Immunsystem Pflege FH
Einführung und Grundwissen
Einführung und Grundwissen
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Lernkarten
Leistungen des Immunsystems
- Unterscheiden von fremden & körpereigenen Substanzen
- Aktivierung v. Abwehrmechanismen
- Lenkung d. Abwerhmechanismen zu den Mikroorganismen
- Beseitigung v. Mikroorganismen
- Koordination der verschiedenen Abwehrmechanismen
Beteiligte Organe
- Rachenmandeln
- Gaumenmandeln
- Thymus
- Milz
- Dünndarm
- Lymphknoten (axillär, Leiste)
- Appendix
Thymus
bis Ende des 2. embryonal Monats nur epitheliales Organ, anschliessend wandern lymphhoide Zellen ein
T- Lymphocyten werden gebildet
Knochenmark (Burs Fabricii)
Bilden von B-Lymphocyten
Lymphknoten
Enthalten B-Lymphocyten in Primär-& Sekundärfollikel, sowie in der Markzone
T-Lymphocyten sind in Parakortikalzonen
Lymphocyten
- Gebildet in: Thymus, Milz, Peyer-Plaques, Knochenmark, Lymphknoten
- leben ca. 30 Min im Blut
- Zielgewebe: Lymphknoten, Peyer-Plaques, Leber, Lunge
Spezifische Immunität
nur gegen einen bestimmten Krankheitserreger und seine Merkmale
Humorale Immunität
Geht mit Bildung von Antikörpern mit B-Lymphocyten einher und zirkulieren dabei in Körperflüssigkeiten
Zellvermitelte Immunität
T-Lymphocyten unterscheiden zw. körpereigenen & körperfremden Substanzen
Angriffsziele
- Antigen
- komplettes Antigen
- inkompletes Antigen
Antigen
- Substanz die von Organismus als fremd erkannt wird
- spezifische Abwehrreaktion
1. Abwehrlinie
- intakte (Schleim-) Haut
- Säuremantel der Haut
- Antibakterielle Fettsäuren, von Talgdrüsen gebildet
- nach aussengerichteter Flüssigkeitsstrom der Schleimhäute
- Besiedlung der Körperoberfläche mit Bakt.
2. Abwehrlinie
- Serumbakterizide
- Phagozytose der Krankheitserreger
- Entzündungsreaktion
- Begrenzung der Infektionsprozesse durch Eiter od. Fibrinbildung
3. Abwehrlinie
- spezifische Abwehrreacktion durch das Immunsystem
Phagozytose
1. Erkennungsphase
2. Aufnahmephase (Endocytose)
3. Verdauungsphase (Proteolyse)
Makrophage
= Riesenfresszelle
können grössere Zellen und Partikel durch Phagozytose verdauen
Stimmulierung der T-Zelle
- Antigenpräsentierende Zelle fängt Antigen unspezifisch ein
- Antigen wird zu Peptiden verdaut und an die Zelloberfläche transportiert
- T- Helferzellen lagern sich mit Rezeptoren an, es entsteht eine zytotoxische T-Zelle
Stimmulierung B-Zellen
- Aktivierte T-Helferzellen stimulieren B-Zellen durch Botenstoffe, dies setzt
Bildung v. Plasmazellen in Gang, was wiederum Antigene gengen Bakterienantigen produziert
- Makrophagen werden an der Zellöberfläche aktiviert
B- Lymphocyten
- speichern Info über Anitkörper- Antigen- Kontakt, dies hilft bei 2.Exposition eine schnellere und verstärkte Antikörperbildung gegen jenes Antigen
Antigen- Antikörper- Reaktion
Agglutination zwischen Antikörper und Antigen durch Bindungsstellen
Der gesamte Komplex wird durch Phagocytose eliminiert