die Stelle/Funktion, der er zugeordnet ist, entlasten. Dazu berät er die Führung der betreffenden Stelle/Funktion. Er hat keine Leitungs- oder Weisungsbefugnisse. Die Stelle/Funktion, der er zugeordnet ist, übernimmt die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen in eigener Verantwortung.

Beschreiben Sie den Aufgabenbereich der Stelle "Strategie" und grenzen Sie die Kompetenz dieser Stelle von der Stelle Absatz ab.

Die Stelle Strategie hat keine Leitungs- oder Weisungsbefugnis und hilft der Stelle Absatz bei der Umsetzung des Absatzes durch sachkundige Beratung in Fragen der Strategie. Die Stelle Strategie liefert Argumente und Entscheidungsvorlagen.

Nennen SIe je 2 Vor- und Nachteile dieser Organisationsform

Vorteile:

  • Die Führung der Stelle, der der Stab zugeordnet wird, ist entlastet und kann sich voll und ganz auf die eigentlichen Aufgaben konzentrieren
  • Übersichtliche Organisation
  • klare Abgrenzung der Kompetenzen
  • einheitliche Auftragserteilung

Nachteile:

  • Der Stab versucht Einfluss zu gewinnen.
  • Der Stab verursacht (Personal)Kosten
  • Lange unflexible Dienstwege
  • Stab verfügt informelle Macht wegen seines Expertenwissens

Ausgangspunkt für das Produktionsprgramm wird nach dem Absatzprogramm ausgerichtet. Das Absatzprogramm wiederum beruht auf der Nachfrage und den Wünschen der Kunden am Markt und den Möglichkeiten der Firma.

Unterscheiden Sie zwischen kurz-, mittel- und langfristiger Produktionsprogramm-Planung
 

Langfristige Produktionsprogrammplanung:

  • Festlegung des Produktfeldes als Ergebnis der Erforschung, Analyse und Beobachtung de Marktes
  • Festlegung der Produktlinie (Gruppen von Produkten)
  • Produktidee (neues Produkt oder Verbesserung eines vorhandenen Produktes)

Mittelfristige

  • Planung der Erzeugnisse und der Varianten
  • Festlegung der Produkte in ihren Einzelheiten
  • Entscheidung über Fremdbezug von Elementen

Kurzfristige

  • ausschließliche Absatzorientierung
  • Engpassorientierung
  • Beachtung des Break-even Point

 

Ausgangspunkt für das Produktionsprgramm wird nach dem Absatzprogramm ausgerichtet. Das Absatzprogramm wiederum beruht auf der Nachfrage und den Wünschen der Kunden am Markt und den Möglichkeiten der Firma.

Nennen Sie vier Faktoren, die bei der Produktionsplanung zu berücksichtigen sind.

Personal, Energie,Rohstoffe;Zeit,Material;Organisatorische Zusamenhänge

Beschreiben Sie die Aufgabe der Ablauf- und die der Aufbauorginisation

Aufbauorganisation-Betrieb in Bereitschaft

Verteilung der Aufgaben und Ordnung der Zuständigkeiten Gliederung des Betriebes in Stellen und Abteilungen

Festlegung von Leitungs/Weisungsbefugnissen

Ablauforganisation

Betriebs-,Verfahrens- und Sicherheitsanweisungen Koordination der Abläufe in räumlicher, zeitlicher und funktionaler Beziehung

Beschreiben Sie die Begriffen Organisation und Organigramm!

Organisation: umfast die Aufbau und Ablauforganisation und damit alle Regelungen, die in der Organisaton lang- und mittelfristig gelten.

Organigramm: (auch Stellenplan/organisationsplan genannt) ist die grafische Darstellung der Organisationstruktur des Unternehmens.

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